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Warner Bros. setzt auf Streamingdienst

"Harley Quinn"-Animationsserie in Arbeit & Lindelof-Update zu "Watchmen"

"Harley Quinn"-Animationsserie in Arbeit & Lindelof-Update zu "Watchmen"
0 Kommentare - Mi, 22.11.2017 von N. Sälzle
Der DC-Streamingdienst von Warner Bros. erhält Zuwachs. "Harley Quinn" stellt die bereits dritte Serie im Bunde dar. Währenddessen schwärmt Damon Lindelof von den "Watchmen".
"Harley Quinn"-Animationsserie in Arbeit & Lindelof-Update zu "Watchmen"

Wenn das so weitergeht, stehen Netflix, Amazon & Co. bald vor erheblichen Problemen. CBS All Access feiert mit Star Trek - Discovery seine Erfolge, Disney ebnet mit einem eigenen Streamingdienst unter anderem der Star Wars Realserie den Weg und selbst MGM vertreibt seine Rückkehr ins Stargate-Universum mit Stargate Origins auf einer eigenen Plattform. Dass sich DC Entertainment in diesem Sektor ebenfalls beweisen kann, dürfte außer Frage stehen.

Mit Harley Quinn fügt der Dienst für digitale Inhalte die bereits dritte Serie seinem Portfolio hinzu. Betrieben wird die Plattform von der Warner Bros. Digital Networks Group, die den Bekanntheitsgrad der Figur  unter Fans zu schätzen weiß. Wenn alles glatt läuft, dürfen sich die Zuschauer im Original sogar über eine prominente und vor allem bekannte Sprecherin für die animierte Serie freuen. Margot Robbie, die die Harley Quinn bereits in Suicide Squad spielte, könnte der durchgeknallten Superschurkin in der Serie ihre Stimme leihen.

Verantwortlich zeigt sich für die zunächst 26 halbstündige Episoden umfassende Serie das Trio Justin Halpern, Patrick Schumacker und Dean Lorey, das sich bereits der Serie Powerless angenommen hatte.

Update zu den Watchmen

Aber nicht nur Harley Quinn ist ein Fanliebling. Diesen Status konnten sich auch die Watchmen unlängst erarbeiten. Damon Lindelof (The Leftovers) gab im Rahmen des Vulture Fest L.A. ein kleines Update zu der sich in der Entwicklung befindlichen Serie. Der Comic mag in den 80er Jahren entstanden sein, doch zeitlich passe er jetzt besser denn je, erklärt der Filmemacher. Wir lebten schließlich in gefährlichen Zeiten, die gefährliche Serien notwendig machten.

Was wir von Superhelden denken, sei falsch, fährt Lindelof fort und führt aus, was er mit dieser Idee meint. Er liebe die Marvel-Filme und Justice League hätte er ebenfalls bereits gesehen. Wonder Woman und Batman seien großartig und er sei mit diesen Charakteren aufgewachsen. Doch man sollte Menschen, die Masken anziehen, nicht trauen und sich nicht darauf verlassen, dass diese über alle anderen wachten. Wer sein Gesicht verstecke, führe nichts Gutes im Schilde.

Obwohl er mit 12 Jahren vermutlich noch zu jung gewesen sei, um die Comics zu lesen, hätten sie bei ihm den richtigen Nerv getroffen. Wie die Watchmen psychologisch realistisch das Superhelden-Genre beeinflussten, hätte ihn angesprochen.

Doch während Lindelof von den Watchmen und der anstehenden Serienidee schwärmt, ist Alan Moore, der die Watchmen gemeinsam mit Dave Gibbons ins Leben rief, wohl alles andere als begeistert. Schon den Film von Zack Snyder weigerte er sich, zu sehen. Vermutlich wolle er nicht, dass jemand eine Serie aus den Watchmen mache, mutmaßt Lindelof, doch man versuche, einen Weg zu finden, mit dem man ihm gerecht werde und seine Arbeit in Ehren halte.

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