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Extraterrestrial

Extraterrestrial

Extraterrestrial Kritik

0 Kommentar(e) - 06.11.2016 von Rubbeldinger
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von Rubbeldinger.

Extraterrestrial Bewertung: 4/5

SPOILER WARNUNG!

Eher zufällig bin ich bei der Flut an Trailern auf Youtube zu diesem Film gestossen.

Der Film beginnt mit einer Frau, die an einer entlegenen Tankstelle um Hilfe sucht, aber vom letzten anwesenden Angestellten abgewiesen wird, um kurz darauf entführt zu werden. Während sie in der nahen Telefonzelle versucht die Polizei zu erreichen, bricht die Verbindung ab und kurzerhand verschwindet sie mitsamt der Telefonzelle, die danach leer vom Himmel fällt!

Die Hauptdarstellerin namens April hat sich eher ein geruhsames Wochenende zu zweit, im Feriensitz der Familie vorstellt. Aber da ihr Freund Kyle vorhat ihr einen Antrag zu machen, hat er noch mehrere Freunde dazu eingeladen, die alle vorhaben deshalb ein großes Fass aufzumachen und dies gebührend zu feiern.

April wollte dieses Wochenende eigentlich dazu benützen um ihrem Freund einiges zu sagen, denn während alle um sie herum nur an Party interessiert sind, denkt sie an die Zukunft. Sie denkt an ihre Karriere, an der ihre Beziehung, obwohl sie das eigentlich nicht will, zwangläufig zerbrechen muss, damit sie in ein neues, Leben ausserhalb dieser kleinen Welt weiterziehen kann. Als ihr Freund ihr den Heiratsantrag macht und sie diesen aus genannten Gründen ablehnen muss, entbrennen daraus natürlich Konflikte .

Doch bevor diese voll zum Zuge kommen, werden alle Zeuge eines Absturzes. Etwas fällt brennend herab und erleuchtet den nächtlichen Himmel! Als die Gruppe sich der Absturzstelle nähert und der Dialog fällt; "Ich ahne was das ist!", und das Bild dann das Raumschiff zeigt, und es eindeutig die Form einer Untertasse besitzt, mußte ich erstmal unfreiwillig loslachen!

Diese Scene bereitet einen auf alles kommende vor, nämlich das schlimme Dinge passieren werden, die trotz ihres ernsthaften Charakters ständig ins Groteske verzogen werden und damit eine unfreiwillige Komik besitzen. Damit sei auch vorgewarnt; Dies wird ein stellenweise klischeehaftes Trashfest! Klischeehaft in Form dem Aufbau der Scenen und des öfteren der Dialoge. Trashfest in der Wahl des Artdesigns, das aber gerade dadurch einen hohen Wiedererkennungswert besitzt. Trotz allem wird einem hier ein düsterer Horrorfilm präsentiert, der gespickt ist mit Momenten, die an die Scene erinnnern, als in "Die vierte Art" aus der Sicht der im Fahrzeug integrierten Kamera des Polizeifahrzeugs, plötzlich das UFO über dem Haus erscheint, bringt einen dieser Film doch immer wieder ins Gruseln. Ich bin zwar einiges gewöhnt, aber solche Momente, in denen spontan zum Fenster gesehn wird um dort das Gesicht eines Außerirdischen zu erblicken oder plötzlich den Kopf zu drehn und trotz verschlossener Haustür, unvorbereitet ein fremdes Wesen neben sich zu zu erblicken, versetzt mir immer wieder einen Schrecken.

Als von der Absturzstelle unmenschliche Fußabdrücke fortführen, beginnt das Ganze mehr unter die Haut zu gehn! Ein Katz und Maus Spiel beginnt, in dem die Freunde von dem überlebenden Alien durch das Haus gejagt werden. Da in einer Jagdhütte ein Gewehr nicht fehlen darf, schafft es April damit schließlich den Angreifer tödlich zu verletzen, welcher im Pool untergeht. Die Gruppe versucht mit dem Auto zu entkommen, aber ein Baumstamm blockiert den Weg, der nicht auf natürliche Weise abgetrennt wurde. Bevor überlegt werden kann, was nun zu tun ist, taucht über ihnen das "Mutterschiff" auf und entführt den ersten von Ihnen.

