Duncan Jones besucht Berlin: "Moon"-Ableger "Mute" vor Drehstart

Dystopische deutsche Hauptstadt

Duncan Jones besucht Berlin: "Moon"-Ableger "Mute" vor Drehstart (Update)

3 Kommentare - Fr, 30.09.2016 von R. Lukas - "Ableger" ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber beide Filme teilen sich eine Welt und Sam Rockwell. Nächste Woche geht der Sci-Fi-Thriller "Mute" in Produktion.

Duncan Jones besucht Berlin: "Moon"-Ableger "Mute" vor Drehstart

Update: Sieh mal einer an, Netflix hat sich Mute geschnappt! Das berichtete Hauptdarsteller Alexander Skarsgård im Empire-Podcast. Wäre das Rätsel also gelöst, wer Duncan Jones geholfen hat, seinen Wunschfilm endlich zu verwirklichen.

Über seinen stummen Mute-Charakter sagt Skarsgård, er habe als Kind einen Unfall gehabt und sei ein Ex-Amish. Deshalb führt er ein sehr klösterliches Leben ohne Handy oder dergleichen. Zwar ist er aus der Gemeinschaft ausgestiegen, aber er befolgt immer noch ihren Regeln.

++++

Das mäßige Abschneiden von Warcraft - The Beginning und die vernichtenden US-Kritiken nagen sicher noch an Duncan Jones. Aber Kopf hoch, es muss ja weitergehen. Und weiter geht es für ihn mit einem Herzensprojekt, dessen Finanzierung lange Zeit das Problem war.

Jetzt nicht mehr, denn kommende Woche startet Jones die Mute-Dreharbeiten, direkt bei uns um die Ecke. Er, sein Cast und seine Crew werden den ganzen Dreh über in Berlin bleiben. Der Clou daran: Sam Rockwell soll die Brücke zwischen diesem Film und Moon schlagen, er schlüpft wieder in seine Moon-Rolle als Sam Bell und verbindet somit beide Welten. Auch der Komponist (Clint Mansell) ist derselbe. Jones würde sogar gerne noch einen dritten Sci-Fi-Film machen, der im "Moon-iverse", wie er es spaßeshalber nennt, angesiedelt ist, einen mit einer Hauptdarstellerin. Aber eins nach dem anderen, erst einmal kommt Mute an die Reihe.

Berlin, vierzig Jahre in der Zukunft. Eine aufgewühlte Stadt von Immigranten, wo in einem Science-Fiction-Casablanca Ost auf West prallt. Leo Beiler (Alexander Skarsgård), ein stummer Barkeeper, hat einen und nur einen Grund, hier zu leben. Nun ist sie verschwunden. Als ihn seine Suche tiefer auf die Schattenseite der Stadt führt, scheint ein seltsames Paar amerikanischer Chirurgen (einer davon Paul Rudd) der einzig wiederkehrende Hinweis zu sein. Doch Leo vermag nicht zu sagen, ob sie ihm helfen könnten oder wen er am meisten fürchten sollte...

 


 

Quelle: Duncan Jones
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sittingbull
Häuptling
Geschlecht | 24.09.2016 | 16:09 Uhr24.09.2016 | Kontakt
Jonesi

@sid

Habe schon vorgesorgt für ein gutes Warcraft-Erlebnis laughing

50 Zoll und Bose 5.1 ^_^ Freue mich wie bolle haha.

Bin weiterhin gespannt ob es fortgesetzt wird bei den "durchwachsenen" Reaktionen...

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
sid
Gojira
23.09.2016 | 21:43 Uhr23.09.2016 | Kontakt
Jonesi

Ich hab davon auch noch nichts gehört. Die Story klingt zwar etwas seltsam, aber das Poster sieht schon mal recht stylisch aus.

@sittingbull
Ich freu mich auch schon auf die DVD nächste Woche. Ich wette, der Film gefällt Dir wink. Eine möglichst große Klotze und 3D wären natürlich nicht schlecht.

Ich finde, Duncan Jones kann stolz auf seinen Warcraft-Film sein. Sowohl, wie gut der Film beim Kinopublikum ankam, das gerade bei Adaptionen schon ziemlich kritisch hinguckt wie wir wissen und auch wegen den weltweiten 386,5 Mio. Einspielergebnis (also gerechnet ohne die Ami-Flaschen) und das mit miserablem Wechselkurs (wären vor drei Jahren 500-600 Mio. gewesen - gemessen an den Besucherzahlen).
D ist jedenfalls nicht schuld mit fast 16 Mio. und über 1,2 Mio. Besuchern (#18 des Jahres aktuell).

sittingbull
Häuptling
Geschlecht | 23.09.2016 | 18:27 Uhr23.09.2016 | Kontakt
Jonesi

Moon habe ich nur zu kleinen Teilen sehen können - da war ich aber angetan. Sehr sogar. Ich will den unbedingt noch gucken in nächster Zeit.

Warcraft habe ich zu meiner Schande noch nicht gesehen. Wollte erst warten und habe es dann verschwitzt. Aber dafür ist die Vorbestellung jetzt raus und nächste Woche hau ich ihn mir genüsslich auf der großen Flimmerkiste rein ^_^ (Ist egal wie er ist. Ich werde ihn lieben laughing)

Dieses Projekt klingt auch sehr sehr interessant. Ich mag Filme aus dem Ausland, die in Deutschland spielen. Das zeigt so schön wie man Deutschland "außen" betrachtet iwie. Auch wenn es jetzt in der Zukunft spielt...Auf jeden Fall hat mich euer kurzer Text schon heiß gemacht ;)

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht