Star Wars und ich, die Geschichte zweier Freunde fürs Leben

sublim77 | 15.11.2017
Star Wars und ich, die Geschichte zweier Freunde fürs Leben. Ach ja...Star Wars und ich, das ist wie die Geschichte zweier alter Freunde, die sich hier und da auch mal miteinander streiten, letztendlich aber eine Freundschaft haben, die man nicht bereit ist aufzugeben, auch wenn man mal nicht einer Meinung ist. Als wir (also Star Wars und ich) 1977 das Licht der Welt erblickten, begann di... weiterlesen

Star Wars und ich,

die Geschichte zweier Freunde fürs Leben.

Ach ja...Star Wars und ich, das ist wie die Geschichte zweier alter Freunde, die sich hier und da auch mal miteinander streiten, letztendlich aber eine Freundschaft haben, die man nicht bereit ist aufzugeben, auch wenn man mal nicht einer Meinung ist.

Als wir (also Star Wars und ich) 1977 das Licht der Welt erblickten, begann die Wunderbare Reise ins Sternenzeitalter. Als Sohn zweier...nennen wir sie mal Althippies...erblickte ich im selben Jahr das Licht der Welt wie Star Wars. Leider zu jung, um die Weltraumschlacht wirklich zu begreifen, merkte mein Papa recht schnell, dass ich an den tollen fliegenden Dingern, die man überall sah, sehr viel Interesse zeigte. Schon bei dem zweiten Erscheinen meines alten Freundes war ich zumindest alt genug, um mich an den tollen Spielzeugen, die er für mich hervorbrachte, zu erfreuen. Auch damals war ich noch nicht bereit für das erste richtige Auffeinandertreffen mit meinem Freund Star Wars, doch dann sollte das Jahr 1983 kommen. Mein Feuer brannte für die Weltraumschlacht. Da meine Eltern unserer Freundschaft nicht im Wege stehen wollten (und natürlich auch aufgrund eigenem Interesse daran^^), ging es auf den Weg in einen Filmtempel in unserer Nähe. Doch oh Schreck! Der kleine Sublim bekam Angst vor den großen und beeindruckenden Figuren am Kinoeingang. Was soll ich sagen, der erste Versuch, endlich Star Wars im Kino sehen zu können, endete mit dem Besuch von Schneewittchen und die sieben Zwerge (den ich letztendlich noch erschreckender fand). Doch es sollte nicht bei diesem Versuch bleiben. So nörgelte ich so lange, bis meine geduldigen Eltern einen zweiten Versuch starteten und dann, dann war es endlich so weit. Das Trefffen mit Darth, Luke und Han sollte mein Leben verändern. All die lustigen Figuren, die ich schon so lange in meinem Kinderzimmer hatte, fingen an sich von alleine zu bewegen. Die Raumschiffe flogen über den Bildschirm, ich war für immer mit Star Wars verbunden.

Doch nach dem großen Aufflammen unserer Freundschaft, sollte eine große Leere folgen. Für eine sehr lange Zeit sollte sich mein Freund nicht mehr blicken lassen. Ja, sicher, er schickte Verwandte, in Form von Filmen über die kleinen Wollknäuele, die zwar letztendlich den Sieg über das Imperium maßgeblich mitverantworteten, doch mein Freund selbst, blieb mir weiterhin fern.

Dann, Ende der Neunziger, sollte es das erste Wiedersehen mit meinem Freund geben. Nicht nur, dass ich endlich die Chance bekommen sollte "Eine neue Hoffnung" endlich im Kino sehen zu können, nein, es sollte tatsächlich zu einer völligen Aufklärung kommen, wie, was, wann, wo, diese wunderbare Reise ihren wirklichen Anfang genommen hatte. So sollte Episode I das erste Buch werden, das dich nach langer Zeit mit Freuden lesen würde. Ich war begeistert. Die Geschichte um den jungen Anakin fesselte mich so dermaßen, dass jeder Tag den es noch dauern sollte, bis ich diese wunderbare Geschichte endlich auf der großen Leinwand sehen konnte, sich schon fast in Schmerzen äusserte. Und dann, nach gefühlten hundert Angstpipi, saß ich endlich im Kinosaal (und hatte nach zehn Minuten schon wieder das Gefühl ich sollte noch mal aufs Klo gehen^^).

