Star Trek - Discovery

News Details Reviews Trailer Galerie
Neue Feinde, neue Opfer

Review "Star Trek - Discovery" Episode 5 "Wähle deinen Schmerz"

Review "Star Trek - Discovery" Episode 5 "Wähle deinen Schmerz"
14 Kommentare - Mo, 16.10.2017 von S. Spichala
Eine Krise stellt in "Star Trek - Discovery" Staffel 1 Episode 5 die Beziehung von Saru und Michael auf die Probe sowie die Moral und Opferbereitschaft aller Betroffenen. Hier unsere Review.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Review "Star Trek - Discovery" Episode 5 "Wähle deinen Schmerz"

Die Klingonen entführen in Star Trek - Discovery Staffel 1 Episode 5 "Wähle deinen Schmerz" Captain Lorca (Jason Isaacs), um mehr über das so plötzliche Auftauchen und Verschwinden der USS Discovery zu erfahren - also über den geheimnisvollen so flotten Antrieb des Schiffes. Lorca teilt sich die Gefängniszelle mit einem äußerst loyalen, sich aufopfernden Sternenflotten-Soldaten namens Lt. Ash Tyler (Shazad Latif), der die Schlacht am Doppelstern miterlebt hat, und einem skrupellos egoistischen Kriminellen, den Star Trek-Fans bereits kennen: Harry Mudd (Rainn Wilson)!

Damit ist Star Trek - Discovery Staffel 1 Episode 5 auch die Entstehungsgeschichte der Feindschaft zwischen Lorca und Mudd: letzterer verrät erst seine Zellengenossen, dafür lässt Lorca ihn am Ende im Klingonenschiff zurück. Mudd schwört natürlich Rache. Zudem führt die Folge Tyler auf die USS Discovery, nachdem Lorca mit seiner Hilfe fliehen konnte. Außerdem erfährt man mehr über Lorcas Hintergrundgeschichte, woher die Lichtempfindlichkeit seiner Augen stammt - eine finstere Story, die seinen Charakter deutlicher macht.

Nach Lorcas Entführung versucht Saru (Doug Jones) natürlich, ihn zu retten, was zur Belastungsprobe seiner Beziehung zu Michael (Sonequa Martin-Green) wie auch des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten als Anführer wird. Denn Michael erkennt, dass der Ripper unter den Sporen-Sprüngen leidet und will einen anderen Weg für die Navigationskomponente finden. Saru ist darauf fixiert, den Captain zu retten, koste es auch das Leben des empfindsamen Wesens.

Er stellt Michael unter Arrest, als sie mit Stamets (Anthony Rapp) und Tilly (Mary Wiseman) dennoch weiter nach einer Alternative forscht, die sich durch eine Teil-DNA-Übertragung in einen anderen Wirt anbietet. Sarus Handeln schmeckt allerdings nicht nur Michael nicht, auch Stamets und Dr. Culber (Wilson Cruz) äußern Bedenken. Der Sprung in die Nähe des Klingonenschiffes zeigt die befürchteten Folgen, das Wesen verfällt in einen Überlebensmodus und ist damit erst einmal nicht mehr einsatzfähig. Saru befiehlt dennoch, alles dafür zu tun, ihn wieder nutzen zu können, sie müssen schließlich auch heil wieder wegkommen.

Stamets findet tatsächlich einen Weg, allerdings anders als gedacht, was zudem zum Cliffhanger von Star Trek - Discovery Staffel 1 Episode 5 ausgebaut wird. Zudem erfährt man auch mehr privaten Hintergrund von Stamets und Dr. Culber - die zwei sind ein Paar! Somit sind auch die Gay-Charaktere der Discovery enthüllt. Michael und Saru versöhnen sich am Ende, was Michael mit einem Opfer bekräftigt: sie überlässt Saru das Erbe von Georgiou.

Eine spannende Star Trek - Discovery-Folge, die einem die Charaktere noch etwas näher bringt,  Moralfragen behandelt, düstere Elemente wie Folter thematisiert und einen ungewohnt lockeren Ton durch Emo-Tilly ins Franchise einführt - oder wann sagte mal wer in Star Trek "Geiler Scheiss"? Und: Zähneputzen ist auch in der Zukunft noch angesagt.

Der Videoplayer(14078) wird gestartet

Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie
Interessante Meldungen
Aktuelle News
Mehr zum Thema
Mehr zum Thema
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazon
Was denkst du?
14 Kommentare
Avatar
Majestix83 - Moviejones-Fan
24.10.2017 15:43 Uhr | Editiert am 24.10.2017 - 15:45 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.16 | Kommentare: 44 | Kritiken: 0 | Hüte: 6

