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Star Trek 6 - Das unentdeckte Land

Würdiger Abschluss einer Ära zum 25. Jubiläum

Star Trek 6 - Das unentdeckte Land Kritik

7 Kommentar(e) - 29.08.2017 von MrBond
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von MrBond.

Star Trek 6 - Das unentdeckte Land Bewertung: 5/5

Achtung: Hier handelt es sich mehr um eine Kombination aus Kritik und Special zu Star Trek VI – Das Unentdeckte Land (Kinoversion). Spoilerwarnung (auch für ältere Filme)!

Vorgeschichte:

Wir schreiben den 8. September 1966. Nach einem ersten – missglückten – Versuch, seine, im 23. Jahrhundert angesiedelte Geschichte, über eine fortgeschrittene Menschheit, die sämtliche soziale und ökonomischen Probleme hinter sich gelassen hat und gemeinsam den Weltraum erforscht, an den Fernsehsender NBC zu verkaufen, schafft der Drehbuchautor Gene Roddenberry im zweiten Anlauf, einen Sendeplatz für Star Trek zu bekommen. Von der urspünglichen Besatzung des Raumschiffs Enterprise (auf das sich die Handlung weitest gehend bezieht), konnte Roddenberry lediglich eine Person beibehalten: Leonard Nimoys Spock. Der Rest der Crew wurde neu gecastet und soll uns bis heute in guter Erinnerung bleiben, da sich Star Trek zu einem Phänomen entwickeln sollte.

Wir spingen etwas weiter in die Zukunft: 79 Folgen und fünf Spielfilme später soll die, mittlerweile als „Originalcrew“, bekannte Truppe um Captain Kirk, ihre Abschiedsfahrt zum 25-jährigen Jubiläum des Franchise bekommen und den Staffelstab mehr oder weniger offziell an die nächste Generation übergeben.

Der Plot:

Tatsächlich war erst ein ganz anderer Film geplant: Die Story sollte das Kennenlernen der bekannten Charaktere auf der Sternenflottenakademie behandeln. Hierfür hätte natürlich eine komplett neue Crew aus jüngeren Darstellern gecastet werden müssen. Sowohl Fans, als auch Originaldarsteller, waren jedoch gegen diesen Plot und so verwarf man diese Idee auch schnell wieder.

Eine weitere Idee stammte aus der Feder Walter Koenigs (Pavel Chekov), der kurzerhand die gesamte Crew (bis auf Spock und Pille) sterben lassen wollte. Auch diese Idee fand keine große Gegenliebe und wurde ebenfalls verworfen.

Nachdem Leonard Nimoy bereits bei Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock und bei Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart Regie geführt hatte (im fünften Teil übernahm William Shattner die Regie), sollte wieder ein alter Bekannter auf den Regiestuhl zurück kehren: Nicholas Meyer, der bereits für Star Trek II – Der Zorn des Khan verantwortlich zeichnete und am Drehbuch für den vierten Teil mitwirkte. Nimoys Idee, aktuelle wahre politische Ereignisse in die Geschichte einfließen zu lassen und Meyers Faible für die Klassiker, der „Irdischen Literatur“, sollten den Stoff für eine brisante und sehr spannende Story liefern.

Für den geschichtlichen Hintergrund stand das Ende des „Kalten Kriegs“ zwischen der Sowjetunion und den USA Pate, der von der Explosion des Kernkraftwerks Tschernobyl bis zum Fall der Berliner Mauer alles zu bieten haben sollte. Doch auch Referenzen an frühere Irdische Zeiten, in etwa des Dritten Reichs, hielten Einzug in die Story. War schließlich die literarische Referenz beim Zorn des Khan noch das Buch Moby-Dick, konzentrierte sich Meyer dieses Mal auf Shakespeare, ein bißchen Sir Arthur Conan Doyle und ein Quäntchen James Matthew Barrie.

Bereits die Überschrift Das Unentdeckte Land stammt aus Shakespeares Hamlet (3. Akt, 1. Szene). Urspünglich wollte Meyer diese Überschrift bereits für Star Trek II verwenden, beschreibt das unentdeckte Land in Hamlet doch in Wirklichkeit den Tod, nicht etwa die Zukunft, wie es die Beschreibung im sechsten Teil des Franchise ist. Die Frage nach dem „Warum“ (warum wird Shakespeare häufig zitiert?) ist hierbei jedoch nicht so deutlich, wie noch die Moby-Dick-Referenz bei Star Trek II. Es fällt auf, dass fast ausschließlich die Schurken Shakespeare zitieren (Kanzler Gorkons Berater General Chang und die Chamäleonid-Dame Martia). Es soll also ganz offensichtlich moralische Ambiguität aufgebaut und die Bösartigkeit der Antagonisten symbolisiert werden. So erscheint letzlich auch die Doppeldeutigkeit der Überschrift Das Unentdeckte Land absolut nachvollziehbar.

