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DC-Zukunft: Geht es für diesen Superhelden zurück zu den Wurzeln?

DC-Zukunft: Geht es für diesen Superhelden zurück zu den Wurzeln?
49 Kommentare - Mo, 27.11.2017 von S. Spichala
Wer "Justice League" noch nicht gesehen hat, überspringe diese News unbedingt! Alle anderen dürfen gerne weiterlesen, denn die Aussagen, um die es geht, sind durchaus interessant.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
DC-Zukunft: Geht es für diesen Superhelden zurück zu den Wurzeln?

Um einen Superhelden wurde lange ein Geheimnis gemacht, doch trotz Verbannung von den Postern und aus den Trailern dürften es die meisten Filmfans auch vor dem Kinostart schon mitbekommen haben: Henry Cavills Superman kehrt in Justice League zurück. Und nicht nur das, auch in veränderter Form, er zeigte einen Charakterwandel wieder mehr hin zum klassischen Man of Steel, wie man ihn aus den Comics und früheren Filmen kennt.

Auch wenn das düstere DC Extended Universe vielen Fans zusagt - sogar unter ihnen wünschen sich einige für Superman eine Ausnahme und haben daher Man of Steel stark kritisiert. Selbst wem der Charakter und die dramatische Story an sich gefiel, hing sich an der Zerstörungsorgie auf, die so gar nicht typisch Superman ist - zu Recht. Oder auch daran, wie das Ende mit General Zod (Michael Shannon) inszeniert wurde - ebenfalls zu Recht. Batman v Superman - Dawn of Justice vermochte das Superman-Image nicht zu verbessern, eher im Gegenteil.

Justice League scheint wieder einiges gut machen zu wollen, wir spoilern euch natürlich nichts Genaueres. Doch er zeigt Verhaltensweisen, die wieder vertrauter wirken, und das freut auch Superman-Star Cavill. Er hofft auf eine Zukunft von Superman im DCEU, die wieder den klassischen Charakter zeigt: jemanden, der nicht zögert, Unschuldige zu retten, der auch mal lächeln darf, bei dem man sagt "Hurra, Superman ist da!". Kurzum: einen optimistischen, durch und durch gutherzigen Helden, ein Sinnbild der Hoffnung für die Menschheit. Darin steckt eine enorme Komplexität, denkt Cavill, der froh ist, dass Ersatz-Regisseur Joss Whedon bei einigen dieser Aspekte seiner Meinung war.

Wann und wo der erneuerte Superman als nächstes auftreten wird, wäre noch zu klären. Wird es Man of Steel 2? Justice League 2? Oder mischt er vielleicht zuvor in einem anderen Sequel mit? Für mindestens einen weiteren DCEU-Film steht Cavill jedenfalls noch unter Vertrag, und er sieht die Chance, aus Man of Steel 2 jetzt einen sehr komplexen, charakter- und storylastigen Film voller Hoffnung und Fröhlichkeit zu machen - ein Feelgood-Movie mit eingestreuten Lektionen.

Ist euch der Wandel aufgefallen? Sagt er euch zu? Justice League ist seit dem 16. November in den deutschen Kinos zu sehen, der Termin für die Fortsetzung noch offen.

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Quelle: Slashfilm
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49 Kommentare
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Pantalaimon77 : : Moviejones-Fan
28.11.2017 13:28 Uhr | Editiert am 28.11.2017 - 13:30 Uhr
0
Dabei seit: 08.02.10 | Posts: 71 | Reviews: 1 | Hüte: 2
Von Supermans Verhaltensänderung ist mir beim Ansehen des Films gar nicht so viel aufgefallen, aber ich war auch permanent abgelenkt durch seine schlecht animierte Oberlippe. Die Retuscheaktion war sicher eine der schlechtesten Entscheidungen bei der Realisierung dieses Films, denn bis auf wenige Ausnahmen sieht Henry Cavills Gesicht künstlich aus, und es ist auch oft zu sehen, wenn er komplett durch eine CGI-Figur ersetzt wird. Fast könnte man meinen, der Darsteller wäre tatsächlich gestorben, und sie hätten bloß Superman zurückgeholt. Zuviel Uncanny Valley für meinen Geschmack!

