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Suicide Squad

Worst. Heroes. Ever. - Etwa wirklich?!

Suicide Squad Kritik

13 Kommentar(e) - 18.08.2016 von AldrichKillian
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von AldrichKillian.
Filmkritik

Suicide Squad Bewertung: 2.5/5

Mit „Suicide Squad“ kommt nun bereits der dritte Eintrag in das DC-Extended Universe, welches 2013 mit dem gelungenen „Man of Steel“ begann und erst vor wenigen Monaten mit dem durchwachsenen „Batman v Superman“ deutlich erweitert wurde.
Viele waren von Beiden enttäuscht. Andere waren von Beiden begeistert. Daher sind die Hoffnungen auf das Himmelfahrtskommando groß, doch können diese erfüllt werden oder handelt es sich um eine wahre Enttäuschung?

Trailer zu Suicide Squad
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Handlung:

Die Welt hat sich für immer verändert. Mit dem Erscheinen von Superman wurde klar, es gibt höher entwickelte Wesen, welche der Menschheit gefährlich werden könnten.
Aus diesem Grund stellt Amanda Waller eine Einsatztruppe aus Mördern, Dieben und sogenannten Meta-Wesen zusammen um für Recht und Ordnung zu sorgen.
Warum sollten diese sich dazu bereiterklären? Ganz einfach, sie werden durch implantierte Sprengkörper dazu gezwungen.
Daher beginnt die selbsternannte „Suicide Squad“ ihren ersten Einsatz in Midway City um einen gewöhnlichen Terroranschlag zu verhindern. Zumindest werden sie in diesem Glauben gelassen...

Kritik:

Bei einem Film mit so vielen Charakteren wie diesem sind ihre Besetzungen natürlich äußerst wichtig. Und durchgehend sind diese auch passend gewählt.
Will Smith („Men in Black“) macht als Scharfschütze Deadshot eine gute Figur, sowohl in den humorvolleren als auch in den emotionaleren Momenten. Dass die aus den Comics bekannten weiße Maske lediglich während einer Sequenz Einzug erhält dürfte Comicfans nicht gefallen. Aber das wird in der Handlung begründet, wobei jedem bewusst sein sollte dass man einfach nicht den größten Star des Filmes verstecken wollte.

Margot Robbie („The Wolf of Wall Street“) geht in der Rolle der leicht verrückten Harley Quinn voll auf, gelingt eine nahe Adaption der Comicfigur.
Der Fokus des Filmes liegt auf diesen beiden Figuren, weshalb die anderen Bösewichte wie Captain Boomerang (unterhaltsam charismatisch gespielt von Jai Courtney), El Diablo (Jay Hernandez) oder der wortkarge Killer Croc (Adewale Akinnuoye-Agbaje) nur in den Hintergrund gerückt werden.
Schwertkämpferin Katana wird komplett verschwendet, wirkt als unnötiges Anhängsel um auch die asiatische Zielgruppe anzusprechen. Auf Sklipknot wird so gut wie gar nicht eingegangen, weshalb man durch seine weiteren Aktionen auch nicht wirklich gepackt wird.

Doch im großen Ganzen überzeugt die Teamchemie, es macht meistens Spaß der Dynamik zuzusehen, man hat schlussendlich doch jeden irgendwie ins Herz geschlossen.
Da es sich jedoch eigentlich um die bösartigsten Verbrecher des DC-Universums handeln sollte ist fragwürdig ob es eine gute Idee war alle Figuren als sympathisch darzustellen.
Hierdurch wird großes Potenzial zwar innerhalb des Filmes verspielt, aber vor allem auch für zukünftige Projekte. Denn ein Deadshot oder Killer Croc würden in einem Batman-Streifen nur noch bedingt als Gegenspieler funktionieren.
Würde das Publikum nicht andauernd verbal erinnert dass es sich um die Bösen handelt, würde man das schnell übersehen. Nichtsdestotrotz, die Motivationen sind sehr dünn, die Figuren meist eindimensional und es fehlen oft Identifikationspunkte für den Zuseher.
Es gibt einige Beziehungen zwischen den Rollen, doch da hierfür wenig Zeit aufgewendet wird, kann keine davon wirklich aufblühen.

