Die Taschendiebin (2016)

Ein Film von Park Chan-wook mit Kim Min-hee und Kim Tae-ri (Original: Ah-ga-ssi)

Die TaschendiebinBewertung
Kinostart: 05. Januar 2017144 Min.2DAltersfreigabe - FSK ab 16Drama, Romantik
Dein Avatar
Will ich sehen!
Will ich nicht sehenWill ich sehen
Film bewerten
Die TaschendiebinBewertung

Die Taschendiebin Inhalt

Korea in den 1930er Jahren. Die schöne, aber unnahbare Lady Hideko lebt mit ihrem dominanten Onkel Kouzuki und ihrem ererbten Vermögen in einem abgelegenen Anwesen, dessen Herzstück eine hingebungsvoll gepflegte und bewachte Bibliothek ist. Kouzuki sammelt und verkauft Bücher voll schonungsloser Erotik, die Hideko zahlungskräftigen Herren vorlesen muss, um so den Preis der Bücher in die Höhe zu treiben. Eines Tages kommt ein neues Dienstmädchen, die junge und naive Sookee, ins Haus von Lady Hideko. Doch das Mädchen hat ein Geheimnis: Sookee ist eine Taschendiebin und Betrügerin, engagiert, um Hideko dem gerissenen Grafen Fujiwara in die Hände zu spielen, der sie nach der Hochzeit um ihr Vermögen bringen will. Doch zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich etwas Unerwartetes: ein ganz eigenes Begehren, eine ungeahnte Zuneigung, die die Karten der Macht neu verteilt.

Keine News, aber das wäre auch interessant

Und der "Oscar" geht an... unser Special zum bedeutendsten Filmpreis der Welt!Die bekanntesten AnimationsstudiosBerühmte Ex-Kinderstars - Teil 1

Der Trailer zum Film

Der Videoplayer(12574) wird gestartet

Filmgalerie zu "Die Taschendiebin"

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Die Taschendiebin" und wer spielt mit?
Drehbuch
Box Office
1,87 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".

Horizont erweitern

Vom Vorgänger gekillt: Geplante Sequels, aus denen nichts wurde - Teil 2Immer Vollgas: Der Aufstieg der "Fast & Furious"-FilmreiheJurassic Park - vom Buch zum Film zur Filmreihe

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.

1 Kommentar - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
eli4s
Moviejones-Fan
Geschlecht | 09.02.2017 | 00:06 Uhr09.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Endlich mal dazu gekommen... und etwas enttäuscht.

Wie zuletzt in Stoker befasst sich Park mit dem Thema Sexualität und Geschlechterrollen, wobei er bei dem Kampf um Macht und Status stets Erwartungen umkehrt und vor allem den Mann als Triebwesen zu entlarven versucht. Verpackt wird das in einer Art Erotikkrimi um eine Dreiecksbeziehung.

Dabei braucht der Film unglaublich viel Zeit, um sein Grundgerüst zu etablieren. An einigen Stellen wirkt der Film unfreiwillig komisch. Die Perpektivwechsel sind zwar an sich nett gedacht, aber der Film ist immer sehr bemüht, in aller Breite zu erklären, wie alles zusammenhängt.

Am Ende kommt dann scheinbar kurz der "klassische" Park hervor. Aber um das Drama an sich geht es Park gar nicht. Vielmehr ist hier eigentlich alles als sinnbildlich gemeint, was durch die Symbolik und wiederkehrenden Motive verstärkt wird. So gesehen kann man dem Film schon etwas abgewinnen. Trotzdem gabs auch viel Gekicher im Saal.
Wer den Plot selbst ernst nimmt, wird nicht weit kommen. Und wie ich feststellen musste, auch ein wenig gelangweilt sein aufgrund des doch sehr moderaten Erzähltempos.
Muss man nicht unbedingt sehen...