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Star Trek Beyond

Die Emanzipation einer neuen Generation

Star Trek Beyond Kritik

7 Kommentar(e) - 23.07.2016 von Trekker
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von Trekker.
Filmkritik

Star Trek Beyond Bewertung: 5/5

Die USS Enterprise unter dem Kommando von James T. Kirk (Chris Pine) befindet sich auf der lang ersehnten 5-Jahres-Mission. Doch nach knapp der Hälfte der Zeit machen sich akute Abnutzungserscheinungen unter der gesamten Besatzung breit. Jeder hat mich sich selbst und seinen Problemen zu kämpfen, die Enge des Schiffs wirkt auf viele erdrückend. Da kommt eine Rettungsmission in einen unbekannten Nebel als Abwechslung gerade recht, die aber sehr schnell in einer Katastrophe mündet, denn der mysteriöse Krall (Idris Elba) macht sich der Crew der Enterprise habhaft, doch verfolgt er ganz eigene Ziele und die Mannschaft der Enterprise muss, auf sich alleine gestellt, alles aufbieten, um dieser Bedrohung die Stirn bieten zu können...

Trailer zu Star Trek Beyond
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Zuerst einmal ist mir aufgefallen, dass ich die neuen Star Trek-Filme niemals bewertet habe, doch dazu später mehr. Ich habe mich immer gefragt, warum es einen Reboot einer der beliebtesten Sci-Fi-Serien der modernen Zeit überhaupt geben musste, ich warte noch immer auf einen würdigen Abschluss der TNG-Reihe. Die alte Crew hatte ihren ("Das unentdeckte Land"), die Serie Deep Space Nine wurde angemessen im Rahmen der TV-Show abgeschlossen, auch die Voyager hat wieder nach Hause gefunden, und selbst Enterprise wurde (mehr oder weniger) zuende erzählt. Dass aber ausgerechnet die unerreichte Originalbesetzung neu erzählt werden sollte, wollte mir niemals so recht in den Kopf und auch was das Studio sich davon versprach, wird wohl auf ewig deren Geheimnis bleiben.

Mit Star Trek (2009) wurde uns ein gefälliger Science Fiction-Streifen serviert, der durchaus Spaß machte und uns endlich einmal die Anfänge der Crew zeigte. Mit manchen Charakteren (Kirk, Spock) wurde ich sofort warm, andere (Sulu, Scotty) waren mir noch suspekt, da war ich noch zu voreingenommen. Aber schon die Handlung kam einigermaßen holprig daher, es wurde ein Twist konstruiert, der einzig und allein dazu da war, um die neuen Schauspieler einzuführen und dem Film eine Daseinberechtigung zu geben.

2013 überkam uns Into Darkness und beging für viele eingefleischte Fans der Reihe gleich den Sündenfall schlechthin, der bekannteste und beliebteste Schurke des Classic-Universums, Khan Noonien Soong, trat ein weiteres Mal gegen die Enterprise an. Für mich persönlich ein guter Film mit vielen guten Ansätzen und Ideen, obwohl viele User hier bis heute kein gutes Haar an dem Streifen lassen. Leider fehlte dem Film noch mehr Tiefgang als seinem Vorgänger, der Grundgedanke, warum Khan überhaupt gegen die Enterprise ankämpft, ging im Gegensatz zum Originaluniversum völlig verloren und die Handlung hatte trotz einer sauberen und guten Produktion mit noch mehr Ecken und Kanten zu kämpfen als der Vorgänger. Außerdem wurde hier aus meiner Sicht ein sehr, sehr guter Schaupieler, Benedict Cumberbatch, schlicht verheizt.

Die erneuerte und auf das 21. Jahrhundert getrimmte USS Enterprise hatte einen holprigen Start.

Anfang 2016, erste Trailersichtung zum neuen Kinostreich Beyond stand an und der oben genannte Start mit stotterndem Motor drohte in einem Sinkflug zu enden. Knallige Effekte, Rockmusik (das mit der Musik scheint heute sowieso eine Unsitte geworden zu sein, schaut man sich die Trailer zu Warcraft oder Assasins Creed an. Für mich persönlich unbegreiflich!), ein Motorrad?!? Viele sahen da schon den neuen Regisseur der Reihe, Justin Lin, seine Fast and Furios-Fantasien im Weltall ausleben. JJ Abrams war weg (Juhu, endlich!) und wir bekommen ein Motorrad? Manch einer hat sich spätestens dort von dem Reboot verabschiedet, "kann ja eh nichts werden!"