Der mit Spannung erwartete Auftritt von Jared Letos Joker ist kurz, dient hauptsächlich zur Charakterisierung von Harley und verschwindet ebenso schnell wieder wie aufgetaucht.
Bunte Szenenübergänge sollen die Verwirrtheit darstellen, anstatt dass man das durch Schauspiel erreicht.
Wirklich bedrohlich oder psychopathisch zeigt er sich in seinen paar Minuten nämlich auch nicht.
Viola Davis überzeugt als vielschichtige Amanda Waller, bekommt aber ebenso viel zu wenig Aufmerksamkeit.
Im Gegensatz zu Joel Kinnaman als Rick Flag, einem Aufseher für die Squad, welcher zwar oft zu sehen ist und sein bestes gibt, jedoch hauptsächlich zur lästigen Exposition dient.

Und hier zeigt sich dann auch schon eine der größten Schwächen des Filmes: Das Drehbuch von Regisseur David Ayer.
Der Zuschauer bekommt sämtliche Informationen (seien sie notwendig für die spätere Handlung oder leider zu oft eben nicht) über die Handlung oder Figuren in sprachlicher Form vorgekaut, anstatt es filmisch auf die Leinwand zu übertragen. Es ist so viel eindringlicher etwas selbst zu sehen, anstatt einen Satz darüber zu hören!
Besonders anstrengend sind die zahlreichen Rückblenden, welche zwar notwendig sind da die meisten Kinogänger keine der Figuren bisher wirklich kennt, aber einfach zu viel des Guten sind.
Einige Aspekte aus den Rückblenden werden später sowieso noch einmal aufgerollt oder spielen für die Handlung überhaupt keine Rolle.

Dann werden wiederum spannende Aspekte komplett übergangen, beispielsweise warum ein Deadshot zum Scharfschütze wurde, eine gebildete Psychologin komplett von ihrem Weg abkam oder weshalb die Metawesen überhaupt ihre Fähigkeiten haben.
Ja, auch der von mir gelobte „Man of Steel“ hat eine Vielzahl an Rückblenden und springt immer wieder in der Zeit hin und her. Aber in Zack Snyders Werk hat man sich für jede gut überlegte Rückschau viel Zeit genommen, hat dem Zuschauer auch Gelegenheit gegeben Emotionen zu verinnerlichen und hat die Handlung unterstützt. Das ist hier bedauerlicherweise nicht der Fall.

Denn der erste Akt ist sehr schnell im Einführen der jeweiligen Personen, lässt kaum Raum zum Verarbeiten. Sobald man einen Protagonisten zu Gesicht bekommen hat, folgt schon wieder der nächste. Einzelne Szenen dauern nur ein paar Sekunden, dann sofort ein Ort/Zeitwechsel um auch wirklich so viele Informationen wie möglich einzubinden. Weniger wäre mehr gewesen.
Es handelt sich vielmehr um eine austauschbare Aneinanderreihung vieler Einzelszenen, anstatt einer kohärenten Erzählweise. Ein roter Faden ist nicht wirklich erkennbar.

Was darauf folgt ist im Prinzip nur noch eine lange Actionsequenz in Midway City, die Handlung wird extrem dünn und nur selten kann noch Spannung erzeugt werden.
Schade ist dass man im Gegensatz zu Marvels „Guardians of the Galaxy“ oder schlussendlich sogar in „Dawn of Justice“ nur selten Wert darauf gelegt hat, das Team als Einheit agieren zu lassen, sondern hauptsächlich coole Einzelkämpfer zeigt. Das wirft zusätzlich die Frage auf, wieso bestimmte Teammitglieder überhaupt dabei sein müssen.
Trotzdem, die Action ist weitestgehend gelungen, wenn auch mit der Zeit eintönig. Denn im Prinzip besteht diese nur aus sterilen Schießereien oder Faustkämpfen, während die Akteure selbst kaum Schaden nehmen, als unverwundbar erscheinen. Das ändert sich für wenige Personen natürlich auch wieder nur dann, wenn die Geschichte es verlangt.

