Der MJ-Spieletipp: "Planet Coaster" - Der irre Achterbahntrip

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Der MJ-Spieletipp: "Planet Coaster" - Der irre Achterbahntrip

1 Kommentar - Sa, 19.08.2017 - Der Sommer ist noch nicht vorbei, auch wenn er in Deutschland 2017 nie richtig begann. Dennoch die perfekte Zeit für einen Freizeitparkbesuch!

Der MJ-Spieletipp: "Planet Coaster" - Der irre Achterbahntrip

Sommerzeit ist Freizeitparkzeit und mit Planet Coaster steht die perfekte Simulation für daheim bereit, vor allem wer sich in Details austoben möchte.

Als Peter Molyneux 1994 Theme Park produzierte, wusste er nicht, dass er ein ganz eigenes Genre aus dem Boden stampfen würde. Doch der Urvater sorgte nicht für den Hype, den diese Spiele später umgeben sollte, sondern es war Chris Sawyer mit Rollercoaster Tycoon. Der Höhepunkt war dann 2004 mit Rollercoaster Tycoon 3 erreicht, da aber nicht mehr unter der Regie von Sawyer sondern vom Entwicklerstudio Frontier Developments. Dann wurde es still in diesem Genre und die Spiele, die erschienen, waren oft das Geld nicht wert. Frontier Developments machte sich erneut ans Werk und präsentierte letztes Jahr Planet Coaster, welches erst kürzlich mit einem gewaltigen Update aktualisiert wurde. Zeit, einen Blick darauf zu werfen!

"Planet Coaster" Trailer
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Planet Coaster

Story? Wer braucht eine Story in einer Wirtschaftssimulation?! Wobei Wirtschaftssimulation den Nagel bei Planet Coaster nicht wirklich auf den Kopf trifft. Kreativer Freizeitparkbaukasten trifft es wohl eher und als Chef eines eben jenes Freizeitparks liegt es in der Verantwortung des Spielers, einen Park aus dem Boden zu stampfen, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Dabei stehen dem Spieler eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung und auch die kreative Ader kommt ganz und gar nicht zu kurz.

Bild 1:Wer traut sich in den Park?
Wer traut sich in den Park?

Denn letztlich richtet sich das Spiel an zwei Arten von Spielern. Spieler 1 legt vor allem Wert auf den Wirtschaftsteil. Hier geht es darum, über Forschung und Entwicklung immer neue Attraktionen zu erfinden, anhand vorgefertigter Layouts zu platzieren und einen gut laufenden und florierenden Freizeitpark zu erschaffen. Wenn man möchte, kann man überall noch Hand anlegen und den Park mit vielen kleinen Details ausstatten. Dabei darf auch nicht das Personal vergessen werden, welches aus Sicherheitskräften, Animateuren, Reinigungskräften und Technikern besteht. Der Park muss laufen, denn nur dann lassen die Besucher genug Geld da. Da wird dann auch die Frage nach dem Eintritt schnell zur einer Gewissensentscheidung. Lasse ich den Eintritt kostenlos und zocke die Besucher später mit den Attraktionen und Pommes-Buden ab oder biete ich ein All-Inclusive-Paket, bei dem die Besucher glücklich sind, wenn sie später aus der Achterbahn kotzen?

Bild 2:Noch lachen diese Narren...
Noch lachen diese Narren...

Die alternative Herangehensweise ist der kreative Aspekt. Befreit von Geld- und Forschungssorgen steht hier der reine Aufbau des Parks im Vordergrund. Dabei sind den Vorstellungen des Spielers eigentlich keine Grenzen gesetzt. Die Masse der Spieler dürfte hier von den schieren Möglichkeiten erschlagen werden, denn wirklich alles kann in dem Baukasten manipuliert werden. Wie wäre es mit einem Park, der mit seinen Attraktionen dem Jurassic Park ähnelt? Gefühlt jedes Blatt an jedem Baum kann, wenn man es als Spieler möchte, von Hand platziert werden. Jedes Gebäude, jede Wand, jede Biegung in den Achterbahnen kann justiert, positioniert, skaliert und gefärbt werden. Nicht selten ziehen dabei Stunden ins Land und am Ende hat man gerade einmal ein kleines Gebäude erschaffen. Bis man so einem ganzen Park Leben einhaucht, dürften hunderte Stunden vergehen und die Krönung ist es dann, in der Ego-Perspektive den Park zu durchstreifen und alle Attraktionen auszuprobieren.

Bild 3:Welcome to Jurassic Park
Welcome to Jurassic Park

Wer Interesse an Planet Coaster hat und sich vielleicht noch unsicher ist, sollte einmal bei YouTube vorbeischauen. Dort tummeln sich unzählige Videos von dem Spiel, in denen man sich die aberwitzigsten Parkanlagen und Attraktionen anschauen kann. Die Liebe und Detailverliebtheit, die einige Spieler hier an den Tag gelegt haben, ist einfach unglaublich. Es spricht für ein Spiel wie Planet Coaster, wenn man sich so in einem Werk verlieren kann. Der Comiclook, den die Entwickler für das Spiel gewählt haben, passt wie die Faust aufs Auge und überhaupt kann die Grafik im Spiel sich sehen lassen und erweckt die eigenen Kreationen zum Leben. Gerade im Sommer ist ein Spiel wie Planet Coaster eine Bereicherung und im Winter, wenn es kälter wird, kann man sich dann weiter austoben. Planet Coaster ist damit unser Spieletipp der Woche!

Bild 4:Auch im Winter ist was los
Auch im Winter ist was los

 

Planet Coaster kann für den PC gekauft werden

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1 Kommentar - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Lehtis
Gejagter Jäger
Geschlecht | 21.08.2017 | 10:23 Uhr21.08.2017 | Kontakt
Jonesi

So ein Zufall:

Ihr schreibt über das Spiel und nur einen Tag später wird deren neues Spiel angekündigt. Ein Spiel zu Jurassic World bei dem man einen Dinopark aufbaut:

http://www.gamestar.de/artikel/jurassic-world-evolution-neues-spiel-der-macher-von-planet-coaster,3318616.html