Wie zuvor bei Star Trek II basierte auch dieser Film, mit Nicholas Meyer am Ruder, nicht direkt auf dem Vorgänger. Die Crew um Captain Krik sollte vielmehr nochmal für eine letzte Mission aus dem Ruhestand geholt werden – so spielt Star Trek VI etwa 6 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers. Die Aufgabe, ein Klingonisches Raumschiff für Friedensverhandlungen in Föderationsgebiet zu eskortieren, ist jedoch nicht unbedingt Kirks Traum – eher im Gegenteil.

Entstehung:

Einmal mehr musste sich Meyer mit einem knausrigen Studio herumschlagen. Da der direkte Vorgängerfilm Star Trek V – Am Rande des Universums nicht unbedingt den Erfolg einbrachte, den man sich erhofft hatte (1990 erhielt Star Trek V gleich 3 Goldene Himbeeren – bei 6 Nominierungen), war man wieder etwas vorsichtiger geworden. So musste Meyer kämpfen, dass er zumindest genau soviel Budget zur Verfügung bekam, wie 2 Jahre zuvor der Vorgänger.

Auf die Künste der Effektschmiede Industrial Light and Magic (ILM) wollte er jedoch nicht verzichten (dies musste Shattner bereits bei Star Trek V – was offensichtlich war), musste aber Abstriche bei den geplanten Szenen machen. Einen Teil der Effekte musste schließlich auch auf andere, günstigere Firmen ausgelagert werden. Modelle konnten weitestgehend von den Vorgängerfilmen übernommen werden, Kulissen wurden bei der parallel in Produktion befindenden Serie Star Trek – Das Nächste Jahrhundert ausgeliehen (Korridore, Transporterraum, Maschinenraum etc.) und leicht adaptiert.

Auch für die Musik bewieß Meyer erneut ein glückliches Händchen. So konnte er den jungen Cliff Eidelman für seinen Film gewinnen, der in einem unglaublichen Tempo Musik komponierte und somit selbst bei den Sets erscheinen konnte um sich von den laufenden Dreharbeiten inspirieren zu lassen.

Aus Zeit- und Kostengründen wurde auch die Idee fallengelassen, jedes Crewmitglied im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Ruhestand zu holen. Im Script hatten die Protagonisten zu Beginn der Story ihren Lebensabend mit teilweise kuriosen Tätigkeiten eingeleitet (Spock als Theater-Schauspieler, Sulu als Taxifahrer, Kirk mit Carol Marcus auf der McFly-Farm ;-), Scotty als Lehrer, etc.)

Die generelle Stimmung des Films sollte düsterer sein, als je ein Star Trek Film zuvor. War die Brücke der Enterprise in Star Trek V noch hell und sauber, sollte im sechsten Teil die Szenarie wieder etwas dunkler und kontrastreicher werden. Meyers Hang, den militärischen Aspekt nicht zu kurz kommen zu lassen, wurde auch in diesem Teil des Franchise Rechnung getragen. Alles in allem sollte der Zuschauer in den Korridoren und Räumlichkeiten, gezielt durch ihre metallischen Oberflächen, die Enge und die düstere Beleuchtung ein beklemmendes, klaustrophobisch Gefühl wie auf einem U-Boot (inspiriert durch den Film Jagd auf Roter Oktober) bekommen.

Wie auch schon bei Star Trek II konnte sich Gene Roddenberry überhaupt nicht mit dem fertigen Script arrangieren. Genauer gesagt hasste er das Script. Der militärische Unterton und vor allem auch die rassistischen Äußerungen und Anspielungen, passten einfach nicht in Roddenberrys Visionen. Es entbrannte ein regelrechter Streit zwischen Roddenberry und Meyer. Bis jetzt ist es nicht 100%ig schlüssig, ob Roddenberry letztlich mit dem Film zufrieden war, oder nicht. Kurz vor der Premiere starb er an Herzversagen. Angeblich konnte er sich dann doch mit einem Testscreening, das den Film in annähernder Endfassung darstellte, arrangieren.

Der Cast:

Die Originalcrew konnte komplett für ihre letzte Reise engagiert werden.

Allerdings gefielen Nichelle Nichols (Uhura) diverse Texte in ihrem Script nicht, die tatsächlich einen etwas rassistischen Beigeschmack hatten. So wurde der Text „Rate, wer zum Essen kommt“ aus ihrem Script entfernt und Koenigs Charakter (Chekov) zugeschrieben und ein weiterer Satz („würdest du es mögen, wenn deine Tochter einen Klingonen heiratet?“) ersatzlos gestrichen.

Kleine Anekdote: 1975 schrieb Leonard Nimoy seine erste Biographie I Am Not Spock. Grundsätzlich hatte er diese Rolle immer gerne gespielt, jedoch wollte er nicht auf die Rolle des Mr. Spock reduziert weden; wurde er auf der Straße gesehen, sahen die Leute immer nur Mr. Spock – niemals Mr. Nimoy, was ihm gehörig gegen den Strich ging. Da die Fans jedoch klagten, er würde sich von der geliebten Person distanzieren und er es später selbst einsah: Er IST Mr. Spock, schrieb er kurzerhand 1995 eine neue Biographie mit dem Titel I Am Spock. Hier beschreibt er Spock sogar als seine tatsächliche zweite Persönlichkeit.