Da hilft es erstrecht auch nicht, dass es ähnlich wie bei dem dafür oft kritisierten „The Avengers“ eine sprichwörtlich gesichtslose Armee als Kanonenfutter gibt, die immer passenderweise dann auftaucht wenn es mal wieder Zeit für eine Actionszene ist.
Verständlicherweise sind alle Gegenspieler der Squad ziemlich eindimensional und dienen nur als Grund um das Team auf eine Mission zu schicken. Wirkliche Gefahr oder Spannung kommt dahingehend selten auf.
Warum diese Handlanger gerade dieses Gebäude besetzen, später aber dann komplett von der Bildfläche verschwinden wenn man mal endlich einen ruhigeren Moment präsentieren möchte, wird natürlich nicht erklärt.

Hiermit hätten wir dann auch schon einen weiteren negativen Punkt erreicht, denn während der erste Akt von Charaktermomenten überhäuft wird, bleiben diese während Akt 2 und 3 mit einer gelungenen Ausnahme komplett außen vor.
Doch wäre es genau hier wichtig gewesen diese für viele unbekannten Figuren näherzubringen, im Hier und Jetzt, anstatt so viel Zeit für deren Vergangenheit aufzuwenden.
Oder auch auf die Möglichkeit auf eine Entwicklung der Protagonisten wird nur selten eingegangen.

Einige kleine Handlungsstränge werden entweder gar nicht aufgelöst oder wenn dann doch ohne größere Erläuterung, weil die gesamte Laufzeit gehetzt wirkt, als wenn man als Vorgabe hatte die 2h Marke genau treffen zu müssen. Erinnert ein wenig an „Dawn of Justice“.
Wobei man zugute halten muss, dass über die gesamte Laufzeit trotz langer Actionszenen und dünner Handlung nie Langeweile aufkommt.
Hin und wieder ein paar witzige One-Liner als Auflockerung und vorallem die sympathischen Figuren sorgen dafür.
Der Spagat zwischen Humor und der DC-typischen Ernsthaftigkeit funktioniert überraschend gut und sollte als Beispiel für kommende DCEU-Streifen gelten.

Die im Vorfeld als bahnbrechend und sich von anderen Comicverfilmungen ablösend angekündigte Adaption ist „Suicide Squad“ nicht geworden. Innovation sucht man leider vergeblich, alles wirkt schon irgendwie bekannt, bereits in anderen Filmen zuhauf gesehen.
Auch das aus dem MCU bekannte „Problem“ warum Batman, Wonder Woman oder Flash nicht während einer mehrtägigen Ausnahmesituation eingreifen wird nicht angesprochen.
Soll nicht heißen dass ich diese Figuren sehen wollte oder erwartet habe, aber gerne hätte man wenigstens ein paar gesprochene Wörter dazu verlieren dürfen.

Der zuvor bereits angesprochene, gehetzt wirkende erste Akt geht zu großen Teilen auch auf den fragwürdigen Schnitt einer Trailer-Ersteller Firma („Trailer-Park“, welche den gelobten zweiten Trailer vom Januar geschnitten hat), welcher schnell ist, Szenen kaum Zeit gibt um Eindruck zu hinterlassen. Nicht wenige Szenen deshalb auch genauso: Wie ein Trailer der kurz aufeinander folgende Bilder zeigt, ohne tiefer darauf einzugehen.
Desweiteren werden Umgebungen und Situationen oftmals nur in Nahaufnahmen der Darsteller gezeigt, anstatt auch mal weite Panoramaaufnahmen zu zeigen.
Hierdurch ist es schwierig dem Zuschauer einen Sinn für die Umwelt zu geben oder eine differenzierte Atmosphäre zu erzeugen.
Unnötig sind Zeitlupeneinstellungen, welche teils so lange andauern, dass der eigentliche Zweck des Spannungsaufbaus komplett verloren geht, sogar lästig wird. Es fehlt hier auch das Geschick epische Bilder zu erzeugen, wie man sie vom Kollegen Snyder schätzt.

