Die US-Kinocharts vom 23.07.2017 - "Dunkirk" erobert, "Valerian" floppt

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Die US-Kinocharts vom 23.07.2017 - "Dunkirk" erobert, "Valerian" floppt

43 Kommentare - So, 23.07.2017 - Hier sind die US-Kinocharts vom Wochenende und wenn zwei Filme zeitgleich starten, muss es einen Gewinner und meist auch einen Verlierer geben.

Die US-Kinocharts vom 23.07.2017 - "Dunkirk" erobert, "Valerian" floppt

Inzwischen liegen einige Monate der Kinosommersaison hinter uns und wir können uns ein besseres Bild der aktuellen Situation machen. Große Filme geben sich in massiver Häufung die Klinke in die Hand, während es an nennenswerten Filmen im mittelpreisigen Segment mangelt. Hierdurch gibt es kaum positive Überraschungen und nicht wenige große Filme haben Probleme, langanhaltend Zuschauer anzulocken. Auch diese Woche bildet keine Ausnahme, mit einigen budgetintensiven Filmen aus den Vorwochen, die versuchen ihre Position zu halten, und zwei Neustarts, die um die Zuschauergunst buhlen. Und dieses Mal ist von allem was dabei.

Der Sieger der Woche lautet wenig überraschend Dunkirk und auch die Einnahmen sind, so wie man es von einem Film von Christopher Nolan erwarten kann, sehr gut. Entsprechend war der erste Platz an diesem Wochenende bereits am Freitag ausgemachte Sache. Auch der CinemaScore von A- kann sich sehen lassen, auch wenn er nicht ganz die Euphorie der Kritiker in den USA widerspiegelt.

Aber ebenso gibt es einen großen Verlierer in dieser Woche und das ist Luc Besson mit seinem neuen Film Valerian - Die Stadt der tausend Planeten. Auch wenn Comicverfilmungen in aller Munde sind, schmecken tut dem Amerikaner nur das, was aus seinem Heimatland kommt und mit der Verfilmung des französischen Kultcomics tun sie sich schwer. Die Einnahmen blieben dabei sogar hinter den moderaten Prognosen zurück und mit einem dazu noch sehr negativen CinemaScore von B- kann damit gerechnet werden, dass Valerian - Die Stadt der tausend Planeten extrem schnell in den Charts durchgereicht und keine Langlebigkeit besitzen wird. Jetzt wird es auf die internationalen Einnahmen ankommen, aber auch hier darf bezweifelt werden, dass das auf 210 Mio. $ geschätzte Budget, exklusive Marketing, jemals eingespielt werden kann.

Doch auch andere Filme haben Probleme, selbst jene, die tolle Kritiken bekommen. Konnte sich letzte Woche Planet der Affen - Survival noch den ersten Platz sichern, selbst wenn der Film trotz fantastischer Kritiken massiv zum Vorgänger abbaute, folgte nun ein heftiger Einbruch und die Eroberung unseres Planeten durch Affen rutschte hinter Spider-Man - Homecoming in seiner dritten Woche. Auch bei Planet der Affen - Survival wird es auf die internationalen Einnahmen ankommen, aber dies war schon bei den Vorgängern nicht anders gewesen. Vielleicht haben die Amerikaner genug mit dem Affen im Weißen Haus zu kämpfen, da braucht man vielleicht nicht noch welche im Kino.

Zu guter Letzt gab es noch eine kleine Überraschung mit Girls Trip von Universal. Während sich viele Filme Zuschauer streitig machen, scheinen viele erkannt zu haben, eine Komödie wäre auch mal wieder nicht verkehrt und der Erfolg folgt auf dem Fuße. Was lernen wir daraus? Wir brauchen mehr Abwechslung der Genres, immer nur Tentpoles werden auch den Zuschauern irgendwann zu doof.

Pos Film Einnahmen Gesamt
1 Dunkirk 50,5 Mio. $ 50,5 Mio. $
2 Girls Trip 30,37 Mio. $ 30,37 Mio. $
3 Spider-Man: Homecoming 22,01 Mio. $ 251,71 Mio. $
4 Planet der Affen - Survival 20,4 Mio. $ 97,75 Mio. $
5 Valerian 17,02 Mio. $ 17,02 Mio. $
6 Ich - Einfach unverbesserlich 3 12,71 Mio. $ 213,32 Mio. $
7 Baby Driver 6 Mio. $ 84,23 Mio. $
8 The Big Sick 5 Mio. $ 24,54 Mio. $
9 Wonder Woman 4,63 Mio. $ 389,03 Mio. $
10 Wish Upon 2,48 Mio. $ 10,52 Mio. $
Quelle: BoxOfficeMojo
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FlyingKerbecs
Pirat
Geschlecht | 25.07.2017 | 19:34 Uhr25.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Serum

Da magst du Recht haben, aber die USA ist bei fast jedem Film das Land mit dem größten Box Office. Und auch wenn die Kriegsfilme in den USA viel eingespielt haben, hat das bei meinen Beispielen auch nicht zum Erfolg gereicht. Windtalkers hatte ein Budget von 115 Mio und hat in den USA nur 40 Mio eingespielt, was zwar ok ist aber im Vergleich zum Budget einfach viel zu wenig. Genau so ist es auch bei Allied. Red Tails Box Office wäre ok, allerdings lief der Film nur in den USA im Kino und nur sehr wenigen anderen Ländern. D.h., man muss sich in den USA einen großen Erfolg erhofft haben, was aber nicht passiert ist. Dazu hätte der Film mindestens das Doppelte dort einspielen müssen.

