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Primeval

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Dabei ist es egal, ob ihr im Kino wart, oder euch einen DVD/Blu-Ray Abend gemacht habt.
Ihr könnt auch einen kurzen Review dazu schreiben.

Erstellt von: Primeval
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Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
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luhp92
luhp92 | BOTman Begins | 02.10.2014 | 00:45 Uhr
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Constantine

Leider einer der langweiligsten Filme, die ich je gesehen habe.
Und weil der Film auf MJ ja oft gelobt wird, war ich gestern umso mehr enttäuscht :-/

Mich konnte die Geschichte um den Kampf zwischen Himmel und Hölle, Engeln und Dämonen, Licht und Dunkelheit zu keiner Sekunde fesseln. Zu Beginn dachte ich noch "Vielleicht braucht der Film etwas, um Fahrt aufzunehmen", aber das ist leider nicht geschehen. Die Handlung war des Öfteren vorhersehbar und die Charaktere fand ich größtenteils uninteressant. Schade eingentlich, denn John Constantines Zigaretten-Sucht wurde ziemlich gut umgesetzt und manchmal blitzte auch ein gewisser Coolness-Faktor auf. Des Weiteren empfand ich die ständigen rezitierten latenischen Gebete als übertrieben, das ging mir zu sehr in Richtung Bibel-Esoterik (Exorzismus, etc.). Ein dezenterer Einsatz bzw. die Darstellung der Thematik als Fantasy-Element hätte mir da besser gefallen. Die Effekte gingen in Ordnung, die Darstellung der Hölle war klasse - dämonische Bilder, die an ein Endzeit-Szenario erinnern. Highlights des Films waren die Schauspieler - Keanu Reeves, Tilda Swinton und Peter Stormare in ihren (leider) kurzen Auftritten und allen voran Rachel Weisz.

4-5/10 Punkten


Zum Vergleich hier ein paar Werke mit ähnlicher Thematik, die mir aber bedeutend besser gefallen haben:
- Hellboy 1+2
- auf literarischer Ebene: "City of Bones"-Reihe. Wächter der Nacht / des Tages
Mal schauen, was die "City of Bones"-Verfilmung so bringt.

 

Dieser Beitrag wurde am 02.10.2014 00:48 Uhr editiert.

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eli4s
eli4s | Moviejones-Fan | 01.10.2014 | 18:57 Uhr
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The Lego Movie

Ach ja. Es war schon ganz lustig - nicht ganz so wie ich erwartet habe, aber sehr sehenswert. Dafür, dass es im Prinzip ein 90 Minuten Werbeclip ist, wirklich super nett gemacht und hin und wieder echt ganz smart.

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Zeldan
Zeldan | Moviejones-Fan | 01.10.2014 | 18:41 Uhr
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@jerichocane
Joar der Sound war auch schön, jetzt wo du es erwähnst ist es mir aufgefallen.
Und wusste gar nicht dass das von einem John Grisham Buch stammt. Ich kenn den Autor aber die Bücher nicht und wurde der Roman gut verfilmt? (Denke mal du kennst das Buch)
Und was gibts noch so für Storys? ;)

 

Dieser Beitrag wurde am 01.10.2014 18:42 Uhr editiert.

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sittingbull
sittingbull | Häuptling | 01.10.2014 | 17:01 Uhr
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@jericho

Ja ich hab den Film zum ersten Mal gesehen und nein ich urteile nicht nach dem Alter/der "Qualität" der Effekte. Ich fand sie einfach vom gezeigten Material iwie ein bisschen doof. Kanns auch nicht so genau beschreiben aber ich dachte immer "Komm jetzt schalt wieder in die Gegenwart!!" :D
Und dann auch noch der beknackte Name "Jägerkiller" (so hießen die großen Maschinen doch oder?)

