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The Mechanic

Einfach nur langweilig

The Mechanic Kritik

0 Kommentar(e) - Di, 19.04.2011 von TheGodmother - Wie gut der Film unseren Usern gefallen hat, erfährst du in dieser » The Mechanic « Film-Kritik.
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von TheGodmother.
Jason Statham. Ich bin bei ihm immer wieder hin und her gerissen. Einerseits hat er das Potenzial ein richtig guter Action-Held zu werden, andererseits sucht er sich immer wieder sehr seltsame Rollen aus. Ich mochte den ersten Transporter-Film ganz gerne, über den Rest möchte ich den Mantel des Schweigens ausbreiten. Crank: naja. The One: absoluter Horror. War: langweiliger Durchschnitt, gleiches gilt für Chaos. Death Race: blöd. Schwerter des Königs: Oh. Mein. Gott. Und dann spielt er eine richtig coole Rolle in The Expendables, in dem man zum ersten Mal ohne übertriebenen Mist sieht, was der eigentlich drauf hat. Als die Trailer zu The Mechanic auftauchten schien es fast so, als wenn er endlich in den Bereich "normale Actionfilme" eintreten würde. Die Hoffnung war wieder da -wer soll schließlich sonst in die Fußstapfen von Stallone, Schwarzenegger und Co. treten? The Rock hat sich mit seinen Disney-Kinderfilmen genauso aus dieser Riege heraus katapultiert wie Vin Diesel. Wer bleibt da sonst noch? Also bin ich frohen Mutes in The Mechanic gegangen. Kurz zur Geschichte: Arthur Bishop (Statham) ist ein Auftragskiller - ein sogenannter Mechanic. Als sein bester Freund Harry (Sutherland) ermordet wird, nimmt er dessen Sohn Steve unter seine Fittiche und bildet diesen zum Profikiller aus. Und wieder ein unausgegorener und langweiliger Actionfilm. Die ersten zehn Minuten waren ja noch ganz in Ordnung. Arthur Bishop und sein Job wurden vorgestellt und das war soweit auch ganz okay. Dann erhält er einen Auftrag, der so durchschaubar ist, dass es mich richtig geärgert hat. Es muss ja nicht in jedem Film den großen überraschenden Twist am Ende geben, aber wenn ich nach zehn Minuten schon weiß, wie dieser Film weitergeht und endet, dann ist das einfach nur langweilig und ärgerlich. Von Bishops eigentlicher Arbeit sieht man nur äußerst wenig und auch die "Ausbildung" von Steve wird lediglich angerissen. Nach ein paar Tagen erhält der schon seinen ersten eigenen Auftrag. Ich weiß durchaus, dass Auftragskiller nicht gerade ein dreijähriger Ausbildungsberuf mit Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer ist, aber einen Neuling nach ein paar Schießübungen und Bilderaufkleben gleich zu seinem ersten Job zu schicken finde ich schon etwas fragwürdig. Der Junge erledigt den Job dann auch ganz anders als geplant. Ich möchte niemanden spoilern, muss an dieser Stelle aber einige Anmerkungen machen: Steve tötet dieses erste Zielobjekt, hinterlässt dabei aber in der gesamten Wohnung des Opfers sowohl seine Fingerabdrücke als auch sein Blut. Nicht zuletzt auf einer kleinenGlasflasche, welche er er dem Opfer mit blutverschmierten Fingern (sein eigenes Blut) in den Mund stopft. Ich bin bestimmt nicht besonders kleinlich wenn es um eventuelle Filmfehler oder Logikfehler oder ähnliches geht, aber in Zeiten von CSI Las Vegas, New York, Miami etc. sollte doch jedem Deppen klar sein, dass die Polizei in der Lage ist Fingerabdrücke von Glas zu nehmen und aus Blut DNA-Spuren zu sichern. PROFIkiller, my a$$.. Ansonsten erfährt man im Rest des Films herzlich wenig über die eigentliche Arbeit der beiden. Action vermisst man in diesem "Action"film jedenfalls schmerzlich. Und Stathams Kampfkünste kann man auch nur in einer Szene bewundern, die allerdings wie alle Actionszenen in dem Film so schrecklich schnell zusammen geschnitten wurde, dass man eigentlich nichts erkennen kann. Das Ende kannte man wie bereits erwähnt schon nach zehn Minuten. Der Regisseur hat dann doch noch einmal versucht einen kleinen Twist am Ende einzubauen. Aber auch dieser war so durchschaubar, dass es nur noch langweilig war. Zudem auch noch unlogisch. Es gibt noch einige Schießereien -mitten am Tag, mitten in der Großstadt vor Dutzenden Zeugen, natürlich ohne Masken oder ähnliches... siehe oben.. Der Film war also, um zum Punkt zu kommen: langweilig, vorhersehbar und lahm. 4 Punkte.
The Mechanic Bewertung
Bewertung des Films
410
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