Einen Hinweis, dass der Stählerne sich der Christopher Reeve-Version annähert, habe ich aber immerhin in der Filmmusik gefunden, denn Danny Elfman setzt an einigen Stellen ganz auf Nostalgie, ebenso beim Batman-Thema - vermutlich mit Joss Whedons Segen.
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MTB319002 : : Moviejones-Fan
28.11.2017 08:09 Uhr | Editiert am 28.11.2017 - 08:14 Uhr
0
Dabei seit: 22.11.16 | Posts: 92 | Reviews: 5 | Hüte: 0

@Batman79
Ja, aber trotzdem ändert das nichts daran, dass Superman nicht einmal versucht, den Kampf woanders hin zu verlagern

Superman hat doch zwischenzeitlich den Kampf in das Weltall verlagert, doch Zod hat ihn zurück gebracht. Gut, vielleicht hätte man noch vorher einige Versuche von Superman zeigen können, die von Zod abgewehrt hätten werden können. Zum Beispiel hätte er ihn mal ab und zu packen können wie nach Marthas Rettung. Andererseits bin ich mir nicht sicher, wie einfach das ist, da Superman Zod in Smallville überrascht hat und Zod hier auf ihn fokussiert ist und ihm so ausweichen kann.
Am Endresultat hätte es sicher nicht viel geändert, da Zod immer versucht hätte den Kampf bei den Zivilisten zu halten und er ist ja schließlich genauso stark wie Superman.

Was die Sache mit dem Kostüm angeht, so hat das denke ich damit nichts zu tun. Die Sache ist ja, dass die Situation nachdem er seinen Anzug hatte deutlich anders ist als vorher. Jetzt sind die Kryptonier da und diese sind deutlich schwieriger zu entschärfen als ein versinkender Schulbus.

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Descender : : Moviejones-Fan
28.11.2017 07:58 Uhr
0
Dabei seit: 23.11.17 | Posts: 1 | Reviews: 0 | Hüte: 0

nun ja, bei den Comics kam und kommt es immer auf den Autoren an, wie Superman dargestellt wird. Natürlich wie bei den Filmen - wobei heute nicht mehr "nur" auf die Vision des Regisseurs ankommt sondern die leicht verkannte Massentauglichkeit. Konnte Richard Donner beim ersten Supermanfilm noch definitiv sein Flair einbringen, war das bei Teil 2 bekanntermassen nicht mehr so. Üblich ist das ja auch bei beinahe allen Projekten heutzutage. Jedenfalls gibt es in der Comicwelt auch düstere Supermänner und natürlich die galaktischen Pfadfindersupermänner - je nachdem, wer die Feder führt, der Zeichner - ebenso wichtig wie nder Autor - tut dann den Rest...

...ganz ehrlich; ich schau mir alle Superheldenfilme an, doch ist es so, das gewisse Dinge auf Papier funktioniern und auf der Leinwand eben nicht (sie DK Trilogie und deren Erfolg). Nun denn, bin gespannt auf Aquaman, Konnichiwa, Mahalo!!

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Batman76 : : Moviejones-Fan
27.11.2017 21:35 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 609 | Reviews: 0 | Hüte: 43

@Kal- El

Ja, aber trotzdem ändert das nichts daran, dass Superman nicht einmal versucht, den Kampf woanders hin zu verlagern. sprich Kollateralschäden zu vermeiden, die gerade nach den Zerstörungen durch das Hauptschiff schon hoch genug sein müssten.

Es geht meiner Meinung nach auch nicht darum, dass Clark noch nicht so fit als Superheld ist und nicht weiß, was er tut, sondern wie die Kämpfe gezeigt werden, die er führt.

Und gerade am Ende, wenn er Zod das Genick bricht, weil der mit seinem Hitzeblick Unschuldige bedroht, frage ich mich: Warum schaltet Superman Zod nicht bereits vorher aus, wo ebenso schon Opfer in Metropolis zu beklagen sind.

Oder ganz anders: Wieso glaubt ein Regisseur oder Drehbuchautor, dass ein Zuschauer Clarks Konflikt am Ende (Muss ich Zod töten, um die Menschen zu retten?) interessant findet, obwohl er die ganze Zeit vorher draufgehauen hat, als würde sich der Kampf in einer menschenleeren Pampa ereignen?

Jeder hat seine Meinung, aber ja: Ich habe das zuende gedacht. Und ich fand für sich genommen Supermans Entscheidung Zod zu töten, weil er zu gefährlich ist, richtig. Aber auch, weil Henry Cavill als Schauspieler es mir gut "verkauft hat", durch seine Reaktion danach.