Alles in allem ein klasse Film der mir super gefallen hat! Nur das war nicht so mega
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Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht

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jerichocane
jerichocane | Advocatus Diaboli | 01.10.2014 | 14:14 Uhr
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@Häuptling
Hast du Terminator das erste Mal gesehen?
Weil deine Aussage zu den Zukunftsrückblenden, klingt wie von
jemanden, der den Film in den 2000ern gesehen hat.
Als ich ihn damals bei seinem VHS Release sah, war das unglaublich,
gerade die düsteren Zukunftbilder.
Ich kenne aber Leute, die den Film nach Matrix und den ganzen anderen
Millenium SF Filme das erste Mal sahen und deren Meinung war oft
deiner ähnlich :-D

@Zeldan
Der Mandant habe ich damals im Kino gesehen und fand auch den
Soundtrack richtig gut. Für jeden John Grisham Fan ist der Film ein
muss.
Ich würde mich ja freuen, wenn man die anderen (bisher) 5 Romanen
um Michael Connellys Michael Haller verfilmen würden
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sittingbull
sittingbull | Häuptling | 01.10.2014 | 11:42 Uhr
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@barta

haha! "Weil sie es können" beschreibt die Sache eigentlich ziemlich gut! Ein anderer Sinn fällt mir da spontan auch nicht ein :D

Ja die Background-Story hatte definitiv was aber wirklich essentiell war sie sicherlich nicht. Ich hätte auch nichts gegen einen reinen Konzertmitschnitt gehabt aber diese Story macht die ganze Sache ja so besonders. Ich fands von daher schon gut mal was neues zu machen und andere Wege wenigstens zu versuchen. Zum Auftritt an sich braucht man wenig sagen…das war einfach nur abartig^^

Würde also dein Fazit auch unterschreiben. Konzert der anderen Art! :)
Ich würde aber trotzdem nicht ausschließen, dass es dem gemeinen Musikfanatiker gefällt :DD
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eli4s
eli4s | Moviejones-Fan | 30.09.2014 | 21:55 Uhr
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Mud

starkes Coming-Of-Age Drama von "Take Shelter"-Regisseur Jeff Nichols.

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Zeldan
Zeldan | Moviejones-Fan | 30.09.2014 | 21:09 Uhr
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Der Mandant
Matthew MCconaughey als schlagfertiger Anwalt für die Verbrecher, der an einen Fall kommt der nicht nur ihn sondern seinen ganzen Bekanntenkreis gefährdet. Brilliante Leistung die er hier abliefert. Er spielt den Anwalt richtig gut, die selbstsicherheit und der Trotz, das passt einfach zu dem Schauspieler. Aber auch in den Emotionalen Szenen kauft man ihm alles ab und spielen tut er sie mit einer Leichtigkeit die ich lang nicht gesehen habe. Das Storykonzept führt einen sehr gut in den Fall rein, hat dramatische Wendungen und hat sogar Flashback Szenen, die mir wirklich gut gefallen haben. Ein großer Teil spielt sich auch im Gerichtssaal ab. Finde das es auch hier spannend inszeniert wurde und einem nicht langweillig wird. Sie haben die Szene im Gerichtssaal auch so gesetzt, das sie sich Perfekt in die Geschichte einbauen. Negativ war, das die Beziehung zu seiner Frau komisch dargestellt wurde. Einerseitz sind die beiden geschieden dann aber schlafen sie Miterander und streiten danach wieder und in der nächsten Szene unterstützt sie ihn wieder. Auch das Ende der Story ist ziemlich vorhersehbar, doch trotzdem spannend inszeniert.
Kann ich eigentlich jedem Empfehlen der auf gute Thriller steht, allein die Schauspieler sind schon einen Blick wert. Bryan Cranston hat zwar nur eine kurze Rollen ist aber zum Beispiel mit dabei.
4/5

 

Dieser Beitrag wurde am 30.09.2014 21:11 Uhr editiert.

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luhp92
luhp92 | BOTman Begins | 30.09.2014 | 17:34 Uhr
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@eli4s

dieser Wechsel zwischen (unverständlicher) Übersetzermaschine und Untertiteln (auf einmal verstehen sie sich auch so?)

