Hail, Caesar! (2016)

Ein Film von Ethan Coen mit George Clooney und Josh Brolin

Hail, Caesar!Bewertung
Kinostart: 18. Februar 2016106 Min.2DAltersfreigabe - FSK ab 0Komödie, Drama, Musical
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Hail, Caesar! Inhalt

Joel und Ethan Coen erzählen von einem Tag im Leben eines "Problemlösers" für ein Filmstudio - natürlich von jenem Tag, an dem alles, was schiefgehen kann, schiefgeht und die Probleme von allen Seiten nur so auf ihn einprasseln. Doch sein Bemühen darum, alles auf Spur zu halten, scheint den außergewöhnlichsten Situationen gegenüberzustehen.


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Hail, Caesar! Kritik

Mit Hail, Caesar! liegt der neue Film des Regieduos Joel und Ethan Coen vor, der sich deutlich neben deren frühere Werke über das Studiosystem Hollywoods einreiht. Vor allem sind Ähnlichkeiten zum Noir-Thriller Barton Fink (1989) auffällig, denn hier wie dort geht es um die Nöte der Angestellten und Leitenden der klassischen Hollywood-Produktionen. Hail, Caesar! versammelt eine eindrucksvolle Schauspielerriege: Josh Brolin spielt den überlasteten Studioboss Mannix von Capitol Pictures, George Clooney den männlichen Superstar Whitlock, Ralph Fiennes einen virtuosen Genrehandwerker, Scarlett Johansson eine etwas zickige Diva, Tilda Swinton erscheint als Kritiker-Zwillingsschwestern und Channing Tatum als kommunistischer Tanzstar. Mit ihnen entfaltet der Film ein vielschichtiges Kaleidoskop der kalifornischen Filmproduktion der 1950er Jahre, als das Studiosystem florierte und klassische Genres wie Historienepos, Musical und Western hervorbrachte.

Die ganze Kritik lesen
810

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Hail, Caesar!" und wer spielt mit?
Box Office
63,23 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ohne Altersbeschränkung".

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4 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 19.07.2016 | 23:16 Uhr19.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 19.07.2016 23:23 Uhr editiert.

Humoristisch sind Coen-Filme für mich immer eine Gratwanderung, so auch "Hail, Caesar!". Der Film strotzt quasi vor großartig-ulkigen Szenen, kein Wunder bei dem Haufen an schrägen Charakteren. Situationskomik beherrschen die Coens perfekt. Daneben haben sie sich aber leider ebenfalls dazu entschieden, ihre zynischen Witze oft ins absolut Alberne abdriften zu lassen. In diesen Momenten fragte ich mich dann, warum sie die Schiene des bösen Humors nicht weitergefahren sind.

Am besten ist "Hail, Caesar!" wohl, wenn die Coens zugleich in den Abrund der 50er Jahre Hollywood-Ära blicken, als auch das Filmische dieser Zeit lobpreisen. Die Rom-Szene, die Western-Szene, die Meerjungfrau-Szene, die Matrosen-Szene, das sind alles kleine Meisterwerke für sich! Abseits davon begleitet der Zuschauer Eddie Mannix (Josh Brolin) in bester Sin City Manier durch die Nacht und das Produktionsstudio und erlebt, wie er sich durch den moralischen Morast seiner Arbeit als Hollywood-Produktionsmanager kämpft. Eingefangen in schönen, düsteren Bildern und in der Stimme von Michael Gambon aus dem Off.

Am schlechtesten ist "Hail, Caesar!" wohl, wenn den Coens gegen Ende einfällt, dass sie den George Clooney Handlungsstrang noch abschließen und alle Handlungsstränge irgendwie zu einem kohärenten Ende führen müssen. Für mich ging das alles zu schnell und zu einfach. Wurden die Coens da eventuell von ihren eigenen Spielereien abgelenkt?^^ Des Weiteren habe ich persönich immer mit den für die Coens typischen Handlungsbelanglosigkeiten/-sinnlosigkeiten zu kämpfen, wie hier z.B. der Koffer. Dem kann ich nur durch mehrmaliges Anschauen entgegenwirken, wie z.B. beim Ende von "No Country For Old Men".

P.S.: Jetzt soll noch mal jemand behaupten, Channing Tatum könne nicht schauspielern!

Meine Bewertung
Bewertung von luhp92

Bloodraven: "That face you make... look I so old to young eyes?"
Bran: "No. Of course not."
Bloodraven: "I do. Yes, I do. When 900 years old you reach, look as good you will not, hmm?"

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 26.02.2016 | 00:12 Uhr26.02.2016 | Kontakt
Jonesi

Verschroben sind wohl irgendwie alle Filme der Gebrüder Coen. Trotzdem bin ebenso überrascht wie amüsiert, wie schräg "Hail, Caesar!" geworden ist. Anders als ich erwartet hatte. Es ist eine absurde Parodie Hollywoods, aber auch des Lebens in den 50er Jahren. Mit viel Selbstironie nimmt er die Kulturindustrie auf die Schippe, stellt sie in den Kontext um Fragen der politischen Macht und Repräsentation und rahmt alles mit einem religiösen Gestus. Mit sovielen Referenzen wie genretechnischen Freiheiten, dass man sie kaum aufzählen kann. Der eigentliche Plot wird hier vollkommen zur Nebensache. Hat mir ziemlich gut gefallen... auf eigenartige Weise.

Meine Bewertung
Bewertung von eli4s
Strubi
Hexenmeister
Geschlecht | 25.11.2015 | 09:51 Uhr25.11.2015 | Kontakt
Jonesi

Hab den Trailer jetzt zufällig vor james Bond im Kino gesehen. Wie auch bei The Big Short hatte ich den Film vorher überhaupt nicht auf dem Schirm. Besetzung und Trailer sind aber wirklich klasse. Wird auf jeden Fall vorgemerkt.

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 14.10.2015 | 01:12 Uhr14.10.2015 | Kontakt
Jonesi

Der Trailer sieht klasse aus! Alleine der Cast macht schon so Einiges her, hinzukommt der Coen-typische Humor. Auch wenn ich mit Coen-Filmen manchmal meine Schwierigkeiten habe, gehört "Hail, Caesar" nichtsdestotrotz auf meine Interessenliste.

Bloodraven: "That face you make... look I so old to young eyes?"
Bran: "No. Of course not."
Bloodraven: "I do. Yes, I do. When 900 years old you reach, look as good you will not, hmm?"