Guardians of the Galaxy Vol. 2

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"GotG Vol. 2" Wort für Wort: James Gunn stellt Drehbuch ins Netz

"GotG Vol. 2" Wort für Wort: James Gunn stellt Drehbuch ins Netz
0 Kommentare - Mi, 22.11.2017 von N. Sälzle
Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie das Drehbuch zu einem gefeierten Blockbuster aussieht? James Gunn macht kurzen Prozess und stellt "Guardians of the Galaxy Vol. 2" jedermann zur Verfügung.
"GotG Vol. 2" Wort für Wort: James Gunn stellt Drehbuch ins Netz

Mittlerweile muss man niemandem mehr sagen, dass sich James Gunn um seine Fans kümmert. In den sozialen Netzwerken tritt er regelmäßig in Erscheinung, um seine Meinung zu aktuellen Neuigkeiten kundzutun oder Einblicke in seine Filme zu gewähren. Letzteres ist es auch, was ihn so nahbar macht. Munter teilt er entfallene Easter Eggs oder diskutiert Momente bei den Dreharbeiten, die ihm besonders nahe gingen.

Wenn also ein Regisseur das Drehbuch eines Mega-Blockbusters ins Internet stellen würde, dann könnte man fast annehmen, dass es James Gunn sein muss. Ach was, streichen wir das "annehmen"! Gunn hat tatsächlich das 140-seitige Drehbuch zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 in seiner Gesamtheit veröffentlicht. Kostenfrei und öffentlich für jeden zugänglich. Den Link dazu findet ihr in den Tweets unter dieser News.

Als wäre das allein nicht schon Fanservice vom Feinsten, schildert Gunn in einer Reihe von Tweets zudem, welchen Prozess ein Drehbuch bei ihm durchläuft und was sich im Laufe eines Filmdrehs alles ändern kann. Mit diesen Tweets beantwortet er auch einige Fragen der Fans, die bei ihm eingegangen sind. So verrät er, dass er rund neun Entwürfe für Guardians of the Galaxy Vol. 2 geschrieben hat, allerdings kontinuierlich seine eigenen Entwürfe durcharbeitet, um das Skript zu verbessern. Eine genaue Anzahl sei daher schwer zu erfassen.

Im Drehbuch sollen sich viele Informationen befinden, die er niemals reinschreiben würde, würde er nicht selbst Regie führen. Unter anderem Anmerkungen zu Songs, die in einer Szene verwendet werden, sowie zu Kameraeinstellungen und -bewegungen. Bezüglich der Story verrät Gunn, dass er Adam Warlock beinahe nicht genutzt hätte, da er weder in Avengers - Infinity War noch Avengers 4 dabei sei und man generell keine Pläne für ihn hatte. Es sei auch niemals bestätigt worden, dass er in Guardians of the Galaxy Vol. 3 auftaucht. Man wisse also nicht, für wie lange er in diesem Kokon verweilen wird. Gunn liebt den Charakter zwar, aber der Zeitpunkt müsse der richtige sein.

Gerade aus den Infos zur Handlung kann man nun machen, was man will. In diesem Fall spielen diese Spekulationen aber schon fast eine untergeordnete Rolle, wenn man bedenkt, dass ein Marvel-Regisseur gerade ein komplettes Drehbuch gratis für jeden zur Einsicht ins Netz gestellt hat und es noch dazu genauer erläutert. Solche Einblicke wünscht man sich doch öfter, oder?

Quelle: James Gunn
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