Gab es die Untertitel nicht nur, wenn die beiden Asiaten unter sich einen Dialog geführt haben oder nicht wollten, dass die Nicht-Asiaten das verstehen?
Untereinander hat die Rebellentruppe aber ständig mit den Übersetzermaschinen gesprochen. Man hat sie nur nicht ständig gesehen und die Computerstimme war tatsächlich sehr leise und oft unverständlich. Ich dachte auch erst "Aha, jetzt können die sich also auf einmal doch verstehen", aber wenn man genau hinhörte, war da immer die leise Computerstimme.

 

Dieser Beitrag wurde am 30.09.2014 17:35 Uhr editiert.

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bartacuda
bartacuda | Mitternächtlicher Haijäger | 30.09.2014 | 15:35 Uhr
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@Häuptling

Wunschgemäß hier meine Meinung zu Through the never. ;-)

Ich gebe dir Recht, dass es so etwas bis dato eher nicht gegeben hat und die Frage nach dem "Warum" M diesen Film gemacht haben kann man wohl nur beantworten mit "Weil sie es können".

Ich fand die Background Geschichte nicht schlecht. So abgedreht sie teilweise auch war, "hatte sie irgendwas". Viel hat m.E. D. DeHaan dazu getan, den ich für nen ziemlich guten Darsteller halte.

Das Konzert und die Setlist waren unstrittig Bombe. Es ist und bleibt einfach eine geile Band. (Früher waren sie natürlich besser) ;-)

Fazit: Als "Konzertfilm" der anderen Art absolut sehenswert, wobei ich glaube, dass sich die Begeisterung auf Fankreise reduziert.
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... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!

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sittingbull
sittingbull | Häuptling | 30.09.2014 | 10:18 Uhr
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Metallica – Through The Never (Wer ihn auch gesehen hat oder was dazu sagen möchte: Ich bitte darum! :D)

Interessant & völlig neuartig!
Für alle die nicht wissen was das ist: Ein Konzert verbunden mit einem Film/einer Handlung, die ineinander verwoben sind.

Es war ein Experiment, dass für mich im Großen und Ganzen geglückt ist.
Das Projekt ist erfrischend anders. Auf der einen Seite hat man das Konzert und auf der anderen Seite spinnt sich eine Story um das besagte Konzert bzw. um die gespielten Songs.

Erstmal muss man sagen: Hut ab für den Mut sowas zu machen. Die Umsetzung der Story ist zwar bildgewaltig & actionlastig aber weit davon entfernt essentiell oder besonders mitreißend zu sein. Es bietet einen sehr guten Kontrast zu den Liveaufnahmen der Band und eine phänomenale Optik aber jetzt rein vom "Story"-Aspekt her nicht wirklich weltbewegend.
Dane DeHaan macht seine Sache aber sehr gut und wie gesagt: Angucken lohnt sich!

Den anderen Part übernimmt dann die Band und was da geboten wird ist ganz ganz großes Kino. Selbst wenn ich meine Fanbrille ablege hab ich nie in meinem Leben etwas vergleichbares bei einem Livekonzert gesehen. Diese Bühne, diese Show, die Effekte. Der helle Wahnsinn…selbst ganz ohne Fanbrille gibt es schlicht keine andere Band, die sowas jemals aufgezogen hat. Ich sage das wirklich ganz neutral. Hab mit ner Freundin geguckt, die nicht wirklich als Fan zu bezeichnen wäre und die meinte dasselbe.

Manchmal wirkt einiges too much oder aufgesetzt und bevor die Traditionsfan wieder schreien sag ich gleich dass da nicht alles Gold ist was glänzt aber alles in allem echt sehenswert weil es sowas eben noch nie gab! Wer ein gutes Heimkino besitzt sollte unbedingt mal nen Blick wagen…Ganz egal ob Metalhead oder nicht :)
Wie gesagt: Wers kennt oder was zu sagen hat nur zu! Würde mich interessieren ;)

 

Dieser Beitrag wurde am 30.09.2014 10:19 Uhr editiert.