Im Sinne des großen DC-Extended Universe welches sich noch im Anfangsstadium befindet wäre es wichtig gewesen Städte oder Einrichtungen wie das ganz kurz aufblitzende „Arkham Asylum“ oder andere Gefängnisse näher zu bringen. Leider nimmt man sich dafür keine Zeit.
Immerhin sind die Auftritte der „Justice League“-Mitglieder gelungen, wenn auch nur kurz und hauptsächlich als Fanservice vorhanden.
Aus dem Konzept „diese Guten“ mal aus der Sicht der Bösen zu zeigen wurde jedoch nichts gemacht.
Es lohnt sich ein paar Minuten den Abspann abzuwarten, um noch eine für einen kommenden Film wichtige Abspannszene zu sehen. Wieder ein Punkt bei dem Warner von seinem ursprünglichen Weg abgeht.

Die CGI-Effekte sind in ihrer Zahl eher spärlich vorhanden, was in heutigen Comicverfilmungen definitiv zu loben ist. Wenn im dritten Akt dann plötzlich recht viel computergenerierte Effekte auftreten, dann sehen diese eher suboptimal, noch nicht ganz fertig überarbeitet aus.
Auch ansonsten kann man die 175mio Produktionskosten neben den Gehaltschecks der Stars dem Film nicht ansehen.
Der Farbfilter ist recht dunkel, besteht entweder aus Braun/Gelb- am Tag oder Grautönen, was zu den bisherigen DC-Filmen passt.
Daher sorgt das 3D jedoch noch einmal für eine weitere Verdunklung ohne sonstigen Mehrwert zu bieten.

Musikalisch geht man einen zweigleisigen Weg. Zum einen gibt es einen orchestralen Score von Komponist Steven Price, welcher der Situationen passend ist.
Leider wollte man wohl nach dem Erfolg von „Guardians of the Galaxy“ oder jüngst dem richtig guten „Deadpool“ durch Pop-Songs für eine aufgelockerte Stimmung sorgen. Doch im Gegensatz zu diesem Film wirkt die Einbindung von beispielsweise Skrillex´ „Purple Lamborghini“ oder „Gangsta“ von Kehlani und unglücklicherweise viel zu vielen anderen erzwungen, wird recht schnell ermüdend sowie mühsam, da man aus dem Film geworfen wird.
Der erste Akt ist mit Songs vollgepackt, sobald ein Lied abgeschlossen ist, kommt für die folgende Szene natürlich übergangslos das nächste.
Dass Gesang sogar parallel zu dadurch schwer verständlichen Dialogen läuft ist ebenfalls schade.

Die Fans der Comics werden sich über „Suicide Squad“ freuen, denn sie bekommen endlich ihre geliebten Figuren auf der großen Leinwand zu sehen. Sie werden markante Szenen aus den Comics, sowie die Charaktere und deren Hintergründe kennen. Und all denen wünsche ich auch wirklich ihren Spaß. Doch wer mit dieser Materie nichts am Hut hat, und das sind eben die meisten Kinogänger, wird ins kalte Wasser geworfen und überfordert.

Doch es soll keine Entschuldigung sein, denn unzählig andere Filme haben es geschafft die noch so skurrilsten Figuren und Teams gekonnt, vielfältig auf Zelluloid zu bringen und jedem näherzubringen. Ein Film sollte alleine stehen können, nicht nur einer Hand voll Comiclesern als Fortsetzung ihres Lesestoffes dienen.
Wobei es sicherlich auch genügend Comicfans geben wird, die sich nicht einfach damit zufrieden geben ihre „Helden“ endlich sehen zu dürfen, sondern mehr Anspruch an den Film haben dürfen.
Und es gelingt dem Streifen eben nicht viel darüber hinaus zu bieten.
Vieles wirkt wie ein nicht zu Ende gedachter Schnellschuss, mit mehr Drehbucharbeit als die angeblichen sechs Wochen und weniger Panik seitens Warners hätte es ein toller Film werden können. Es gibt tolle Ansätze aus denen viel zu wenig gemacht wird. Aber so ist das halt jetzt.