@Rubbel

Danke für den Hut, du bekommst von mir aber auch noch mal einen, da ich ebenfalls Jahrgang 83 bin und der gesamte Absatz quasi bzgl. deiner Star Trek Autobiographie 1:1 von mir sein könnte laughing. Wobei ich Enterprise damals noch nicht ganz so Kritisch gesehen habe wie du, auch wenn ich die zweite Staffel damals übersprungen hab, und erst ab der dritten wieder eingestiegen bin. Nachdem ich Anfang des Jahres die vierte Staffel noch mal reviewed hab, muss ich ganz ehrlich sagen, die Absetzung war fast genauso ein fail wie die verfrühte Absetzung von Firefly. Insbesondere weil sich bei Enterprise auf einmal soviele interessante Dinge ereignet haben, das ich zu gerne noch gesehen hätte, wie es nach der Koalitionsgründung über den Romulanischen Krieg zur Föderationsgründung gekommen wäre. Somit bleiben mir leider nur die CrossCult Bücher, mit denen ich jetzt erst begonnen habe, zu lesen (stilecht natürlich auf einen eBook Reader, abends mit einem Earl Grey auf dem Sofa, noch näher an Picard oder Sisko geht kaum wink (wobei ich oben herum leider auch langsam lichter wäre laughing)).

Was die Figuren bei Discovery angeht, ich hatte vorhin schon in dem Staffel 2 Thread geschrieben, das ich glaube, das Dominique Tipper wesentlich besser in der Rolle gewesen wäre, in "The Expanse" ist sie auf jedenfall wesentlich besser als Martin-Green. Ansonsten muss gestehen, das mir die Leistung von Jason Isaacs und Doug Jones weiterhin am besten gefallen, Lorca und Saru sind für mich weiterhin die interessantesten Figuren, auch nach dieser Folge. Bei Tilly wünsche ich mir einfach nur noch, das dieser Figur irgendwas schreckliches passiert, seit der After Trek Folge, von der ich berichtete, habe ich irgendwie ein richtig heftige Antipathie gegen diese Figur entwickelt. Barclay bei TNG war damals, trotz seiner sozialen Probleme, dennoch sympathisch und glich diese defiziter wiederum mit technischer Fachkompetenz aus (ausserdem mochte ich Dwight Schulz in der Rolle einfach), aber diese Tilly-Figur kann ja überhaupt nichts, ausser dumme Sprüche reissen und blöde in der Ecke herumstehen.

Aber Discovery wird bei mir ab nächste Woche einen noch schwierigeren Stand haben, da beginnt ja "Stranger Things" mit der zweiten Staffel. Und im Vergleich mit "The Expanse" und "Stranger Things", zieht Discovery nicht nur den kürzeren, die Serie würde aufgrund ihrer bisherigen unzulänglichkeiten wahrscheinlich nicht mal zur Auslosung zugelassen werden.

Avatar
Rubbeldinger - Moviejones-Fan
18.10.2017 23:23 Uhr | Editiert am 18.10.2017 - 23:26 Uhr
0
Dabei seit: 31.08.15 | Kommentare: 1.601 | Kritiken: 6 | Hüte: 45

@Kayin

Dennoch gibts sehr viele gute Folgen innerhalb der Staffel 1+2 bei TNG! Kommt drauf an wie du die Serie siehst, bzw ob du TOS magst! Weil die erste Staffel ist noch sehr oft extrem TOS, erst mit der zweiten Staffel schüttelt die Serie mehr und mehr das TOS-Feeling ab! Vllt magst du deshalb TNG Staffel 1+2 nicht so wie den Rest!

Aber so Folgen wie "Der Reisende", auf der ganz klar die spätere und stark unterschätzte Voyager Folge "Die Schwelle" beruht, die Folge "Die Schlacht von Maxia", "Rikers Versuchung", "Das Duplikat", 11001001", "Ein Planet wehrt sich", "Worfs Brüder", "Die Waffenhändler", "Die Seuche", "Die schwarze Seele", und die wohl trashigste Folge der ersten Staffel "Die Verschwörung", sind wirklich sehr gut!

In Staffel 2 sind auch sehr viele Folgen erwähnenswert! "Das Kind", "Sherlock Data Holmes", "Der stumme Vermittler", "Der Austauschoffizier", "Wem gehört Data", "Die Thronfolgerin", "Die Zukunft schweigt", "Rikers Vater", "Brieffreunde", "Zeitsprung mit Q", "Das Herz eines Captains", "Der Planet der Klone", "Andere Sterne, andere Sitten", "Klingonenbegegnung"!

Einzig wirklich schlechte Folge der zweiten Staffel, ist die letzte, die nur eine improvisierte, zusammengeklebte Folge, bestehend aus Teilen aller vorangegangenen Folgen! Vielleicht hatten sie keine bessere Idee oder mußten Geld sparen! Vielleicht ist die Folge genau deshalb genial, wer weiß!

Und ich kann bei Discovery bis jetzt noch nichts vom ST-Feeling spüren! Und da der Schwerpunkt auf Michael liegt, ist die halbe Miete schon verloren, weil ich der einfach nichts abgewinnen kann, die ist mir einfach mit jeder Folge immer mehr unsymphatisch, langsam nervt die mich richtig! Lorca ist iwie die Figur bei der ich bei der Wahl des Schauspielers, von Anfang an am meisten skeptisch war, aber sich als einzige bisher als positiv erwiesen hat, größtenteils wenigstens! Unser Fluchttier-Offizier nervt mich auch tierisch! Ebenso die dumme Rothaarige, dabei mag ich Rothaarige eglt ganz gern! laughing

Die Serie müsste sich von einer Folge zu nächsten schlagartig um 180 Grad drehn, und das wird nicht passieren von Heute auf Morgen! Und selbst wenn sich die Serie iwann zum besseren wenden sollte, steht sie ab dem Moment ohne Vergangenheit da, weil alles zuvor Grütze war und einem als schlechte Erinnerung, beim sehn einer jeder neuen Folge im Hinterkopf lauert!