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sittingbull
sittingbull | Häuptling | 30.09.2014 | 00:54 Uhr
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Terminator 1

Hahaha :D Genial! Fand den Soundtrack zwar abartig schlecht aber der Film war echt gut! Einfach mitten in die Fresse ohne viel Blabla mit einem herrlichen Schwarzenegger (in der Originialfassung zum schießen :D)
Die "Rückblenden" in die Zukunft empfand ich aber als weniger gelungen. Das Alter spielt da bei mir keine Rolle aber ich fand die Szenen einfach iwie nicht so toll.

Ansonsten wirklich ein toller Actionfilm mit klar erkennbarem Kultstatus dem ich nach meiner ersten Sichtung ne glatte 8/10 gebe.
Teil 2 folgt so schnell wie möglich!
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eli4s
eli4s | Moviejones-Fan | 30.09.2014 | 00:29 Uhr
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Snowpiercer

hmm ... der Film hat ja hier schon die ein oder andere "kontroverse" diskussion entfacht zuletzt ... weshalb ich mich eigentlich umso mehr drauf gefreut habe ...

und ja, das ist in dem Fall echt nicht leicht. Der Film hat auf der einen Seite einige echt starke Momente, und den ein oder anderen etwas dämlichen Moment auf der anderen.
Der Plot rollt sich tatsächlich von hinten nach vorn langsam auf, wobei die interessanten Ideen eher im zweiten Teil kommen. Anfangs kams mir erst so vor als hangelte sich der Film von einem Action-Set-Piece zum nächsten - welche im übrigen oft recht kreativ und ansehnlich sind. Überhaupt hat der Film viele starke visuelle Momente - wobei alles, was außerhalb des Zuges passiert irgendwie sehr nach Computergrafik aussah.
Seltsam auch, dass der Film auf der einen Seite beinhartes Drama ist und dann aber bald diese satirische Ebene einführt, was ehrlich gesagt nicht so ganz gut zusammengepasst hat, meiner Meinung nach.
Die Figuren sind in einem relativ "typischen Team" zusammengemischt und bleiben alle in einer relativ platten Rolle; der große Anführer, der schlaue Alte Mann, der Techniker, und so weiter ...
Neben ein paar weiteren schrägen Kleinigkeiten, die mich hin und wieder stutzig machten [zB. unnötige Slowmotion, dieser Wechsel zwischen (unverständlicher) Übersetzermaschine und Untertiteln (auf einmal verstehen sie sich auch so?), Hellseherei], dramaturgischen Ungereimtheiten und ein paar Logikaussetzern, bleibt am Ende ein sehr zwiegespaltenes Gefühl.
Bereu es jetzt nicht, den Film gesehen zu haben, aber jedem empfehlen, würde ich ihn nicht unbedingt.

Beiträge: 1.163 | Kritiken: 17 | Punkte: 6.023 | Jonesi: 15 | Clowni: 0


bartacuda
bartacuda | Mitternächtlicher Haijäger | 29.09.2014 | 11:42 Uhr
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Sin City 2

Hab mich selten so schwer getan mit einer Beurteilung. "Eigentlich" wollte ich ihn richtig gut finden. Hat mir doch der erste überragend gefallen.
Ging aber leider nicht :-(

Die Schauwerte sind unstrittig vorhanden, aber trotzdem fehlte mir etwas. Ich hatte das Gefühl, man platziert einfach die bekannten Figuren "So wie von Zuschauer erwartet" und lässt sie ihr Ding machen.

Aber auch ein Marv ist m.E. beim dritten o. vierten Einsatz nicht mehr ganz so geil anzuschauen. Hier gewinnt man unweigerlich den Eindruck, man wolle diesen Publikumsliebling mit Nachdruck in Szene setzen.

Den gleichen "Overkill" hatte ich auch bei Eva Green (bzw. bei ihren Brüsten) oder auch Nancys Tanzeinlagen. Ebenso der Senator und seine Reaktion auf das Kartenspiel war mir zu plakativ dargestellt.

Alles in allem fehlte mir eine gute Mischung. Ich hätte mir ein bisschen mehr Ausgewogenheit in der Charakterzeichnung gewünscht.
JGLs Geschichte um den Spieler Johnny war da tatsächlich eine der besseren Episoden.

