Arrival (2016)

Ein Film von Denis Villeneuve mit Amy Adams und Jeremy Renner

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Arrival Inhalt

Überall auf der Welt landen außerirdische Raumschiffe. Daraufhin rekrutiert die US-Regierung eine Sprachexpertin, die in Erfahrung bringen soll, ob die Aliens in Frieden kommen oder für die Menschheit eine Bedrohung darstellen. Während sie mit ihnen zu kommunizieren lernt, beginnt sie, lebhafte Flashbacks zu haben, die zum Schlüssel werden, um das große Geheimnis um den wahren Zweck des außerirdischen Besuchs aufzudecken.


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Arrival Kritik

Ob wir allein dort draußen im Universum sind, ist eine Frage, die sich wohl jeder schon einmal gestellt hat. Zwar ist es höchst unwahrscheinlich, dass wir die einzigen Lebewesen in einem schier endlosen Kosmos sein sollen, aber Glauben ist nicht Gewissheit. Doch was passiert, wenn intelligente Außerirdische wirklich an unsere Tür klopfen? Viele Filme haben sich des Themas bereits angenommen und neben netten Exemplaren wie E.T. gab es auch genug aggressive Invasoren. Mit Arrival erleben wir einen neuen Vertreter in diesem Genre, der die Frage nach dem Gut und Böse lange Zeit offen lässt und so tappen die Protagonisten wie der Zuschauer lange im Dunkeln.

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910

Cast & Crew

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Box Office
145,87 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".

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26 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
PZN2013
Moviejones-Fan
28.12.2016 | 16:26 Uhr28.12.2016 | Kontakt
Jonesi

@eli4s

Lieben Dank für Deine Rückmeldung! Ich freue mich auf alle kommenden Filme, die mir MEIN bester Freund näherbringen wird! Eine neue, spannende und sicherlich niemals endende Welt für mich!

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 28.12.2016 | 14:11 Uhr28.12.2016 | Kontakt
Jonesi

@PZN2013

Finde es toll, dass du deine (unbegründete) Voreingenommenheit überwinden konntest. Dein letzter Satz hat mir gefallen. Gleichzeitig will ich dir sagen: du kratzt noch nicht mal an der Oberfläche. Da draußen sind unzählige "Thriller", "Dramen", "Science-Fiction" - Filme und so fort, die sich auf tolle künstlerische Art mit Themen und Ideen befassen und sich lohnen, gesehen zu werden. Von Genres solltest du dich da auf keinen Fall abschrecken lassen. Die Übergänge sind da auch oft fließend, viele "Thriller" sind auch "Drama"... Überall gibt es gutes und schlechtes zu finden. Zu letzterem würde ich persönlich auch den "Accountant" zählen - also sei gespannt, was es noch alles zu entdecken gibt! Da ist noch sehr viel Platz nach oben!

Wünsche dir noch viel Spaß und Spannung auf deiner cineastischen Reise im neuen Jahr.

PZN2013
Moviejones-Fan
28.12.2016 | 10:28 Uhr28.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Ich bevorzugte bisher Filme wie „Honig im Kopf“, „Monsieur Claude und seine Töchter“ oder „Ziemlich beste Freunde“. „Action“ bedeutete für mich ausschließlich Ballerei und hektoliterweiße Blut, „Thriller“ war einfach nur Angstmacherei und „Science Fiction“? Damit konnte ich gleich gar nix anfangen. MEIN bester Freund hat sich mir und meiner Vorurteile angenommen und mich in die Welt von „The Accountant“ und „Arrival“ ausgeführt, entführt. Und ich will ihm an dieser Stelle hierfür danken! Beide Filme haben mich davon überzeugt. „The Accountant“ davon, dass ein Thriller auch ein Drama sein kann. Die Hauptperson: Unauffälliger Einzelgänger, Autist mit Emotionen und Empathie, intelligenter und intellektueller Feingeist mit extrem ausgeprägten fünf Sinnen, hintergründig, durchtrainiert und gutaussehend! Dass diese Person mich an MEINEN besten Freund erinnert… Alles in allem ein fesselndes, tiefgründiges menschliches Drama mit Anspruch in einem Thriller mit Spannung und Action. Für mich? Einfach stimmig! Und „Arrival“? Im Anschluss an diesen Film hatte ich das große Glück, das MEIN bester Freund noch sehr viel Zeit für mich, meine Eindrücke und Emotionen hatte. Denn dieser Film setzt auf feinsinnige Zuschauer und Zuhörer. Er wirft viele Fragen auf und lässt die Antworten offen. Wer sich einfach nur unterhalten lassen will, hat sich für den falschen Film entschieden! “Arrival“? Ich selbst bin angekommen. Danke!