Aber anhand der Handlungen, die Superman in seinem Kostüm vorher begeht, finde ich diese Reaktion im Gesamtzusammenhang schon nicht mehr so nachvollziehbar.

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

"Yes father, i shall become a bat!" Bruce Wayne

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
27.11.2017 21:33 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.163 | Reviews: 1 | Hüte: 232

Was ist eiglt Superman schwächen ? undecided

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Kal-El : : Moviejones-Fan
27.11.2017 20:00 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 413 | Reviews: 1 | Hüte: 7

@Batman76:

Gleiches im Schlusskampf in Metropolis. Anstatt zu versuchen, Zod aus der Stadt hinaus zu locken, geht es erstmal eine Runde nach der anderen durch die Hochhäuser.

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Batman76 : : Moviejones-Fan
27.11.2017 19:57 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 609 | Reviews: 0 | Hüte: 43

@Kal-El

Zod sagt: ich werde sie [Menschen] leiden lassen, jeden Einzelnen von denen...Selbst wenn sie woanders gekämpft hätten, hätte Superman Zod niemals umgebracht. Sie hätten bis in alle Ewigkeiten gekämpft. Dein Gedankengang ist nicht zu Ende gedacht.

Superman rettet die Erde, aber das scheinen ja viele nicht sehen zu wollen.

Ich verstehe gerade nicht, worauf du bezüglich meines Posts hinaus willst und was ich deiner Meinung nach nicht zuende gedacht haben soll.

Ich habe nicht über Zods Tod geschrieben, auch nicht über die Notwendigkeit, dass Superman Zod am Ende tötet. Sondern über die Zerstörungen, die bei den Kämpfen in Smallville und Metropolis zustande kommen. Ich habe genau genommen beschrieben, was in MoS in diesen Momenten passiert.

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

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Kal-El : : Moviejones-Fan
27.11.2017 19:46 Uhr | Editiert am 27.11.2017 - 19:47 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 413 | Reviews: 1 | Hüte: 7

@Batman76: Zod sagt: ich werde sie [Menschen] leiden lassen, jeden Einzelnen von denen...

Selbst wenn sie woanders gekämpft hätten, hätte Superman Zod niemals umgebracht. Sie hätten bis in alle Ewigkeiten gekämpft. Dein Gedankengang ist nicht zu Ende gedacht.

Superman rettet die Erde, aber das scheinen ja viele nicht sehen zu wollen.

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Batman76 : : Moviejones-Fan
27.11.2017 19:35 Uhr
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Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 609 | Reviews: 0 | Hüte: 43

Zum Thema "Zerstörungsorgie" in MOS ist mir Folgendes aufgefallen.

Bevor Clark seinen Superman- Dress bekommt, rettet er Menschen: Siehe die Schulbus- Szene, siehe die Bohrinsel.

Ab dem Zeitpunkt, an dem Clark seinen Dress bekommt, sprich öffentlich sichtbar zu einem Superhelden wird, verkloppt er hauptsächlich böse Kryptonier. Er drischt Zod direkt in die Innenstadt von Smallville, wo Kollateralschäden vorprogrammiert waren, weil der dessen Mutter bedroht hat.

Er rettet zwar einen Soldaten, der aus einem Hubschrauber fällt, allen anderen Menschen, seinen Mitbürgern von Smallville sagt er lediglich: "Geht in eure Häuser. Ist hier nicht sicher." Und das war´s dann auch schon mit der Rücksicht.

Gleiches im Schlusskampf in Metropolis. Anstatt zu versuchen, Zod aus der Stadt hinaus zu locken, geht es erstmal eine Runde nach der anderen durch die Hochhäuser.

Was das Thema angeht, Clark lernt ja noch, er muss mit seinen Kräften erst umgehen lernen: Er lernt im Film schon sein ganzes Leben, wie er damit umgehen kann, sonst hätte er nicht vorher Menschen retten können oder Lois mit Hitzeblick die Wunde kauterisiert.

Ich als Superman- Fan persönlich reibe mich nicht an der Zerstörung, die in MoS gezeigt wird, sondern eher daran, dass vieles davon auf Supermans Kappe geht, ohne dass er von seinem Gegner davon abgehalten wird, Menschen zu schonen.