Währenddessn verfolgt auch der örtliche Sheriff die Spur der Aliens, beginnend mit der zerstörten Telefonzelle, über Tierverstümmelungen und andere entführte Menschen, deren Hinterbliebene ihn immer mehr glauben lassen, auch seine seit einem Jahr vermisste Frau könnte von den Aliens entführt worden sein.

Die Gruppe flieht zu einem alten Bekannten der Familie Aprils, der in der Nähe eine kleine Marihuanna-Plantage unterhält. Der Vietnam-Veteran ist der richtige Ansprechpartner für Alien-Entführungen und Regierungs-Verschwörungen, kann aber letztendlich troz guter Bewaffnung nichts gegen die Eindringlinge ausrichten.

Am Ende der Hetzjagd, sind doch alle Überlebenden gefangen und werden Experimenten unterzogen. Nach einem Erkunden des Mutterschiffs und kurzen Einblicken in die Welt in der sie sich da befinden, endet die Geschichte doch anders als gedacht! ^^

Schlußwort:

Jeder soll sich aus diesem Stoff herausziehen was er kann, ob er den Film nun als gut oder schlecht empfindet, ich fand ihn abwechslungsreich und interessant, er hat mich das ein ums andre mal erschreckt und durch seine gruselige Atmosphäre gefesselt. Rein Inhaltlich bietet der Film eigentlich nichts neues, was man nicht schon aus anderen Filmen dieser Art kennt, allein der Trailer zeigt einem eigentlich schon den ganzen Film im Groben. Wobei hier ein kruder Mix quer durch alle Genres gemacht wird, wie ich es so noch nicht gesehn hab. Gruppe aus Jugendlichen, Hütte mitten im Wald, freakiger Nachbar, die gepeinigte Figur des Sheriffs ... aber genau dieser Mix überzeugte mich, wie Scream nur mit Aliens.

In keiner Minute wird dieser Film langweilig, auch wenn er trashig ist, wirkt er nie billig und schafft es immer bevor es kitschig oder peinlich zu werden droht, die Kurve zu kriegen und eine völlig andere Richtung einzuschlagen. Gespickt mit vielen kleinen Ideen, vielen Details, die die Scenen enorm bereichern, teilweise zum Nachdenken anregen und die 08/15 Story dann doch zu einem Highlight machen. Man merkt diesem Film das Können der Leute die ihn gemacht haben, jederzeit an, beim Soundtrack ebenfalls, der das Ganze sehr gelungen unterstreicht. Das Bild spielt viel mit den Farben Rot und Blau, und ist derart optisch brilliant in Scene gesetzt, das ich doch überrascht war bei Wikipedia zu lesen, dass der Film ein Budget von nur 3 Millionen Dollar hatte, eine vermutete zweistellige Zahl erschien mir da wahrscheinlicher, wenn man die Drehorte, Effekte und gar nicht so unbekannte Schauspieler betrachtet. Was man mit wenig Geld doch für gute Filme machen kann ohne Found Footage sein zu müssen!

Deshalb wird das Wenden des Spiegels niemals langweilig !

Zu empfehlen ist auch, trotz guter deutscher Synchronisation, den Film im Originalton zu sehn, da die "echter" klingenden Geräusche, die Situation furchteinflössender wirken lassen. Ich habe den Film fast ein Jahr vor dem deutschen Release zweimal auf Englisch gesehn. Da der Film so ein Nischendasein fristet, war ich über das Erscheinen Hierzulande doch sehr Überrascht!

Jeder der Alien-Entführungsfilme, mit erschreckenden Momenten ausgestattete Slasher und guten, gepfelgten Trash mag, der sich aber, wenn auch nicht zu hundert Prozent, ernst nimmt, sollte mal einen Blick riskieren :D :D :D

Extraterrestrial Bewertung
Bewertung des Films
810
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