Interstellar (2014)

Ein Film von Christopher Nolan mit Matthew McConaughey und Anne Hathaway

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Interstellar Inhalt

Da sich unsere Zeit auf der Erde dem Ende zuneigt, unternimmt ein Forscherteam die wohl wichtigste Mission in der Geschichte der Menschheit: Es reist jenseits dieser Galaxie, um andere Lebensräume im Weltall für die Menschen zu erkunden.


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Interstellar Kritik

Die nicht mehr so ferne Zukunft. Dürren und andere schädliche Stoffe haben die Nahrungsquellen der Menschheit fast komplett zunichte gemacht, der einzige Lebenszweck ist nur noch, irgendwie zu überleben. Auch der ehemalige Ingenieur Cooper (Matthew McConaughey), der einst nach den Sternen strebte, lebt inzwischen nicht mehr von genialen Ideen sondern vom Maisanbau. Durch einen Zufall bekommt Cooper nun doch noch mal eine Chance und was für eine: Gemeinsam mit einem kleinen Team soll er in die Tiefen des Alls vorstoßen, ein Wurmloch durchfliegen und dort, fern unserer Heimat, ein neues Zuhause finden. Doch den Preis, den er zahlen muss, ist hoch, begibt er sich nicht nur auf eine risikoreiche Mission, sondern muss auch seine beiden Kinder auf einem staubigen Planeten zurücklassen...

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810

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Interstellar" und wer spielt mit?
Box Office
675,12 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".

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18 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
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luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 17.06.2016 | 19:35 Uhr17.06.2016 | Kontakt
Jonesi

Hans Zimmer hat für seinen Interstellar-Soundtrack die "Stephen Hawking Medal for Science Communication" in der Kategorie "Arts" erhalten. Bezogen auf den künstlerisch-wissenschaftlichen Aspekt eine große Ehre für Zimmer selbst, aber auch für den Film insgesamt.

https://www.theguardian.com/science/2016/jun/16/winners-of-inaugural-stephen-hawking-medal-announced-hans-zimmer-jim-al-khalili-particle-fever

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 09.04.2016 | 02:30 Uhr09.04.2016 | Kontakt
Jonesi

Screen Junkies und hishe.com haben sich zusammengetan und eine neue Webserie entwickelt, in der sie sich überlegen, wie After Credit Szenen wohl bei Filmen aussehen würden, die eigentlich gar keine haben.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

filmfreak180
Verfluchter
21.10.2015 | 12:54 Uhr21.10.2015 | Kontakt
Jonesi

"Interstellar" hat aus meiner Sicht ein grundlegendes Problem: Er schafft es nicht in seinen knapp 3 Stunden Laufzeit die wissenschaftlichen Themen dem Zuschauer angemessen zu erklären. Das mögen viele für anspruchsvolles Kino halten, allerdings zeigt sich für mich darin eher die Unfähigkeit von Christopher Nolan, den ich als Regisseur eigentlich sehr schätze, seine Ideen dem Zuschauer plausibel zu übermitteln. Dabei wird zwar während des Films ständig versucht über die Hauptperson Cooper alles zu erklären, was aber aus meiner Sicht nicht aufgeht und auch ziemlich aufgesetzt wirkt. Darüber hinaus weist auch "Interstellar" ähnlich wie Nolans „The Dark Knight Rises“ viele dramaturgische Schwächen auf. Denn „Interstellar“ hat so einige Längen im Film, die er nicht verschleiern kann. Auch die Dialoge und die Herangehensweise, Erklärungen/Lösungen für wissenschaftliche Phänomene abzuliefern (aufgrund von Spoiler-Gründen werde ich hier nicht näher drauf eingehen), wirken sehr kitschig, konstruiert und aufgesetzt. Der Spagat einen intellektuellen Film in einem Blockbusterfilm zu verpacken gelingt hier im Gegensatz zu Nolans grandiosem „Inception“ nicht. Denn weder der Unterhaltungswert noch der intellektuelle Anspruch des Filmes sind hier vollkommen zufriedenstellend. Christopher Nolan versucht zwanghaft den Ansprüchen gerecht zu werden. Dabei ist der Film bei Weitem keine würdige Odyssee im Weltraum. Der Film widmet sich hier neben wissenschaftlichen Themen vor allem auch dem Thema Liebe. Das Herz und die Emotionen fehlen dem Film jedoch. Christopher Nolan nutzt seine Charaktere in seinen Filmen meistens eher als Mittel zum Zweck, um das Storykonstrukt voranzubringen. Das hat mich bisher nie gestört; hier allerdings schlägt der Versuch, aus „Interstellar“ gleichzeitig ein Drama zu konstruieren, fehl. Dafür wirken die Emotionen einfach zu künstlich und steril. Gegen Ende geht "Interstellar" letztlich zu stark in die kitschige Richtung.

„Interstellar“ hat durchaus seine Momente und Inzenierungstechnisch ist der Streifen sicherlich mehr als zufriedenstellend. Vor allem die Reisen durch die Wurmlöcher sind audiovisuell überragend! Auch die schauspielerischen Leistungen von Matthew McConaughey , Anne Hathaway und Co sind durchweg mehr als solide. Über die Schwächen bei der Herangehensweise, dieses Projekt auf die Leinwand zu bannen, können diese positive Aspekte jedoch nicht ganz hinwegtäuschen. Ein gewisser Unterhaltungsfaktor ist zwar dennoch vorhanden und alleine die Thematik des Films ist äußerst interessant und ambitioniert. Aufgrund dessen ist "Interstellar" sicherlich immer noch mehr als sehenswert. Die Beurteilung, wie Christopher Nolan die Thematik verarbeitet hat, muss aber letztlich jeder selbst treffen…

Trekker
Moviejones-Fan
Geschlecht | 01.10.2015 | 19:54 Uhr01.10.2015 | Kontakt
Jonesi

Optisch wie philosophisch ein Genuss! Für mich persönlich einer der besten Nolan-Filme (neben The Dark Knight!)!