Schade um das Potential. Einen vollen Verriss hat der Film sicher nicht verdient, aber außer in der Optik steht er seinem Vorgänger in nahezu allen Punkten nach!
6/10
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luhp92
luhp92 | BOTman Begins | 28.09.2014 | 20:49 Uhr
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A Most Wanted Man

Meine Eltern wollten Philip Seymour Hoffman die letzte Ehre erweisen und haben mich gefragt, ob ich Lust hätte mitzukommen. Ich habe zugesagt, der Kinobesuch gestern abend hat sich gelohnt!

Vorab möchte ich erwähnen, dass ich weder die Buchvorlage kenne noch den Film im englischen Original gesehen habe. Daher kann ich nicht sagen, wie gerecht die Adaption der Vorlage wird und wie glaubhaft die eingebauten Akzente der Darsteller rüberkommen. Da es sich bei den Charakteren aber größtenteils um Deutsche handelt, ist eine Synchronisation gar nicht mal so verkehrt.

"A Most Wanted Man" möchte jedenfalls ein authentisches Bild über die Arbeit der Geheimdienste zeichnen, was ihm mMn auch super gelungen ist. Anton Corbijn setzt dabei auf unterkühlte Farbtöne, realistische Kameraeinstellungen und eine äußerst ruhige Inszenierung. Er legt den Wert auf Kleinigkeiten und Dialoge werden oft durch einfaches Schweigen ersetzt. So ergibt sich eine triste und pessimistische Atmosphäre, die mich bis zum Ende nicht losgelassen hat. Die eigentliche Handlung wird durch alltägliche Trivialitäten ziemlich weit aufgefächert, ich verlor währenddessen aber nie an Interesse. Es werden ständig kleine Indizien gestreut, Stück für Stück erfährt man mehr und zum Schluss entlädt sich alles in einem unerwarteten Knall. Wer schnelle Schnitte, Explosionen und Verfolgungsjagden braucht, sollte um diesen Film jedoch einen großen Bogen machen.
Darüberhinaus sorgen die deutschen Einflüsse für eine Bereicherung des Sehvergnügens. Zu Beginn ist es zwar etwas merkwürdig, wenn sich englischsprachige Schauspielergrößen mit Günther, Dieter, Erna, etc. ansprechen, aber das legt sich nach einiger Zeit. Hamburg eignet sich als Kulisse hervorragend und wird von der Kamera wundervoll eingerahmt. Der Cast fährt "zweigleisig", so treffen z.B. Philip Seymour Hoffman, Willem Dafoe und Robin Wright auf Daniel Brühl, Herbert Grönemeyer und Martin Wuttke. Der großartige Soundtrack stammt ebenfalls aus der Feder von Grönemeyer.

Mit dem Wissen um Hoffmans Schicksal enthält der Film leider einen ironischen Beigeschmack. Es kam mir oft so vor, als würde Hoffman nicht nur den Spionage-Leiter Günther Bachmann spielen sondern auch sich selbst. Er ist getrieben vom Druck und Stress seiner Arbeit und sucht Zuflucht in Zigaretten und Alkohol. Es gibt kaum eine Szene, in der er nicht raucht, trinkt oder beides tut. Zudem wirkt er körperlich einfach nur verbraucht. Des Weiteren denkt man in der Endszene, dass er sich selbst oder anderen gleich etwas Böses antun wolle. Die Inszenierung der Endszene gleicht auch 1:1 einem Abgang von der großen Bühne. Naja, vielleicht waren Hoffmans Leiden und Drogensucht ja genau die Basis für solch eine grandiose Schauspielerleistung...

9/10 Punkten




@Kaolein
Jetzt hab ich auch keine Angst mehr vor Monsters 2.

Bei der Fortsetzung von Monsters führt aber leider nicht mehr Gareth Edwards Regie. Er wurde durch Tom Green ersetzt.

 

Dieser Beitrag wurde am 28.09.2014 21:02 Uhr editiert.

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Beiträge: 4.538 | Kritiken: 4 | Punkte: 12.901 | Jonesi: 84 | Clowni: 2


Kaolein
Kaolein | Moviejones-Fan | 28.09.2014 | 18:27 Uhr
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Gerade eben:

Godzilla


...also den aktuellen Film.