Der Grund für diesen kleinen Ausflug liegt in der Rolle der Lt. Saavik, die in Star Trek II eingeführt und von Kirstie Alley gespielt wurde. Da Alley befürchtete, den Vulkanier-Status nicht mehr loswerden zu können, verzichtete sie auf ein weiteres Engagement in Star Trek III und IV woraufhin man Saavik durch Robin Curtis ersetzte. Das Script zu Star Trek VI sah für Saavik nun die Verräterrolle vor (die Ereignisse aus Star Trek III sollten ihre Abneigung gegen die Klingonen begründen) – nun stand aber Robin Curtis nicht mehr zur Verfügung. An ihre Stelle rückte Kim Cattrall nach, die die Rolle jedoch nur unter der Bedingung spielen wollte, nicht die „Dritte Wahl“ zu sein (Eine Rolle, drei Schauspielerinnen). Saavik war raus, Lt. Valeris war an Bord. Lustige Geschichte am Rande: Gerüchten zu Folge gab es mit Cattrall eine kleine Nude-Fotosession (einzige Bekleidung waren die Vulkanierohen) auf der Brücke der Enterprise. Die Fotos und Negative wurden jedoch restlos vernichtet smile

Als Haupt-Antagonisten konnte man Christopher Plummer gewinnen, der dem Sicherheits-Chef des Klingonischen Kanzlers, General Chang, Leben einhaucht und diese Rolle ausgezeichnet spielt.

Um Kanzler Gorkon (David Warner) den nötigen vertrauenserweckenden Charme eines, zu Verhandlungen willigen Klingonen, einzuhauchen, entschied man sich zum einen, ihm eine etwas weniger kriegerische Gaderobe zu verpassen und zum anderen, einen Bart tragen zu lassen, der vom Stil her an Abraham Lincoln erinnern sollte.

Ebenfalls eine Erwähnung wert, ist die Rolle des Klingonischen Verteidigers, der Kirk und Pille im Schauprozess zur Seite steht: Michael Dorn als Colonel Worf, der ein Vorfahre des Worf auf der Enterprise-D im Nächsten Jahrhundert ist. Außerdem gibt es nach Star Trek IV ein Wiedersehen mit Brock Peters als Admiral Cartwright. Peters kennt der geneigte Star Trek Fan auch als Captain Siskos Vater in Deep Space Nine.

Die Musik:

Auch in seinem neuen Film bewieß Nicholas Meyer einmal mehr sein glückliches Händchen mit dem Komponisten für die Filmmusik. Der damals gerade 26-jährige Cliff Eidelman konnte Meyer davon überzeugen, der Richtige für den Job zu sein. Meyer wollte auch bei der Musik die „Düsternis“ des Films unterstreichen. So sollte der Zuschauer gar nicht erst mit einer Star Trek typischen Fanfare (das bekannte Motiv von Alexander Courage) beglückt werden, sondern direkt mit schweren Moll-Tönen die Düsternis des Films nahegelegt werden. Meyer schwebte als Inspiration „Die Planeten von Gustav Holst“ vor, die bereits als Inspirationsquelle für John Williams Star Wars Soundtrack diente. Eidelman brachte als Gegenvorschlag jedoch eine Anlehnung an die Eröffnung von Igor Strawinskys „Der Feuervogel“ und lieferte auch direkt eine Hörprobe, die Meyer vollends überzeugte.

Da Eidelman sehr schnell arbeitete, konnte er häufig bei den Dreharbeiten beiwohnen und weitere Ideen für seinen Soundtrack einholen. Eine kleine Meisterleistung gelang ihm letzlich auch bei der Vertonung der Szenen auf Rura Penthe, der Strafkolonie der Klingonen. Der Sound, der von Percussion (unterschiedlichster Art) dominiert wird, bekommt auch noch ein eher ungewöhnliches Percussionsinstrument zur Seite: Der Chor, der wiederholt die Klingonischen Worte „taH pagh taHbe`!“ ruft (Sein, oder nicht sein!).

Schließlich endet die Musikalische Untermalung mit der Schlacht von Khitomer, die mit leisen Tönen beginnt und sich in ein fulminantes Crescendo steigert, bis das große Finale auch die bekannte Star Trek Fanfare bereit hält und der Zuschauer nach einem großartigen, emotionalen Endtitel aus dem Kino/Fernsehsessel entlassen wird.

