Jasons Zerreißprobe: Zoff um "Freitag der 13."-Rechte spitzt sich zu

Hauen und Stechen hat begonnen

Jasons Zerreißprobe: Zoff um "Freitag der 13."-Rechte spitzt sich zu

3 Kommentare - Mo, 19.06.2017 von R. Lukas - Droht das "Freitag der 13."-Franchise entzwei gerissen zu werden? Je nachdem, wie es vor Gericht ausgeht, könnte es für Jason Voorhees das Ende bedeuten.

Vorweg noch mal zur Erinnerung: Der seit vielen Jahren geplante, neue Freitag der 13.-Film ist gecancelt, Paramount Pictures ließ ihn relativ sang- und klanglos sterben, nachdem man sich damit immer wieder verrannt hatte. Und die Zukunft der Horror-Reihe scheint ungewisser denn je.

Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass sie regelrecht demontiert wird, denn zurzeit tobt ein erbitterter Rechtsstreit zwischen Produzent Sean Cunningham und Drehbuchautor Victor Miller, die beide behaupten, dass die Freitag der 13.-Rechte rechtmäßig ihnen gehören. Natürlich ist die Sachlage längst nicht so klar, wie sie es jeweils sehen.

Hier die Hintergründe des ganzen Schlamassels: Seit den 1970er-Jahren ist im US-amerikanischen Urheberrechtsgesetz eine Klausel verankert, die es Autoren gestattet, eine Rechteeinräumung aufzukündigen und ihr Eigentum zurückzufordern. Miller, der das originale Freitag der 13. schrieb, hat genau das vor. Und Cunningham, der das Original damals produzierte, hat was dagegen, mit der Begründung, Miller habe den Film nur als Auftragsarbeit verfasst und er selbst die eigentliche Idee zu Freitag der 13. gehabt. Demnach dürfte Miller gar keinen Gebrauch von dieser Klausel machen.

Vor Gericht muss sich nun entscheiden, wer (mehr) Recht hat - und es ist eine große Entscheidung, für die gesamte Entertainment-Branche, da die Filmindustrie noch nicht in dem Maße von Kündigungsrechts-Streitigkeiten betroffen war wie etwa die Musikindustrie. All dies könnte zur Folge haben, dass die Rechte aufgeteilt werden: Miller könnten die US-Rechte am ersten Film zugesprochen werden, ebenso wie der Titel Freitag der 13., während Cunningham den Charakter Jason Voorhees und andere Konzepte, die in den Fortsetzungen hinzukamen, erhält. Heißt: Freitag der 13.-Filme, die Kanon sind, wären in den USA womöglich nur noch ohne Jason erlaubt. Ganz schön verzwickt...

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3 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Rubbeldinger
Moviejones-Fan
Geschlecht | 20.06.2017 | 22:46 Uhr20.06.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 20.06.2017 22:47 Uhr editiert.

Deshalb auch euch beiden einen Hut, den hierbei geht es ja um Aufteilung, und ich hab auch sowas gedacht, aber der Dritte ist nicht immer der Gewinner! wink

Aber sowas ist doch mal echt traurig! Warum springen die beiden sich denn so dermaßen an die Gurgel, anstatt sich einfach darauf zu einigen das beide ein jeweils gleich großes Stück vom Kuchen kriegen, das Gesamtkonzept in seiner bisherigen Form erhalten bleibt und nicht dran rumgedoctort wird! Das Ganze hat sich mit dem lesen jeder neuen News gewandelt, von der Freude über einen neuen Teil der Reihe, bis hin zum totalen Kollaps!

Falls jemals ein Film kommt wäre das eine gute Story.

@GabrielVerlaine

Da sitzt der Hauptdarsteller "Jason" ganz einfach mit im Gerichtssaal, als reale Person um die gestritten wird, dann flippt er irgendwann aus, und killt alle im Raum! - Ende! laughing

All Hail To Skynet!

MisfitsFilms
Moviejones-Fan
Geschlecht | 20.06.2017 | 10:54 Uhr20.06.2017 | Kontakt
Jonesi
1

@GabrielVerlaine

So in etwas wollte ich es auch gerade schreiben. Wenn Jason etwas tötet, dann die amerikanische Politik ^^

GabrielVerlaine
Moviejones-Fan
Geschlecht | 19.06.2017 | 13:10 Uhr19.06.2017 | Kontakt
Jonesi
1

Da haben sie jahrelang versucht jason zu töten und er kam immer wieder..Und am Ende schafft es das amerikanische justizsystem ihn endgültig zu töten. Das wäre es! Falls jemals ein Film kommt wäre das eine gute Story.

"Hier sind eure Namen: Mr. White, Mr. Blue, Mr. Blonde, Mr. Brown und Mr. Pink." - "Warum bin ich Mr. Pink?" - "Weil du ne Schwuchtel bist, darum!"