Nietsewitch
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.12.2016 | 14:05 Uhr14.12.2016 | Kontakt
Jonesi

@luph92

Dass ich noch eine Antwort bekomme, dass will ich doch schwer hoffen. Da macht man sich so eine Mühe, kramt das beste Deutsch aus, schleift die Sätze bis sie schön auf Konfrontation stehen, und dann, so wenig Gegenwehr.

Könnte man fast anfangen zu heulen, da, jetzt hab ihr es geschafft, eine Träne kullert schon... -)

Aber irgendwie hatte ich mir schon mehr Gegenwehr erhofft und erwünscht wenn ich ehrlich bin...

Ich hatte mich immer als gekonnten Polemiker gesehen, aber wenn die Aufforderung zum Streit, die ja indirekt im Text vorhanden war, einfach ignoriert wird, könnte man glatt in eine Identitätskrise verfallen.

Also, Filmliebhaber aller Welt, macht mich nieder!

Zeit Erwachsen zu werden, und dem Irrsinn den Platz einzuräumen, den er sowieso schon hat.

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 14.12.2016 | 01:31 Uhr14.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Hein ein schönes Video zur Entstehung der visuellen Effekte:


@Nietsewitch
Gegebenenfalls folgt vielleicht noch eine Antwort.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Nietsewitch
Moviejones-Fan
Geschlecht | 11.12.2016 | 23:56 Uhr11.12.2016 | Kontakt
Jonesi

@ eli4s

smile

Zeit Erwachsen zu werden, und dem Irrsinn den Platz einzuräumen, den er sowieso schon hat.

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 11.12.2016 | 22:26 Uhr11.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Man ist einfach ein subjektives Wesen mit subjektiver linearer Zeitwahrnehmung, es gibt keinen Blick jenseits über die Zeit und selbst wenn wir ihn hätten wären wir nicht in der Lage Schmerz anders zu verarbeiten und wenn wir ihn anders verarbeiten würden, wären wir nichts anderes als empahtiloses Soziopahten oder Psychopathen, es gibt keinen Blick ausser dem Linearen. (Vielleicht sollte ich ein Mantra draus machen, oft genug hab ich es ja schon geschrieben: HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen, HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen, HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen, HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen.)

hehe... vielleicht willst du ja einfach keinen anderen Blick zulassen, so intrinsisch, wie du deine Überzeugung zementierst... genau darauf lässt der Film doch einen Blick erhaschen...

Nietsewitch
Moviejones-Fan
Geschlecht | 11.12.2016 | 21:48 Uhr11.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.12.2016 21:49 Uhr editiert.

@ eli4s

Was mich stört ist, dass der Film einen etwas sehen lassen will, was es einfach nicht gibt, und benutzt dazu die Sprache als Aufhänger. Er lässt ganz bewusst subtil die Grenzen zwischen Sprache und gefühldusliger Esoterik verschwinden, die düstere Atmosphäre und musikalische Untermalung deutet es auch an und unterstützt diesen Wandel.