Kamera und Effekte:

Ein mal mehr hielt Meyer an seiner Vorstellung von „Galeonen im Weltraum“ fest. Die Raumschiffe sollten stolz und träge durch das Weltall gleiten. Um dieses Bild weiter zu unterstützen, versuchte man, wann immer möglich, die Schiffe von unten zu filmen, um den Eindruck von großen Segelschiffen zu vermitteln. Für die Raumschiffaufnahmen konnte man weitestgehend auf die Modelle der Vorgängerfilme zurückgreifen – so konnte man immer noch auf das Enterprise-Modell aus Star Trek – Der Film von 1979 zurückgreifen. Da der glänzende „Metallikanstrich“ jedoch überhaupt nicht richtig in den vorangegangenen Filmen wirkte, bekam die Enterprise einen kompletten Neuanstrich. Lediglich ein Shuttle, das die Crew von der Erde zum Raumdock fliegt, musste neu gebaut werden.

Auch die mittlerweile salonfähigen CGI-Effekte kamen zum Einsatz: Eine Schockwelle, die gleich zu Beginn des Films durch einen explodierenden Mond („Praxis“) entsteht, wurde komplett animiert. Interessant hierzu ist, dass dieser Effekt bzw. die Annahme, einer praktisch 2-dimensionalen Schockwelle durch eine gigantische Explosion, durch Star Trek VI einen Namen bekam (obwohl es sie auch schon vorher gab, etwa in Star Trek – Der Film, oder Alien). Der sogenannte „Praxis-Effekt“ wurde seither in vielen weiteren Filmen verwendet, wie z.B. in den Special Editions von Star Wars, in Independence Day, Stargate oder Armageddon.

Schwereloses Klingonen-Blut wurde ebenfalls mit CGI verwirklicht: mittels Morphing. Ursprünglich wollte Nicholas Meyer das Blut grün darstellen. Da jedoch auch Vulkanier-Blut grün ist wurde kurzerhand auf violett umentschieden. Der Grund, warum man es nicht einfach rot, wie beim Menschen, färbte, war die Angst, der Film könnte dadurch bei der Altersfreigabe höher eingestuft werden. Ein „Rated R“ wollte man dann doch keinem Star Trek Film zumuten. Aus Zeit- und Kostengründen wurde die Schwerelosigkeit der Klingonen übrigens nicht vor Bluescreen gedreht, sondern an Seilen in einer beweglichen Kulisse. Teilweise wurden einfach Hilfsmittel von den Schauspielern verdeckt, sodass man sie im Film nicht sehen konnte, man sie aber auch nicht durch Nachbearbeitung herausschneiden musste. Kameraarbeit, wie sie besser nicht sein könnte. Auch die Beleuchtung (Licht und vor allem Schatten) zeugt von grandioser Handarbeit.

Die Aufnahmen auf Rura Penthe wurden teilweise unter widrigen Umständen (bei partiell 2-stelligen Minustemperaturen) auf einem Gletscher in Alaska gedreht (hier gelangen wunderbare Kamerafahrten, die seinesgleichen suchen), aber auch - unter nicht weniger widrigen Umständen – im Studio mit großen Windmaschinen, die den Kunstschnee bis in die Unterhosen der Darsteller pusteten.

Alles in allem lässt sich Star Trek VI sowohl Effekt- als auch Kamera- und Lichttechnisch eine wunderbare Arbeit attestieren, deren Qualität auch nach heutigem Standard noch sehr gut funktioniert und ausgezeichnet gealtert ist.

Der Film:

Die Welt steht vor einem Wendepunkt. Nach jahrzehntelanger Feindschaft zwischen der Föderation und den Klingonen passiert das Unvermeidliche: Nachdem der Klingonische Mond „Praxis“ durch einen Unfall beinahe komplett zerstört wird (Praxis stellte die Hauptenergieversorgung des Klingonischen Reichs dar), bleibt den Klingonen nichts anderes übrig, als mit der Föderation in Friedensverhandlungen zu treten.

Ein etwas zwigespaltenes Gefühl macht sich in mir breit, als ich einen alten Bekannten auf der Brücke der stolzen U.S.S. Excelsior treffe. Captain Hikaru Sulu bekam nun endlich sein eigenes Kommando auf dem, aus Star Trek III zum ersten Mal erschienenen, Raumschiff. Zum einen freut es mich, dass er es in den Stuhl des Captains schaffte, zum anderen klagt mein inneres Ich: Der Mann gehört doch zu Kirks Besatzung. Nun gut – ich beschließe, mich zu freuen. Ich kann gar nicht weiter darüber nachgrübeln, da wird das Schiff auch schon von der Praxis-Schockwelle erfasst. Eine wahrlich dramatische Szene. Inspiriert von der, durch eine Riesenwelle kenternten, Poseidon aus dem gleichnamigen Film von 1972, wird das stolze Raumschiff von der Schockwelle erfasst und wie ein Spielzeug mitgenommen.

Nachdem die Klingonen zunächst eine Hilfe durch die Excelsior ablehnt, kommt es dennoch zu Gesprächen. Hohe Tiere der Föderation sitzen zusammen und debatieren über die Vorgehensweise. Bereits hier erkennt man die Unsicherheit bei manchen Personen. Mal eben so in Friedensverhandlungen zu treten mit einem langjährigen Feind, war noch nie einfach.