Für mich ist der Clark, BEVOR er seinen Dress erhält, mehr Held, weil er Menschen RETTET, anstatt hinterher, wenn er die bösen Kryptonier vermöbelt.

Aber das ist nur meine Meinung, gebildet aus vielen Superman- Comics, die ich während der letzten Jahrzehnte gelesen habe.

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

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Jack-Burton : : Truck Driver
27.11.2017 18:04 Uhr
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Dabei seit: 17.04.12 | Posts: 2.432 | Reviews: 2 | Hüte: 148

@Silencio

Na ja Superman wurde von Menschen aufgezogen, er ist auf der Erde aufgewachsen wie jeder andere Mensch auch.

Clark hat wohl all diese Fähigkeiten, aber er hat im Film unter diesen Kräften gelitten, und empfand sich im Gegenteil sogar abnormal. Nur weil es später akzeptiert das er eben "Anders" ist ändert das nicht seinen Charakter, er wird Immer Der Mensch bleien der unter Menschen aufgewachsen ist, das zeigt sich ja auch als er sich Gegen Krypton entscheidet.

Die berühmte Martha Szene unterstreicht das sogar noch, Batman erkennt die menschlichkeit Supermans weil Kal-El im Angesicht des Todes, das Leben seiner irdischen Mutter über sein eigenes stellt.

Menschlicher geht es doch gar nicht, selbst Batman sagt später in Justice League das Superman ein besserer Mensch als er selber ist.

...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
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Silencio : : Moviejones-Fan
27.11.2017 17:11 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 188 | Reviews: 3 | Hüte: 14

Erstmal: Superman ist nicht "nur ein Mensch", er ist wortwörtlich ein ÜBERmensch. Genau das bedeutet sein Name, das stellt er auch gegenüber den Kryptoniern (technologisch und physisch ihrerseits der Menschheit um Welten überlegen) dar, immerhin ist er der erste seit Generationen, der ohne genetische Programmierung geboren wurde.

Zweitens: Jeder hier, der sich an diesen Szenen reibt, wird wohl verstehen, dass Superman so handeln "musste" (obwohl ich bezweifel, dass Superman den Kampf nach Smallville tragen musste, während seine Mutter mit zwei weiteren Kryptoniern alleine ist, aber geschenkt). Niemand hat aber die Filmemacher gezwungen, solche angeblich alternativlose und thematisch unsaubere Szenen zu schreiben.

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Jack-Burton : : Truck Driver
27.11.2017 15:57 Uhr | Editiert am 27.11.2017 - 16:24 Uhr
0
Dabei seit: 17.04.12 | Posts: 2.432 | Reviews: 2 | Hüte: 148

Der Superman in MoS war noch nicht Superman. Er war unerfahren, und hat in seinem Leben noch nie einen Kampf ausgetragen. Es wird einem nicht in die Wiege gelegt das man kämpfen kann, dazu gehört Erfahrung und eine Menge Training. Warum wird jetzt von einem Superman gefordert das er bei seinem ersten Einsatz, zu dem er im Prinzip gezwungen wird, alles richtig macht? Er ist NUR ein Mensch, auch wenn er über diese Kräfte verfügt, wurde er wie ein Mensch erzogen und ist nicht anders als alle andere Menschen auch, und Menschen machen eben Fehler.

Warum hat Superman Menschen sterben lassen und niemanden gerettet? Er hat doch den ganzen Planeten gerettet. Ein paar Menschenleben sind doch vertretbar wenn man dafür den Rest der Menschheit rettet. Wenn Supes mehr Erfahrung hat klappt das sicher viel besser.

Das er Zod tötet ist auch nachvollziehbar, hat der doch glaubhaft rübergebracht das er nicht aufhören wird bis alle Menschen vernichtet sind? Er wurde gezüchtet um Krypton zu beschützen und zu bewahren, er hätte gar nicht anders können als die Menschen zu vernichten die mit Superman zusammen schuld sind, das es kein Krypton mehr geben wird.

Im Grunde WOLLTE Zod sterben und hat es durch sein verhalten forciert das Superman ihn umbringt, da er seine Bestimmung niemals mehr erfüllen kann.

