Der Dunkle Turm

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Was, nur so kurz?

"Der Dunkle Turm"-Laufzeit nicht so episch + Monster-Featurette

"Der Dunkle Turm"-Laufzeit nicht so episch + Monster-Featurette
38 Kommentare - Mo, 24.07.2017 von R. Lukas
Das dürfte so manchen Fan von Stephen Kings "Der Dunkle Turm"-Saga enttäuschen, die Verfilmung scheint sich nicht wirklich viel Zeit zu nehmen.
"Der Dunkle Turm"-Laufzeit nicht so episch + Monster-Featurette

Update 3: Stephen King bestätigt es via TwitterDer Dunkle Turm erstreckt sich über 95 Minuten. Und er beruhigt auch die Fans: Wie beim ersten Buch der Reihe, mit seinen nur 224 Seiten, sei alles "killer" und nichts "filler", also keine Füllmasse zum Aufblähen der Story.

++++

Update 2: Nur 95 Minuten ist der Der Dunkle Turm lang, das bedarf einer Erklärung! Die gibt uns Nikolaj Arcel jetzt. Der Regisseur ist sich dessen bewusst, dass diese Laufzeit vielen Leuten arg kurz erscheint. Arcel glaubt, dass die Fans sich auch deshalb Sorgen machen, weil sie glauben, dass versucht wird, alles in diesem Film hineinzustopfen. Doch dem ist nicht so.

Im Idealfall soll es nur der erste von mehreren Filmen sein, eine Einführung in die Der Dunkle Turm-Welt und ihre Charaktere. Es sind nicht alle Romane in einen Film gepresst. Das sei das eine. Und das andere ist laut Arcel, dass das Drehbuch schön schlank und knackig war, nicht zu vollgepackt, was er clever fand. Es wird erst einmal die Basis gelegt, mit den grundlegenden Ideen gearbeitet. Wenn es den Zuschauern gefällt und sie die Welt und die Charaktere mögen, könne man darauf aufbauen und anfangen, zu expandieren.

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Update: Die Bedenken gegenüber Der Dunkle Turm wuchsen noch einmal merklich, seit die Laufzeit bekannt ist. Eine neue Featurette, die fast als neuer Trailer durchgeht, könnte dem etwas entgegenwirken, denn sie gestattet uns einen ersten Blick auf die Monster im Film. Regisseur Nikolaj Arcel hat derweil schon sein nächstes Projekt im Blick, berichtet The Tracking Board: Ein selbst geschriebenes Warner Bros.-Biopic über Robert F. Kennedy, den US-Politiker und jüngeren Bruder von John F. Kennedy, mit Matt Damon in der Hauptrolle. Anfang 2018 soll gedreht werden.

++++

Grundsätzlich sagt die Länge eines Films ja noch nichts über dessen Qualität aus, manchmal ist kürzer besser als lang und ausschweifend. Wenn ein Film aber dem Empfinden nach eine epische Laufzeit verdient hätte, dann Der Dunkle Turm. Über acht Bücher hinweg erzählte Stephen King seine Geschichte vom Revolvermann (Idris Elba), vom Mann in Schwarz (Matthew McConaughey) und die Suche nach dem titelgebenden mystischen Bauwerk.

Doch auch vor dem Hintergrund, dass Der Dunkle Turm keine direkte Adaption, sondern eher eine Fortsetzung der Romanreihe und damit freier in der Gestaltung ist, wirkt die jetzt bekannt gewordene Laufzeit etwas mager. Dem British Board of Film Classification zufolge beträgt sie 95 Minuten, also nur gut eineinhalb Stunden. Offenbar wird ein flottes Tempo angeschlagen und der Fokus auf die Action statt auf ausführliche philosophische oder historische Erörterungen gelegt, wie es auch die Trailer erahnen lassen.

Kann der richtige Weg sein, den Film knackig zu schneiden, allerdings wirft diese Länge (oder eher Kürze) schon irgendwie einen Schatten auf den Dunklen Turm. Oder geht es da nur uns so? Warten wir mal den Kinostart am 10. August ab.

 


 

Quelle: Slashfilm
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38 Kommentare
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LastGunman : : Moviejones-Fan
24.07.2017 13:04 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.15 | Posts: 298 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Da hast du echt recht, Duck.