Spock: „Jim, sie werden sterben!“
Kirk: „Lass sie sterben!“

Ein Dialog, der unter die Haut geht. Kirk hat allen Grund dazu, misstrauisch und feindseelig den Klingonen gegenüber eingestellt zu sein. Wurde nicht zuletzt sein Sohn durch eben jene ermordet. Umgekehrt bewies auch Kirk absolute Kaltblütigkeit, als er die Klingonen - bei selbiger Begegnung – auf sein Schiff lockte und deren Tod bei der Selbstzerstörung der Enterprise billigend in Kauf nahm.

Ein schwieriges Unterfangen: Ein Schiff der Föderation soll entsandt werden, um den Kreuzer des Klingonischen Kanzlers Gorkon und seines Stabs zu empfangen und in Föderationsgebiet zu eskortieren. Ausgerechnet die Enterprise unter Kirks Kommando.

„Ein altes Vulkanisches Sprichwort sagt: Nur Nixon konnte nach China gehen!“

Das Sprichwort kommt natürlich nicht von Vulkan, und ist auf den Besuch des bekennenden Antikommunisten Richard Nixon 1972 in China zurückzuführen. Man sagt, dass nur diejenigen glaubhaft in diplomatische Verhandlungen treten können, denen man keine falschen Sympathien vorwerfen kann, oder kurz: Eine umstrittene Änderung fällt vor allem jenen leicht, denen man es am wenigsten zutraut.

Die Enterprise bricht auf, an Bord eine Mannschaft, die sichtlich angespannt und nervös wirkt; am Steuer Lt. Valeris, die den fehlenden Sulu vertritt. Kurz darauf erreichen sie auch schon den Treffpunkt. Ein Treffen, welches es so noch nicht gegeben hat: Ohne Schilde, ohne scharfe Kanonen. Unbehagliche Stille auf der Brücke, als plötzlich der Klingonische Kreuzer, der nichts von seinem gefährlichen Erscheinungsbild verloren hat, mit lautem Grollen über die Enterprise hinweg gleitet. Man fühlt den Frosch im eigenen Hals, als Kirk leise raunt:

„So nah waren wir noch nie“

Um die Stimmung etwas zu lockern, lädt Kirk Kanzler Gorkon und seinen Stab (allen voran der charismatische General Chang) zum Abendessen auf der Enterprise ein. Um den eigenen guten Willen noch weiter zu demonstrieren offeriert man zum Essen das (in der Föderation) illegale „Romulanische Ale“. Bei diesem gemeinsamen Essen, kristallisiert sich zum einen der Faible der Klingonen für Shakespeare (insbesondere bei General Chang) und auf der anderen Seite das Misstrauen beider Seiten heraus. Interessant ist hier, dass Marc Okrand, der Erfinder, der Klingonischen Sprache, Schwierigkeiten bekam, die Worte „Sein, oder nicht sein“ ins Klingonische zu übersetzen. Als er nämlich die Sprache entfand, entschied er sich, ihr das Hilfswerb „sein“ vorzuenthalten.

„Sie werden Shakespeare erst wirklich genießen, wenn Sie ihn im Klingonischen Original lesen“

Ein Zitat, das mehr aussagt, als man im ersten Moment vermutet. Meyer schlägt bewusst eine Brücke zur Geschichte des Dritten Reichs, als die Nazis behaupteten, Shakespeare sei Deutscher. Auf die Spitze treibt General Chang diese Behauptung schließlich mit den Worten:

„Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage. Nur die beschäftigt unsere Leute, Captain Kirk. Unser Volk braucht Raum.“

…worauf Kirk dann auch die Hutschnur platzt:

„Erde, Hitler, 1938.“

Von daher weht also der Wind. Wenn man ehrlich ist, traut man diesem General Chang von Anfang an nicht über den Weg. Nicht nur sein martialisches Aussehen, mit seiner Augenklappe, die offenbar an seinen Kopf festgenietet wurde trägt dazu bei, sondern auch die charismatische Darstellung durch Plummer. Man hasst diese Person von Beginn an. Plummer verleiht dieser Figur so viel Ausdruck, dass es teilweise beängstigend ist. Die Shakespeare-Zitate, die (bei einem Klingonen) eigentlich total fehlplatziert erscheinen, und sich dann doch so richtig anfühlen, unterstreichen Changs totale Verrücktheit.

Als die Klingonische Delegation wieder abzieht, kann man förmlich mitfühlen, wie die Last von Kirks Seele abfällt und sich Puls und Blutdruck wieder normalisieren. Ich bin so in der Szene gefangen, dass ich ebenfalls das Bedürfnis verspüre den obersten Hemdknopf zu lösen und einmal tief durchzuatmen. Ermattet, durch die vorangegangene Anspannung und des Alkohols im Blut, sinkt Kirk in seine Koje. Doch gerade, als man denkt, dass die Crew jetzt ihre verdiente Ruhepause kriegt, überschlagen sich die Ereignisse. Star Trek VI entwickelt sich zum knallharten Polit-Thriller.