In diesem Film ist einfach kein Platz zum denken und der Versuch einer Manpulation ist einfach zu offensichtlich. Das Thema "Sprache" ist nur Mittel zum Zweck, NUR MITTEL ZUM ZWECK. Andere Themen sind legitim, aber das Thema Sprache wird nur als MITTEL ZUM ZWECK verwendet, und dass wiederum ist weder legitim noch besonders clever, sondern dumm, dreist und frech noch obendrauf.

Man ist einfach ein subjektives Wesen mit subjektiver linearer Zeitwahrnehmung, es gibt keinen Blick jenseits über die Zeit und selbst wenn wir ihn hätten wären wir nicht in der Lage Schmerz anders zu verarbeiten und wenn wir ihn anders verarbeiten würden, wären wir nichts anderes als empahtiloses Soziopahten oder Psychopathen, es gibt keinen Blick ausser dem Linearen. (Vielleicht sollte ich ein Mantra draus machen, oft genug hab ich es ja schon geschrieben: HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen, HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen, HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen, HUGHAHAGA HUGHAHAGA, es gibt keinen Blick ausser den Linearen.)

Vielleicht stört sich ja mal einer so an dem Mantra, dass er einen Film draus macht.

Wenn der Film dir Ideen vermittelt hat und Neugierde über irgendwas, soll es für dich ja in Ordnung sein.

Ich wüsste, nachdem ich den Film mittlerweile genug zerlegt habe, nicht welches diese Ideen sein sollten und auch nicht in welcher Hinsicht mich dieser Film, über irgendwas, neugierig gemacht hätte.

Zeit Erwachsen zu werden, und dem Irrsinn den Platz einzuräumen, den er sowieso schon hat.

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 11.12.2016 | 18:08 Uhr11.12.2016 | Kontakt
Jonesi

@Nietsewitch
Ich verstehe nicht ganz, warum du diese Themen als Rückgratbruch ansiehst. Der Film drückt auch nicht einem irgendwas auf, sondern lässt doch diese Fragen zum Ende offen. Ich finde, es sind sehr spannende Fragen, wie man mit Leid umgeht - mal ganz abgesehen mit welchem Begriff man das jetzt bezeichnen mag. Das ist ja mehr ein Gedankenspiel und nicht ein Glaubensdiktum, dass uns jetzt eine höhere Bewusstseinsebene aufzwingen will. Ich finde, da nimmst du den Film etwas zu direkt. Dass der Film "rumheult" finde ich wirklich übertrieben ausgedrückt.

"Was dem Film einfach das Rückgrat bricht ist das Thema (wie du schon sagtest) "Trauer und Schicksal" und die Bewältigung dessen, in dem Mann Zeit nicht linear begreift! Hä, dämmerts noch, oder hackt es schon. Man wird Zeit nie anderes begreifen als linear, Sprache wird auch nur linear angewandt, da helfen die Millionen Kreise innerhalb der ausserirdischen Sprache nicht, auch wird niemand eine neue Technik entwickeln um Trauer zu überwinden."

... joa, das ist eine Idee, ein Konzept. Warum stört dich das? Vertrittst du einen unumstößlichen Realismus? Deswegen ist das ja Science Fiction. Es wird auch nie Superhelden geben und sehr vieles andere, was man in Filmen sieht - das ist ja auch das tolle daran... Das finde ich nun kein Argument.

Stattdessen muss man esoterischen Unsinn und pseudowissenschaftlichen Quatsch über eine Maschine mit Zeitreisen anhören, welches dann auch noch mit der Sprache der Aliens in Verbindung steht, dass zeigt für mich, dass der Film überhaupt kein Interesse an dem Thema "sprachliche Missverständnisse" hatte, sonderen es nur missbrauchte, um etwas von geistigem Aufstieg zu faseln.

