Monsters (2010)

Ein Film von Gareth Edwards mit Whitney Able und Scoot McNairy

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MonstersBewertung

Monsters Inhalt

Sechs Jahre ist seit dem Absturz einer NASA-Sonde über Zentral-Amerika vergangen. An Bord befanden sich seltene Proben einer außerirdischen Lebensform. Infolgedessen wurde kurz darauf Teile von Mexiko und der USA unter Quarantäne gestellt und zur "infizierten Zone" erklärt. Auch Jahre danach kämpfen mexikanische und amerikanische Soldaten gegen die fremden Monster. Der Fotograf Andrew soll Sam, die Tochter seines Bosses, nach Amerika bringen. Die Zeit drängt, in zwei Tagen gibt es die letzte legale Möglichkeit gefahrlos per Fähre in die USA zu kommen. Als die beiden diese Chance verpassen, müssen sie durch die Quarantänezone.


Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Monsters" und wer spielt mit?
Box Office
4,24 Mio. $

Der Film erhielt von der FSK die Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".

Filmreihe - Monsters

Zur dieser Filmreihe Monsters gehört ebenfalls der Film Monsters 2 - Dark Continent (2014).

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luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 24.05.2014 | 16:50 Uhr24.05.2014 | Kontakt
Jonesi

@Peralk

Weil dieses Review zu kurz für eine Kritik gewesen wäre.
"Monsters" ist ein Film, zu dem man nicht soviel schreiben könnte.

Bloodraven: "That face you make... look I so old to young eyes?"
Bran: "No. Of course not."
Bloodraven: "I do. Yes, I do. When 900 years old you reach, look as good you will not, hmm?"

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 24.05.2014 | 02:08 Uhr24.05.2014 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 24.05.2014 02:11 Uhr editiert.

Monsters - besser bekannt als Menschen

Ich kann die ganzen negativen Kritiken zum Film irgendwie nicht verstehen. Wie auch bei Edwards neuem Werk "Godzilla" ist dies hier eher ein Fall von "falsche Erwartungen an den Film gehabt". Der Film selbst ist aber gut gemacht.

Wie bei einem Debutfilm normal, hat Gareth Edwards dieses Werk zum Großteil alleine gestemmt. Er ist Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann in einem und hat sogar die visuellen Effekte selbst entwickelt. Und für ein Budget von unter 500000 US-Dollar sind die eine Meisterleistung! Natürlich sehen sie nicht perfekt aus und man erkennt sie auch klar als Animation, sie erzeugen aber dennoch eine packendere Atmosphäre als so mancher großer Blockbuster.

Allein die Anfangssequenz ist schon der Hammer. Beginnend mit einem Info-Text über die Herkunft der Aliens, wechselt der Film zu einer Found Footage Sequenz über den Kampf einiger Soldaten gegen ein Alien. Nun würde man natürlich erwarten, dass es im Film auch weiterhin ordentlich zur Sache geht - aber nicht so bei Gareth Edwards. "Monsters" besteht zu 95% aus ruhigen Szenen, die von dem Zusammenspiel weniger Charaktere leben. Dies funktioniert außerordentlich gut, da vor allem die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Whitney Able und Scoot McNairy einfach stimmt. Andrew (McNairy) ist ein Journalist auf der Suche nach schockierenden Alien-Stories, der die Tochter seines Chefs (Able) auf der Rückreise von Mexiko in die Staaten begleiten soll - Nord-Mexiko wurde als "Infizierte Zone" abgesperrt. Nach und nach erfähren sie (und somit auch der Zuschauer) mehr über das Leben des jeweils Anderen. Als Zuschauer beginnt man, eine Bindung zu beiden herzustellen.

Die Aliens selbst treten nur sporadisch in Erscheinung - wenn ja, wird es aber sofort ziemlich spannend. Ihr Glänzen durch Abwesenheit hat jedoch einen Grund, es ist Teil der Intention des Films. Diese Kreaturen sind zwar Aliens, aber dennoch Lebewesen wie jedes andere Tier auf der Erde auch. Jeder, der schonmal versucht hat, Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, weiß wie schwierig das ist. Misstrauen und Aggressivität dem Menschen gegenüber kommen nicht von ungefähr. Es wird schnell klar, wer hier die eigentlichen Monsters sind. Wenn man ständig mit Maschinengewehren, Giftbomben, etc beschossen wird, schlägt man irgendwann auch zurück. Ähnliches Verhalten kann auch in der realen Tierwelt beobachtet werden.
Gleichzeitig kann sich dieses Verhalten aber auch wieder ändern, wenn der Mensch ebenfalls zu Veränderungen bereit ist. Als Beispiel seien hier mal die Wale angeführt. Früher von den Menschen gnadenlos niedergeschlachtet, haben es die Wale gelernt, dem Menschen mit Angst und Misstrauen zu begegnen. Heute kann aber des Öfteren beobachtet werden, dass sich Wale und Menschen wieder vermehrt einander annähern, wenn die Menschen in friedlicher Mission unterwegs sind (z.B. zur Forschung). Ältere Tiere sind zumeist noch skeptisch, weil sie die alten Zeiten kennen und danach erzogen wurden. Bei jüngeren Tieren siegt aber die Neugier, sie lassen sich näher auf die Menschen ein und lehren die älteren Tiere eines Besseren. Das Vertrauen wächst stetig. Vom Weg des Bekämpfens müssen sich die Menschen in "Monsters" abkehren, Miteinanderleben ist die Lösung (pefekt in Bilder gefasst in der Szene des Paarungsrituals der Aliens).

Das Ende des Films kommt mit einer weiteren Überraschung daher. Edwards inszeniert hier einen kleinen Story-Twist, der dem Zuschauer einen leichten Schlag in die Magengrube verpasst. Eine bittere Pille, aber dafür ein großartiges Ende.

Fazit:
Alles in allem ist "Monsters" ein gelungenes Science-Fiction-Drama abseits des Mainstream. Ich hoffe, diesen Weg kann er in Zukunft auch in weiteren Filmen bestreiten. In Godzilla hat das ja schon super funktioniert.
Für "Monsters" vergebe ich 9-10/10 Punkten.

Bloodraven: "That face you make... look I so old to young eyes?"
Bran: "No. Of course not."
Bloodraven: "I do. Yes, I do. When 900 years old you reach, look as good you will not, hmm?"