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Moviejones - On Tour

Kinostart:

Laufzeit: 130 Minuten

Genre: Action

Freigabe: Altersfreigabe - FSK ab 12


Kritik zu Fast & Furious Five

"Fast & Furious Five" Filmkritik


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- Richtig guter Actionfilm, eine Filmkritik von

Ich habe mir am Wochenende Fast Five angesehen. Und bevor hier jemand was von Raubkopien schreit: im Kino in London. Da läuft er nämlich seltsamerweise schon.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen der Teile im Kino sehen würde. Den ersten fand ich damals ganz gut, den zweiten grottig, den dritten habe ich nicht gesehen und der vierte Teil hat mir letztes Jahr ob seiner miserablen Special Effects und blöder Story ziemlich schlechte Laune bereitet. Der Trailer zu Fast Five war dann aber so gut, dass wir es gewagt haben.

Es hat sich definitiv gelohnt. Ich wurde super unterhalten und man merkt einen wirklich großen Sprung in der Geschichte und bei den Charakteren. Die Autorennen selbst spielen nur noch eine sehr untergeordnete Rolle, ebenso wie die halbnackten Weiber. Im Gegenteil - Fast Five geht durchaus als ordentlicher Actionfilm durch.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Dominic Toretto (Vin Diesel) plant einen letzten großen Coup. Er will Rios Drogenboss um schlappe 100 Millionen Dollar schröpfen. Er holt alle bekannten Figuren der letzten vier Filme zusammen und legt sich auf dem Weg zum Geld nicht nur mit der gesamten Unterwelt Rios an, sondern auch mit FBI Special Agent Hobbs (The Rock).

Vin Diesel hat mit The Rock einen richtig guten Gegenspieler bekommen und hat dadurch deutlich mehr Profil. Anstatt irgendwelche coolen Sprüche zu klopfen oder dumm in der Gegend herum zufahren, sieht man Vin Diesel kämpfen (unter anderem mit bereits erwähntem The Rock) und schießen. Und beides macht er mehr als ordentlich. Während Paul Walker und Jordana Brewster im vierten Teil noch schrecklich unmotiviert und langweilig waren, haben sie mir in Fast Five gut gefallen. Ebenso wie Tyrese Gibson, der mich im zweiten Film noch schrecklich genervt hat, hier war er teilweise wirklich lustig und vor allem das Zusammenspiel mit Ludacris hat Spaß gemacht. Auch die anderen Figuren waren eine Bereicherung für den Film.

The Rock war jedoch eindeutig das Highlight des Films. Unheimlich geradeaus in seiner Art und ein klasse Action-Charakter der alten Schule. Der Kampf zwischen ihm und Vin Diesel war wirklich gut inszeniert, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob der Sieger im Film auch im wirklichen Leben gewonnen hätte… Eine große Verfolgungsjagd gibt es am Ende dann doch und Vin Diesel und Paul Walker schrotten dabei eine ganze Armada an Autos. Das Schöne ist, dass diese Wagen wirklich geschrottet und nicht im Computer zerbeult wurden.

Einen Tipp möchte ich allen Kinobesuchern geben: Bleibt bis nach dem Abspann sitzen. Es kommt noch eine kleine Szene, die allerdings bei allen, die die alten Fast & Furious Filme kennen für offene Münder sorgen dürfte. Das nenne ich mal eine echte Überraschung.

Aufgrund der letzten Szene und weil Fast Five ein wirklich guter Actionfilm war, hoffe ich, dass er an den riesigen Erfolg von Teil 4 anknöpfen kann und es einen sechsten Teil gibt. Und bitte, bitte wieder mit The Rock.

Diese Filmkritik von TheGodmother stellt nicht die Meinungen und Ansichten von Moviejones.de dar.

Bewertung
4 Hüte4 Hüte4 Hüte4 Hüte4 Punkt(e)

1 User bewertete(n) diese Kritik mit 4.5/5 Hüten

Trailer zu Fast & Furious Five

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