High-Rise (2016)

Ein Film von Ben Wheatley mit Tom Hiddleston und Jeremy Irons

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High-Rise Inhalt

Der Film spielt in einem neuen Wohnhochhaus, das kurz vor Margaret Thatchers Ernennung zur britischen Premierministerin erbaut wurde und so designt ist, dass es die Probleme der Stadt auf luxuriöse Weise lösen soll. Der junge Arzt Robert Laing lässt sich von Anthony Royal, dem Schöpfer und visionären Architekten des Gebäudes, schnell dafür begeistern. Er entdeckt eine Welt voller komplexer Loyalitäten und knüpft auch ein Band zu Royals treuer Gehilfin Charlotte. Doch hinter der makellosen Fassade fault es schon. Als er Zwietracht zwischen den Mietern spürt, trifft Laing auf Wilder, einen charismatischen Provokateur, der entschlossen ist, die Situation noch weiter anzustacheln. Wilder führt ihn in das verborgene Leben im Hochhaus ein, und Laing ist geschockt von dem, was er sieht. Während sich die Bewohner in Fraktionen aufsplitten, findet er sich inmitten der wachsenden Gewalt wieder. Gewalt, die er auch in sich selbst aufsteigen fühlt...


Der Trailer zum Film

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High-Rise Kritik

Mit seinem 1975 veröffentlichten Roman "High Rise" (dt. Hochhaus, Der Block) lieferte der Autor James Graham Ballard eine gesellschaftskritische Zukunftsvision. Über viele Jahre wurde versucht, diesen Roman in ein filmisches Werk zu verwandeln, doch erst 2013 nahm das Projekt konkrete Züge an. Hat sich die lange Wartezeit seit der Erstveröffentlichung auf High-Rise gelohnt?

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610

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "High-Rise" und wer spielt mit?
Drehbuch
Box Office
0,35 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".

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3 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
sublim77
Moviejones-Fan
Geschlecht | 16.11.2016 | 20:27 Uhr16.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 17.11.2016 10:03 Uhr editiert.

@eli4s:

Ich würde sagen sieh in dir an. Mach dir dein eigenes Bild und sag mir dann wie du es empfunden hast. Tut mir leid, wenn ich da jetzt gespoilert hab. Aber ich hab da eben einfach drauf los geschrieben. Ich finde in High Rise die Art wie das mit den Tieren dargestellt wird irgendwie besonders unangenehm. Vielleicht weil ich nicht damit gerechnet habe. Natürlich zählt in Filmen oft ein Tierleben nicht viel. Bei John Wick ist der Tot eines Tieres Anlass für die ganze Handlung im Film. Da empfand ich es zwar traurig, aber die Wertschätzung hat gestimmt. Bei High Rise hat mir das gefehlt. Wie gesagt, ich fand die Szenen unnötig. Der Film hätte auch ohne sie funktioniert.

Edit: Ich möchte noch hinzufügen, dass ich die Szenen nicht wegen besonderer Gewaltdarstellung so ablehne, denn größtenteils werden die Handlungen nur angedeutet oder es sind Geräusche zu hören, die die Handlungen suggerieren. Es geht mir hauptsächlich darum, dass mir die Art wie in diesem Film damit umgegangen wird, nicht gefällt.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 16.11.2016 | 20:15 Uhr16.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@sublim77

eigentlich hatte ich noch vor den Film zu schauen. Wusste gar nicht, dass er derart "grenzwertig" ist. Wobei ich "The Neon Demon" eigentlich ganz gut fand ;).

Find das mit den Tieren einen sehr legitimen Standpunkt, wobei ich mal davon ausgehe, dass diese Szenen nicht echt sind. Man muss natürlich sagen, dass Menschen in den meisten Filmen (selbst in Filmen für Kinder und Jugendliche) auch wie am Fließband abgeschlachtet werden und das oft auch noch als Unterhaltung präsentiert wird. Da könnte man dann auch sagen, man müsste so konsequent sein und das auch meiden.
Ist natürlich immer auch eine Frage, in welcher Weise und mit welcher Motivation das gezeigt wird, das weiß ich jetzt in dem Falle natürlich nicht.

sublim77
Moviejones-Fan
Geschlecht | 16.11.2016 | 20:03 Uhr16.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Dass dieser Film total durchgeknallt ist, ist nicht der Grund dafür, dass ich ihm nur einen halben Punkt gebe. Für mich fällt dieser seltsame Beitrag der "Filmkunst" in die selbe Kategorie wie etwa Die 120 Tage von Sodom, Das große Fressen oder um einen neueren Film zu nennen, auch wie Neon Demon. Denn auch wenn er doch sehr seltsam und abgefahren ist, ist er dennoch grandios gespielt. Auch die Musik, vor allem eine sehr gute Version von SOS (eigentlich von ABBA) führt teilweise dazu den Film weiterschauen zu wollen. Da ich seltsame Filme durchaus gewohnt bin und sie schon alleine aus Neugier meistens zuende schaue, ist dies, wie gesagt, nicht der Hauptgrund für den halben Punkt. Sondern die Tatsache, dass in dem Film sinnlos Tiere gequält und getötet werden, was ich absolut nicht ab haben kann. Da werden grundlos Hunde ertränkt, mit Golfschlägern geprügelt, Pferden die Kehle aufgeschnitten und zu guter Letzt auch noch alle hinterher gegessen. Vielleicht bin ich da etwas empfindlich, weil vor einem halben Jahr mein geliebter Hund gestorben ist, womit ich ehrlich gesagt immernoch zu kämpfen habe, aber ich finde dass der Film ohne diese Szenen erträglicher gewesen wäre. Mehr als zwei Punkte für Musik und Schauspiel hätte es allerdings auch dann nicht gegeben.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!