Und zweimal Scott Free

Hardy, Lin, Mangold alle mit neuen Projekten - zweimal Netflix dabei!

Hardy, Lin, Mangold alle mit neuen Projekten - zweimal Netflix dabei!
0 Kommentare - Mo, 20.03.2017 von R. Lukas
Netflix holt sich Justin Lin für "The Stand Off" und lässt Tom Hardy in "War Party" ran. Letzeren Film produziert Ridley Scott, genau wie James Mangolds Crime-Epos "The Force".

Ob es die Hollywood-Studios wohl schon mit der Angst zu tun kriegen? Netflix ist nicht zu stoppen, der Streaming-Gigant zieht immer dickere Fische an Land. So will man The Other Side of the Wind, den unvollendeten letzten Film des großen Orson Welles, über drei Jahrzehnte nach dessen Tod endlich fertigstellen. Indiana Jones-Produzent Frank Marshall beaufsichtigt den Prozess. Das nur als ein Beispiel für die Netflix-Power.

Auch bei War Party, einem Paket für einen Film mit Tom Hardy, um das sich derzeit alle reißen, scheint man das Rennen zu machen. Ein siebenstelliger Betrag wird dafür fällig und vielleicht mehr, als Netflix jemals für einen Pitch geboten hat. Hardy soll einen hochdekorierten Navy SEAL spielen, Andrew Dominik (Killing Them Softly) Regie führen und gemeinsam mit Harrison Query das Drehbuch schreiben. Produziert wird War Party unter anderem von Ridley Scott.

Den vierfachen Fast & Furious-Regisseur Justin Lin, der uns zuletzt Star Trek Beyond beschert hat, zieht es ebenfalls zu Netflix. Um The Stand Off zu drehen, ein historisches Drama aus der Feder von Mark Heyman (Black Swan). Der Film spielt im Dezember 1969, als eine neu gegründete Polizeieinheit - das sogenannte "SWAT-Team" - seinen ersten großen Einsatz hat: eine Razzia des Hauptquartiers der Black Panther Party in Los Angeles. Der daraus resultierende, heftige, mehrere Stunden andauernde Schusswechsel soll aus beiden Perspektiven gezeigt werden.

Ausnahmsweise mal nicht über Netflix streambar, aber wie War Party mit Ridley Scott als Produzent kommt The Force daher. Nein, es handelt sich nicht um ein Star Wars-Spin-off, sondern um eine Adaption des neuen Romans von Don Winslow (sein The Cartel will Scott ja noch selbst verfilmen). Er ist sogar so neu, dass er erst am 20. Juni erscheint, und erzählt die epische Geschichte eines korrupten NYPD-Detectives. So gut wie Der Pate, nur mit Cops, twitterte Stephen King begeistert. Die Filmrechte sicherte sich 20th Century Fox schon letzten Herbst, bevor das Buch überhaupt einen Titel hatte. James Mangold will The Force zu seinem nächsten Regieprojekt nach Logan - The Wolverine machen, ein Drehbuchautor soll schnell folgen, damit Mangold mit ihm das Skript entwickeln kann.

 


 

Quelle: Deadline
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