Nach dem Kinobesuch war die Euphorie groß, doch nachdem die überschwänglichen Gefühle abklangen, beschlich mich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmte mit meinem alten Freund. Er hatte sich verändert, hatte sein Gesicht irgendwie geliftet, was ihm einfach nicht so recht stehen wollte. Aber egal, ich feierte das Wiedersehen so sehr, dass ich sein neues Andlitz ignorierte.

Es kam das Jahr 2002. Natürlich hatte ich wieder das Buch vor dem nächsten Wiedersehen gelesen und war, wie zuvor, absolut begeistert. Doch nachdem die Vorführung zu ende war, ging ich mit einem seltsamen Gefühl aus dem Kinosaal. Die Veränderung meines Freundes war nun so demaßen spürbar, dass ich sie nicht weiter ignorieren konnte. Es war, als wäre er jemand anderes. Er war auf der einen Seite ganz unverkennbar mein Feund, aber er war es auch irgendwie nicht mehr. Unzufreidenheit machte sich in mir breit. Wo war er hin, der gute alte Freund? Warum hatte er sich so verändert? Es war das erste mal, dass ich ein wenig enttäuscht von ihm war.

Als im Jahr 2005 die letztendlich komplette Auflösung der Lebensgeschichte meines Freundes, in Form von Episode III, ins Kino kommen sollte, war ich mit all meinen Freunden (ja, ich habe auch noch andere^^) und meiner ganzen Familie (nicht ganz, mein Sohn, der damals erst zwei Jahre alt war und meine Mutter, die auf ihn aufpassste, waren zur Abstinenz verdammt) im Kino. Endlich sollte es soweit sein, endlich würde sich alles zusammenfügen. Doch wieder störte das Veränderte Aussehen meines alten Freundes das Treffen. Doch nicht nur sein Erscheinungsbild wollte nicht so recht passen. Es wollte sich einfach nicht so recht fügen. Die Geschichte, die er mir auftischen wollte, schien einstudiert, so als wolle er irgendetwas vor mir verbergen. Und diese seltsamen Aussagen (man könnte auch Dialoge sagen). Nun ja, Menschen ändern sich eben, so eben auch mein alter Freund.

Wieder verging eine lange Zeit, bis ich von ihm zu hören bekam. Doch es war nicht wie das letzte mal, diesmal ließ er hier und da von sich hören. Mein Freund Star Wars hatte nun selbst Kinder, die er mir vorbeischickte. Sie hatten Namen wie Clone Wars oder Rebels und waren recht nett. Zwar war es nicht das selbe wie mit meinem alten Freund selbst, doch man hatte immer das Gefühl, ein wenig von ihm darin zu erkennen. Dennoch, es war einfach nicht das Selbe. Doch es war nicht das Einzige, was sich bei meinem Freund ändern sollte, denn er hatte sich getrennt. Eine Trennung, die sein Leben (und somit auch meins) verändern sollte. Er war nun frei und wollte von nun an sehr viel mehr für mich da sein.

Es kam das Jahr 2015. Mein Freund Star Wars war bereit mir zu zeigen, wie seine Geschichte weiterging. Die Spannung im Kino hätte garnicht größer sein können und als es begann, wusste ich sofort, ja, er ist wieder da, er ist es, zweifellos. Doch auch wenn ich mich sehr darüber freute, dass ich ihn endlich wiedererkannte, war es diesmal nicht sein Aussehen, dass mich störte, sein Charakter ließ mich fast verzweifeln. Er war zu einem fast hoffnungslosen Pessimisten verkommen. Ich war zu tiefst erschüttert. Was war nur mit ihm geschehen? Ich gebe zu, dass dies zur bisher schwersten Prüfung unserer Freundschaft wurde. Doch was wären wir für Freunde, wenn wir alles was wir zusammen erlebt hatten, gleich vergessen würden und unsere Freundschaft über Bord werfen würden? Nein, das kam nicht in Frage.

Ich wusste, dass ich ihn nun (aufgrund seiner neuen familiären Situation) des Öfteren sehen würde und schöpfte wieder Hoffnung, dass er sich schon noch besinnen würde. So gab ich ihm schon ein Jahr später, bei Rogue One, die nächste Chance sich zu besinnen. Was soll ich sagen, ich war hellauf begeistert. Endlich war er wieder da. Ja, er war ernster geworden, aber es war unverkennbar mein alter Freund. Er sah aus wie er, er benahm sich wie er, es war Star Wars.