Dieser Satz ist sowas von entlarvend.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.07.2017 11:01 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.345 | Reviews: 16 | Hüte: 231

Immer wenn ein solches Zitat: "Im Idealfall soll es nur der erste von mehreren Filmen sein, eine Einführung in die (...)-Welt und ihre Charaktere" wurde zuletzt so oft genutzt und in fast allen Fällen war es dies schon mit der Reihe. Ich denke da nur an Warcraft, King Arthur, Ghostbusters oder Assassins Creed.

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LastGunman : : Moviejones-Fan
20.07.2017 22:37 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.15 | Posts: 298 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Ich glaube, ich sollte lieber mal die Buchreihe lesen als diesen Film anschauen.

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hekra : : Moviejones-Fan
20.07.2017 14:27 Uhr
0
Dabei seit: 18.07.12 | Posts: 1.373 | Reviews: 0 | Hüte: 16

Zitat J.R.R Tolkien aus dem Vorwort des Herr der Ringe:

"Was die tiefere Bedeutung oder >>Botschaft<< des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug... ...Denkbar wären auch Deutungen gemäß den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle Bezüge wert legen. Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwöhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit in Denken oder Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube das >>Anwendbarkeit<< mit >>Allegorie<< oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
20.07.2017 13:41 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.345 | Reviews: 16 | Hüte: 231

@Strubi und MobyDick
Um es mal mit sids Worten zu sagen: Was immer in Filme hineininterpretiert wird von verschiedenen Seiten...
Ganz ehrlich, auf deine Interpretation der Kinoversion vom HdR wäre ich im Leben nicht gekommen

Verrückt was manchen so auffällt. Darauf wäre ich ebenfalls nie im Leben gekommen^^ Ich denke aber ebenfalls, dass da viel hineininterpretiert wird. Vieles wurde ja auch von der Vorlage 1:1 umgesetzt, vielleicht gibt es aber auch solche Thesen in Bezug auf die Bücher. Die Sache mit Gandalf und einem der Hobbits ist mir ebenfalls noch nie so aufgefallen. Ich erinnere mich eher an die wunderschöne Szene in Minas Tirith. Und da wo Gandalf meckerte, da war der Tuk eben selbst Schuld tongue-out

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Strubi : : Hexenmeister
20.07.2017 12:44 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.102 | Reviews: 2 | Hüte: 41

@Wingzzz
"So viele..." war vllt etwas übertrieben. Aber es gaben eben doch schon einige. Aber abgesehen von HdR und Harry Potter sind die wenigsten davon mehr als absolutes 0815. Vor allem Duck hat ja schon einige aufgezählt. Gibt sicherlich noch einige mehr, die mir jetzt so aus dem Stehgreif aber auch nicht einfallen.

@lulph, Duck und Co.
Den Sternenwanderer fand ich auch sehr gut. Ist halt eher eine Fantasykomödie, aber für mich funktionierte das klasse.
Der Goldene Kompass ist für mich so ein typisches Beispiel meiner These: Viel Potenzial, der Film ist dann auch nicht wirklich schlecht. Aber wirklich gut halt auch nicht.
Hobbit fand ich auch gut, war nur manchmal "too much".

@MobyDick
Um es mal mit sids Worten zu sagen: Was immer in Filme hineininterpretiert wird von verschiedenen Seiten...
Ganz ehrlich, auf deine Interpretation der Kinoversion vom HdR wäre ich im Leben nicht gekommenwink. Für mich war das einfach ein grandioser Fantasyfilm (in der Extended Version noch etwas besser), der mich von Anfang an so mit seiner Atmosphäre, usw. gefesselt hat, dass ich gar nicht auf die Idee gekommen wäre, darin mehr zu sehen.
Manchmal hab ich eh das Gefühl, dass heutzutage zu viel in verschiedene Themen hineininterpretiert wird (nicht speziell auf dich bezogen). Man kann doch öffentlich kaum noch etwas sagen oder zeigen, was nicht irgendjemand in irgendeiner Weise als kritisch interpretiert.
Dazu kommt, dass ich auch der Meinung bin, dass der Genuss von Filmen häufig darunter leidet, wenn man sich zu viele Gedanken macht und alles kritisch hinterfragt. Merke ich ja bei mir selber. Früher habe ich einen Film einfach angeschaut und entweder er hat er mir gefallen oder eben nicht. Seitdem ich mir mehr Gedanken über Filme mache, fällt es mir immer schwerer, mich einfach auf Filme einzulassen. Und das ist eigentlich schade.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
20.07.2017 10:40 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.029 | Reviews: 12 | Hüte: 101

luhp und offtopic:

Nur kurz zusammengefasst: In der Kinofassung hatte ich immer das Gefühl, dass die erzählte Geschichte sehr faschistoid und Herrenmenschendenkengetrieben ist. So ist der Waldläufer dazu verdammt König zu werden, weil es sein Erbrecht ist. So wird eine Bildsprache bedient (vor allem im zweiten Teil), die sehr stark an den Film "Birth of a Nation" aus 1916 erinnert - einem Film, der gefühlt 3 Std. lang die Notwendigkeit des Ku-Klux-Clan zelebriert - und vor allem ist es Gandalf der Weisse mit seinem hell leuchtenden Stab (so ähnlich wie reitende KuKlux Clan Mitglieder und ihren Fackeln), der die Leute an die Hand nehmende Obermeister, während alle Bösen schwarz sind. Hinzu kommt eine Polemik zu Tage, welche den Versuch einer friedlichen Lösung erst gar nicht anstrebt. Ich erinnere mich im Kino gesessen zu haben, und einer der Hobbits hatte Angst vor der bevorstehenden Schlacht, und anstatt den kleinen Mann zu trösten fährt ihn Gandalf ganz scharf an und weist ihn zurecht, wo ich mir dachte: "Hallo, gehts noch!"

Kann sein, dass es daran lag, dass ich da zu kritisch war und bin, aber ich denke im Grunde immer noch, dass da solche kleinen ideologisch nicht ganz einwandfreien Spitzen versteckt sind, aber der extended Cut bügelt vieles davon aus. Ich kann mich auch nicht erinnern besagte Szene in der extended so gesehen zu haben...

Dünyayi Kurtaran Adam
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ferdyf : : Alienator
20.07.2017 09:15 Uhr | Editiert am 20.07.2017 - 09:20 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 1.937 | Reviews: 5 | Hüte: 72

Dass die Laufzeit zu kurz ist, aber nicht aus den von dir genannten Gründen. Jedenfalls war das mein Gedanke und strubi interpretiert korrekt.

Ich habe zzt Klausurphase und weder Zeit noch Lust allzuviel Zeit mit dem Tippen am Smartphone zu verbringen, deshalb sorry für die fehlende Ausführung. Nach heute bin ich durch

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
19.07.2017 23:58 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.345 | Reviews: 16 | Hüte: 231

Ja im Fantasybereich existiert seit Jahren schon eine gewisse Ebbe. Nach den abgeschlossenen Reihen von Harry Potter und Herr der Ringe waren das größtenteils alles sehr mittelmässige Filme. Der Hobbit fand ich im Gegensatz zu vielen nicht schlecht. Klar schoss Peter Jackson so manchen Bock und die Dreiteilung hat für mich auch einiges kaputt gemacht, trotzdem sind es solide Filme. Meiner Meinung nach scheiterten sie aber vor allem an der Erwartungshaltung. Die Chroniken von Narnia waren solide, Teil 1 fand ich besser als das Buch. Teil 2 war ebenfalls sehr nett. Bei Teil 3 haben sie aber alles falsch gemacht. Warcraft war letztes Jahr eine meiner größten Enttäuschungen und dies lag - wen wunderts - vor allem an der geringen Länge. Der Goldene Kompass fand ich ebenfalls gelungen, meiner Meinung nach hatten die Macher ihn aber komplett falsch vermarktet. An die Diskussionen erinnere ich mich noch sehr gut. Eragon ist nach wie vor für mich eine der größten Frechheiten der Filmgeschichte - keine Ahnung wie der Autor (auch wenn er noch sehr jung war) dem zustimmen konnte. Der Sternwanderer gefiel mir sehr gut und den Film schaue ich mir immer wieder sehr gerne an - allein die Luftpiraten sind genial^^ Der Siebte Sohn ist ebenfalls so ein typisches CGI-Problemchen, geringe Länge sorgt dafür, dass man keinen Zugang erhielt, trotzdem wurden dann mal wieder Kreaturen gezeigt. Die gab es auch bei King Arthur, hier waren sie aber eher da um den Film von anderen Verfilmungen zu unterscheiden. Ich fand den Film sehr gut und wurde super unterhalten, aber gerade der Fantasy-Aspekt war teilweise zu gewollt. Gods of Egypt hab ich noch nicht gesehen. Gut gefiel mir Snowwhite and the Huntsman, Teil 2 hab ich ebenfalls nicht gesehen. Mitternachtszirkus, Chroniken der Unterwelt, Spiderwick Chroniken, Lemony Snicket und Co. sollten alles Starts für große Reihen werden - hier hoffte man immer auf ein Harry Potter-Franchise, was einfach ein Problem der gierigen Studios war. Denn schlecht waren diese Filme nicht wirklich, aber auch nicht wirklich gut.
Momentan existieren eigentlich dann nur Phantastische Tierwesen... als sichere Fantasyfilme in den nächsten Jahren. Bei dem Dark Universe, Star Wars und co. hängt es immer davon ab, in welche Kategorie man sie steckt. Bei Dark Tower bleibe ich dabei, ich befürchte einen Flop und er wird sich einreihen in diese große Anzahl von eher belanglosen Fantasy-Filmen.

