Der Zeit voraus: Darren Aronofsky über seinen R-Rated-"Batman"

Joaquin Phoenix als Dunkler Ritter

Der Zeit voraus: Darren Aronofsky über seinen R-Rated-"Batman" (Update)

10 Kommentare - Mo, 25.09.2017 von R. Lukas - Darren Aronofsky berichtet, wie seine Version von "Batman - Year One" ausgesehen hätte, der letztlich aber Christopher Nolans "Batman Begins" vorgezogen wurde.

Update: Wir wollen gar nicht wissen, welche Ideen er dafür hätte (obwohl, irgendwie schon), aber Darren Aronofsky signalisiert auch erneut Interesse am Man of Steel. In einem Interview mit CinePop wurde er gefragt, ob er eines Tages gerne mal einen Superheldenfilm machen würde. Superman wäre immer interessant, meinte Aronofsky daraufhin. Aber sie seien schon voll dabei, ihn neu zu erfinden, von daher glaubt er nicht, dass es in nächster Zeit klappt. Klingt ja nicht so, als wolle er bei Man of Steel 2 - noch ohne Regisseur - seinen Hut in den Ring werfen.

++++

Es hat nicht viel gefehlt, und Darren Aronofsky, der jetzt mother! im Kino hat, wäre unter die Batman-Regisseure gegangen. Seine ursprünglicher Pitch war eine "The Dark Knight Returns"-Verfilmung mit Clint Eastwood als altem Bruce Wayne, aber Warner Bros. eher an einer Origin-Story interessiert. Woraufhin Aronofsky zu einer R-Rated-Adaption von Frank Millers "Batman: Year One" umschwenkte, bei der er alles aufs Wesentliche runterbrechen wollte.

Batman wäre in dieser Version ein verrückter Typ mit Schulterpolstern, Sturmhaube und Schlagring gewesen, der auf der Straße aufgewachsen ist und auch so kämpft, sein Butler Alfred Pennyworth ein Mechaniker namens "Al", der am Batmobil schraubt (nicht mehr als ein frisiertes Auto). Zusammenfassen könnte man all dies unter der Prämisse: Was, wenn Batman arm wäre? Dem Studio ging es allerdings zu weit, und so entschied man sich für Christopher Nolan und Batman Begins, im Prinzip eine Mischung aus dem Düster-Realistischen, was Aronofsky vorschwebte, und dem Comichaften, was es vorher schon an Filmen gab.

Trotzdem interessant, was Aronofsky über seinen Batman-Film zu erzählen hat. Zum Beispiel, dass er immer Joaquin Phoenix als Batman haben wollte. Witzig findet Aronofsky, dass sie mit ihrer Idee sozusagen der Zeit voraus waren. Damals sei Hollywood noch sehr aufs Goldene Zeitalter der Comics fixiert gewesen, die klassischen Titel wurden auf klassische (also recht familienfreundliche) Art und Weise umgesetzt. Heute stellt sich das schon etwas anders dar. Aronosky ist auch aufgefallen, dass die Pläne für den Joker-Film exakt seinem Batman-Pitch - von ihm liebevoll "Klebeband-MacGyver-Batman" genannt - entsprechen. Er wollte in East Detroit und East New York drehen, ohne Gotham aufwendig nachzubauen. Das Batmobil sollte ein von zwei Bus-Motoren angetriebener Lincoln Continental sein.

Quelle: Yahoo Movies

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Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 21.09.2017 | 08:41 Uhr21.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Wenn man bei DC wirklich neue Filme unter neuem Banner (abseits des DCEU macht), dann werden auch solche "What if"-Storys mit Sicherheit wieder in den Fokus gelangen. Auch wenn ich glücklich bin, dass man sich für Nolan und damit den besten Batman-Film aller Zeiten entschied, so könnte diese Story schon in eine Welt in der ein Joker-Origin oder ein Superman-Red Son-Film diskutiert werden passen.

MobyDick
Moviejones-Fan
20.09.2017 | 15:26 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich finde ja seit jeher dass Aronofsky einfach nur ein überbewerteter Möchtegernprovokateur ist, der einmal einen wirklich guten Film gedreht hat und seitdem nur davon lebt, dass die besten Darsteller sich nicht zu fein sind, in seinen viel zu bedeutungsschwangeren teilweise wirklich bildgewaltigen dennoch höchstens mittelmäßigen Filmen, sich den Arsch aufzureissen.

Dünyayi Kurtaran Adam
ferdyf
Alienator
Geschlecht | 20.09.2017 | 15:11 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Batman wäre in dieser Version ein verrückter Typ mit Schulterpolstern, Sturmhaube und Schlagring gewesen, der auf der Straße aufgewachsen ist und auch so kämpft, sein Butler Alfred Pennyworth ein Mechaniker namens "Al", der am Batmobil schraubt (nicht mehr als ein frisiertes Auto). Zusammenfassen könnte man all dies unter der Prämisse: Was, wenn Batman arm wäre? Dem Studio ging es allerdings zu weit, und so entschied man sich für Christopher Nolan und Batman Begins, im Prinzip eine Mischung aus dem Düster-Realistischen, was Aronofsky vorschwebte, und dem Comichaften, was es vorher schon an Filmen gab.

Man könnte stark meinen der Typ wollte DC infiltrieren und die Marke Batman ein für alle Mal zerstören nach dem George Clooney Disaster. Das klingt so krass dumm... Nicht in Worte zu fassen, was ich gerade fühle. Alfred wäre sein Mechaniker Al?

Silencio
Moviejones-Fan
20.09.2017 | 10:58 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich hab vor Jahren (das dürfte für den/die Interessierten im Netz nicht unschwer zu finden sein), das war eigentlich ganz unterhaltsam. War so ein bisschen angesiedelt zwischen Frank Millers "Year One"-Comic und "Taxi Driver". War natürlich vollkommen beknackt und weitab davon, was man sich unter einem gewöhnlichen Batman-Film vorstellt, aber nicht unbedingt schlecht. Und hat am Ende ein Setup für ein eher traditionelleres Sequel.

TheGargoyle
Moviejones-Fan
20.09.2017 | 09:53 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Puuuh, Gott sei Dank hat Warner dem einen Riegel vorgeschoben xD. Nichts gegen was Neues, im Gegenteil, aber das klingt für mich eher wie Kick Ass 3.

fbDeni
Moviejones-Fan
20.09.2017 | 07:58 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Das is glaube noch viel dümmer als es sich liesst. Glück gehabt das man sich für Nolan entschied.

Das was ich da lese hört sich durchweg nur nach Schwachsinn an

Mabuse
Moviejones-Fan
Geschlecht | 20.09.2017 | 07:18 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Was für ein Schrott!

Kumpeljesus
Moviejones-Fan
Geschlecht | 20.09.2017 | 06:04 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Zum Glück ist das nichts geworden. Gerade Year One klingt ja Katastrophal ! Das mit Clint klingt noch halbwegs passabel.

Winter
Moviejones-Fan
Geschlecht | 20.09.2017 | 01:34 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Das mit Eastwood wäre ja noch interessant geworden, aber der "Year-One"-Quatsch hätte mir nicht gefallen. Das ist dann zu sehr nicht mehr Batman.

TamerozChelios
Moviejones-Fan
Geschlecht | 20.09.2017 | 00:57 Uhr20.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Gefällt mir gar nicht die Version von Aronofsky.

Clint Eastwood passt auch überhaupt nicht in diese Welt.

Na ja, Glück gehabt. Habe mir nämlich gerade Batman Begins angeschaut und bin von Nolans Version einfach nur geflasht.

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!