Nun sind wir schon so lange freunde und werden, wenn es nach mir geht, auch immer Freunde bleiben. Ich hoffe, dass unsere Wege sich immerwieder kreuzen und dass wir uns, egal wie oft wir uns streiten, immer wieder zusammenfinden werden. So schließe ich diese kleine Erzählung zweier Freunde mit den Worten:

Möge die Macht mit uns sein!

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18 Kommentare
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MrBond : : Moviejones-Fan
08.12.2017 13:33 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 1.798 | Reviews: 8 | Hüte: 200

@Sully

Hey, hey, hey... was läuft da zwischen Sully und Mrs. Bond?

Also, grundsätzlich ist sie der Meinung, dass ein 6-jähriger nicht alt genug für Star Wars ist. Ich werde ihr dann aber klar machen, dass wir hier ein klassisches Henne-Ei-Prinzip vorliegen haben. Star Wars gehört für die Bonds genauso zum Erwachsenwerden, wie in anderen Kulturen das Erlegen eines Hirsches, oder das Pon Farr bei den Vulkaniern!

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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theduke : : Moviejones-Fan
17.12.2017 01:36 Uhr
1
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.344 | Reviews: 10 | Hüte: 279

Jungs tut mir leid, es hat echt lange gedauert um das hier zu schreiben. Privat kamen mir aber immer wieder andere Dinge dazwischen, und mußte mein SW Dokument alle paar Tage neu überarbeiten. Bitte überseht meine Rechtschreibfehler. Da @sublim mich z.Zt. immer öfters als Cowboy ani-cowboyanredete ani-laugh versuchte ich mein SW Beitrag auch so zu gestalten. Manche Dinge sind für Außenstehende die Western oder John Wayne kaum kennen, sicherlich etwas verwirrend wenn ich gewisse Anspielungen zwischen den Zeilen einbringe. Hoffe man kann mein Beitrag trotzdem nachvollziehen.

Wie wars damals in meinen Sternen?
Ich muß hier anders anfangen.
Als ich 1966 die Welt erblickte, gab es schon 2 Geschwister. Brüderlein 10 und Schwesterlein7, die nun einen Little John Wayne hatten, den man allen Unfug beibringen kann. Aus heutiger Sicht kann ich es lustig sagen, ich war der Jedi, und meine großen Geschwister die Sith, denn wann auch immer was passierte, gab man ihnen die Schuld, und selten mir.
An den Wochenenden besuchten wir unsere Urgroßeltern und die Großmutter, und da diese kein TV besaßen, kannten meine beiden Geschwister ja schon den Filmpalast, und wenn Filme liefen die mein Bruder sehen wollte, war Kino angesagt.
Durch Achilles, Samson und Delilah, Tarzan usw, bekam ich Ende der 60er, Anfang der 70er schon den Kino Impfstoff.
Die nächste Droge verabreichte mir mein Bruder, denn obwohl unser Vater die Enterprise als Verdummung der Menschheit ablehnte, guckte er die Serie, und dazu auch noch Raumpatrouille Orion. Ab und an lief auch mal die Flash Gordon Serie.
Bin also ein SciFi , Monumentalfilm, Western-Junkie, der seine Sucht dem älteren Bruder zu verdanken hatte.
So war aber damals die Zeit als der erste Mann auf den Mond landete.

Bin zudem mit Mantel & Degen, Sandalenfilmen, Western (daher John Wayne) aufgewachsen. Da bei Moviejones die Mehrzahl jüngeren Ursprungs ist, was kein Vorwurf darstellen soll, muß ich noch weiter ausholen.
Kindheit ab 7 Jahre.
Welches Spielzeug benutzten meine Schulkameraden, oder mit was spielte ich? Ritterburg. Fort, Western Soldaten, Cowboy und Indiander, Wigwams. Papa war ehemaliger Berufssoldat , somit ermutigte er mich mit solchen Spielzeug zu spielen, das ich dankend angenommen hatte. Mit Kumpels stellten wir alles nach was man so als II WK zu sehen bekam. Klar auch Godzilla gegen Panzer, oder Ritter. King Kong fand ich damals besser, aber es gab damals gute Dino Filme "Caprona, das vergessene Land" welches im Kino lief. Ich durfte solche Filme im Kino sehen.
Es ist echt nicht leicht es für euch zu erklären, aber außerhalb des Kino-Gebäudes existierte eine Wand die von der Str. aus nicht sichtbar war, und dort gab es eine Fotogalerie für die kommenden Filme. Filmplakatposter, und dazu kleine DIN-A5 Szenen Fotos. Ein Schulfreund und Spielkamerad berichtete mir, er habe den Trailer gesehen. Er war hin und weg, wo ich mich wunderte was mit ihm los war.
In irgendein China Movie oder einen anderen Film lief dann endlich auch mal ein Trailer den ich sehen konnte.
Western von Gestern? Nein, denn es kam die Zeit von des Western von Übermorgen. John Wayne spielte früher Der schwarze Falke, den nun aber Harrison Ford mit dem Millenium Falke übernahm. Ein paar Samurai Filme kannte ich auch schon, und Tora Tora Tora (Kriegsfilm) war mir bekannt, weil mein Vater mich in den Film schickte.
Nun kam was kommen mußte.