Viele lasten es dem Reboot und seinem Macher JJ Abrams schwer an, dass all die klassischen Ideale, die Star Trek zu dem gemacht haben, was es bis heute ist, scheinbar über Bord geworfen wurden und in der Opferschale des Dollar Verdienens und des Mainstreams verbrannt wurden. Mit Star Wars hat er ja zugegebenermaßen Großes geschafft, obwohl er auch hier polarisiert hat wie kaum jemand anders es zustande bekommen hätte, aber Jemanden an das Ruder des Flagschiffs der Föderation zu setzen, der nach eigenem Bekunden kein großes Interesse am Star Trek-Universum hat? Danke, Paramount...

Unter diesen Voraussetzungen habe ich mich nun gespannt wie ein Flitzebogen in den Kinosessel niedergelassen, auf der anderen Seite habe ich mich einfach wieder gefreut, die Enterprise fliegen zu sehen...

Es scheint, als wenn Justin Lin und Simon Pegg, seines Zeichens nicht nur die Verkörperung des Chefingenieurs Scott, sondern auch Mitautor des Drehbuchs, genau die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen sind:

Spätestens, wenn die Enterprise gleich zu Beginn majestetisch in die Raumstation Yorktown (wunderbar und klasse animiert! Atemberaubend!) einschwebt, weiß ich, ich sitze wirklich in einem Star Trek-Film und nicht nur in einem Film, der sich irgendwie so anfühlt. Überhaupt sind die Bilder groß, es überwältigt einen geradezu, die Enterprise aus den verschiedensten Blickwinkeln und durch den Warpkanal gleiten zu sehen. Perfekt!

Die Trailer ließen es vermuten, und es vergeht wohl kein Film, in dem unser aller Lieblingsschiff mindestens Totalschaden erleidet. Ich weiß, eine Kritik sollte möglichst unvoreingenommen und frei von persönlichen Vorlieben sein, aber als ich mitbekam, dass mal wieder eine Enterprise zerstört werden sollte, ging mir das mächtig auf den Keks und schon wegen diesem Umstand habe ich leicht schlechte Laune bekommen. Mal wieder ein Schiff, das drauf geht. Warum kann die Enterprise nicht mal das schillernde Flagschiff sein, dass in einer Schlacht der Fels in der Brandung ist?! Weit gefehlt... die Zerstörung erfolgte nicht aus reinem Selbstzweck (anders als teilsweise noch in Generations) heraus, sondern war mit das wichtigste Storyelement, um Kirk, Spock und alle anderen ihrer bis dato schwersten Prüfung zu unterziehen. Wunderschön fotografiert ist es mit die spektakulärste Zerstörung der Enterprise, die es bis jetzt zu sehen gibt. Aber in kommenden Filmen darf die Nachfolgerin ruhig etwas länger überleben.

Viele haben in der Vergangenheit kritisiert, dass der Charakter des Wohnzimmers im Weltall, den die Enterprise immer ausgestrahlt hat, in den neuen Filmen komplett verloren geht. In Beyond hat sie zwar nicht viel Screentime, aber die alte Dame kämpft für ihre Mannschaft bis zum Letzten, soviel sei verraten! Hatte ich bisher kein großes Verhältnis zum neuen Schiff, tat sie mir dieses Mal richtig leid. Machs gut!

Überhaupt scheinen die Macher sich wieder auf die Wurzeln dessen, was Star Trek seinerzeit groß gemacht hat, besonnen zu haben. Ja, der Film ist teilweise hektisch geschnitten und das hohe Erzähltempo verschluckt so manchen Handlungsstrang, der es wert gewesen wäre, etwas weiter auszubauen, aber das scheint eher ein Phänomen der heutigen Zeit zu sein, das Publikum verträgt wohl keine langsam erzählten Geschichten mehr, und Star Trek macht da keine Ausnahme, doch jetzt folgt mein großes ABER:

Mittlerweile haben wir das neue Trek sieben Jahre lang und endlich kommen die großen Ideale, die Meschlichkeit im Angesicht der Hoffnungslosigkeit, die Zuversicht nicht zu kurz. Trotz des Tempos findet der Film immer wieder in die ruhigen Momente zurück, darf ein Charakter auch mal Schwäche zeigen, darf an sich zweifeln, Freundschaften werden geschlossen, auf die Probe gestellt, ein jeder wird mit seiner eigenen Vergänglichkeit konfrontiert. Krall sagt in dem Film "Eure Einigkeit wird Euer Untergang sein!", dieses Grundthema zieht sich durch den gesamten Film, Zweifel entstehen, Zusammenhalt muss hart erarbeitet werden, um am Ende zusammenstehen zu können.

