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Rogue One - A Star Wars Story

Eine Kritik von MovieHunter87

Rogue One - A Star Wars Story Kritik

0 Kommentar(e) - 16.12.2016 von MovieHunter87
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von MovieHunter87.
Filmkritik

Rogue One - A Star Wars Story Bewertung: 5/5

Kritik zu Rogue One: A Star Wars Story
Produktionsland/Erscheinungsjahr: U.S.A. 2016
Genre: Sicence Fiction, Action
FSK: Ab 12 Jahren freigegeben
Laufzeit: ca. 134 Minuten
Regie: Gareth Edwards (Godzilla/2014)
Drehbuch: John Knoll, Tony Gillroy (Bourne Reihe),Chris Weitz (About a Boy), Gary Whitta
Kamera: Greig Fraser (Zero Dark Thirty)
Musik: Michael Giacchino (Oben, Jurassic World)
Schnitt: Jabez Olssen (In meinem Himmel, Der Hobbit), John Gilroy (Warrior, Nightcrawler)

Trailer zu Rogue One - A Star Wars Story
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Handlung:
Rogue One: A Star Wars Story, spielt im Zeitraum zwischen Star Wars: Episode III und Star Wars: Episode IV.
Nach den Ereignissen in Episode III, hat das Imperium (unter der Führung von Imperator Palpatine/Darth Sidious), die Kontrolle über die gesamte Galaxis übernommen und führt seitdem ein gnadenloses, diktatorisches Regiment, welches keine Form von Widerstand duldet. Es hat sich aber seitdem, ebenfalls eine Rebellion gebildet, welche versucht mittels Anschlägen auf imperialische Einrichtungen oder ähnlichem, dieses Regiment zu stürtzen.
Eine Gruppe von Rebellen, erfährt mithilfe der Kleinkriminellen Jyn Erso (Felicity Jones), von der Existenz einer geheimen Waffe (dem Todesstern) des Imperiums, welche ganze Planeten zerstören kann. Die Rebellen beschließen deshalb, an die Baupläne des Todessterns zu gelangen, um ihn zerstören zu können.