Ausserdem wo hätte man Zod auch einsperren sollen? Es gibt keinen Ort auf dem Planeten der sicher genug wäre um ihn zu halten, die Phantomzone existierte ja nicht mehr als das Kryptonische Schiff vernichtet wurde. Auch existiert die Festung der Einsamkeit (Noch?) nicht, dort hat Superman ja Hochsicherheits-Zellen für solche Fälle.

...And THATS what Jack Burton has to say at this time...
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Shred : : Moviejones-Fan
27.11.2017 14:08 Uhr | Editiert am 27.11.2017 - 14:14 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.13 | Posts: 726 | Reviews: 1 | Hüte: 41

@MTB319002

Es passte nicht in das Bild, das sich die Menschen über die Jahre von Superman gemacht haben

Ist ein sehr entscheidender Aspekt wie ich finde. Von Superhelden erwarte ich eben ein bestimmtes Verhalten. Ich bin da auch ein bisschen old school.

Ich erwarte von Superman das er der Pfadfinder ist und von Batman das er sich an seinen Kodex hält, nicht zu töten (hat ja aber auch schon

bei Burton und bei Nolan nicht so funktioniert). Wenn diese Figur von dem was den Charakter für mich ausgemacht hat dann zu sehr abweicht, bin ich natürlich enttäuscht. Das Superman ZOD umgebracht hat war mir ehrlich gesagt auch zu radikal und hätte auch anders gelöst werden können. Somit ist der Stählerne direkt schon in seinem ersten Film ein Mörder

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MTB319002 : : Moviejones-Fan
27.11.2017 13:42 Uhr | Editiert am 27.11.2017 - 13:43 Uhr
0
Dabei seit: 22.11.16 | Posts: 92 | Reviews: 5 | Hüte: 0

Ich denke der Grund warum sich häufiger über die Zerstörung in MoS aufgeregt wird als beispielsweise in Avengers ist zum einen, weil die Zerstörung in MoS eher im Fokus steht. Szenen wie die mit den Mitarbeitern des Daily Planet, in der man die gewaltige Zerstörung direkt gezeigt bekommt, gibt es in Avengers eher nicht. In Avengers liegen eher die Helden im Fokus. Außerdem sieht man in Avengers nie direkt wie Zivilisten sterben, anders bei MoS.
Ein weiterer Punkt ist denke ich Superman selbst. Da Superman in der vergangenheit stets als perfekter Held dargestellt wurde (Christopher Reeve Zeiten) und allgemein als DER SUPERHELD an sich gilt und er in diesem Film anders dargestellt wurde, kamen viele damit nicht zurecht. Es passte nicht in das Bild, das sich die Menschen über die Jahre von Superman gemacht haben. Aus diesem Grund denke ich regt der Tod von Zod viele Leute auf. Superman wurde in eine Lage gebracht, in der er töten muss und das gab es so direkt in den bekannten klassischen Filmen vorher nicht. Zu Christopher Reeves Zeiten (und ich denke, dass der Superman, der da dargestellt wurde zum Abbild des Supermans in den Köpfen der Menschen wurde) hat Superman stets eine Lösung für ein Problem gefunden und alle waren glücklich.
Daher haben viele Menschen in MoS sicher etwas Vergleichbares erwartet.

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bartacuda : : Mitternächtlicher Haijäger
27.11.2017 13:15 Uhr
0
Dabei seit: 03.03.10 | Posts: 3.735 | Reviews: 0 | Hüte: 207

@ Kal-El und zum Thema Zods Tod

und damit all seine Prinzipien über Bord wirft, die Superman ausmachen

Welche Prinzipien? Wenn wir ehrlich sind, dann doch nur die, die wir der Figur aufgrund unserer Kenntnis zusprechen. S in MoS ist doch selber noch in der Findungsphase und versucht sich zu platzieren. Und ich persönlich finde dien "Bruch" mit dem klassischen Bild zu diesem Zeitpunkt genau richtig. Nur so gibt es doch Raum für die Entwicklung.

Ich habe JL noch nicht gesehen, kann daher noch nicht sagen, wie mir die Entwicklung zum klassischen Helden gefallen wird. Obwohl ich ein großer Superman Fan bin, war es genau dies, was ich auf Dauer ein bisschen "ermüdend" fand. Aus diesem Grund mag ich auch MoS so gerne, weil es dem Charakter eine andere Seite gegeben hat.

Die "Materialschlacht" zum Ende, wenn auch nachvollziehbar, hätte ich persönlich nicht benötigt.

... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
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