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sid : : Fischfutter
19.07.2017 20:29 Uhr | Editiert am 19.07.2017 - 20:30 Uhr
0
Dabei seit: 01.10.12 | Posts: 1.050 | Reviews: 14 | Hüte: 24

@luhp
Du meinst Kingsman von 2015? Echt? So ein Blödsinn. Was immer in Filme hineininterpretiert wird von verschiedenen Seiten...Mittlerweile kann man keinen Film mehr sehen, ohne dass jemand sagt, der steht für oder gegen eine Sache/Person/Land/Idee. Ätzend.
Die Gewalt bei Kingsman zum Beipiel gegen Ende ist so überzogen, dass es eher absurd wirkt. Und Jackson spielt den Schurken absolut lustig und cool. Ich glaube, der Film hätte auch von Kritikern und Publikum keine so gute Bewertung bekommen, wenn wirklich was dran wäre. Höchstens den Bond-Vergleich finde ich nicht völlig daneben.
Mir ging es auch schon so, dass ich Filme (jahrelang) ignoriert habe, weil irgendein Mist dazu auf imdb und Co. stand und dann konnte ich gar nichts davon in den Filmen sehen.

Zur Laufzeit: Find ich auch zu kurz. Gerade für einen möglicherweise ersten Teil. Viele längere Filme liefen hervorragend und eigentlich wird mehrheitlich immer protestiert, wenn ein Film in dieser Art (also zum Beispiel Buchadaptionen) unter zwei Stunden bleibt (manchmal sogar bei unter drei). Warum also nicht ein bisschen auf das Publikum bzw. die Leserschaft vertrauen? Na, ich warte mal die Kritiken ab, bevor ich ganz aufgebe.

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luhp92 : : BOTman Begins
19.07.2017 18:46 Uhr | Editiert am 19.07.2017 - 18:50 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.115 | Reviews: 93 | Hüte: 267

@MobyDick
"Habe ich mich diesbezüglich jemals geäußert?"

Mehrmals schon^^
Am denkwürdigsten war wohl die "MobyDick gegen alle"-Diskussion unter dem Artikel zu Viggo Mortensens Kritik an Peter Jacksons wenig subtilem Perfektions-, Bombast- und CGI-Wahn im Bezug auf Teil 2&3. Die meisten haben Mortensen Recht gegeben, du hieltest seine Aussagen allerdings für Aufmerksamkeitgeheische, weil Jackson dMn noch nie subtile Filme gedreht habe.

Aber gut zu wissen, dass du die Extended Editions ebenfalls klasse findest :-)
Was störte dich denn an den Kinofassungen. Zu abgehackt, um einen Sinn zu ergeben, bzw. zu kurz, um den Büchern gerecht zu werden? Das wäre jetzt meine Vermutung.

"King King" zählt für mich bekanntlich zu den ganz großen Meisterwerken und ist im Prinzip die Remake-Blaupause schlechthin. King Kong, weder Mensch noch Bestie, sondern irgendetwas dazwischen. Sozialkritik findet man hier genug und warum sollte es zwischen einer Menschenfrau und einem Riesengorilla eine sexuelle Beziehung geben? Wenn ich das zweifelsohne großartige Original damit vergleiche, felht mir dort einfach Peter Jacksons entschleunigter und detaillierter Erzählstil. Im Original muss alles schnell gehen und man hetzt so leider etwas von einer zur nächsten Szene.