Anscheinend feuert die Enterprise zwei Torpedos auf Gorkons Schiff ab. Diese wird frontal getroffen und bekommt, nach guter Segelschiff-Tradition, Schlagseite – gerät außer Kontrolle – und verliert die künstliche Schwerkraft. Zu allem Überfluss beamen zwei Attentäter, mit Gravitationsstiefeln und Raumanzügen der Sternenflotte, auf das angeschlagene Schiff und richten ein regelrechtes Blutbad an. Fassungslos verfolgt die Enterprisecrew das eigentlich Unmögliche.

„Man muss erst einmal das Unmögliche abgrenzen. In dem, was dann noch da ist – und sei es auch noch so unwahrscheinlich – muss die Wahrheit stecken.“

Mit diesem Zitat von Sherlock Holmes, beginnt Spock den Fall zu untersuchen. Wenn die emotionskalte Figur „Spock“ einen Funken Emotion versprüht, manifestiert sich die Emotion beim Zuschauer mit exponentiellem Faktor. Spock, der die Logik mit Löffeln gefressen hat und Pläne mit messerscharfer Präzision durch kalkuliert, versteht es immer wieder, dem Zuschauer Hoffnung zu geben – man verspürt geradezu Euphorie. So auch in diesem Moment. Während er mit der Aufklärung dieser offensichtlichen Verschwörung beschäftigt ist, werden Kirk und McCoy, nachdem sie vergeblich um das Leben des Kanzlers kämpften, bei einem Schauprozess des Mordes verurteilt und in die Klingonische Strafkolonie Rura Penthe verfrachtet. Interessant: Der Name „Rura Penthe“ tauchte zum ersten Mal bei Disneys Verfilmung von 20.000 Meilen unter dem Meer auf, wo es ebenfalls eine Strafkolonie war, jedoch in Form einer Insel.

Die Zeit drängt. Die Friedensverhandlungen finden nun an einem anderen geheimen Ort statt. Kirk und McCoy können mit Hilfe der Chamäleonid-Dame Martia (die jedoch ihre ganz eigenen Interessen verfolgt und dabei gerade auch den Mord an ihren Begleitern in Kauf nehmen würde) von Rura Penthe entkommen und von der Enterprise eingesammelt werden. Mit einem simplen und dennoch genialen Trick kann die Verräterin Valeris entlarvt werden. Durch sie erfahren Kirk und Spock, wer alles in der Verschwörung drinsteckt, und dass die Friedensverhandlungen durch weitere Attentäter zu Fall gebracht werden sollen. Durch ihren Freund Captain Sulu von der U.S.S. Excelsior kann die Enterprisecrew in Erfahrung bringen, wo die Friedensverhandlungen sind. Mit voller Kraft eilt die Enterprise nach Khitomer.

Der Schlussakt steigert die Spannung ins Unermessliche. Die Enterprise erreicht Khitomer. Die Crew ist angespannt, das Team, das den Attentäter stellen soll, wartet auf Transporterreichweite – untermalt von leisen bedrohlichen Orchesterklängen. Zu allem Überfluss wartet irgendwo da draußen ein getarnter Raubvogel (Klingonisches Kriegsschiff), der als einziger seiner Klasse, getarnt feuern kann. Die gebannte Stille auf der Brücke wird lediglich durch Spocks Countdown unterbrochen. Plötzlich wird die Stille durch eine bekannte Stimme durchbrochen…

„Ich kann Sie sehen, Kirk… Können Sie mich auch sehen?“

Das Unbehagliche, flaue Gefühl im Magen bekommt eine Stimme. Eine Kampf in bester U-Boot-Tradition beginnt, wobei der Klingonische Raubvogel das U-Boot, und die Enterprise den Zerstörer repräsentieren. Jetzt macht auch General Chang keinen Hehl mehr aus seiner Absicht, die Verhandlungen zu zerschlagen, wenn er sagt:

„Kein Frieden für unsere Zeit!“

Chang gab quasi Hitlers Antwort auf eine Aussage des Britischen Premierministers Neville Chamberlain, als er im September 1938 vom Münchener Abkommen zurück kam und sagte: „I believe it is peace for our time“.

Der Soundtrack schwillt bedrohlich an, nicht weniger bedrohlich aussehende (Photonen-)Torpedos rasen auf die blinde Enterprise zu (Bill George, der Designer der Torpedos, gestaltete diese tatsächlich etwas um, damit sie noch gefährlicher wirkten) und schlagen in die Hülle ein. Das Herz des Enterprise-Fans blutet, wenn er mit ansehen muss, wie die Untertassensektion einen glatten „Durchschuss“ verkraften muss. Fieberhaft wird an einer Gegenmaßnahme gearbeitet. Doch wieviel Zeit bleibt der Enterprisecrew noch, bevor ihr Schiff pulverisiert wird?

