Hacksaw Ridge - Die Entscheidung (2016)

Ein Film von Mel Gibson mit Teresa Palmer und Luke Bracey (Original: Hacksaw Ridge)

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Hacksaw Ridge - Die Entscheidung Inhalt

Desmond T. Doss wird 1942 zum amerikanischen Kriegsdienst einberufen, um am zweiten Weltkrieg teilzunehmen. Obwohl es ihm aufgrund seines Glaubens freistand, sich vom Kriegsdienst zurückgestellt zu werden, wollte er seinem Land dienen, jedoch weigerte er sich den Dienst an der Waffe zu leisten. Einem Sanitätsregiment zugeteilt nahm Ross 1945 an der Schlacht von Okinawa teil, wo er 75 Menschen das Leben rettete und ebenfalls mehrfach verwundet wurde. Für seine Taten wurde Ross als erster Soldat mit der Medal of Honor ausgezeichnet, der den Dienst an der Waffe ablehnte.


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Hacksaw Ridge - Die Entscheidung Kritik

Hacksaw Ridge - Die Entscheidung ist ein intensives Filmerlebnis, das man auch von Mel Gibson nicht anders gewohnt ist. Sowohl als Darsteller als auch Regisseur zeigt er vollsten Einsatz und das sieht man dem Schauspiel, allen voran Andrew Garfield, auch an. Dabei ist Hacksaw Ridge ein ebenso mächtiger Antikriegsfilm wie viele seiner Vorgänger, denn Gibson scheut sich nicht, auch dem Publikum viel abzuverlangen. Die aus dramaturgischen Gründen teils abgeänderten Fakten um Desmond Doss sind kein Manko, jedoch wäre Hacksaw Ridge noch ergreifender, hätten auch einige seiner Mitstreiter bzw. die Gegner mehr Kontur bekommen.

Die ganze Kritik lesen
810

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Hacksaw Ridge - Die Entscheidung" und wer spielt mit?
Box Office
136,58 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".

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15 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
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MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.07.2017 | 11:02 Uhr24.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Sully

Danke für den Tipp. Den Film hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Radar. Muss ich direkt mal auf meine Watchlist packen.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Sully
Elvis Balboa
Geschlecht | 22.07.2017 | 13:08 Uhr22.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 22.07.2017 14:10 Uhr editiert.

Lange hat mich kein Film in allen Belangen dermaßen gefesselt und geplättet. Von der ersten Minute an wurde ich von Mel Gibsons Regie Comeback an die Hand genommen...auf eine emotionale Reise. Eine einfühlsame und glaubwürdige Liebesgeschichte, ein Lobgesang auf persönliche Ideale und der Kampf ums nackte Überleben...Eine ganze Riege großartiger Darstellerleistungen, gepaart mit Spannung und eindringlichen Bildern brachte etwas zustande, was heute nur noch selten gelingt: Hacksaw Ridge ist eine Wucht, die mich von Beginn an bis weit über den Abspann hinaus packte und mich auch heute noch beschäftigt.

@Strubi

Ich spreche für Dich eine Empfehlung aus. Bin gespannt auf Dein Fazit. Wie man hier an den Kommentaren sehen kann, gibts ja die unterschiedlichsten Reaktionen.

Meine Bewertung
Bewertung von Sully

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

Strubi
Hexenmeister
Geschlecht | 16.07.2017 | 15:47 Uhr16.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich bin ja wirklich mal gespannt, wie mir der Film gefällt. Bin grundsätzlich ein Fan von Gibson, egal ob als Regisseur oder als Schauspieler.
Dass seine Filme eher nach dem Schwarz-Weiß-Muster gestrickt sind, ist aber ja nichts Neues. Bei Braveheart waren es die guten, heldenhaften Schotten und die bösen, hinterhältigen Engländer (natürlich gab es auch Ausnahmen), bei Apocalypto die friedlebenden Waldbewohner und die blutrünstige "Hochkultur"... Mich hat das aber nie gestört, da mich die Filme mitgerissen haben. Man fiebert mit den Figuren mit (evtl. sogar verstärkt durch diese Schwarz-weiß-Zeichnung). Das hat mit der Realität natürlich nur begrenzt zu tun. Aber ich, für meinen Teil, brauche keine dokumentarisch und historisch korrekt dargestellten Ereignisse - dann schaue ich mir eine Doku an - sondern ich möchte in erster Linie unterhalten werden.

Bin gespannt, ob ich daher auch hier darüber hinwegsehen kann, oder ob es der gute Mad vllt doch übertrieben hat.