Es mag übertrieben sein, aber unwillkürlich musste ich während des Films immer wieder an aktuelle Ereignisse zurückdenken. Paris, Nizza, Würzburg, jetzt auch München! Dunkle Mächte, die versuchen, das, was die Menschheit sich aufgebaut hat, zu zerstören. Rechte Spinner mit Allmachtsfantasien rotten sich in ganz Europa und Amerika zusammen unter dem Deckmantel, die Werte der Freiheit verteidigen zu wollen, dabei wollen diese Rattenfänger nichts weiter, als die Menschen wieder zurück in ihre Schneckenhäuser drängen, in denen sie sich sicher fühlen... aber das Weltall und die Freiheit jedes einzelnen ist nichts für Feiglinge und die Menschheit, und die Crew der Enterprise, können dem nur geschlossen begegnen! Das ist, aus meiner Sicht, die Kernaussage dieses Films.

Danke dafür, mir wurde mein altes Star Trek in neuem Gewand zurück gebracht. Die Mannschaft ist zu einer untrennbaren Einheit verschmolzen.

Und selbst die Elemente, über die sich viele, auch hier, vorschnell aufgeregt haben, wie das Motorrad und den Song "Sabotage" von den Beastie Boys, fügen sich nahtlos und homogen in die Story ein. Sie sind eben nicht aus Selbstzweck eingefügt worden, um irgendeine Zielgruppe anzusprechen, sie erfüllen stattdessen sogar noch einen Sinn, für mich war es perfekt inszeniert!

Aber nicht nur die neue Besatzung stand im Vordergrund, dieses Mal wurde nicht irgendein Charakter der alten Besatzung in die Handlung hineingepresst, ich wiederhole mich gerne, es wäre reiner Selbstzweck gewesen. Nein, dieses Mal versteht der Film es, seine Wurzeln zu ehren, der Tod von Leonard Nimoy wurde in einem stillen Moment angemessen gewürdigt und eine Szene gegen Ende des Films ließ mir als Fan seit meinen jüngsten Kindertagen das Wasser in die Augen steigen, es war einfach nur rührend. Eben jener Leonard Nimoy hat auch einen entsprechenden Anteil in der Handlung, lässt einen Charakter an sich selbst zweifeln, hier wurde alles richtig gemacht.

Anfangs habe ich Anton Yelchin nur für einen Lückenfüller gehalten, aber er musste erst tragisch ums Leben kommen, ehe ich seine liebevolle Darstellung des Chekovs zu würdigen wusste. Entschuldige bitte, Anton! Es zerreißt einen fast, einen so talentierten, allzu jungen Schauspieler (für mich unvergessen meine erste Begegnung mit ihm in Alpha Dog!) nicht mehr wiedersehen zu dürfen!

Die Enterprise und ihre Crew sind mit Beyond endlich angekommen, endlich hat sich Star Trek von JJ Abrams emanzipiert. Jede Serie im Trek-Universum brauchte immer etwas Zeit, um ihren Platz zu finden und so war es wohl auch mit der Neuauflage. Spätestens jetzt habe ich nicht mehr an Shatner, Takei oder Nichols gedacht, ich habe mit Pine, Quinto oder Zaldana mitgefiebert, diese Mannschaft schreibt ab sofort ihre eigenen Geschichten und dringt dabei mutig dorthin vor, wo noch niemand zuvor gewesen ist!

Von mir gibt es satte 5/5 Hüten, der Film hat mich begeistert, er erzählt eine wunderbare Geschichte, die nicht bloß das klassische Gut-Böse-Schema abspult, sondern mit einigen angenehmen Wendungen aufwartet, er hält die Trek-Ideale wieder ganz oben und hat mit Idris Elba einen Gegenpart, der sich an Brutalität, Gewitztheit, Schläue und Tiefgang nicht hinter Ricardo Montalban zu verstecken braucht! Applaus!

Dagegen schiebe ich jetzt meine Bewertungen für Star Trek (2009) mit 3,5/5 für einen gelungenen Neustart und für Into Darkness, der trotz guter Ansätze an grundlegenden Problemen krankt mit 3/5 hinterher, damit man erkennt, welchen Stellenwert Beyond für mich in meinem Star Trek-Universum einnimmt.