Fazit:

„Suicide Squad“ ist leider eine große Enttäuschung aufgrund eines dünnen Drehbuchs, zu vielen Rückblenden, einem unterentwickelten Bösewicht, einem schnellen Schnitt und anstrengender Musikuntermalung.
Aber trotzdem ist die Laufzeit dank der sympathischen Figuren und deren Besetzung meistens unterhaltsam, sowie für den ein oder anderen Lacher gut. Das reicht aber nicht um über diese Vielzahl an Problemen hinwegzusehen.
Dennoch würde ich mich auf eine Fortsetzung freuen, denn die Chemie stimmt, das nicht genutzte Potenzial lässt sich immer wieder erkennen.

- - Bewertung: 5/10 Punkten - -

und damit der bisher deutlich schwächste Eintrag in das DC-Extended Universe.
Manchmal ist ein purer Unterhaltungsfilm schön und da liefert die Squad was versprochen wurde, ein qualitativ hoher Film ist das aber dadurch noch lange nicht.



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Suicide Squad Bewertung
Bewertung des Films
510
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13 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
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ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 19.08.2016 | 19:08 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Und ja.. SSQ muss nicht unbedient die 750-800 mio einspielen. laut Forbes.com würde SSQ mit 600 mio in der gewinnenzone einfahren. Also.. der film hat jetzt schon über 500 mio einkassen.. irgendwann mal endet er mit knapp 700 mio..

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.08.2016 | 17:23 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

@Hanjockel

Es war ja gar nicht auf dich bezogen, sondern auf mich selbst ;) Da ich eben ebenfalls sehr viel Spaß im Kino hatte und die Figuren nachhaltigen Eindruck bei mir abgaben, habe ich bei dem Film eben eine Auge zugedrückt und ihn besser bewertet als er womöglich ist. Denn wenn ich meine Kritik lese, habe ich doch sehr viel zu meckern und ihm trotzdem 4-Sterne gegeben: da kommt bei der Bewertung eben der Fan raus. Deshalb meinte ich ja, dass Aldrich, obwohl er ja genau die gleichen Punkte wie ich anspricht, vielleicht in der Bewertung konsequenter ist und das Fansein besser ausblenden kann.

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 19.08.2016 | 16:49 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 19.08.2016 16:55 Uhr editiert.

@Aldrich:

Danke für deinen Kommentare. Ich bin nach wie von DC durch durch CRAZY IN LOVE laughing... Aber SSQ hatte massive Probleme, wo WB deutlich mindert hätten müssen. Der Film wurde in Jahr 2014 angekündigt. 2015 ging es auf Produktion los. Das heiß WB hätte Ayer mehr Zeit geben müssen, damit er bessere stories, für 7 Charakteren entwickeln können. Abgesehen von Deadshot und Harley.. Ging anderen Charakter wortwörtlich Baden. Und das hat mir einfach nicht geschmeckt. Weil in Vorlage geht es nicht nur um die beide. Die haben zwar ein zentralrolle, aber deren Mitstreiter, haben auch einiges in petto zu bieten als nur das. Gute solide unterhaltsames Film. Genau das was man bei BvS bemängelt wurden, wurde in SSQ alles richtig gemacht. Dark-Fun-Humor. Aber der Inhalt war nicht mein Ding...ich hoffe und beten, das WB/DC sich das zu Herz genommen hat und in SSQ 2, bessere Stories zu liefern. Weil von dauert würde die Fans auch genervt von schwache Drehbücher... Und das hat DC nicht verdient.

ps: in Moment hat GotG die Nase vorne..,ja. Hoff SSQ Vergleich das demnächst. 509 mio hat er schon in seinen Konto weltweit :-)

@HanEnttäuschtMisterDCjockel79:

Das du von mir enttäuscht bist, kann ich nachvollziehen. Bin selber von mir auch Enttäuscht. Vlt haben wir beide diese Filme in verschiedenen gesehen. Ich habe mich prächtig amüsiert. Nichtsdestotrotz kann man WB vergeben, was er DC-SSQ angetan haben. Ayer is ein guter Drehbuchautor. Das hat er voll überwiesen. Aber 6 wo den Script entwickeln zu lassen, mit 7 Charakteren plus die die noch dazu gehört ? Das war echt eine schwache Leistung. Wirklich. El diablo ein geile Feuerteufeln in der Comic. Aber der da war wie ein kleines Kind. Ich akzeptieren deinen Meinung und hab die immer akzeptiert und Wert geschätzt. Aber nur weil ich ein großer DC bin, heißt auch nicht, das ich alles schlucken, was WB verbogen. Selbst GL war Geoff Johns selber auch enttäuscht. Und er hatte damals als Producer auch mitgewirkt. Bist auch von ihm enttäuscht ? Er als DC-Mastermind ? laughing

SSQ läuft sehr erfolgreich. Aber wenn ich daran nur denken, was WB Marketing Personal gesagt haben, würde mir kurz Übeln. Das die mit diese Leistung zufrieden sei. Nein Sry mein Freund. Das unterschreibe ich nicht. MoS und BvS wurde unnötig bzw ungerecht verrissen. Snyder hat saubere Job geleistet, mit paar Macken, wo man hinweg schauen kann. Aber bei Ayer kann man nicht hinweg schauen. Besonders den dritten Akten, Ayer ist kein CGI-Overkill Fan. Darum hat er sich auch für KingShark dagegen entschieden und Killer Croc ins Boot geholen. Aber was war das am enden ? laughing

aber eins muss man die Machern lassen. Was Bei BvS nicht gelungen hat, haben wie in SSQ besser gemacht. Mit SSQ haben sie endlich dceu Fundament gelegt und alles fühlt sich zusammen an... smile

AldrichKillian
Jedi Knight
Geschlecht | 19.08.2016 | 16:11 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

@Hanjockel79:

Alles was ich in meiner Kritik schreibe ist meine Ansicht. Alles was du schreibst ist deine Ansicht und diese akzeptiere ich natürlich. Wenn dir der Film einfach perfekt gefallen hat, freut es mich, da hattest du eine bessere Zeit im Kino als ich. Du legst eben auf andere Dinge Wert als andere und ich, was dir niemand absprechen möchte und das ist auch gut so!

Mir hat beispielsweise "Batman v Superman" auch im Ultimate Cut besser gefallen als dir deiner Kritik zu Folge, was zeigen sollte das du eben auch nicht "Fanboy Gelaber" von dir gibst.
Bleib bitte ruhig, das wichtigste ist doch deine Meinung, da kann dir ja egal sein was andere vom Film halten.

Hanjockel79
Gamoras Toyboy
Geschlecht | 19.08.2016 | 16:01 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Sagt doch gleich mein Geschmack ist scheisse... Ist doch wahr...

Ich werde heute Abend bei der zweiten Sichtung vielleicht mal ganz genau auf die Reaktionen der Leute achten müssen... Komisch auch das beim ersten mal letzten Freitag niemand von Freunden und Familie entäuscht war

@ AldrichKillian zu Chris

Aber meinen größten Respekt dass du als Fan so neutral bewertest und den Film nicht aus Prinzip in den Himmel lobst!

Hahahaha... Das ist eigentlich mehr ein 8. Weltwunder als alles andere..., ganz ehrlich: ich bin sogar entäuscht von Mister DC über alles... Ich verstehe es einfach nicht. Erst immer so und dann aber so. Ja was denn nun?

Naja, aber wie gesagt. Es gibt auch Leute , wie mich, denen der Film einfach ehrlich gefällt und ihn wirklich lieben. Da finde ich es ein bischen schäbig, jetzt dann so im Nachhinein so ein allgemeines Meinungsbild quasi durch die Blumen aufgezwungen zu bekommen, indem wohl die 5 von 5er Bewertungen als Fanboy Gelaber hingestellt werden etc.

