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Independence Day - Wiederkehr

Optik ist nicht alles

Independence Day - Wiederkehr Kritik

0 Kommentar(e) - 17.07.2016 von uzuchino
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von uzuchino.
Filmkritik

Independence Day - Wiederkehr Bewertung: 2/5

Story

Vor 20 Jahren, konnten wir die Vernichtung von uns, den Menschen, verhindern. Helden starben. Legenden wurden geboren. Und nun...

Nun sind wir so weit. Es herrschen keine Kriege meh unter den Menschen. Wir machten uns Ihre Technologie zu eigen und fingen an den Weltraum Stück für Stück zu erobern. Wir bereiteten uns vor. Denn wir wussten,... eines Tages würden Sie wiederkehren.

Und eines Tages, ist heute.

Ja so ist es. Nachdem die Helden von damals alles taten um zu überleben, bereiteten sie sich danach darauf vor einem erneutem Angriff standzuhalten. Und nun werden sie tatsächlich wieder angegriffen. Die Gefahr ist größer dennje. Werden die Errungenschaften von damals helfen die Gefahr zurückzuschlagen?

Erzählung

Die Geschichte beginnt mit einem schnellen Einstieg. Neue, wie auch alte Charaktere werden zügig in die Handlung integriert. Trotz der hohen Geschwindigkeit wirkt es, als würde der Film auf der Stelle laufen und nicht vorwärts kommen, was sehr schade ist. So schnell die Geschichte auch erzählt wird, nichts übertrifft den rasanten Ausstieg, den hätte man auch besser ausklingen lassen können. Bei einem Action-Film ist eine hohe Geschwindigkeit selbstredend ein Muss.

Sämtliche Charaktere in dem Film sind zu platt. Niemand sticht besonders hervor, außer David Levinson, Dr. Okun und der ehemalige Präsident Thomas J. Whitmore. Dieses Herausstechen ist aber nur minimal im Vergleich zu der Menge an Charakteren, die dieser Film zu bieten hat. Die anderen Charaktere sind sich alle so ähnlich, das sie auch einfach die Rollen hätten tauschen könnenund es würde niemanden auffallen. Vielleicht hätte man für die neuen Charaktere, für die Jüngeren anderen Darsteller finden können, welchen den Charakteren mehr Persönlichkeit gegeben hätten und dem Film somit mehr Leben eingehaucht.

Der Charakter von Davids Vater, Julius Levinson ist recht unnütz in disem Film und man hätte ihn raus lassen können. Oder respektabler weise eine Funktion geben können. Aber so nimmt er nur vergeudete Screentime ein, welche auch anders hätte genutzt werden können. - 1,5 Hüte

Darsteller

Dieser Punkt wird recht kurz ausfallen. Von den Darstellern ist gar niemand in der Lage seinem Charakter Leben einzuhauchen.

Bill Pullman hat Schwierigkeiten in seinen Präsidenten hineinzuschlüpfen, zu sehr hat sich der Charakter gewandelt, zu viel erlebt. Dies ist einerseits auch gut, so zeigt sich doch zumindest, dass die Zeit nicht stehen geblieben ist.

Jeff Goldblum hat ebenfalls große Probleme in seinen David Levinson zurückzufinden.

Die anderen Darsteller sind meiner Meinung nach nicht der Rede wert. Wie bereits erwähnt, sind sie alle austauschbar. Vielleicht hätte ein Will Smith hier noch helfen können. Vielleicht wäre Smith dann aber auch zu sehr herausgestochen. Auf alle Fälle eine weise Entscheidung von Smith sich die Fortsetzung nicht anzutun. - 1 Hut

Effekte

Die Spezialeffekte sind Bombastisch und hauen ordentlich rein. SIe sind realistisch anzusehen und kaum bis gar nicht als CGI zu erkennen. Die Aliens von damals wurden sehr gut animiert und dargestellt. Die Schutzschilde sehen gut aus. Die Zerstörungen sind erstklassig. Vielleicht hätte man bei den VFX auch etwas sparen und sie künstlicher erscheinen lassen können. Stattdessen hätte man der Handlung mehr Spielraum einräumen können, da der Film recht viel Potential besitzt, dieses aber nicht gänzlich ausnutzt, eher aufspart, was ich sehr schade finde.

Jedoch ist es recht Bildgewaltig, wenn ein feindliches Raumschiff auf der Erde landet und auf einem Bild den halben Planten bedeckt. - 4 Hüte

Unterhaltung

Der Score erinnert stark an den ersten Teil, doch je länger man in hört, desto mehr merkt man, das er sehr einfallslos ist und es nicht schafft alle Szenen aufzubauen.

Somit wird im Film auch nur selten bis gar keine Atmosphäre aufgebaut. Außer direkt am Anfang, als man die Rede des damaligen Präsidenten sah und hörte. Das hatte auch einen nostalgischen Effekt und diente Klasse als Einstieg in den Film.

Das Drehbuch bot nicht viel, oder der Reichtum an Ideen ist den Autoren über die Jahre hinweg abhanden gekommen. Man hätte der Charakterentwicklung mehr Zeit einräumen können. Witze landen nicht, da sie zu künstlich erscheinen und Zielgerichtet eingesetzt werden. Trotz der hohen Erzählgeschwindigkeit wirkte der Film recht träge und ermüdend, dies kann der eine Zuschauer sicherlich bestätigen, denn nach dem Abspann schlief er immer noch, das ist kein Scherz. Nach dem ersten drittel hatte der Film meines Erachtens seinen Biss verloren. Und das Schlimmste es wurde beim schreiben wohl besonders darauf geachtet, ein lang anhaltendes Franchise aufzubauen. Neue, junge Charaktere werden eingeführt, nur um die alten wie die Fliegen sterben zu lassen. Das ist meiner Meinung nach ein absolutes no go und sollte nicht zum neuen Hollywood-Trend werden. - 1 Hut

Fazit

Optik ist nun mal nicht alles. Zu viel des möglichen Potentials wurde verschenkt, zu viel Inhalt aufgespart. So gut die Effekte auch aussehen, können sie nicht über die zu schwache/dünne Handlung hinwegtrösten. Die platten Charaktere und die zwei stündige Geschichte boten zu wenig Abwechslung. Der erste Teil stand auch ganz gut für sich alleine.

Im Gegensatz zu anderen älteren Filmen, wie z.B. Jurassic Park/Jurassic World, schafft es dieser nicht einmal einen Nostalgie-Bonus zu bekommen. Als Serie auf Game of Thrones Niveau hätte man womöglich mehr rausholen können und das gewünschte Franchise wäre vermutlich auch drin gewesen. Für Leute, die einfach mal 2 Stunden abschalten und nicht zu viel nachdenken wollen, die sind bei diesem Film genau richtig bedient und werden Ihren Spass haben. Verpassen werden sie allerdings nichts. Pures Popcorn-Kino halt.

Wie sagte Tarantino in jüngster Zeit? ... "Regiesseure werden im Alter nicht besser."



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Independence Day - Wiederkehr Bewertung
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