All Hail To Skynet!
Avatar
Kayin - Schneemann
18.10.2017 21:26 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Kommentare: 607 | Kritiken: 2 | Hüte: 39

@Rubbel, es gibt da eine sehr schöne Doku über die Entstehungsgeschichte von TNG (wurde im Comic Book Stil bildlich umgesetzt, weiß nicht mehr genau, wie es hieß). Da wurde erzählt, welche Probleme zu Anfang waren. Die Sache mit Tasha Yar, der Wechsel der Ärztin, die unprofessionelle Haltung der Schauspieler, was Patrick Stewart fast zum aufhören brachte, schlechte Drehbücher, Gene Roddenberry war außer sich etc etc. Wie schon jmd sagte, Kann man sich TNG eigentlich erst ab Staffel 3 anschauen, vorher war es einfach nur schlecht. Bei so einem schwierigen Franchise hat es jede neue Serie schwer. Jetzt gib der Serie eine Chance bis sich die Charaktere gefunden haben und die Interaktion selbiger eine Eigendynamik entwickelt. Mir hats am Anfang auch nicht gefallen, es wird aber von Folge zu Folge besser und das ST Feeling ist mMn auch langsam da.

Also ruhig Blut

After that, I understood the rules, I knew what I was supposed to do, but I didn’t. I couldn’t. I was compelled to stay, compelled to disobey. And now, here I stand because of you, Mr. Anderson. Because of you, I’m no longer an Agent of this system.
Avatar
Rubbeldinger - Moviejones-Fan
18.10.2017 19:58 Uhr
0
Dabei seit: 31.08.15 | Kommentare: 1.601 | Kritiken: 6 | Hüte: 45

@MD02GEIST

Eine Frage habe ich an dich. Kannst du für TOS, TAS, TNG, DS9 und VOY + ENT ebenfalls pro Episode einen ausführlichen Kommentar hinterlassen?

Eine Analyse jeder Folge, aller Serien?

Bin dabei! laughing

Damit werd ich den ST-Thread auf Jahre zumüllen! tongue-out

All Hail To Skynet!
Avatar
luhp92 - BOTman Begins
18.10.2017 19:14 Uhr | Editiert am 18.10.2017 - 19:18 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Kommentare: 8.990 | Kritiken: 91 | Hüte: 261

Nach den bisherigen fünf Episoden, bis sich irgendwo zwischen mies und okay einordnen lassen, bin ich zwar nicht sonderlich angetan von "Discovery", nichtsdestotrotz werde ich weiterschauen. Zum Einen möchte ich mitlesen können, zum Anderen gefallen mir Jason Isaacs als Captain Lorca, die klingonsiche Sprache, das Riesenbärtierchen und - trotz aller Unsinnigkeit - dieser Midichlorianer-Pilzsporen-Antrieb und seine Folgen (siehe der Cliffhanger). Ein paar Mystery-Elemente können nicht schaden! Die Panspermie-Hypothese wird meiner Meinung nach allerdings eben nur eine Hypothese und ein Science-Fiction-Gedankenkonstrukt bleiben.

Als ziemlich amüsant empfinde ich manche Kritikpunkte, die abermals von Trekkies angeführt werden. Wenn man sich ernsthaft darüber beklagt, dass die Charaktere Begriffe wie "fucking cool" oder "geiler Scheiß" in den Mund nehmen, scheinen diese Leute echt Probleme zu haben. Erst recht, wenn gleichzeitig behauptet wird, "Discovery" sei der Political Correctness zum Opfer gefallen^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."- "Willkommen in Amerika!"
Avatar
MD02GEIST - Godzilla Fan #1
18.10.2017 09:10 Uhr | Editiert am 18.10.2017 - 09:12 Uhr
0
Dabei seit: 01.01.13 | Kommentare: 2.016 | Kritiken: 12 | Hüte: 153

@ Rubbel
Eine Frage habe ich an dich. Kannst du für TOS, TAS, TNG, DS9 und VOY + ENT ebenfalls pro Episode einen ausführlichen Kommentar hinterlassen?

Nein, ich möchte ich dich nicht veräppeln, es ist mein voller Ernst. Du hast deine Sicht und vieles ist berechtigter Natur - auch wenn ich D mir nicht ansehe. Es würde ein geniales, wie individuelles Kontextbild erzeugen.

Und im Stimmung zu kommen, ein paar nette Clips:






Würde mich echt freuen!

Machen Sie es so, Captain Lobo Rubbeldinger?