Beim Hobbit mag ich vor allem Teil 1, der zwar nicht das Niveau der "Herr der Ringe"-Filme erreicht, aber doch schon nah herankommt. Vor allem atmosphärisch!

"Sternenwanderer" war überraschenderweise überhaupt nicht mein Fall, obwohl ich Fantasy eigentlich sehr mag und mich Matthew Vaughn vorher auch noch nie enttäuschte ("Kick Ass", "First Class"). Vor "Kingsman" habe ich nach den Kritiken, die dem Film gewaltverherrlichende, faschistoide und homophoboe Grundzüge unterstellen und ihn Möchtegern-Bond für Hipster bezeichnen, etwas Angst.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
19.07.2017 16:15 Uhr | Editiert am 19.07.2017 - 16:17 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.029 | Reviews: 12 | Hüte: 101

Ok, wer lesen kann ist im Vorteil...

Try Lemony Snicket Mister oder Stranger Things auf Netflixwink

und Achtung Geheimtipp: Bahubali

Dünyayi Kurtaran Adam
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WiNgZzz : : Moviejones-Fan
19.07.2017 16:14 Uhr
0
Dabei seit: 14.01.11 | Posts: 1.355 | Reviews: 0 | Hüte: 38

@MobyDick/"So viele... heisst ja nicht so viele gute.":

Davon schrieb ich auch garnicht, insgesamt kommt es mir halt nicht so vor, das es "so viele" (egal ob Ergebnis nun gut oder schlecht) Fantasyfilme "mit Potenzial" gegeben hätte.

Ach komm...

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MobyDick : : Moviejones-Fan
19.07.2017 16:09 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.029 | Reviews: 12 | Hüte: 101

luhp, die Zweite:

Ich habe Sternenwanderer bewußt nicht in meine Liste genommen, weil ich den für einen der gelungeneren Fantasy-Filme der letzten Jahre halte und ein Musterbeispiel dafür wie gut Matthew Vaughn ist. So unterschiedlich könenn Wahrnehmungen sein, wenn ich hierzu noch an die parallele Diskussion drüben bei Blade Runner denke

Dünyayi Kurtaran Adam
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MobyDick : : Moviejones-Fan
19.07.2017 16:06 Uhr | Editiert am 19.07.2017 - 16:07 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.029 | Reviews: 12 | Hüte: 101

luhp:

Erstens einmal hoffe ich doch, dass man schon sieht, dass ich einiges davon ironisch meine, zB Harry Potter ist ja in meinen Augen auch eine recht gute Reihe, von der ich allerdings mal hoffe, eine bessere Adaption in Form einer fortlaufenden Serie zB von Netflix oder HBO zu sehen.

Und zweitens: Habe ich mich diesbezüglich jemals geäußert? Wow, gutes Gedächtnis wink Ganz ehrlich, die Extended Version finde ich sogar tatsächlich richtig gelungen, die Kinoversionen fand ich zunehmend eine Qual, und war dann komplett geflashed, was die Extended Version für ein anderes Bild vermittelt. Insofern muss ich leider gestehen, dass bis auf das ewig in die Länge gezogene Ende es wirklich nichts an der HdR Trilogie auszusetzen gibt :-)

Was ich an Peter Jackson kritisiere, ist alles was danach kam:

King Kong (geht übrigens als auch Fantasy durch) ist im Prinzip eine 1:1 Kopie des S/W-Originals, um den sozialkritisch-rassistisch-sexuell-aufgeladenen Aspekt entschärft, wodurch dieser 70 Jahre neuere Film in meinen Augen ganz klar ein Ärgernis ist und gegenüber dem Original das Nachsehen hat. Besonders die Schlittschuhfahrt, Naomi Watts als Clown und Jack Blacks farblose Bösewichtperformance. Wobei ich das auch relativieren muss: Es war Jacksons Kindheitswunsch, den Film neu zu verfilmen (Ähnlich van Sant mit Psycho) und wenn man Carte Blanche hat, nur legitim, und der Film ist höchstens ok, aber die ganzen überschwänglichen Kritiken sind halt extrem über das Ziel geschossen in meinen Augen. Und über den Hobbit lege ich mal den Mantel des Schweigens wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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