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Ohne Limit

Gute Unterhaltung

Ohne Limit Kritik

1 Kommentar(e) - 15.04.2011 von TheGodmother
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von TheGodmother.

Ohne Limit Bewertung: 4/5

Wir haben uns gestern Abend nach einigem Hin und Her Ohne Limit angesehen. Der Trailer hat mir von der Thematik her ganz gut gefallen, aber seit dem A-Team reagiere ich auf Bradley Cooper etwas allergisch. ¬Am Ende war es eine Bauchentscheidung und ich habe sie nicht bereut. ¬ Die Geschichte d√ľrfte hinl√§nglich bekannt sein. Eddie Morra (Cooper) ist ein erfolgloser Schriftsteller mit einer Schreibblockade, einem ruinierten Liebesleben und ohne gro√üe Perspektiven. Durch Zufall trifft er seinen Ex-Schwager wieder und der gibt ihm eine kleine, unscheinbare Pille, die sein ganzes Leben ver√§ndert. Wir nutzen √ľblicherweise etwa 20% unseres Gehirns und diese Superpille erm√∂glicht es Eddie nun pl√∂tzlich 100% seines Gehirns zu nutzen. Doch wie immer im Leben bleibt das nicht ohne Folgen. Er muss sich um Nachschub k√ľmmern und die Nebenwirkungen sind auch nicht ohne.. ¬ Der Film hat keine lange Vorlaufzeit sondern steigt relativ schnell in das eigentliche Thema ein. Die Wunderpille, die das komplette Leben ver√§ndert und unendliche M√∂glichkeiten offenbart. ¬ Wer nun erwartet, dass sich der Film mit den tieferen philosophischen Fragen auseinandersetzt, die sich hier durchaus stellen, sprich: wie w√§re es alles zu wissen, alles zu verstehen, alles zu kennen? ¬Ist das Leben dann noch interessant? Ohne Staunen, Neugier oder neue Erfahrungen? Was kann mit diesem Wissen Gutes getan werden? Ein Heilmittel f√ľr Krebs, AIDS oder MS finden? Energiegewinnung aus Wasserstoff? Lebensmittel f√ľr alle Menschen der Welt? ¬ Nun, wer diese Dinge erwartet sollte sich den Film nicht ansehen. ¬ Coopers Charakter nutzt diese F√§higkeiten zu seinem eigenen Vorteil, er beendet sein Buch, spekuliert an der B√∂rse, legt haufenweise sch√∂ne Frauen flach - letzteres wird √ľbrigens gl√ľcklicherweise nur angedeutet und nicht v√∂llig ausgereizt. Er entwickelt zwar durchaus politische Ambitionen, aber die spielen nur ganz am Rande eine Rolle. Im Gro√üen und Ganzen geht es ihm um die Verbesserung seines Lebens. Nat√ľrlich kann nicht alles reibungslos funktionieren. Die Pillen wachsen nicht auf B√§umen und der Nachschub wird aus verschiedenen Gr√ľnden erschwert. ¬Au√üerdem wollen auch andere etwas vom gro√üen Kuchen abhaben und gehen dabei √ľber Leichen. Wortw√∂rtlich. ¬ Die Geschichte ist schnell und unterhaltsam erz√§hlt. Der Film hat keinen H√§nger und ein wirklich gutes Tempo. Einige Szenen sind wirklich spannend und man fiebert mit Eddie mit. ¬ Bradley Cooper spielt seine Rolle wirklich gut und es war sch√∂n zu sehen, dass er neben dem ewig grinsenden Sonnyboy auch noch etwas anderes kann. ¬ Achtung an alle De Niro Fans: Er spielt in Ohne Limit nur eine sehr kleine Rolle. Das macht er wiederum souver√§n wie immer und er ist nat√ľrlich eine Bereicherung f√ľr den Film. ¬ Insgesamt kann ich dem Film 8/ 10 Punkte bzw. 4/5 H√ľten geben. Der Film bietet gute Unterhaltung und einen sch√∂nen Filmabend. Wie bereits erw√§hnt gibt es keine tiefgr√ľndige Auseinandersetzung mit dem Thema, aber diesen Anspruch hatten die Filmemacher auch gar nicht.
Ohne Limit Bewertung
Bewertung des Films
810
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