Danke, merke ich mir... -,-

AldrichKillian
Jedi Knight
Geschlecht | 19.08.2016 | 15:19 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

@Chris:

Schade dass dir der Film auch nicht so gefallen hat, vorallem nachdem du so lange auf die Figuren gewartet hast. Aber meinen größten Respekt dass du als Fan so neutral bewertest und den Film nicht aus Prinzip in den Himmel lobst! Vielleicht kommt ja eine Fortsetzung die deutlich besser wird, finanziell läuft es ja recht gut. Aber wegen unserer Wette, "Guardians" wird wohl vorne bleiben ;)
@Swarley:

Vielen Dank für die netten Worte und den Hut. Bin auch gespannt wie es mit dem Joker weitergehen wird, selbst Leto persönlich ist ja nicht gerade glücklich mit seinem Auftritt im Film.
Auch spannend wird Afflecks "Batman"-Solofilm, welcher nach eigener Aussage viele Bösewichte der Comics aufgreifen wird. Mal schauen wie viele davon aus der "Squad" sein werden.
Wobei mir nach diesem überladenen Streifen ein markanter Gegenspieler im Fokus lieber wäre.

@Duck-Anch-Amun:

Freut mich dass man meine Sicht nachvollziehen kann, so geht es mir mit deiner ja auch.
Wenn man sich wirklich nur unterhalten lassen möchte ist der Film schon in Ordnung.
Dann denke ich jedoch an beispielsweise "Deadpool" der höchst unterhaltsam ist, im Kern unter den vielen Witzen aber ein sehr intelligentes, gut strukturiertes Drehbuch besitzt und man sich, auch aus Not des geringen Budgets, sehr viel mit Wade Wilson abgeben durfte.
Und auf so einer Ebene ist "Suicide Squad" eben überhaupt nicht, aufgrund der vielen kleinen und größeren Schwächen.

Hanjockel79
Gamoras Toyboy
Geschlecht | 19.08.2016 | 15:16 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

@ Duck-Anch-Amun

Schön finde ich auch, dass du anders als ich dich nicht von den Onelinern und dem Spaß hast blenden lassen, der der Film macht

Ähm ja, es gibt auch Leute, denen der Film Spass einfach nur zu 100% gemacht hat..., ohne das komplizierte Gedönse, was hier und dort am Film nicht stimmen würde. Ich will damit sagen es gibt nicht nur Leute, die sich angeblich haben blenden lassen... Soviel Dazu...

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.08.2016 | 14:04 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Wow Monster-Kritik und man kann ihr sehr gut folgen smile Am besten finde ich natürlich, dass du eigentlich genau die gleichen Kritikpunkte erwähnst, welche in meiner Kritik vorkommen. Flashbacks, Schnitte, Armee, Endgegner und zu brave Bösewichte - es sind einfach Kritikpunkte über die man nicht hinwegsehen kann. Schön finde ich auch, dass du anders als ich dich nicht von den Onelinern und dem Spaß hast blenden lassen, der der Film macht und eher auf die Probleme bei deiner endgültigen Bewertung eingehst.

Swarley
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.08.2016 | 07:15 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Hut ab..bzw. Hut für die Kritik ;)

Du spiegelst in etwa 1:1 meine Meinung wieder.

Ich fande den Film auch sehr unterhaltsam und habe mich in keiner Minute gelangweilt. Gerade Will Smith möchte ich hervorheben, der den Film doch tatsächlich weitestgehend alleine zu tragen versteht und bei dem sowohl die sarkastischen als auch die emotionalen Momente absolut überzeugen.

Margot Robbie fand ich auch echt . ihr wisst schon was ich meine ;)

Nein, die gute hat wirklich toll gespielt und den Wahnsinn überzeugend dargelegt...allerdings war das für mich keine richtige Harley Quinn, sondern jemand der ihr nachahmt oder Ähnliches.

