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Kinostart:

Laufzeit: 88 Minuten

Genre: Dokumentation

Format: 2D

Freigabe: Altersfreigabe - FSK ab 0


 


Vergiss mein nicht Trailer

"Vergiss mein nicht" Trailer 1 (dt.)
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Vergiss mein nicht Inhalt

Darum geht es im Film
David Sieveking erzählt von der häuslichen Pflege seiner Mutter, die wie Millionen anderer Menschen an Alzheimer-Demenz leidet.Davids Eltern waren in der Studentenbewegung der 60er Jahre akt... weiterlesen

David Sieveking erzählt von der häuslichen Pflege seiner Mutter, die wie Millionen anderer Menschen an Alzheimer-Demenz leidet.

Davids Eltern waren in der Studentenbewegung der 60er Jahre aktiv und haben eine "offene Beziehung" geführt, die nun durch die Krankheit in dramatischer Weise auf die Probe gestellt wird. Die Veränderung der Mutter zwingt die Familie, sich mit ihren Konflikten auseinanderzusetzen, und lehrt sie einen herzlichen Umgang, der zu neuem Zusammenhalt führt. Mit Humor und Offenheit zeichnet sich David Sievekings Familienchronik durch ungekünstelte Teilnahme und liebevolle Zuneigung aus, wobei stets die Menschen und nicht die Krankheit im Zentrum stehen.

Vergiss mein nicht Filmkritik

Unsere Kritik verrät dir, ob sich der Film lohnt
Gretel Sieveking war wunderschön, charismatisch und ein unabhängiger Freigeist. Durch die Liebe zu ihrem Mann und ihren Kindern war sie starke Ehefrau und Mutter, doch durch ihren Sinn für Gerechtigkeit auch immer Kämpferin fü... weiterlesen

Gretel Sieveking war wunderschön, charismatisch und ein unabhängiger Freigeist. Durch die Liebe zu ihrem Mann und ihren Kindern war sie starke Ehefrau und Mutter, doch durch ihren Sinn für Gerechtigkeit auch immer Kämpferin für Gleichberechtigung in jedem Zusammenhang. Doch die Mutter von Regisseur David Sieveking erleidet im Alter dasselbe Schicksal wie so viele Menschen: Alzheimer. Die Krankheit schreitet mehr und mehr voran, die Erinnerungen, auch an die Familie, schwinden. Gretel schließt sich in ihren eigenen Kokon des Vergessens ein. David Sieveking entscheidet sich, seine Mutter, seinen Vater und seine ganze Familie bei dem Prozess des langsamen Abschiednehmens zu begleiten und findet in seinem Film darüber berührende Bilder, die verdeutlichen, dass Lieben auch hier Loslassen bedeuten muss. Die persönlichen Momentaufnahmen, die Sieveking dabei gelingen, gehen dem Zuschauer schmerzlich nahe und geben Einblick in eine Krankheit, die grausam und unaufhaltsam Bereiche des Bewusstseins löscht. Doch der Film tröstet auch in seinem ehrlichen und zugleich behutsamen Umgang mit dem Gezeigten und den sehr persönlichen Einblicken. Sieveking ist nicht nur eine Liebeserklärung und Verbeugung vor einer beeindruckenden Frau gelungen, sondern auch eine realistische Darstellung über eine Krankheit, die immer mehr Menschen trifft und vor der wir die Augen nicht verschließen können.