Meine Bewertung
Bewertung von Trekker
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 01.10.2015 | 00:42 Uhr01.10.2015 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 01.10.2015 00:45 Uhr editiert.

Lovers and haters, ye be warned!

Wie schon bei "Gravity" ist Neil deGrasse Tyson erneut eine absolute Bereicherung!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Mar-El
Moviejones-Fan
Geschlecht | 09.04.2015 | 03:16 Uhr09.04.2015 | Kontakt
Jonesi

@ Schrader

Zu deiner frage, deine Kritik oder dein zweifel an der Logik das cooper seiner Tochter die Koordinaten nicht hätte geben können weil er zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht angereist ist, wäre berechtigt wenn man von einer normalen Kausalität ausgehen würde, also Ursache und Wirkung. Aus einer 4 oder 5 dimensionalen Sicht auf das Universum ist es so das man anfang und ende der zeit wie auf einer karte sieht, zeit vergeht nicht, es Zukunft und vergangenheit ist gleichzeitig da, also jeder Moment in der zeit an jedem Ort ist in einem einzigen Bild zusammen gefasst. Die kette an Ereignissen die aus unserer sich einen zeitlichen ablauf hat, hat aus Sicht einer höheren Dimension werder einen Anfang noch ein ende sondern ist komplett als Gesamtbild vorhanden. Darum spielt es auch keine rolle das cooper von sich selbst Koordinaten bekommt obwohl er noch gar nicht angereist ist weil wie gesagt alles gleichzeitig existiert. Die zeitdimension ist aus sicher einer fünften Dimension quasi eine raumdimension.
Mar-El
Moviejones-Fan
Geschlecht | 09.04.2015 | 02:56 Uhr09.04.2015 | Kontakt
Jonesi

Tja, was soll ich sagen...
Das ist wohl der beste film den ich je gesehen habe.
Ich muss das auch erstmal sacken lassen, ist erst vor ner halben stunde zu ende gegangen.
Puhl, bin echt noch nicht ganz zurück aus interstellar aber da stimmte ja wohl alles. Alles passte, aus logischer, physikalischer und emotionaler Sichtweise und das alles perfekt miteinander verflochten.
Ich kann weder Logik Löcher noch irgendwelche anderen negativen dinge in dem film erkennen.
Ein no happy end wie in der ursprünglichen Version hätte überhaupt nicht gepasst, ich habe förmlich gebibbert und gebangt bis zum ende das "alles gut wird" und sich Vater und Tochter wiedersehen.
Und auch wenn es nur am Rande angedeutet wurde hatte man immer das Gefühl das mehr als nur Physik und Logik im spiel waren, Gefühl, Schicksal und liebe scheinen hier mehr zu sein als nur eine innerliche Erfahrung, es schien so als ob diese dinge doch etwas viel größeres waren wo im vergleich das ganze Universum zu etwas winzigen verblasst.
Oh, jetzt schwirr ich aber ab smile sorry
Zurück auf den Boden.
Die visuelle Darstellung der reise durchs wurmloch und die riesen Wellen waren der Hammer, hab noch nichts vergleichbares gesehen.
Und der fünf dimensionale raum, hab noch nie eine bessere Version oder eigentlich die einzigste Version zu versuchen fünf Dimensionen in 3 Dimensionen darzustellen, dafür das so was in Wirklichkeit unmöglich ist, ist diese fantasievolle Umsetzung des Raums einfach fantastisch!
Na ja, wie gesagt, der beste film den ich je gesehen habe, werde ich mir morgen auf jeden fall noch nochmal anschauen.
stinson
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.11.2014 | 17:18 Uhr19.11.2014 | Kontakt
Jonesi

@Critjas27

Ja OuterLimits hat`s ja auch erklärt, wollte es lediglich noch etwas einfacher darlegen.
Jedoch ist die Geschichte sowieso auf so vielen Ebenen unendlich Komplex, sodass eine Fixierung auf den Zeitaspekt allein der Story sowieso nicht gerecht wird.
Critjas27
Mr. Justice
Geschlecht | 19.11.2014 | 16:49 Uhr19.11.2014 | Kontakt
Jonesi

@stinson
Einige haben hier versucht genau das zu erklären , das es eben keine klassische Zeitreise-Story ist ,aber es gibt hat viele ,die sich von diesem linearen Denken nicht lösen können.

Ich habe nie behauptet der Beste zu sein. Ich habe nur gesagt ,es gibt kein Besseren als mich.

stinson
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.11.2014 | 15:32 Uhr19.11.2014 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 19.11.2014 15:32 Uhr editiert.

So nach zweitem mal schauen kann ich dann doch noch etwas dazu sagen.
Wir alle hier machen ja genau den menschlichen Fehler[spoil] die Zeit linear zu sehen, was sie aber nicht ist, zumindest nicht für 5-Dimensionale Wesen.[/spoil]
[spoil]Cooper reist weder vorwärts noch rückwärts, während er in dem "Raum" ist, der es ihm erlaubt alle 5 Dimensionen wahrzunehmen existiert die Zeit für ihn gleichzeitig.[/spoil]
[spoil]Daher kann er sich die Koordinaten auch selber schicken.[/spoil]
[spoil]Es gibt in dem Moment in dem er den "Raum" betritt keine Zukunft und Vergangenheit mehr.[/spoil] Eigentlich wird das im Film auch explizit erklärt.

Also nix mit miesem Storywriting Tim ;)

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