Das gilt leider letztlich für den gesamten Film. Keine Frage er unterhält durchgehend, aber mir haben zu viele Charaktere abgewichen und vor allem zu wenig Ausarbeitung der Figuren stattgefunden, so dass es für mich kein überzeugender Suicide Squad Film ist.

Man hat an sich wirklich ganz gute Ansätze gezeigt und ich bin auch vorsichtig optimistisch, dass man bei einem Nachfolger das ganze noch deutlich besser machen kann. Was hier einfach gefehlt hat sind mehr Auseinandersetzungen untereinander...einer der mal durchdreht...generell mehr schwarzer Humor.

Das was ich aber wirklich als sehr versemmelt ansehe ist wie Aldrich in seiner Kritik auch schon angesprochen hat, dass man Charaktere wie KillerCroc etc. nun nicht mehr wrklich für andere Filme nutzen kann, weil deren Charaktisierung nunmehr vorliegt und diese als Gegenspieler allesamt nicht mehr taugen.

Im Folgenden Spoiler:

KillerCroc bekommt am Ende sein PayTV und zappelt sich einen ab. Wie soll man den als Bösewicht jetzt nochmal ernst nehmen? Dahingegen fand ich den Wahnsinn von Captain Boomerang (überraschend überzeugender Auftritt von Jai Courtney) und dessen Verärgerung über die Situation am Ende passender und hätte mir ähnliche Momente auch für die anderen Mitgliedern gewünscht.

Ein Wort zum Joker..ich mag Jared Leto sehr gerne und ich finde auch, dass er die Rolle grundsätzlich nicht schlecht gespielt hat, aber für mich hatte das nicht allzu viel mit dem eigentlichen Comic-Joker zu tun (vgl. Killing Joke). Leto spielt einfach nur einen Psychopathen, der im Gegensatz zum Comic-Joker anscheinend wenig vorausplant und auch nicht wie üblich immer noch ein Ass im Ärmel hat.

Das schlimmste in Bezug auf den Joker war allerdings, dass zum einen Harley Quinn als die schlimmere der beiden dargestellt wurde und das die besondere Beziehung zu Batman nicht ansatzweise rüberkam. Die beiden sind quasi die jeweilige Seite einer Medaille und das wird leider gar nicht transportiert.Auch als Batman früh im Film auf dasAuto der beiden sprint, ist es eher Harley die sich über Batman freut und der Joker nimmt quasi gar keinen Bezug darauf.

Abschließendes Fazit:

Der Film an sich bekommt insgesamt eine 7/10 von mir, wenn man ihn rein von der Unterhaltung betrachtet und den Gegner der Squad einfach mal ignoriert, weil ganz ehrlich, das war auch mal überhaupt nicht vernüftig ausgearbeitet.

Der Film in Bezug auf die Suicide Squad als Comicvorlage pendelt sich dagegen er bei 4-5/10 ein, da doch vieles leider viel zu unstimmig war.

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 19.08.2016 | 05:26 Uhr19.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 19.08.2016 06:04 Uhr editiert.

@Tameroz:

Der film ist nicht schlecht.. Nur was mich beim SSQ sehr gestört haben, ist den schwache-drehbuch und den dritten akten, plus die vielen charakteren so blass war.. dabei kann David Ayer mehr, wenn er etwa mehr Zeit hätten an das Drehbuch zuschreiben und die Charaktere und entfalten hätte. Aber wenn man nur 6woche zeit haben, einen stories zu schreiben, der nach BvS basiert ist und die charakteren sollen Standalone bzw deren eignen Weg zieht ? Dann hat WB DC Comics mythos nicht wirklich verstanden... SSQ hat Starken vorlage,.. was Ayer hier durchaus Orentieren und manchen sogar sehr gut umgesetzt hat.. nur bei 6wo zeit ? Nenenenene...

Aber Bildet dir selber deinen meinung an... ich habe mich prächtig ins kino amüsieren. Dennoch die schwäche des filmes sollte man nicht Ignorieren.. Gegen MoS & BvS ist SSQ deutlich schwächer. Was inhalt angeht


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