Wenn ein Leben zu Ende geht, ist die Trauer meist unermesslich. Wenn ein Leben jedoch zu Lebzeiten ausgelöscht wird, verlangt es den Nahestehenden und später Hinterbliebenen eine so unermessliche Kraft ab, die nicht jeder aufbringt: Wir sprechen von Alzheimer. David Sievekings Dokumentarfilm Vergiss mein nicht macht diese Krankheit zu seinem Thema. Er geht einen so ungeheuren Schritt, indem er nicht Analysen, Statistiken oder neueste Forschungsergebnisse präsentiert, sondern Gretel, seine an Alzheimer erkrankte Mutter auf ihrem letzten Weg begleitet " der mehrere Jahre andauert. David, der Sohn, übernimmt die Pflege der Mutter, während sich der Vater eine Auszeit von der Pflege seiner Frau Gretel nimmt. Gezeigt werden die Schwierigkeiten, aber auch die freudigen Momente dieser immer anstrengender werdenden Aufgabe. Es wird nach Erleichterungen gesucht. Pflegepersonal wird eingestellt und wieder entlassen. Ein Heim wird gefunden " und wieder verlassen. Neben diesen, das äußere Leben bestimmenden Momenten, steht jedoch auf einmal etwas ganz anderes im Mittelpunkt dieser Familie: Das Leben. David erlebt voller Freude die lichten Momente seiner Mutter. Er hat sich JETZT die Zeit genommen, bei ihr zu sein. Der Zuschauer erfährt viel über die Vergangenheit seiner Eltern. Die Mutter war eine Schönheit, erfolgreich im Beruf und politisch zusammen mit ihrem Mann in der 68er Bewegung so sehr engagiert, dass er als Mathematikprofessor keine Verlängerung seiner Stelle in der Schweiz erhielt. Alte Fotos, Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und Weggefährten, Freunde und Freundinnen kommen zu Wort. Manchmal fehlen jedoch die Worte angesichts der Situation, in der sich Gretel jetzt befindet.

Diese Rückblenden und Interviews, das Erzählen einer Lebensgeschichte, eingebettet in einen aufregenden Abschnitt deutscher Zeitgeschichte, machen diesen Film so besonders wertvoll. Damit geht sie einher, die Annäherung Davids an seine Mutter. Er zeigt eine Protagonistin, die nicht das hilflose Häufchen Unglück ist. Vielleicht ist sie sogar glücklich in ihrer "neuen", eigenen Welt. Niemand kann das beurteilen. Dieser Film ist kein Film nur über eine Krankheit. Seine Stärke ist die radikal subjektive Sicht eines Sohnes auf seine Mutter. Der Schrei: "Meine Mutter geht mir verloren!" " ist allgegenwärtig. David rettet sich, indem er ihre Lebensgeschichte erzählt. Die Arbeit mit dem Filmteam objektiviert diese Situation. Gretels Schwiegermutter ist 96, chic. Sie lebt in einem gepflegten Seniorenheim und verkörpert das, was Gretel verlorengeht: auch im hohen Alter noch ein klarer " und wie der Zuschauer hört " gesunder Menschenverstand. Ihren Sohn Malte fragt sie. "Lohnt sich das alles" Ist dieses Opfer sinnvoll"" Die Antwort von Malte und David zeigt der Film: ein eindeutiges "Ja". Der Zuschauer wird dem zustimmen. Je mehr sich Gretel von der Familie entfernt, geistig und körperlich, desto näher kommt Sohn David ihr. Am Ende wissen es alle: Niemand wird Gretel vergessen. Nicht David, nicht der Zuschauer. Es ist ein optimistischer Film, dem auch in seiner leisen Melancholie Humor nicht fremd ist. Und außerdem ist es ein berührender Film " auch und in erster Linie - über die Liebe.

Komplette "Vergiss mein nicht" Filmkritik

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Der Kinostart von Vergiss mein nicht war am 31. Januar 2013.
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe von Vergiss mein nicht vor.
Die Laufzeit von Vergiss mein nicht beträgt etwa 88 Minuten.
Der Film Vergiss mein nicht gehört zum Genre Dokumentation.
Laut Datenbank gehört der Film zu keiner Filmreihe.
Aktuelle Vergiss mein nicht Filmkritiken findest du hier. Vielleicht hat aber auch ein User eine Filmkritik zu Vergiss mein nicht verfasst oder du schaust dich einfach so in unserem Kritiken-Archiv um.
Der Film Vergiss mein nicht wird nur in 2D gezeigt.

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Cast & Crew >>

Für die Regie in Vergiss mein nicht ist David Sieveking verantwortlich.
In Vergiss mein nicht spielen unter anderem die Schauspieler Margarete Sieveking, Malte Sieveking, David Sieveking mit.

Zahlen und Fakten >>

Es liegen uns keine Informationen zum Budget von Vergiss mein nicht vor.
Es liegen keine Informationen zum weltweiten Einspielergebnis von Vergiss mein nicht vor.

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Stand 23.12.2014 - Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere Angebote zu Vergiss mein nicht bei Amazon.

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