Eigentlich bezog sich mein Kommentar auf deinen ersten Kommentar. Du hast ja gesagt, ALLE Kriegsfilme würden in den USA gut ankommen und ich wollte nur ein Klugscheißer sein und ein paar raussuchen, die nicht so gut angekommen sind ^^.Aber es kann natürlich sein, dass die USA immer ein Mindestboxoffice bei Kriegsfilmen zum Gesamtboxoffice beitragen wie du schon in deinem letzten Absatz geschrieben hast, aber oft ist das Budget zu hoch, als das es ein Erfolg wird.

Was deine anderen Beispiele und die Zahlen angeht, mit der Materie kenn ich mich sehr gut aus, brauchst dir in Zukunft nich die Mühe machen, das alles hinzuschreiben.wink

WiNgZzz
Moviejones-Fan
Geschlecht | 25.07.2017 | 19:33 Uhr25.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 25.07.2017 23:48 Uhr editiert.

Ein Drittel = mindestens 40 %

"Punkten" = kann auch insgesamt ein Flop gewesen sein

jeglicher Kriegsfilm in den USA erfolgreicher = außgenommen die Hälfte der Filme aus der Liste unten

Damit wäre das Thema für mich auch nun gegessen!

Ach komm...

Serum
Moviejones-Fan
25.07.2017 | 18:20 Uhr25.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 25.07.2017 18:31 Uhr editiert.

@FlyingKerbecs
Die Tatsache das die Filme gefloppt sind, ändert aber nichts an meiner Aussage zuvor, das mindestens ein Drittel des Gesamtumsatzes bei Kriegsfilmen denn USA zu verdanken sind.
Red Tails (49,8 Mio $) USA 99 % vs (0,5 Mio $) Rest 1 %
Windtalkers (40,9 Mio $) USA 52,7 % vs (36,7 Mio $) Rest 47,3 %
Allied (40 Mio $) USA 33,5 % vs (79,4 Mio $) Rest 66,5 %

Ein Paar weitere Beispiele dafür, das die meisten Umsätze aus denn USA kommen.
Der Soldat James Ryan (216,5 Mio $) USA 44,9 % vs (265,3 Mio $) Rest 55,1 %
American Sniper (350,1 Mio $) USA 64 % vs (197,3 Mio $) Rest 36 %
Lone Survivor (125 Mio $) USA 80,8 % vs (29,7 Mio $) Rest 19,2 %
Green Zone (35 Mio $) USA 36,9 % vs (59,8 Mio $) Rest 63,1 %
Inglourious Basterds (120,5 Mio $) USA 37,5 % vs (200,9 Mio $) Rest 62,5 %
Herz aus Stahl (85,8 Mio $) USA 40,5 % vs (126 Mio $) Rest 59,5 %
Jarhead (62,6 Mio $) USA 64,7 % vs (34,2 Mio $) Rest 35,3 %
Hacksaw Ridge (67,2 Mio $) USA 38,3 % vs (108 Mio $) Rest 61,7 %
We Were Soldiers (78,1 Mio $) USA 68,1 % vs (36,5 Mio $) Rest 31,9 %

Ein Film muss in denn USA punkten, den alleine hier ist mindestens ein Drittel des Gesamtumsatzes garantiert, weil die USA die meisten Kriegsfanatiker und Kriegsfans Weltweit hat.

FlyingKerbecs
Pirat
Geschlecht | 25.07.2017 | 17:18 Uhr25.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Serum

Also Allied ist gefloppt. Red Tails und Windtalkers auch.

Serum
Moviejones-Fan
25.07.2017 | 15:53 Uhr25.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Kal-El
Als Quelle dient Boxofficemojo, sowie die jeweiligen Einspielergebnisse verschiedener Kriegsfilme.

Kal-El
Moviejones-Fan
25.07.2017 | 12:45 Uhr25.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Serum: Im Normalfall erwirtschaftet ein Kriegsfilm in den USA mindestens 40% seines Gesamtumsatzes.

Quelle?

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 24.07.2017 | 22:50 Uhr24.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Zemeckis v Moviejones: Dawn of Get out ani-laughani-laugh

Moviejones
Das Original
24.07.2017 | 22:33 Uhr24.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Zemeckis: 

Jemand, der deutlich eine verbale Grenze überschreitet, fordert statt Direktheit Freundlichkeit ein. Merkste selbst, ne?

Serum
Moviejones-Fan
24.07.2017 | 22:17 Uhr24.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Im Normalfall erwirtschaftet ein Kriegsfilm in den USA mindestens 40% seines Gesamtumsatzes.
Eine Großproduktion im Kriegsgenre lohnt sich somit nur dann, wenn Sie entweder die Kriegsfanatiker, oder die Patrioten in denn USA anspricht, alles andere spielt nämlich niemals seine Kosten wiederrein, denn nirgendwo anders ist das Publikum diesem Genre treuer, als in denn USA.

Burnout
Mr. Strange
Geschlecht | 24.07.2017 | 22:17 Uhr24.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@MJ

Von mir aus könnt ihr mehr von diesen witzigen Affen-Trump Seitenhiebe bringen. I dig it! laughing

Wäre schon genial gewesen, wenn Reeves nen Blonden Affen irgendwo im Film eingeschmuggelt hätte.ani-laugh

Make Movies!! not War!!