Abschließend möchte ich noch jene ehren, die in der langen Geschichte von Star Trek von uns gegangen sind:

DeForest Kelley, James Doohan, Leonard Nimoy, Anton Yelchin!

Und ich glaube, ich spreche für alle User und Star Trek-Fans hier, wenn ich sage:

Wir waren es, und werden es immer sein, Eure Freunde! Lebt lange und in Frieden!



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Star Trek Beyond Bewertung
Bewertung des Films
1010
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7 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Trekker
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.07.2016 | 13:41 Uhr24.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 24.07.2016 13:41 Uhr editiert.

P.S.: gerade durch Zufall gelesen... der neue Bayerntrainer, Carlo Ancelotti, hat einen Gastauftritt auf der Krankenstation der Enterprise. ;)

Habe bisher noch keine Bilder gefunden...

MD02GEIST
Godzilla Fan #1
Geschlecht | 24.07.2016 | 12:57 Uhr24.07.2016 | Kontakt
Jonesi

@ Trekker
so deine Kopfbedeckung ist da. Gute Arbeit soll ja auch belohnt werden! Kriegst gleich die gewünschte Mail.

@ Snake
Danke für den Hinweis, ein Grund mehr den Film im Kino nicht zu sehen. Sicher das Universum ist allgemein dunkel, aber extra Verdunklung - kein Bedarf.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 24.07.2016 | 12:38 Uhr24.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 24.07.2016 12:39 Uhr editiert.

@ Trekker:

Ich war nie Trekker/Trekkie. Ich mochte immer nur die Filme so wirklich, abgesehen von dann und wann mal ner Episode von ToS oder TNG. Trotzdem muss ich sagen von den drei neuen Filmen kommt dieser hier am nächsten an meine All Time Favs (Wrath of Khan, The Voyage Home und First Contact) heran.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
Trekker
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.07.2016 | 12:33 Uhr24.07.2016 | Kontakt
Jonesi
1

@Geist

Moin und Danke für Deine Reaktion. smile Ich bin noch immer begeistert. Trek is back! ;)

Ja, das 3D hat keinen Mehrwert, es kommt in diesem Film höchstens beim Abspann zum Tragen. Mittlerweile ist es nicht mehr als ein nettes Gimmick geworden. Selten, dass es in die Handlung, allgemein betrachtet, sinnvoll eingearbeitet wird.

@Zssnake

Morgen und Dir auch Danke für die Reaktion. Hier gilt dasselbe wie oben, Star Trek ist zurück und endlich den Kinderschuhen entwachsen. Ich hoffe, die Macher machen auf diesem Niveau weiter, ich freue mich drauf!

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 24.07.2016 | 12:29 Uhr24.07.2016 | Kontakt
Jonesi

@Geist:

Das 3D im Film hat auch praktisch nur einen Effekt: es macht das Bild unangenehm dunkel.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
MD02GEIST
Godzilla Fan #1
Geschlecht | 24.07.2016 | 11:46 Uhr24.07.2016 | Kontakt
Jonesi

@ Trekker
genau so ist es richtig - das ist eine Kritik mit Hand, Fuß und vor allem Passion für dein Interesse! Es ist deine 11. Kritik, quasi hast du damit ein für unendecktes Land entdeckt! Die magische Zehn wurde überschritten. Ich habe nur bislang 5 Kritiken, aber ich hoffe auf mehr.

Du hast die Sache komplett richtig erfasst, du hast deine Sichtung wiedergegeben, ich bin wahrlich begeistert vom Lesen dieser Kritik! Einfach klasse. Du kriegst einen Hut, wenn du mir darauf antwortest.

Auch wenn ich begeistert von der Kritik bin, so werde ich den Film aber dennoch nicht sehen wollen. Nicht, dass es mich reizen würde, aber ich habe einfach keinen Bock mehr auf 3D, denn meine lokalen Kinos machen nur noch 3D und obwohl ich keine Schwierigkeiten damit habe, ich bin 3D gesättigt.

Es hat für mich seinen Reiz verloren.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 24.07.2016 | 09:19 Uhr24.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Sehr schöne Kritik. Hab ich fast durchgehend alles genauso empfunden. Die Einführung der Yorktown war so unfassbar gut und Gänsehautwürdig umgesetzt... Warum ich trotzdem nur 4,5 Hüte vergeben habe? Weil ein wenig Luft nach oben immer bleibt vielleicht wink war bei mir so ein Bauchgefühl. Trotzdem wirkkich gut geschrieben, gefällt mir.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)