Krieg der Sterne nennt sich der Umbruch in meinen Gedanken.
Noch nie, wirklich noch nie, rutschte ich (eher wir alle Kumpels) in unseren Kinosesseln mit dem Popo immer tiefer, tiefer und tiefer, und noch weiter abwärts, als dieser Sternenzertörer auftauchte und das Konsularschiff angriff, zudem per Traktorstahl sich seines bemächtigte.
Raumschiff Enterprise, Orion oder Flash Gordon war nichts gegen diese Schiffe.
Weiße Raumschiffe, Leia mit weißer Robe, goldener C3 und weißblauer R2. Dunkler Ritter von dem ich Angst hatte, denn die Chhh Chh Maskenstimme ließen jede Haare aufstehen, selbst diese, die ich in dem Alter in der Hose noch gar nicht hatte.
Würde mich jemand fragen, ab wann ein Knabe Haare auf der Lippe und in der Hose bekommt, würde ich antworten. Bei mir war es mit 11J , weil meine Angst diese wachsen lassen hatte, und Leia meine erste "reale" Liebe wurde.
Angst lag im Raum. Heldin wird von einem schwarzen Western Schurken bedroht, der aber keine Pistole, sondern ein Schwert als seine Waffe zieht. Western vs japanische Samurais? Beides als Kombination.
Dann der Westernlook und der 1.Weltkrieg Look auf Tatooine mit den Jawas und deren Panzer und als Outlaws diese Sandleute Tusken Räuber. Mischung aus den Afrika Krieg, wo sich Soldaten mit Tüchern verhüllten, und dem Mark 1 Panzer der Engländer aus dem ersten WK. Total mein Fall. Mos Eisley Contina Bar, Musik fast wie in den 20er/30er Jahren. Solche Sachen erinnerten mich an Dinge, die ich aus Filme kenne, die meine Eltern gern guckten, wo diese Art Dance Musik Charleston vorhanden waren, oder in der Swing Ära der 40er die man von Glenn Miller kennt.
Krieg der Sterne vereinte einfach alles, so wie mir meine Geschwister und meine Eltern ihre Jugend vermittelt hatten.
Hatte ich damals mit 11 Jahren schon eine Eifersucht? Denke ja, denn so frech wie Luke und Han sich an Leia rangeschmissen hatten, war ich schon ein wenig neidisch.

Ich hatte den Film damals als einen Einzelfilm betrachtet, denn Fortsetzungen waren eine Seltenheit, und Sience Fiction im KIno in dieser Art noch nie vorhanden.
Der Film war alles was man sich schon immer gewünscht hat, zudem alle Genre bedient wurden. Angst, Hass, Emotionen, Gefühle, Herz und Krieg . Ein Film wie ein japanischer Kamikaze Angriff in den Pazific Wars. Spionage, Infiltration des Gegners, Love-Movie. Jeder von uns ging danach nicht mehr als Schulbub aus dem Kino, der noch mit Ritter und Panzer spielt. Nein, mein Kinderzimmer wurde nun zur Galaxie, zu Schlachtfeldern des Imperiums. Meine Ritterburg war keine edle Burg mehr, sondern sie war der Ursprung des dunklen Lords. Pistoleros, Westernhelden wurden umfunktioniert zu Han und Co, und Flugzeuge die wir als Spitfire oder Messerschmitt, oder Flying.- bzw Superfortress hatten, nannte man nun Sternenzerstörer und wurden auch auseineinander genommen und grob per Kleber neu angepasst. Legobausteine nutzte ich als Schilde, Katapulte schleuderten "Laserbälle" (da war ich wohl der Zeit von Lucas schon weit voraus, und hätte Patent anmelden sollen, denn sowas nutzte er ja in Episode 1) Bin sauer, somit sind mir Mio. von $ durch die Lappen gegangen.
Figuren waren damals irre teuer. mein Schulfreund Roland hat mich mal eingeladen, wo ich mich heute noch darüber wundere, wie seine Eltern sich das leisten konnten.
Er hatte alle Hauptfiguren, Jawas, Tusken, Troopers, jeweils einen Tie und X-Wing, und den Landspeeder. Sein Bett wurde zur Tatooine Hochebene, der Schrank zum Stützpunkt des Imperiums, und die Ecke vom Sideboard der Stützpunkt der Sideboard-Rebellen. Solch eine Fantasie fehlt der heutigen Jugend leider!
Möchte meine Kindheit nicht missen.