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 16.07.2017 | 15:11 Uhr16.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Burnon

Das mit der Verteufelung der anderen und der Glorifizierung der Amis ist natürlich ein sehr wunder Punkt, den man natürlich auch in anderen amerikanischen Kriegsfilmen sieht. Trotzdem ist es hier so krass in der finalen Sequenz, in der Gott selbst die Amis in die Schlacht führt gegen die heidnischen Barbaren, wie ich es selten gesehen habe. Ob andere Filme ähnliche Tendenzen haben macht es erstmal nicht besser.

Aber der Film hat noch ganz andere Schwächen, die weniger auf solch ideologischen Fragen beruhen. Zum Beispiel die kitschige Liebesgeschichte, die stumpfen Karikaturen der anderen Soldaten. Die totale Fehlbesetzung von Vince Vaughan. Die 08/15 Ausbildungssequenz, die ich wirklich nie mehr sehen muss. Der übertriebene Zeitlupeneinsatz. Die eigentlich irrelevante Prämisse... ob Desmond Doss eine Waffe tragen will oder nicht, spielt ab dem Zeitpunkt auf dem Schlachtfeld eigentlich nicht wirklich eine Rolle. Als Sanitäter ist er (ohnehin) beschäftigt, die Leute zu versorgen. Da hätte er ohnehin nicht viel Zeit, sich aufs Schießen zu konzentrieren. Er rettet viele Menschen und wird dabei von seinem Glauben unterstützt - das ist eigentlich das wesentliche. Dass der Aspekt mit der Waffe vorher eine Stunde lang breitgetreten wird, ist eigentlich überflüssig. Das ist ne nette Anekdote, aber für den Film war es jetzt nicht ausschlaggebend, um ihn daran aufzuhängen.

Für mich gabs im Film nur eine gute Sequenz, die Nacht in der Doss allein im Feld ist und die Soldaten rettet. Alles vorher fand ich langweilig und das Ende, wie schon gesagt, geht gar nicht.


Sehr gespannt auf Dunkirk jedenfalls!

Burnout
Mr. Strange
Geschlecht | 16.07.2017 | 14:43 Uhr16.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@luhp92

Eastwoods "Flags of Our Fathers" und "Letters from Iwo Jima" sind auch gute beispiele wie man gegner filmisch Respekt entgegen bringt. Ich weiss genau was du meinst.

Trotzdem bin ich einfach anderer Meinung.

"..dass der Film viel zu oft die Sicht Desmonds verlässt und sich auf das Abmetzeln konzentiert.."

Mag sein, dass es aus deiner Sicht so ist.

Ich sehe es einfach anders als du. Gibsons versuch, hier und jetzt, den Krieg so realistisch wie es nur geht zu zeigen, geht einfach auf.

Denn anders als du denke ich, dass Gibson die Geschichten und Erzählungenvon DD, die Erlebten echten Momente in dieser Schlacht auf die Leinwand gebracht hat, so schonungslos und brutal wie der Krieg einfach ist bzw. war.

Einem sollte es bei diesen Film die gegenseite nicht interessieren, denn es geht um Desmonds erlebnisse. Wir sehen zb. im Film dass er einen verletzten Japaner hilft, auf dem er per zufall trifft. Wäre es ein anderer seiner Kameraden gewesen hätte der Japaner nicht mehr lange gelebt. Es geht einfach um DD. ( wie oft habe ich es schon gesagt?)wink

Wie er mit "Die Passion Christi" schon eindrucksvoll zeigte, kann Gibson diese seite der "echten Wahrheit", die Wahrheit die weh tut, in seine Vision so Interpretieren, dass es nachvollziehbar ist.

Mann muss sich aber darauf einlassen können.

Mann kann mMn als Soldat nur den Krieg so wahrnehmen wie dieser selbst erlebt wird. Dieser Film ist die Ego-Perspektive vom Leben und den Kriegshelden Taten des DD. Mehr nicht.

"..Und zu guter Letzt ist hier natürlich noch die meisterhafte Introszene zu nennen, die den Krieg nicht nur hochauthentisch darstellt, sondern zudem aus der US-amerikanischen und (!) der deutschen Sicht gefilmt wurde.."

Ja, dass Intro is wirklich Atemberaubend, brutal und ergriefend. Meisterhaft gefilmt wird man mitten am Starnd katapultiert als wäre man selbst dabei. Die Kamera einstellungen sind einfach nur genial. Da gebe ich dir zu 100% Recht.

Was ich jetzt nicht verstehe ist warum es so ein großer unterschied macht, aus welcher sicht gefilmt wurde.

Du siehst die Amis am Strand strerben und

"Kameraschwenk"

siehst du wie die Deutschen Soldaten aus diesen Bunker mit Maschinengewehre und Geschütze die Amis sterminieren.

Was macht hier Spielberg besser? Ich sehe hier immer noch die Deutschen als "Orks" und die Amis als die "Guten" dahrgestellt.

@Dunkirk

Ach sind es Briten? ok, danke für die Aufklärung.