Fand ich jetzt super.
All die Kritiken haben mich so abgeschreckt, aber ich finde der Film hat absolut alles richtig gemacht.
Er erzählt eine Geschichte aus der Perspektive der Menschen.
Ich mag die Entwicklung des Films und des Tempos.
So manches hat mich echt überrascht, auch diverse Ankerpunkte zum ersten (japanischen) Godzilla und sogar Emmerichs.
Hat mich bestens unterhalten.

Jetzt hab ich auch keine Angst mehr vor Monsters 2.
Der Regisseur hat es verstanden einen weltumspannenden Film zu machen, ohne das es eine Militärprograganda-Film wurde ala World Invasion: Battle Los Angeles.

Beiträge: 59 | Kritiken: 0 | Punkte: 418 | Jonesi: 0 | Clowni: 0


RedBull
RedBull | Moviejones-Fan | 27.09.2014 | 18:43 Uhr
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Peter Jackson´s King Kong
läuft gerade nochmal auf RTL II
Kam gestern schon.
Besonders gut inszeniert ist der Teil auf der Insel, was mich noch mehr für den kommenden Skull Island-Film begeistert. hoffentlich wird der ähnlich gut.
Für mich ist (Peter Jackson´s) King Kong der bessere Jurassik Park.

9,5/10

 

Dieser Beitrag wurde am 27.09.2014 18:43 Uhr editiert.

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Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass und Hass führt zu unsäglichem Leid.

Beiträge: 390 | Kritiken: 0 | Punkte: 867 | Jonesi: 4 | Clowni: 1


MarieTrin
MarieTrin | Space-Held | 27.09.2014 | 18:01 Uhr
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Das Bourne Vermächtnis

Lange, lange, habe ich mich gegen diesen Film gesträubt, doch aufgrund der Empfehlungen aus der Community hier und aufgrund der nicht ganz so geringen Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung oder gar eines Cross-overs mit Jason Bourne, habe ich mir dann angeschaut, wie die Bourne- Geschichte weitergestrickt wurde.

Der Einstieg ist nicht so actionreich wie teilweise bei den ersten drei Filmen und am Anfang plätschert es etwas vor sich hin. Das könnte auch daran liegen, dass es nicht so viele Rätsel um die Hauptperson gibt und das Geschehen sich zunächst weit außerhalb von Aaron Cross Wahrnehmung abspielt. Doch werden neben der Einstiegssequenz unheimlich viele Andeutungen auf Jason Bourne und seine Geschichte gemacht. Regelmäßig kommt er in Gesprächen oder in Nachrichten vor. Tatsächlich lösen seine Handlungen die Geschehnisse um Aaron Cross aus, der vielleicht ein oder zweimal an seinem Job/Leben zweifelt, aber zunächst wie Agent wirkt, den die Agency oder der dahinter operierende Edward Norton haben möchte. Dieser liefert genauso wie Rachel Weisz eine gute Leistung ab, auch wenn man das Gefühl hat, nicht alle seine Beweggründe zu erkennen. Der Zuschauer muss sich einiges zusammenbasteln, um den Hintergrund von Cross und die weitreichende Verstrickung der verschiedenen Programme, die neben Blackbriar und Treadstone stehen, zu verstehen.

Der Stil der Musik bleibt derselbe, obwohl John Powell nicht mit an Bord ist. Auch die Kameraführung und der Schnitt ähnelte vor allem in Actionszenen den bisherigen Filmen. Bei den Actionfilmen sind z.T. sehr viele Parallelen zu finden, was mir einerseits gefallen hat und mich andererseits auch geärgert hat: hatte da jemand nicht genügend Einfallsvermögen, um sich eine Verfolgung auszudenken oder wenigstens anders zu gestalten?