Bin mir nicht sicher, aber ich denke es war im Herbst 1979. Es gab nur ARD, ZDF und BR und Helmut Lange moderierte die KIno Sendung, Kennen sie Kino? Dort kam glaube ich plötzlich der Trailer zu Das Imperium schlägt zurück. Bis heute immer noch unvergessen der Aufschrei von Han Solo und in der Vorschau das abtauchen des Falken in den Meteor. Nicht Trailer, sondern Filmvorschau nannte man das damals noch.
Mein Jubel war lauter als das Herrchen des Fellteppichs den man Chewie nannte. Meine Mutter zuckte erschrocken zusammen, was denn mit mir los wäre. Ich erklärte es ihr, doch sie verstand es nicht. In der Schule war SW-Das Imperium schlägt zurück, bei Roland und mir über Wochen hinweg das Gesprächsthema Nr.1.
1980 lief der Film im Kino. Es tauchte der erste AT-AT (damals und bis heute sage ich immer noch At-At und nicht engl. Äi-Ti - Äi-Ti ) auf. Uns fehlten die Worte. Ice Troopers, deren Latexhauben wie Ku Klux Klan aussahen
Jeder kennt den Film, somit springe ich auf das Ende von Das Imperium schlägt zurück, denn engl Titel waren damals nicht gebräuchlich. Ein Film ohne ein richtiges Ende war wieder was neues.
Dieses mal war aber klar, es folgt ein weiterer Teil, doch leider zogen wir 1982 in eine andere Stadt, somit verlor ich meinen Bezug zu alten Schul.- und SW Freunden.
Rückkehr der Ritter lief an, kurz noch Kontakt zu Roland gehabt, der leider abgerissen ist. Ich saß zum ersten mal ohne Freunde in einen SW Film und dachte an die alte Zeit zurück, die mir keiner mehr nehmen kann. Immer wenn ich einen der OT Teile ansehe, vermisse ich meine Kindheit heute immer noch.

1988 Heirat. An SW dachte ich nicht mehr, und 89 kam Töchterchen zur Welt. Als gäbe es einen SW Gott, warf Lucas seine überarbewite digitalisierte Fassung zum 20 jährigen Jubiläum 1997 in die Kinos, was der Grund war meine Fam. mit ins Kino zu ziehen. Töchterchen kannte die Filme noch gar nicht, sie war gerade erst 8 Jahre alt, somit 3 1/2 Jahre jünger, als ich bei meiner Erstsichtung gewesen bin.
Als erster Kinofilm werde ich nie ihre Augen vergessen, richtige Glubschaugen...Wow Papa was ist das denn?
Imperium und Jedi Rückkehr folgten.
Meine Frau war da noch nicht so sehr begeistert, fand mit der Zeit aber Gefallen daran.
Ende der 90er war ich im Fernverkehr tätig, und der Beruf hatte kaum noch Zeit zugelassen um ins Kino zu gehen. . Es lief Star Wars Episode I in den Kinos, die Finger und Augen juckten, keine Chanze den Film zu sehen. Chanze? Zufall war vorhanden. Bei Militzer und Münch in der Nachbarstadt den Ladetermin erhalten. Sattel an die Rampe gefahren, und Absage. Ladezeitpunkt erst am Abend. Der Chef der Spedition war wohl ein SW Fan, denn ich durfte den Sattel stehen lassen, fuhr heim, was gegessen, rief meinen Boss (privat mein bester Freund) an, und ich durfte mit der Zugmaschine ins Kino fahren, damals noch eine "Normalität" Aber was hat Lucas da veranstaltet? Schlecht fand ich ihn nicht, es war aber ein Film für kleine Kinder, und kein richtiger SW Film mehr. Habe bestimmt ausgesehen wie Jar Jar, dem die Zunge raushängt. Bingse Dingse, wase hase du de da machse Lucas? Schon komisch, weil meine Liebe stirbt nie. Ich um 20 Uhr zurück am Sattel, aufgesattelt, Boss rief an! "Hey Wolf wie war die Episode 1?" antwort: "Dehre Frank, gut, aber total für das sehr junge Publikum gemacht."
Episode II Eine neue Liebe? Stampf meine natürlich Angriff der Cloneliebe. Viel besser, der Sound war irre. Obi Wan verfolgte Jango und Boba durch den Meteorgürtel der geil dargestellt wurde, doch der Sound der seismischen Bomben die Boba und sein Vater abfeuerten, verleitete mich dazu, ein Dolby Surround System zu zu kaufen, nur um diesen Sound auch im Wohnzimmer zu spüren. Damals irre teuer, meine Squaw Zuhause war von dieser Finanzausgabe nicht gerade begeistert. Mein Traumfänger scheint aber im Truck gewirkt zu haben, weil es erschien noch Episode 3. Die reine Story und manche Effekte waren gelungen, die CGI erdrückten aber diese ersten 3 Episoden. Als würde John Wayne ein digitales Pferd reiten, wo er seine Soldaten zwar über den Rio bringt, aber dieser zu sehr Digitales und nicht mehr Grande ist. Weder hat mir Lucas ein Star El Star-Dorado, noch ein Rio War Bravo geliefert. The Groundstory mit The Rifle, My Master and me, ist zw. Obi und Ani dennoch gelungen und ein Meisterwerk der Story SW Line.