Ich denke schon, dass da einiges zum Thema Sprache in dem Film steckt. Und selbst wenn der Fokus sich am Ende auf etwas anderes richtet; das ist doch nicht schlimm. Wenn dich die Themen nicht interessieren, ist das eine Sache. Aber find ich schon krass formuliert, der Film würde das Thema Sprache "missbrauchen", um die anderen Themen aufzubringen, als seien die anderen Themen per se nicht relevant, erlaubt oder weniger wert.

"Versteht ihr nicht, es ist ein Feuerwerk, zu dem Mann "AH und OH" sagt, und hinten wir einem verbrachte Lebenszeit im Kino und Geld aus der Tasche gezaubert, und wir verlassen das Kino mit dem Gefühl etwas gelernt zu haben. Ich wünschte ihr würdet das Gefühl mal loswerden wollen und stattdessen mal wirklich etwas lernen, wie zum Beispiel den Besuch solcher Kinofilme einfach zu lassen."

Ich denke, der Film vermittelt Ideen und damit ein Gefühl von Neugier über etwas nachzudenken - da sehe ich nun wirklich nichts schlechtes, ganz im Gegenteil. Ist doch etwas gutes, siehst du das nicht so?
Was meinst du denn mit "solchen" Kinofilmen - welche sollten wir denn deiner Meinung nach sehen?

Nietsewitch
Moviejones-Fan
Geschlecht | 11.12.2016 | 17:12 Uhr11.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.12.2016 22:14 Uhr editiert.

@ eli4s

Der Film fing auch spannend an, aber Sprache als Medium um in die Zukunft zu sehen, geht weit über dass hinaus was Sprache leisten kann, und dadurch verkommt der Filme zu einer rein esoterischen Klamotte.

Kommunikation ist ein spannendes Thema, keine Frage, auch das dieses den Hauptteil des Films ausmacht ist weniger tragisch, wird dieser doch auch immerhin durch sehr symphatische Hauptdarsteller getragen, welche es schaffen, Längen gut zu überbrücken.

Was dem Film einfach das Rückgrat bricht ist das Thema (wie du schon sagtest) "Trauer und Schicksal" und die Bewältigung dessen, in dem Mann Zeit nicht linear begreift! Hä, dämmerts noch, oder hackt es schon. Man wird Zeit nie anderes begreifen als linear, Sprache wird auch nur linear angewandt, da helfen die Millionen Kreise innerhalb der ausserirdischen Sprache nicht, auch wird niemand eine neue Technik entwickeln um Trauer zu überwinden. Der Film heult an der Stelle einfach nur: "Würden die Menschen bloß alle eine neuen anderen spirituelleren Blick auf die Lebensereignisse werfen, sie würden gleich, weniger Zornig sein über evtl. Schicksalschläge, sie würden gleich die Menschheit als Wesen wahrnehmen, deren höchstens Ziel der Friede sein muss, sie würden gleich in eine höhere Bewusstseinsphäre aufsteigen. In wie fern hat das jetzt nicht mit Esoterik zu tun?

Wie kann es denn sein, dass wirklich jedes Land auf der Erde versteht: "Biete Krieg oder Waffe an?" Unsere Sprachen sind so unterschiedlich, währe es nicht interessanter gewesen, wenn auf einmal alle irgendetwas anderes hineiniterpretiert hätten. Haben sie aber nicht, und jetzt der Umkehrschluss! Sind unsere Sprachen so gleich, das wir alle das Selbe verstehen? Ist doch Unsinn. Wenn es dem Filmmacher wirklich wichtig gewesen wäre, über Sprache zu referrieren, hätte er dieses Thema im Film weiterverfolgt. Stattdessen muss man esoterischen Unsinn und pseudowissenschaftlichen Quatsch über eine Maschine mit Zeitreisen anhören, welches dann auch noch mit der Sprache der Aliens in Verbindung steht, dass zeigt für mich, dass der Film überhaupt kein Interesse an dem Thema "sprachliche Missverständnisse" hatte, sonderen es nur missbrauchte, um etwas von geistigem Aufstieg zu faseln. Von einer wirklich Debatte um Sprache keine Spur, da täuschen auch Fakten zur Sprache, welche ja hier und da im Film vorhanden sind, nicht drüber hinaus.