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
Avatar
Rubbeldinger - Moviejones-Fan
18.10.2017 01:15 Uhr | Editiert am 18.10.2017 - 01:19 Uhr
1
Dabei seit: 31.08.15 | Kommentare: 1.601 | Kritiken: 6 | Hüte: 45

@Majestix83

Ich geb dir gerne Hüte, weil du was ich egtl sagen will, sehr viel besser in Worte fasen kannst, was ich in emotionaler Überreaktion nicht zusammenfassen kann und in Form von Antworten für Andere nachträglich zusammenflicken muss! Hut ab fürs Hut auf!

@Burt

Das ist es ja! Ich seh da immer zwei Seiten, die des Fans gegenüber der Vorlage, der dasneue einfach Rechenschaft schuldig ist, und der grundlegenden Mechanik des Filme machens, hier bzw Serienfolgen! Aber Humbug ist einfach Humbug, und wenn das schlecht geschrieben und optisch umgesetzt wurde, dann ist das einfach so! Deshalb mag ich ja auch die neuen Filme nicht, weils einfach grottenschlechte Schreibe ist, da kann man sich die Scheuklappe aufsetzen und dagegen setzen soviel man will, aber die Drehbücher sind einfach Grütze hoch 50!

Und genauso, nur in verdünnter Form, kommt nun Discovery daher! Einfach unglaubwüdig und mit so vielen Umdrehungen Richtung Schlecht, das ich das einfach nicht für Ernst nehmen kann, solange dies als offizielle ST-Serie begriffen werden soll! Wärs eine völlig neuen Serie, bei der die Designs dahingehend verändert worden wären und in der Bezeichnung nicht ST stehn würde, könnte ich das sehr viel mehr akzeptieren, aber solch einen Blödsinn, der jedem nur halbwegs logisch denkenden Zuschauer sofort auffällt, das ist einfach kein ST, so leid es mir tut!

@Kayin

Bei ENT gab es den temporalen kalten Krieg und die Suliban, was in späteren Serien ebenfalls nie Thema war. Da war es auch kein Problem.

Genau das ist das Problem bei Serien die Zeitlich vor dem bsiher Bekannten angesiedelt sind! Die müssen sich an so vielen orientieren, da haben die irgendwann einfach keinen Bock merh drauf einerseits, andererseits wollen sie frei von der Leber weg Geschichten erzählen, die ihnen eben in den Sinn kommen, und das beisst sich nun mal! Mit den etablierten Bilder hat ENT Crash-Test-Dummie gespielt, und verloren! Dedhalb war die Serie kein Erfolg und ist abgesetzt worden! Die vielen Rettungsversuche waren nur deshalb, weil man einfach nicht wollte, das die ST-Ära endet, nicht weil die Serie gut war, sondern weil man gehofft hat, dass sie es doch noch werden könnte, aber das war ein Irrtum! Einige gute Folgen gibt es, aber das sind die, die für sich allein stehen können und nix mit der überspannenden Handlung von ENT zu tun haben!

Ich hoffe, die Serie entwickelt sich genauso weiter, dann werden wir ab der zweiten Hälfte der Staffel oder in Staffel 2 eine gute Star trek Serie bekommen.

So einen großen Sprung mußte bisher nur ENT versuchen! Keine andere Serie zuvor hat sich dermaßen verwurschtelt, dass man sagen mußte, "Ab Staffel 2 wird alles gut, hoffentlich!"

Zuvor war zwar keine erste Stafel brilliant, aber hatte dennoch viele gutze Folgen, die sich ins Gesamtbild des Universums gefügt haben! Da gab es gute und weniger gute Folgen, aber keinen totalen Stilbruch, der mit so viel Hirnrissigkeit versehen wurde, wie hier bei Discovery! Und das hat nichts mit Fanignoranz zu tun, was mich dazu bringt:

@Chadwick

Es ist manchmal schwierig, Veränderungen zu akzeptieren und Ungläubigkeit aufzugeben, zumal jede neue Inkarnation von Trek bessere Technologie und Auswirkungen hat als die, die ihr vorausging.

Aber so eine Grütze wie einem hier Discovery präsentiert, hat nichts mit Veränderungen akzeptieren zu tun, sondern einfach mit total überzogenen Storyideen, unglaubwürdigen weil stumpfsinnigen Umsetzungen und absolut schrecklichen, weil schlechten Design von fast allem!

Ich bin Jahrgang 83! Ich bin vor dem Fernseher aufgewachsen! Ich hab Chip & Chap, Darkwing Duck, und He-Man zusammen mit TOS und TNG gesehn! Dann kam DS9 und dann kam VOY! Ich hab mich immer gfreut! Ich hab all die Jahre nie gedacht: "Bäh! Jetzt kommt ne neue Serie, die macht die alten Sachen kaputt!"

Ne, ich hab immer gedacht: "Super! Jetzt kommen mehr Abenteuer! Jetzt kommen mehr Charaktere die ich kennenlernen kann!"

Aber genau wie mit SW-EP1-3, kam dann Zweifel in meine Welt, in Form von "Enterprise"!

Warum war das jetzt nicht gut, was ich da gesehn hab! Obwohl die richtigen Namen im Vorspann standen, die ich ja schon bei allem zuvor gelesen hab, und ich gut fand!?