Unterdessen hat Captain Sulu sämtliche Kessel seiner Excelsior unter Dampf mit Kurs auf Khitomer. Tatsächlich schafft er es noch rechtzeitig und kann der gebeutelten Enterprise etwas Luft verschaffen. Schließlich kommt der Moment der Wahrheit: Ein modifizierter Torpedo, der die Plasmaspur des Raubvogels aufspüren soll, wird abgefeuert… und findet sein Ziel. Ein letztes mal darf Gereral Chang Shakespeare zitieren, bevor für ihn der Vorhang für immer fällt…

„Sein… oder… nicht sein…“

Enterprise und Excelsior beantworten die Frage mit einer Breitseite Torpedos. Der Raubvogel bekommt seinen Abgang in einem spektakulären Feuerball…

Nachdem schließlich auch die Friedensverhandlungen gerettet wurden, soll nun auch der letzte Vorhang für die Enterprisecrew fallen – mit ihrer Abmusterung. Die folgende sehr emotionale Szene wurde tatsächlich am letzten Drehtag produziert und sollte auch für die Schauspieler eine Art Abgesang darstellen. Für die Darsteller war es ein surrealer Moment, als die letzte Szene im Kasten war und man nach den Dreharbeiten mit Champagner anstieß…

Chekov: „Welcher Kurs, Captain?“

Kirk: „Der zweite Stern von rechts. Bis zum Morgengrauen direkter Kurs!“

Im ersten Moment mag der ein oder andere Zuschauer irritiert sein ob der kuriosen Anweisung des Captains. Tatsächlich handelt es sich dabei um ein Zitat aus Peter Pan und ist die Wegbeschreibung nach Nimmerland, ein Ort, an dem Kinder niemals erwachsen werden – eine Metapher an die ewige Jugend und die Unsterblichkeit… ein wahrlich bewegender und emotionaler Schluss für eine Legende, die 25 Jahre zuvor zum ersten Mal auf der Bildfläche erschien.

Schlussendlich wird mit dem letzten Logbucheintrag die Brücke zur nächsten Generation geschlagen:

„Persönliches Logbuch des Captains, Sternzeit 9529.1: Dies ist die letzte Reise des Raumschiffs Enterprise unter meinem Kommando. Dieses Schiff und seine Geschichte werden bald in die Obhut einer anderen Mannschaft übergeben. Ihnen und ihren Nachkommen vertrauen wir unsere Zukunft an. Sie werden die Reisen fortsetzen, die wir begonnen haben und mutig zu all den unentdeckten Ländern vorstoßen, wo noch kein Mensch… wo noch niemand zuvor gewesen ist.“

Dieser letzte Satz gewinnt sogar noch an Bedeutung, wenn man hört, wie sich Kirk im Englischen Original selbst korrigiert:

„They will continue the voyages we have begun and journey to all the undiscovered countries, boldly going where no man… where no one has gone before.“

Während der Text damals in der Originalserie noch „where no man has gone before“ lautete, wurde er in der neuen Serie Star Trek – The Next Generation in das geschlechtsneutrale „where no one has gone before“ geändert. Diese Korrektur soll sowohl eine Weiterentwicklung der Figur Captain James T. Kirk (bzw. der Originalcrew) andeuten, als auch den Staffelstab metaphorisch an die neue Crew um Captain Picard im Nächsten Jahrhundert weiter geben.

Zum Schluss dürfen sich sämtliche Darsteller der Originalcrew mit ihrer persönlichen Unterschriften von ihren Fans verabschieden. Nochmals eine wunderbare und emotionale Geste im Abspann.

Fazit:

Star Trek VI – Das Unentdeckte Land gehört für mich zu einem der besten und rundesten Filme im Star Trek Universum. Selbstverständlich findet man, wenn man will, viele Fehler, seien es Kontinuitätsfehler, seien es sonstige Filmfehler. Dies ändert aber nichts daran, dass dieser Film ein in sich geschlossenes Meisterwerk und ein würdiges Denkmal für die Originalbesatzung der U.S.S. Enterprise und Jubiläum zum 25. Geburtstag ist. Wie sonst, wenn nicht durch Beginn einer neuen Epoche, könnte man diese Crew ehren?

Ich weiß nicht, wie die ersten Entwürfe des Drehbuchs aussahen, aber bei der letztlich umgesetzten Variante wüsste ich nicht, warum Gene Roddenberry unzufrieden hätte sein können. Für mich atmet dieser Film den Idealismus von Roddenberrys Star Trek Vision mehr, als kaum einer zuvor. Selbstverständlich sind die Personen auf der Enterprise – allen voran Captain Kirk – keine idealen Menschen, sondern sind fehlerhaft, wie Du und ich, haben Vorurteile, sind engstirnig. Gerade die „Entwicklung zu einem besseren Menschen“ macht einen Film mit diesem Thema aus. Kirks Abwehrhaltung und Intoleranz gegenüber den Klingonen, seine Entwicklung während des Films, machen seine Charakterzeichnung und den Film selbst so glaubwürdig. Schon zu Zeiten der Originalserie mussten sich die Crewmitglieder menschlichen Charaktereigenschaften stellen, die eben nicht perfekt sind. Aber eben genau diese Probleme zeichnete die Serie auch schon damals unter Stabführung Roddenberrys aus.

