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World Invasion - Battle Los Angeles

Nicht mal laues Popcorn-Kino

World Invasion - Battle Los Angeles Kritik

0 Kommentar(e) - 18.04.2011 von TheGodmother
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von TheGodmother.

Bewertung: 1.5/5

¬ Battle L.A war urspr√ľnglich nicht bei meinen pers√∂nlichen Top-Filmen des Jahres angesiedelt. Nachdem die ersten Trailer vor einigen Monaten erschienen, die eine Mischung aus Independence Day und Krieg der Welten vermuten lie√üen, war ich dann aber doch gespannt auf den Film. Dann kamen die sehr schlechten Einspielergebnisse und Kritiken aus den USA‚Ķ ¬ Am Samstag wollte ich mir dann eine eigene Meinung bilden und bin in Erwartung eines dumpfen Popcorn-Films ins Kino gewandert. ¬ Leider wurden noch nicht einmal diese Erwartungen erf√ľllt. ¬ Um es vorweg zu nehmen: der Film war wirklich d√§mlich. Klischees wohin das Auge blickt. Die Figuren wurden im Galopp und √§u√üerst lieblos vorgestellt und man wurde direkt in das Geschehen hinein geschmissen. Das mag bei einigen Filmen durchaus funktionieren, aber um einen sch√∂nen, epischen Film zu kreieren braucht es einen langsameren Aufbau. ¬ Zur Geschichte: Aliens in L.A. und auch sonst √ľberall auf der Welt. Ein paar tapfere Marines werden durch Santa Monica gescheucht, um ein paar Zivilisten aus der Gefahrenzone zu retten. Ja, das war tats√§chlich schon die Story. ¬ Alle Charaktere hat man in irgendwelchen Kriegs-, Alien- oder √§hnlichen Filmen schon einmal gesehen. Oft schien es, als h√§tten die Schauspieler kein Drehbuch gehabt, sondern h√§tten sich die Dialoge spontan ausgedacht. Two-Face, pardon, Aaron Eckhart und die wundervolle Michelle Rodriguez waren v√∂llig austauschbar ‚Äď und diese beiden Charakterk√∂pfe so zu inszenieren, dass sie √ľberhaupt nicht auffallen, d√ľrfte nicht so leicht sein. ¬ Die Marines starben wie die Fliegen, ohne dass es einen gro√ü gek√ľmmert oder interessiert h√§tte. Das blieb auch bis zum Ende des Films so. Mitf√ľhlen? Mitfiebern? Fehlanzeige. Charakteraufbau? Nicht vorhanden. Die teilweise wirklich sch√∂ne Musik ging als Hintergrundger√§usch v√∂llig unter und fiel erst im Abspann zum ersten Mal richtig auf. Das Mutterschiff der Aliens wurde dann auch mal so eben ganz nebenbei entdeckt und ohne jede Hinf√ľhrung oder Erl√§uterung wurde dem Zuschauer erkl√§rt, dass alles wieder gut wird, wenn man dieses zerst√∂rt. Hooah! ¬ Dann kam noch das leidige Thema Wackelkamera. In Filmen wie Blair Witch oder Cloverfield konnte ich damit wirklich gut leben und es hat mich auch nicht gest√∂rt. Aber hier war es einfach nur l√§stig. Man konnte keine Szene in Ruhe betrachten ohne st√§ndiges herum Gewackel‚Ķ ¬ Richtig √§rgerlich war dann Hirngr√ľtze wie die folgende: ‚ÄěDie Aliens brauchen unser Wasser als Treibstoff. Der Meeresspiegel ist bereits gesunken‚Äú. Nach einem halben Tag. Ja nee, ist klar. Oder folgendes: ‚ÄěOh, die Aliens haben ja auch Flieger, wir haben ja gar keine Lufthoheit!‚Äú Wie sollen die Aliens denn auf die Erde gekommen sein? Per Anhalter?? ¬ Man merkt, dass meine Kritik nicht besonders neutral ist, ich habe mich einfach zu sehr √ľber solche Dummheiten in dem Film ge√§rgert. ¬ Ich gebe dem Film wohlwollende 3/10 Punkte. Einen Punkt f√ľr die gr√∂√ütenteils gut gelungenen Special Effects. Einen Punkt f√ľr die gute Musik. Und einen Punkt als Bonus, weil Two-Face und Michelle Rodriguez mir das Zusehen zumindest ein klein wenig erleichtert haben. ¬ Bleibt noch zu erw√§hnen, dass der Typ links neben mir¬ und mein Freund, beide mitten im Film eingeschlafen sind. Viel mehr muss ich dazu wohl nicht mehr sagen.
World Invasion - Battle Los Angeles Bewertung
Bewertung des Films
310
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