Qualität ist eben Qualität! Wenns beschissen ist, dann ist eben beschissen, da können noch so oft Namen erwähnt werden, die ich automatisch mit etwas verbinde, was ich gut, glorreich und prägend für meine Existenz empfinde, zum positiven hin! Es kann noch so gut sein von den Effekten her, wenns Inhaltlich Scheissdreck ist, dann ists eben so!

Ach und eher Pseudeo-Wissenschaft, so wie sich die Serie allgemein mehr nach Pseudo-ST anfühlt! Und was für Faken brauch ich denn zu kenn bei Discovery? Das es ein Flickwerk ist? Das es der beste Kompromiss ist, der aus diesem Rechtehaben-Mischmasch heraus hat geboren werden konnte? Aus dem auch die letzten drei FIlmer heraus geboren wurden? Das Axanar der Ideengeber für die Serie war, nachdem man gesehn hatte, welche Begeisterung dieses Thema bei den Fans auslöste? Weshalb die neuen FanFilm-Regeln erlassen wurden?

Aber das mal in der einen Ecke! Jemandem zu erklären, dass man was nicht gut findet weils einfach schlecht gemacht wurde, und nicht nur weil man bekennender Fan ist, und man damit gleich in die Schublade "Enttäuschter Fan!" geschoben wird,.ist äußerst schwierig!

Ich bin zwar enttäuschter Fan, aber auch Film Kenner! Ich guck mir was an, und dann find ich es entweder gut oder schlecht! Und ich sag ja nicht einfach nur ich finds schlecht, sonder ich analysiere es und versuch auch wenn ichs selber auf den ersten Blick nicht genau erfassen konnte warum ichs schlecht fand, durch mehrmaliges ansehn genau die Details zu erfassen, herauszufinden, warum ichs nicht gut fand und setz diese Details dann als Gesamtbild zusammen!

Fazit, wie bei zB BBt ab Staffel 4, hier bei Discovery: Die Serie wurde von Leuten gemacht, die mit ST nix am Hut haben, Leute wie Kutzman, die zwar gute Scenen generieren, aber keinen Zuammenhang herstellen können, weil sie Auftragsarbeiten erstellen, keinen Traum eines Aneren in Bild und Form pressen, geschweige den eine Vision haben, oder sich nach Regeln eines bestehenden Universums zu orientieren in der ALge oder Willens sind! Als ob man jemandem davon erzählt, und man nicht die Zeit hat bis ins kleinste Deatil vorzudringen, das was den Stoff ausmacht, und damit die Blase zum platzen bringt, indem die Leute denen man das erzählt hat, dann mit den wenigen Anhaltspunkten arbeiten müssen und dabei einfach nur n Haufen Bier brauen, das zwar nicht schmeckt, aber immerhin dicht macht! Was ein Nichttrinker eben annimmt, das man vom Bier trinken dicht wird, aber dabei vergisst, dasses auch noch schmecken muss!

Und warum Discovery nicht in der Nach-Voyager-Ära spielt ist doch völlig logisch. Man will Trekfremde-Leute nicht abschrecken und nicht den Eindruck erwecken, sie müssten sich vorab 700 Folgen Trek ansehen, so einfach ist das. Die 1. Staffel Discovery kostete über 120 Millionen Dollar. Bei solch einer imensen Summe dürfen die Macher nicht nur an die Befindlichkeiten einiger Fans denken.

Aber genau das müssen sie! Die müssen eine Serie machen die gut ist, damit richtet man sich automatisch den Fans entlang, ganz ohne sich nach ihnen orientiert zu haben! nur an den Merkmalen die das Universum ausmacht, und warum es so groß und berühmt geworden ist, daran muss man sich orientieren! Wenn man eine Mainstream-Serie fabriziert, mit der man versucht jedem gerecht zu werden, produziert man etwas ohne Gesicht, ohne inhaltliche Werte und ohne Herz!

Und Discovery besitzt einfach keine Seele! Es ist ein Flickenteppich, der versucht durch optische und angedeute philosophische Werte, sowie und technisches aber unzusammenhängendes Geplapper, Glaubwürdigkeit zu erzeugen! Aber dabei driftet es völlig ab! Es ist nicht ST, nur weils da steht, oder es auch vorher schlechte bzw weniger gute Folgen gab! Discovery macht für eine Sci-Fi-Serie vieles richtig, aber als glaubwürdige, und vor allem als ST-Serie, alles falsch!

All Hail To Skynet!
Avatar
Majestix83 - Moviejones-Fan
17.10.2017 12:31 Uhr | Editiert am 17.10.2017 - 16:15 Uhr
1
Dabei seit: 31.03.16 | Kommentare: 44 | Kritiken: 0 | Hüte: 6

@Chadwick

Zum Thema Sporenantrieb, hast du dich denn mal dazu informiert? Ich habe es, und zitiere mich (und indirekt mal die Wikipedia) selbst:

"(...)Paul Stamets bezieht sich in dem Interview auf die sogenannte "Panspermie". Bezeichnend ist, das diese Theorie äußerst kritisch bis hin zu rein spekulativ betrachtet wird. Teilweise weisen Anhänger dieser Theorie fast schon religiöse Züge auf (gut, Spinner gibts immer), allerdings versucht man auch, diese Theorie als dritte Option zwischen Kreationismus und Evolutionstheorie in Stellung zu bringen. Panspermieanhänger und Kreationisten haben übrigens eins gemein, beide lehnen die moderne Evolutionstheorie (insbesondere die Makroevolution) ab, scheinbar gerne auch mit scheinwissentschaftlichen Argumenten. Als halbwegs seriös wird lediglich die sogenannte Transspermie betrachtet, sie geht von einem Transport zwischen benachbarten Planeten aus.(...)"