Der Erfolg spricht für Star Trek VI: Auch hier konnte ein neuer Einnahmerekord (18,2 Mio $) am Startwochenende für einen Star Trek Film verzeichnet werden. Und, als erster Star Trek Film überhaupt, gewann der sechste Teil des Franchise einen Saturn Award für den besten Science Fiction Film.

Noch 2 Worte zur „Extended Edition“: Für mich unnötig, da nichts wirklich interessantes Neues erzählt wird und mir letzlich das alternative Ende (mit der Maske) zu konstruiert erschien.

Nach Star Trek II – Der Zorn des Khan erhält auch Star Trek VI – Das Unentdeckte Land von mir 5/5 Hüte!

Star Trek 6 - Das unentdeckte Land Bewertung
Bewertung des Films
1010
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7 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
MD02GEIST
Godzilla Fan #1
Geschlecht | 01.09.2017 | 17:05 Uhr01.09.2017 | Kontakt
Jonesi

@ Bond
Das wäre natürlich zugegeben möglich.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 01.09.2017 | 16:20 Uhr01.09.2017 | Kontakt
Jonesi

@Geist

Vielen Dank für das Lob!

Was Deine Interpretation angeht, so ist diese sicher in gewisser Weise gültig. Ich habe mich nur einfach nicht bewusst durch DER STURM inspirieren lassen - was nicht gegen die Interpretation spricht, wenn Du weißt, was ich meine. Es wäre ja gut möglich, dass DER STURM für Nicholas Mayer selbst tatsächlich eine Rolle gespielt hat.

Ebenfalls geht ein Dank an Ollicon!

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MD02GEIST
Godzilla Fan #1
Geschlecht | 30.08.2017 | 17:49 Uhr30.08.2017 | Kontakt
Jonesi

@ MrBond
Sehr gute Arbeit soll ja auch belohnt werden!

Dann lag ich ja total daneben! Kein Problem, aber echt verrückt das ich hier etwas sah was überhaupt nicht vorhanden war. Ich kam deswegen auf DER STURM weil hier in diesem Film auch die Natur der menschlichen Seele und die Folgen von Machtausübung auf die Charaktere wirken, daher kam ich darauf.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 30.08.2017 | 12:40 Uhr30.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Vielen Dank Euch, für die Hüte. Zeigt es mir doch, dass sich die Arbeit gelohnt hat.

@Asgrimm86

Mein Zorn des Khan Special hast Du ja gelesen und ich denke, bei meinen anderen Lieblings-ST-Filmen werde ich ebenfalls über Specials nachdenken - sofern da weiterhin Interesse besteht.

Und, nein, momentan glaube ich leider nicht daran, dass nochmal ein ST-Film erscheint, der die Klasse der alten Filme erreicht... lasse mich jedoch gerne eines besseren belehren!

@Geist

Nach Deinem Comment musste ich erst mal schauen, worum es bei "Der Sturm" geht. Ist eine interessante Annahme, deinerseits. Ich muss Dich da aber enttäuschen. Hat tatsächlich keinen Einfluss auf meinen Bericht gehabt.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Asgrimm86
Moviejones-Fan
Geschlecht | 29.08.2017 | 22:13 Uhr29.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Völlig uneigennützig mal in den Raum gefragt...

Machst Du auch Specials zu den anderen Star Trek Filmen MrBond?

Ich hab dein Special mit Freuden gelesen :-) Vielen Dank dafür!

Irgendwie macht es mich doch nachdenklich darüber ob es jemals wieder einen Star Trek Film geben wird der der alten Reihe gerecht wird.

Lass die Hater haten. Stehe dazu, wenn du etwas magst!

MD02GEIST
Godzilla Fan #1
Geschlecht | 29.08.2017 | 16:25 Uhr29.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Großartig, sehr gut, absolut perfekt! Dafür einen neuen Hut für dich. Nur eine Anmerkung habe ich. Kann es sein, dass hier - für dich - Shakespeares Der Sturm - auch eine Rolle spielte?

Ich meine da etwas zwischen den Zeilen erkennen zu können, aber das weiß ich nicht.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 29.08.2017 | 16:16 Uhr29.08.2017 | Kontakt
Jonesi
5

So, Freunde. Wie angekündigt hier nun meine Kritik-Special-Kombination zu Star Trek VI - Das Unentdeckte Land.

Sorry, dass es ein bißchen lang geworden ist, aber ich hoffe, dass Euch trotzdem nicht die Lust am Lesen vergeht und ihr vielleicht auch das ein, oder andere Neue über diesen fantastischen Science Fiction Film aus dem Star Trek Universum mitnehmen könnt.

Viel Spaß

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"