Mein Pferd ist gealtert, meine Mähne wurde grauer, mein Revolver zieht sich langsamer, und ich bin kein Cowboy mehr der einen Sattel als Trucker schleppt, man wird leider alt. Alt? Wer hat das gesagt das ich alt bin? Meine Macht ist 2015 erwacht. Diese benötigte zwar Segel an den Ohren, wo ich Renn wenn ich Kylo höre, weil Kylie Minoque wäre mir lieber gewesen, aber John Wayne konnte sich ja seine Indianer und Südstaaten Gegner auch nicht aussuchen. Disney neue Star Wars Tril. könnte ich als JW - The Duke Fan böse als True Grit (Der Marshal) Übersetzung = Wahres Streugut, doch das Westernherz überzeugte. Möchte den User sehen, der nicht geweint hat Leia mit Han zu sehen war und als Han von Kylo ermordet wurde.
Ob Disney nun auch Old Solohand in Part 9 ableben läßt, ist so sicher wie die Melodie des Todes, wo nun sicher schon das Lied vom Tod läuft.

Als Liebe zu SW bin ich enorm stolz auf Lucas, auch auf Disney die Fans auf der ganzen Welt, und auch auf mich, wo solch ein Filmepos in einer Tri Trilogie, 3 Generationen miteinander vereint hat. Alle Generationen lieben diese Filme mit all ihren Schwächen und Stärken.

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Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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sublim77 : : Moviejones-Fan
17.12.2017 10:53 Uhr | Editiert am 17.12.2017 - 11:00 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.369 | Reviews: 19 | Hüte: 153

@theduke:

Schön, dass du uns deine John Wayne Version zur Star Wars History erzählt hast.

Wenn ich wirklich eines toll an Star Wars finde, dann dass dieses Franchise die Generationen verbindet wie kein anderes. Egal ob man nun mit der Prequel-Trilogie, der Original-Trilogie oder eben mit der neuen Sequel-Trilogie und den neuen Spin-Offs verbandelt ist, seit 1977 zieht Star Wars die Menschen in seinen Bann.

Aus meinem eigenen Familienkreis weiss ich, dass im Prinzip jeder an mindestens einem der Filme etwas für sich entdecken kann. Wie man an deiner Erzählung sehen kann, sind die Semester die mit der OT zuerst in Kontakt kamen, auch für immer mit dieser verbunden. Das ist bei mir nicht anders. Wenn ich nun an meinen Sohn denke, wird für ihn Star Wars immer mit Episode I, nicht nur in der Chronologie, sondern auch in der Wertigkeit beginnen. Ich bin mir sicher, eines Tages werden viele die nach der Jahrtausendwende geboren wurden ihr Star Wars in den Sequels finden.

Das Schöne daran ist, egal ob einem nun PT, OT oder eben die ST besser gefallen, jeder darf mit seiner eigenen Trilogie glücklich sein. laughingwink

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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