Und ja, ich halte es für kritisch, wenn eine Fernsehsendung wie Star Trek, indirekt mit den kreationisten ins Bett steigt, nur damit auf dem Etikett steht "Wir haben etwas mit Wissenschaft drin.".

Das meiste was hier kritisiert wird, sind mehrheitlich handwerkliche Fehler an der Serie, und die gibt es zuhauf, sei es Drehbuch, Ausarbeitung der Charaktere etc.. Und diejenigen, die, diese Serie negativ kritisieren, schauen sie dennoch weiter, eben wegen dem Punkt das die Serien immer eine Zeit zur Entwicklung brauchen, das bedeutet aber trotzdem nicht, das man alles blind gut finden muss und nicht auf fehler hinweisen darf. Vielleicht beruhigt es dich ja, zu wissen, das spätestens nach der ersten Staffel diese Negativkommentare weniger werden, sofern die Serie sich nicht sowohl in Anspruch als auch Inhalt, deutlich steigert.

Ich denke uns ist allen Bewusst, das die Serien gerade Anfangs ihre schwächen hatten, doch irgendwo war es immer noch das wissenschaftliche Star Trek, das sich seiner Vorbildfunktion seit TNG bewusst wahr. Eben indem es mehrheitlich eine Zukunft gezeigt hat, in der die Menschheit besser war, als das was heute diesen Planeten bevölkert. Und gerade in einer Zeit, in der weltweit intolerante Strömung dramatisch zunehmen, wäre eine Star Trek Serie, die Ideale wie Hoffnung, Toleranz und Wissensdurst aufrecht erhält und auch inspiriert, Notwendiger, als ein bloßes Unterhaltungsprodukt dessen einzige Existenzbegründung darin liegt, Zuschauer für ein Streamingportal zu generieren.

Und wenn Serien mit einer gewissen Inspirationsfähigkeit oder gar Vorbildfunktion nicht mehr Zeitgemäß sind oder den aktuellen Sehgewohnheiten entsprechen, dann sind wir schon weit über den Punkt hinaus, bei dem man sich lediglich über eine schlecht gemachte Fernsehsendung sorgen sollte.

Avatar
Burt - Moviejones-Fan
17.10.2017 11:13 Uhr
0
Dabei seit: 25.06.14 | Kommentare: 105 | Kritiken: 0 | Hüte: 10

@ Rubbeldinger

Was das soll mit den Weltraumorks ?

Ganz einfach, es sind die Gegenstücke unserer aktuellen Welt, in der die Daesh (IS-Fanatiker/Terroristen) Menschen entwürdigen, offentlich exekutieren, nach ihren eigenen Regeln leben wollen usw. Diese Orks in der Serie sind genau so dargestellt.

Auch wenn man die Serie als herkömliche Sci-Fi Serie ansehen will, so kann man einfach nicht fassen wie man für 120 Millionen Dollar und bei so wenigen Folgen, so extrem faule und oft dumme Drehbücher schreiben kann. Das es optisch, akkustisch und zeitlich einfach nicht zum Prime-Universum passt ist ja jedem klar. Aber muss dieses neue Universum gleich so dämlich sein und den Zuschauer für dumm halten ?

@ gyle

Und mit Star Trek: The Orville hat man sehr gute Unterhaltung, auch hier werden aktuelle Themen unserer Zeit behandelt, aber weitaus besser. Und wer die letzte Folge gesehen hat, weiß was ich meine. Es war ein Happy End, aber eines welches Konsequenzen hat und das man perfekt auf die aktuelle Lage unserer Zeit projezieren kann.

Avatar
Kayin - Schneemann
17.10.2017 10:20 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Kommentare: 607 | Kritiken: 2 | Hüte: 39

@Chadwick, sehe ich seit gestern genauso. Man muss als Trekkie der Serie eine Chance geben. Die angeführten Punkte zu TOS und TNG passen da sehr gut. Die gestrige Folge fühlte sich für mich, wie eine Star trek Folge an, was in den ersten Folgen nicht so war. Es gibt natürlich Ungereimtheiten aber die muss man eben bei einer neuen Serie hinnehmen. Bei ENT gab es den temporalen kalten Krieg und die Suliban, was in späteren Serien ebenfalls nie Thema war. Da war es auch kein Problem.

Ich hoffe, die Serie entwickelt sich genauso weiter, dann werden wir ab der zweiten Hälfte der Staffel oder in Staffel 2 eine gute Star trek Serie bekommen.

Nochmals @Chadwick, das sind hier keine Trolle, Rubbeldinger erklärt seinen Standpunkt ausführlich und mit guten Argumenten. Wenn er so denkt, dann lass ihm seine Meinung. Trolle schreiben meist nur 2 Zeiler ohne Argumente nur um zu provozieren.