Kritik:
Am 15.12.2016 war es endlich soweit. Das Spin-off "Rogue One: A Star Wars Story" startete in den deutschen Kinos. Ich, der die gesamte Star Wars Filmreihe (von Episode I bis Episode VII) sehr mag, war nach den ganzen genialen Trailern, schon sehr gespannt auf den Film. Somit waren meine Erwartungen auch dementsprechend hoch, und ich kann an dieser Stelle schon schreiben, dass sie sogar noch übertroffen wurden.
Die Rebellengruppe ist eine der sympathischsten Gruppen, die ich jemals in einem Film bestaunen durfte. Diesmal sind es keine übermächtigen Charaktere mit ausgeprägten Superkräften (seitens der Macht), oder überragenden Lichtschwert Fähigkeiten, sondern größtenteils einfache Rebellen ,die aus purer Überzeugung , für eine Sache kämpfen. Trotz das Cassian Andor (Diego Luna) und Jyn Erso (Felicity Jones) sozusagen die Anführer der Gruppe sind, und ich beide sehr glaubwürdig und sympathisch finde, sind sie nicht meine Favoriten. Die eigentlichen Stars des Films sind für mich, der Droide K-2S0, welcher für den Großteil des Humors im Film verantwortlich ist, und der Mönch Chirrut Imwe, gespielt von Donnie Yen (ich mag, im allgemeinen solche Charaktere, die aufgrund ihres Glaubens, ihre Kraft schöpfen). Ausserdem besteht die Gruppe noch aus dem Assassinen Baze Malbus (Jiang Wen) und dem ehemaligen imperialistischem Piloten Riz Ahmed. Aber trotz dass ich Favoriten innerhalb dieser Crew habe, ist mir jeder auf seine eigene Art sympathisch. Ausserdem hat jeder seine speziellen Aufgaben innerhalb der Gruppe, was dazu führt, das kein Charakter unnötig ist, oder einfach nur dabei ist, um für Gags oder ähnliches zu sorgen. Einziger Charakter, von dem ich etwas irritiert war, ist der Hauptantagonist Direktor Orson Krennic (Ben Mendelsohn). Ihn hätte ich mir (nach den Trailern zu urteilen) etwas selbstbewusster und arroganter vorgestellt. Trotzdem finde ich ihn relativ gut gelungen und vor allem glaubwürdig gespielt. Die schauspielerischen Leistungen sind (vor allem für einen Sci-Fi Actionfilm) im allgemeinen sehr gut. Alle Charaktere wirken aufgrund ihrer Eigenschaften und ihrer Darstellung sehr glaubwürdig.
Wie vor allem der finale Trailer erahnen lässt, gibt es im Film jede Menge Action. Diese Action, wirkt aber zu keinem Zeitpunkt erzwungen oder überladen, sondern schön proportioniert. Ausserdem sind die Actionszenen sehr interessant und nicht belanglos dargestellt. Es gibt gewaltige Luftschlachten, sowie überragende Bodenoffensiven, bei denen man nicht nur jede Menge Spass hat, sondern auch mit den Protagonisten mitfiebert (einfach weil einem etwas an ihnen liegt). Martial Arts Fans kommen (vor allem dank Chirrut Imwe) zumindest bedingt auf ihre Kosten. Wer allerdings eine Masse an Schwertkämpfen, wie bspw. in Star Wars: Episode III erwartet, muss ich leider enttäuschen. Rogue One legt diesbezüglich seinen Fokus eher auf Schusswaffen (was bereits der Trailer sehr gut vermittelt). Ausserdem baut der Film (vor allem im 3.Akt) einen sehr hohen Spannungsbogen auf, wie ich es nur selten erlebt habe. Obwohl der Ausgang des Films, ziemlich jedem klar sein sollte, erfährt man innerhalb des Films trotzdem neue Aspekte, welche wichtige Fragen, die innerhalb der Star Wars Filmreihe entstanden sind beantworten.
Dieser Film bietet zudem, den bisher besten Fanservice, den ich jemals gesehen habe. Alle Cameos oder Anspielungen auf die Star Wars Reihe wirken glaubwürdig und richtig platziert. Das sorgt dafür, dass man neben der Haupthandlung, noch jede Menge Spass, bei der Easter Egg suche und den Cameos hat.
Auch auf technischer Seite überzeugt der Film komplett. Die Schlachten (am Boden und in der Luft) wirken dank der hervorragenden Kamera- und Schnitttechnik sehr übersichtlich. Die Kostüme und das Make Up sind stark an der originalen Trilogie orientiert und sind wirklich hervorragend gelungen. Aber auch was die visuellen Effekte, aber vor allem die Spezial Effekte betrifft, wurde bei diesem Film ganze Arbeit geleistet. Alles sieht echt und nicht künstlich aus.
Die kühle Optik des Films, sorgt zusätzlich für Atmosphäre und hat auf mich gut gewirkt.
Ein Kritikpunkt, den ich bei diesem Film allerdings habe, ist die Filmmusik. Sie kann auf keinen Fall mit den großen Scores der Hauptreihe mithalten und ist schon fast als belanglos zu bezeichnen.

Fazit:
Für mich, einer der besten Star Wars Filme überhaupt. Er beinhaltet:
* spassige und mitreissende Action;
* eine sehr sympathische Crew;
* einen hohen Spannungsbogen;
* geniale Effekte;
* einen wahnsinnig guten und funktionierenden Fan-Service

Einzige Kritikpunkte sind die Darstellung von Direktor Orson Krennic und die belanglose Filmmusik.
Alles in allem kann ich sagen, dass es für meinen persönlichen Geschmack, ein wirklich wunderbarer Film geworden ist, und deswegen bekommt Rogue One: A Star Wars Story von mir:
9,5/10 Punkte oder 5/5 Hüte



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Rogue One - A Star Wars Story Bewertung
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