"Rampage" wird monströser Horror - Regie für "Detective Pikachu"

Videospiele auf dem Weg ins Kino

"Rampage" wird monströser Horror - Regie für "Detective Pikachu"

2 Kommentare - Do, 01.12.2016 von R. Lukas - "Gänsehaut"-Regisseur Rob Letterman darf mit Pokémon spielen, und "Rampage"-Macher Brad Peyton erklärt, wie sich ein Game ohne Story verfilmen lässt.

"Rampage" wird monströser Horror - Regie für "Detective Pikachu"

Wann kommt sie endlich, die erste rundum geniale Videospielverfilmung? Kann doch nicht schwer sein! Vielleicht aber doch, denn sonst wäre dieser elendige Fluch ja schon längst gebrochen. Daran wollen sich auch die Pokémon-Realfilm Detective Pikachu und die Arcade-Adaption Rampage mit Dwayne Johnson versuchen.

Legendary Pictures verschwendet keine Zeit, um den (schon stark abflauenden) Hype um Pokémon Go auszunutzen. Great Detective Pikachu wurde flugs als Spielevorlage für die Realverfilmung ausgewählt und ein Autoren-Duo mit dem Drehbuch beauftragt. Nun hat man sich auch einen Regisseur gefangen: Rob Letterman (Gänsehaut) soll den "bahnbrechenden" Film, der sich um ein Verbrechen aufklärendes Pikachu dreht, inszenieren. In Japan kümmert sich wie bei Godzilla Toho um den Vertrieb, außerhalb Japans Universal Pictures.

Rampage ist wieder so ein Fall, bei dem aus einer nicht vorhandenen Story ein Kinofilm gebastelt werden muss. Gigantische Kreaturen, die Städte dem Erdboden gleichmachen - damit hat es auch auch schon. Und damit muss Regisseur Brad Peyton (San Andreas) arbeiten, wenn er nächstes Jahr die Dreharbeiten leitet. Wie im Spiel wird es die Echse, den Affen und den Wolf als Monster geben, sagt er. Die Macher wollen ihre Liebe zum Original-Game als Inspiration nutzen und davon ausgehend einen Film bauen, der die Leute überraschen wird.

Es wird viel emotionaler, viel gruseliger und viel realer, als man denken würde. Man schaue sich das Original-Konzept über ein Labor, das diese Tiere beeinflusst und sie Amok laufen lässt, an, und das ist für Peyton der springende Punkt. Wenn man ihn morgen bitten würde, Call of Duty zu verfilmen, würde er keins der Call of Duty-Spiele spielen wollen, sondern sich lieber etwas ausdenken, das es verdient, auf eigenen Beinen zu stehen. An dieser Stelle gehen seiner Meinung nach viele Videospieladaptionen schief.

Dass er bei seinem Exorzismus-Schocker Incarnate Horror üben konnte, wird ihm bei Rampage zugutekommen, glaubt Peyton. Natürlich wird alles viel größer und zielt auf ein breiteres Publikum ab, aber trotzdem soll es Horror-Elemente geben und im Kern immer noch ein Monsterfilm sein.

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2 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Shred
Moviejones-Fan
Geschlecht | 01.12.2016 | 12:29 Uhr01.12.2016 | Kontakt
Jonesi

In meiner Jugend hätte ich bei einer Rampage Ankündigung für die Kinoleinwand noch gejubelt. Jetzt wo Godzilla und Kong als Monstershow 2020 ansteht, frage ich mich wirklich was der Quatsch soll. Horror ist eigentlich das letzte was mir bei Rampage in den Sinn kommt...die Spiele waren von Anfang an reine Funklopper und nahmen sich im Laufe der Jahre auch immer weniger Ernst. Allein die PS2 Version ist doch schon fast wie aus einem Looney Tunes Cartoon entsprungen.

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 01.12.2016 | 11:16 Uhr01.12.2016 | Kontakt
Jonesi

Also Rampage baut einfach auf dem Kaiju-Thema auf und zeigt riesige Monster, welche vom Menschen erschaffen wurde.
Detective Pikachu zeigt uns endlich ein Pokemon-Film, den wir alle eigentlich nicht wollen über ein Spiel, das man außerhalb Japans nicht kennt.
Riecht so als würde der von MJ besagte Fluch weitergehen...Obwohl Pikachu wenigstens für die Kinder ein Spaß werden könnte und Rampage für die Nische der Monsterfans.