Letztendlich ist es auch dieser Ärger und dieses zwiespältige Gefühl, dass am Ende überwiegt. Einerseits wirklich positiv überrascht (was aber angesichts meiner sehr negativen "Vormeinung" nicht allzu schwierig war, dann der Gedanke, dass eine Fortsetzung auf jeden Fall interessant wäre und dann eben dieser Ärger. Es ist kein Bourne mit Bourne, aber es wird auch zu wenig getan, um das zu unterstreichen. Die Parallelen sind grundsätzlich gut und vor allem die versteckten Hinweise, aber es wirkt auch teilweise wie ein Abklatsch.

Für den grundsätzlich guten Ansatz und die guten Idee (
ohne jetzt auf den Teil mit den Genmanipulation einzugehen, denn vollkommen glücklich bin ich mit dieser Idee bei weitem nicht
),
gibt es 6 von 10 Punkten von mir.
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Que la loi soit avec toi!

Beiträge: 950 | Kritiken: 11 | Punkte: 32.067 | Jonesi: 12 | Clowni: 0


sittingbull
sittingbull | Häuptling | 27.09.2014 | 12:25 Uhr
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@Hanjockel

Freut mich sehr dass dir der Film so gut gefallen hat! Die triffst den Nagel eig auf den Kopf wenn du sagst dass am Ende alle iwie eine Schuld tragen :D Ein Aspekt, der mir so noch gar nicht bewusst war aber damit hast du natürlich vollkommen recht!

Wenn du Lust hast darfst du gern mal bei meiner Kritik vorbei schauen! Ich bin großer Fan des Films und finde es schön wie Eastwood ein Mythos des Wilden Westens rüttelt und sich selbst damit aus dem Genre verabschiedet...grandios :)
Hier entlang!
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Beiträge: 1.423 | Kritiken: 6 | Punkte: 4.563 | Jonesi: 14 | Clowni: 0


Hanjockel79
Hanjockel79 | Gamoras Toyboy | 27.09.2014 | 12:09 Uhr
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Erbarmungslos(1992)

Den Film habe ich mir gestern Abend angesehen. Habe mich hinterher geärgert das es da schon Jahrelang so einen super Film gibt der die ganze Zeit an mir vorbei ging (wegen meiner Zeitweise Westernphobie, welche genau in die Zeit um 1992 fällt, wahrscheinlich). Muss sagen auch wenn der Trailer vielleicht den Eindruck vermittelt, das ist kein typischer Western.

Es geht auf zwischenmenschlicher Ebene knallhart zur Sache. Die ganze Hetzjagd auf die beiden Viehtreiber Cowboys, die eine Hure übel zugerichtet haben "sollen", eskaliert im Verlaufe der Handlung so, das es bis zum Ende des Filmes eigentlich gar keinen moralischen Helden/Sieger gibt. Alle haben in gewisser Hinsicht eine Schuld zu tragen. Selbst die Stadt Huren die sich ungerecht behandelt fühlen sind nicht unschuldig an dem was passiert.

Gene Hackman spielt einen so halb wahnsinnigen Sheriff, den man einfach im positiven Sinne hassen muss und dann passiert es. Clint Eastwood lässt im Finale wieder den Berserker in sich frei. :-D Die Art und Weise wie einer meiner Lieblinge Morgan Freeman den Löffel abgibt fand ich nur etwas schade. Zumal es einer Filme ist wo er mal keinen typischen Erklärbär gibt. Trotzdem:

10 von 10


@ Thema Sin City 2 allgemein

Ja das finde ich auch. Aufgrund der Art wie die Story Geschichten diesesmal ablaufen war der erste Sin City Film besser, aber Sin City 2 ist kein schlechter Film. Es gibt echt schlechte Film die noch wesentlich mehr in den USA eingenommen haben als es Sin City 2 vergönnt war. Also ich wäre trotz allem noch für Sin City 3, aber realistisch gesehen müsste da schon ein Wunder geschehen.

Liege dort auch was die Sin City 2 Wertung angeht im Bereich 7 oder 8 von 10.
______________________
Immer schön tief durch die Hose atmen!

Beiträge: 628 | Kritiken: 3 | Punkte: 4.249 | Jonesi: 14 | Clowni: 4


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Mittwoch, 01. Oktober 2014

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