After that, I understood the rules, I knew what I was supposed to do, but I didn’t. I couldn’t. I was compelled to stay, compelled to disobey. And now, here I stand because of you, Mr. Anderson. Because of you, I’m no longer an Agent of this system.
Avatar
Chadwick - Moviejones-Fan
17.10.2017 10:01 Uhr
2
Dabei seit: 17.10.17 | Kommentare: 1 | Kritiken: 0 | Hüte: 2

Ich habe mir alles von Trek angesehen, auch die Fan-Serien. Es ist manchmal schwierig, Veränderungen zu akzeptieren und Ungläubigkeit aufzugeben, zumal jede neue Inkarnation von Trek bessere Technologie und Auswirkungen hat als die, die ihr vorausging. Ich halte die Kritik, die an dieser Serie geäußert wird, wirklich für unbegründet. Ich kann die ersten beiden Staffeln von TNG kaum anschauen, aber die Episoden der Staffeln 3 bis 7 gehören zu meinen Favoriten. Man beachte allein nur mal die ersten 5 Folgen von TNG, welche übelst sind in Sachen Dramaturgie, Story, Charakterentwicklung etc. Ebenso liebe ich TOS, aber manchmal kann ich es nicht ertragen Episoden wie "Spocks Brain" zu sehen, weil sie so unbeschreiblich dumm sind oder all die Episoden mit Griechischen Göttern, Indianer, Nazis usw. Der Unterschied von TOS zu TNG ist extrem.

Ich liebe Star Trek, und weil ich Star Trek liebe, bin ich einfach nur glücklich, dass es eine neue Serie gibt, die ich sehen kann, und ich bin bereit, ihr Zeit zu geben, damit sie ihren Schritt machen kann, im Gegensatz zu den vielen urteilenden Trollen da draußen, die nicht verstehen können, dass jede Serie ein Kind seiner Zeit ist. Ehrlich gesagt, liebte ich es, der Untertasse zuzusehen, wie sie sich drehte, weil sie dem Design wenigstens eine gewisse Begründung gab.

Was auffällt ist, dass sich die Macher nicht scheuen Charaktere zu beginn als unsympathisch einzuführen und dann im Verlauf zeigen, dass wir – die Zuschauer – immer sehr schnell mit Vorurteilen sind. Gerade im Zeitalter, in welchen wir immer erst alles kritisieren, ablehnen, ja regelrecht hassen, bevor wir überhaupt alle Fakten kennen.

Es ist toll und cool, dass Discovery Dinge erforscht und manchmal aus einem anderen – neuen Blickwinkel zeigt. So wie die Leute es liebten, wie die klingonische Kultur in TNG erforscht wurde, und wie DS9 weniger mit Geschichten auf dem Schiff und mehr mit einer Raumstation und der Mystik/Religion umgegangen ist. Bisher wurde JEDE Trek-Serie zu beginn von den Fans abgelehnt, verachtet und verspottet – einfach jede. Das sagt weniger über die Qualität der Serien aus sondern mehr über die Fans und das Fandom an sich.

Für mich fühlt sich Discovery EXTREM nach Star Trek an. Aber eher so wie DS9 statt TNG.

Wer die ganze Pilz-Geschichte als Schwachsinn abtut, sollte sich da mal besser informieren, es dürfte recht interessant werden und zeigen, dass Trek sich immer noch der Wissenschaft verpflichtet fühlt – mehr als das JJ Universum. Es gibt übrigens einen «echten» Paul Stamets, einfach mal Google oder Youtube bemühen, statt immer gleich zu schimpfen und abzuverurteilen.

Wer sich über schwache Charaktere aufregt, die sollten sich an ein Trek-Namen wie Chekov, Chrusher, Harry oder Travis erinnern.

Wer meint die Charaktere seinen unsympathisch, der ignoriert, dass zu Beginn von DS9 Kira nur rumgeschriehen hat, Odo ständig schlechte Laune hatte, Bashir ein arrogantes naives Greenhorn war und Sisko gar kein Bock auf die Scheisse hatte.

Wer sich über Kanonbrüche aufregt, sollte bedenken, dass selbst Roddenberry diese in Kauf nahm. Star Trek war überdies nie Militärischer als im Kinofilm «The Wrath of Khan», der ja immerhin der Fanliebling No 1 ist.

Wer sich darüber aufregt, dass das Shuttle in Discovery eine Luke hat, in welcher ein Klingone herunterspringt, der vergisst, das dies schon bei ENT und TNG gab und eine zwei Folgen zuvor Burnham für ihre Flucht nutzte.

Warum die Klingonen die Gefangen den Gefangen die Wahl des Schmerzes überlassen wurde logisch und nachvollziebar erklärt. Vielleicht sollte man der Folge einfach mal zuhören und versuchen zu verstehen, statt diese nur zu schauen, damit man sie anschliessend grundlos bashen kann. Überhaupt scheinen all die Trolle da draussen Discovery mit Scheuklappen zu sehen. Nur gewillt auf die Details zu achten die sie hassen können. Mal ehrlich, habt ihr nichts besseres zu tun mit eurer Zeit? Schaut auch doch The Orville an, die Serie finde ich durchaus nett, obschon sie objektivgesehen einfach nur schamlos TNG kopiert. Werdet glücklich damit. Ich persönlich sehe mir sicher nicht eine Serie an, die mich ärgert. Es sei den ich wäre masochistisch veranlagt.