@luph92

Ich seh es nicht ein, dass ich Spoiler verwenden soll. Jeder der diesen Film sehen wollte, weil er bisher positive Stimmen zu ihm gelesen hat, soll ruhig ein wenig mehr erfahren, vielleicht wird ihm so der Filmgang doch noch erspart bleiben.

Die Sapir-Whorf-Hypothese hat nichts mit Esoterik zu tun, geht in ihrer Ausführung aber zu weit, denn weder sehen wir durch Sprachkenntnisse, also durch eine andere Sprache, schärfer oder besser, noch verknüpft sich das ganze Gehirn neu, auch schaffen wir uns damit keinen neuen Blickwinkel auf die Welt. Was das Gehirn aber auf jedenfall leistet ist, zusätzliche neuronale Netzwerke im Gehirn, bei neu erlerntem Wissen, anzulegen, was wir dadurch erkennen können, sind Unterschiede in sprachlichen Ausführungen zwischen z.B. zwei Fremdsprachen, welche uns wiederum hilfreich sind, bei der Umschiffung von Ungenauigkeiten der eigenen verwendeten Sprache. Funktioniert aber nur wenn z.B. zwei Sprachen auf einem recht hohen Niveou gesprochen werden, das normale Schulenglisch wird als Gegenreferenz da kaum nützlich sein, nachdem man aber dann ungefähr 20000 Seiten auf Englisch gelesen hast, werden einem dann doch sprachliche Eigenheiten allmählich bewusst. Stärker ist dieser Effekt bei zwei sehr unterschieldichen Sprachen, sagen wir mal Deutsch - Chinesisch (In meinem Fall Deutsch, Englisch, Russisch (gerade angefangen)). Durch diese neuen aussergewöhnlichen Verbindungen im Gehirn ist es natürlich auch möglich, in komplexeren Zusammenhängen zu denken, und dadurch auch mehrere Möglichkeiten, von dem was noch passieren mag, zu betrachten. Dann aber zu einer Sprache zu gelangen, die es einem möglich macht die Zukunft zu sehen, da kann ich nur den Kopf schütteln. Das die Alien schließlich die Hilfe der Menschheit brauchen, weil sie ja die Zukunft sehen, und in 3000 Jahren einem Problem gegenüber stehen, ist genauso auch nur Vorwand des Films, um die sich ergebenen Erreignisse zu rechtfertigen, sie verkommen danach wieder zu einer Nebensächlichkeit, die zwar dem Filmbetrachter eine oberflächlich zufriedenstellende Antwort liefert, und dadurch den Schein der Ganzheitlichkeit des Films aufrechterhält, daraufhin allerdings verliert sich diese Tatsache, dass die Aliens in 3000 Jahren Hilfe benötigen, in vollkommene Boden- und Bedeutungslosigkeit, und der Film widemet sich dann wieder diesem diffusem (esoterischem) Gefühl.

Versteht ihr nicht, es ist ein Feuerwerk, zu dem Mann "AH und OH" sagt, und hinten wird einem verbrachte Lebenszeit im Kino und Geld aus der Tasche gezaubert, und wir verlassen das Kino mit dem Gefühl etwas gelernt zu haben. Ich wünschte ihr würdet das Gefühl mal loswerden wollen und stattdessen mal wirklich etwas lernen, wie zum Beispiel den Besuch solcher Kinofilme einfach zu lassen.

(Ja, zugegeben, der Schluss war etwas polemisch und ein bischen manipulativ, aber bei einer seichten Schimpftirade, macht sich so ein Apell am Ende immer gut.)

Zeit Erwachsen zu werden, und dem Irrsinn den Platz einzuräumen, den er sowieso schon hat.