Briten oder Amis, alle sprechen Englisch und meistens sind sie als die guten dahrgestellt, wenn es darum geht im WWII die Deutschen zu bekämpfen.

Make Movies!! not War!!

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 16.07.2017 | 13:21 Uhr16.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Burnout

Wenn man mit einem (Anti)Kriegsfilm den Krieg wirklich kritisieren möchte, ist es meiner Meinung nach der falsche Weg, die Parteien in Weiß und Schwarz bzw. in Gut und Böse einzuteilen. Wenn dem in der Realität tatsächlich so wäre, müsste man ja jeden damaligen deutschen oder japansichen WWII-Soldaten wegen Menschen- und Völkerrechtsverletzungen verurteilen. So einfach gestaltet sich die Realität zum Glück aber nicht.

Natürlich wird hier die Geschichte aus der Sicht Desmonds bzw. aus jener der US-Amerikaner allgemein erzählt, aber wie man eben auch die Gegenseite ohne Verteufelungen respektieren kann, zeigt "The Thin Red Line". Auffällig an "Hacksaw Ridge" ist leider, dass der Film viel zu oft die Sicht Desmonds verlässt und sich auf das Abmetzeln konzentiert. Mir kam es vor, als hätte Mel Gibson hier ebenso viel Spaß am Krieg wie an den Heldentaten Desmonds. Erst recht in jener Szene, in der die US-Amerikaner wie eine gotteskriegerische Pfalanx durch die Reihen der hilflosen Japaner mäht.

In "Saving Private Ryan" finden sich diese Schwarz-Weiß-Zeichnungen natürlich auch, die mir seit jeher ebenfalls sauer aufstoßen. Im Gegensatz zu Gibson hält sich Spielberg damit aber noch zurück. In vielen Szenen konzentriert sich Spielberg nur auf die Erlebnisse der US-Soldaten, die Deutschen nehmen dabei nur die Rolle einer passiven Bedrohung ein. Des Weiteren zeigt Spielberg Kriegsverbrechen der US-Amerikaner und stellt sie nicht als Helden mit weißer Weste dar. Und zu guter Letzt ist hier natürlich noch die meisterhafte Introszene zu nennen, die den Krieg nicht nur hochauthentisch darstellt, sondern zudem aus der US-amerikanischen und (!) der deutschen Sicht gefilmt wurde.

In "Dunkrik" wird es keine US-Amerikaner geben sondern nur Briten. Ich bin gespannt, wie Nolan die Erlebnisse der Soldaten im WWII präsentieren wird.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Burnout
Mr. Strange
Geschlecht | 15.07.2017 | 21:34 Uhr15.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Wartet bis Dunkirk anläuft. Ich weiss jetzt schon dass es dort wieder die guten Amis gegen ganz bösen Deutschen Orks zu tun bekommen werden.

Und diesmal mit fliegende bösen Deutschen Orks! Ist ja mal was andereswink

Make Movies!! not War!!

Burnout
Mr. Strange
Geschlecht | 15.07.2017 | 21:30 Uhr15.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich habe ganz sicher den richtigen Film gesehen und ganz bestimmt keine Orksundecided

Jedem seine Meinung.

Da dieser Film auf einer wahren begebenheit beruht, und alles um die Geschite von Desmond mMn wahr ist, verleit es dem Film etwas besonderes, dass keine fiktive Geschichte machen kann.

Glaubt ihr etwa dass die Amis einen Trinken gegangen sind mit den Japaner? im WWII?

Für die Amis waren die Japaner die Orks und für die Japaner waren eben die Amis die Orks.

UND??

Im Krieg ist es doch so.

Und hiert wird ja auch die Desmond Doss Geschichte erzählt, nicht die der Japaner.

Diesen Film muss man durch die Augen und das Herz von Desmond sehen und nicht durch Mels vision, denn er ist "nur" ein Regisseur der einen Film gedreht hat.

Mel Gibson war nicht dabei im WWII!!

War dann eurer Mieinung nach "Der Soldat James Ryan" auch grauenvoll??

Wir haben dort auch die guten Amis und die gaaaanz bösen Deutschen Orks.

Wir haben die Invasion in der Normandie, die Guten Amis und die böösen Deutchen Orks.

Spielberg hat für diesen Film diese Oscars nicht verdient. PFF!! so ein Müllundecided

Ich finde HR einfach großartig.

Make Movies!! not War!!

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 15.07.2017 | 19:47 Uhr15.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Ja, man muss nur ganz fest an den Messias und die japanischen Orks glauben, dann klappt es auch, das Richtige zu tun und diesen Film gut zu finden!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 15.07.2017 | 18:03 Uhr15.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@burnout et al

Bin ja auch ein Fan von Gibson als Regisseur, aber der hier war grauenvoll.

Sicher, dass ihr den richtigen Film gesehen habt?


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