Und warum Discovery nicht in der Nach-Voyager-Ära spielt ist doch völlig logisch. Man will Trekfremde-Leute nicht abschrecken und nicht den Eindruck erwecken, sie müssten sich vorab 700 Folgen Trek ansehen, so einfach ist das. Die 1. Staffel Discovery kostete über 120 Millionen Dollar. Bei solch einer imensen Summe dürfen die Macher nicht nur an die Befindlichkeiten einiger Fans denken.

Avatar
Rubbeldinger - Moviejones-Fan
17.10.2017 00:33 Uhr | Editiert am 17.10.2017 - 00:55 Uhr
0
Dabei seit: 31.08.15 | Kommentare: 1.601 | Kritiken: 6 | Hüte: 45

@gyle

ich kuck mir jetzt "the orville" an.

Da bist du nicht nur guter Unterhaltung und ansprechender Sci-Fi-Unterbettung sicher, sondern auch meiner tiefgreifenden Unterstützung! Drei "Un`s" in einem Satz! "BÄM!"

Und da ich dabei nicht alleine steh, und dies scheinbar zum ersten Mal nicht später anolierte Fan-Geschackssache ist, sondern einfach Grundsätzlich schlechter Aufbau und Story! - Was aber wahrscheinlich frühere Fans von TOS bei TNG, und spätere Fans von TNG bei DS9/VOY gedacht . . . ach alles Blödsinn, weil alle diese Serien vom optischen und inhaltlichem Stil her so nah verwandt waren und sind, aber Discovery ist so weit entfernt von den restlichen Serien wie die bisherigen Serien und Kinofilme, ausgenommen ST9+10, von den JarJar-Trek Filmen entfernt sind!

"Im Weltraum hört dich niemand schreien!"

Ich bin weiterhin von der Hauptdarstellerin enttäuscht! Absolut unsympathisch und auch schauspielerisch absoluter Durchschnitt und für die Rolle die sie einnimmt nicht geeignet!

Ebenso die Designs der Schiffe! Einfach furchtbar Billig und Belanglos unprägend Uninteressant!

Wo zum WTF kommt der Klingone her, der innerhalb des Shuttles aus der Decke fällt? So hoch ist das Shuttle nicht, das der da vollständig materialisieren könnte um dann aus diesem nicht näher definiertem Loch aus der Decke zu fallen! Schiefgegangener möchegern Überraschungseffekt!

Der gute alte Harry wird von den Klingonen gefragt: "Wähle deinen Schmerz!"

Und er zeigt auf den zusammengekauerten Sternenflottenoffizier im Eck, dann schlagen die ihn zusammen und brechen ihm das Genick? Was soll des?

"Man kann den Schmerz selber erleben, oder ihn auf einen Zellengenossen weiterreichen, so stellen sie sicher, das wir uns auf keinen Fall anfreunden!" Was soll des?

Wenn dann der "Wissenschaftler" zu Brunham sagt: "Es war ihr Beitrag, ich hatte nie vor ein lebendes Wesen als Antriebskomponente einzusetzen!"

Huch! Aber dann zuvor erkennen, dass das vom zerstörten Schiff mitgebrachte Bauteil perfekt - Wie auch immer! - an dem Viech festgemacht werden kann, und man erkennt, dass das Viech da reinpasst um was auch immer zu machen, zuvor kein Problem dargestellt hat, aber jetzt?

"Diese Situation haben sie verursacht Brunham!" Was soll des?

Irgendwie hat die Serie für keinen seiner Darsteller einen fest gesetzten Verhaltenskodex bzw ein Cahrakterprofil erstellt, und die Grenzen sind schwimmend! Somit hat niemand eine wirkliche Aussagekraft, geschweige denn eine greifbare Struktur! jede Rolle die man vorher versucht hat in eine gewisse Richtung zu lenken, wird kurzerhand wieder zerbröselt und der jeweiligen Situation angepaßt, auch wenn das Verhalten damit der zuvor versuchten Struktur zuwiederläuft! Somit ist egtl jeder Charakter hinfällig und ist durch jeden Anderen ersetzbar!

Ein paar wenige Elemente sind wie in jeder Folge bisher ansprechend, aber zu Oberflächlich und einfach zu sehr Standard! Alles erinnert mich nach wie vor an einen Mix aus Andromeda und Kampfstern Galactica Remake, aber nur vom Stil und der Aufmachung her, aber Inhaltlich ohne wirkliche Logik und Substanz!

Mir kommt es eher so vor als wird die Serie mit jeder Folge dümmer! Das ist einfach kein Niveau das ich bei einer Serie, die Star Trek im Namen trägt und Star Trek sein soll, anerkennen kann und will! Es versteht sich von selbst, dass ich trotzdem jede Folge weiter ansehn werde, aber was sich scheinbar genauso von allein versteht, dass ich auch über jede Folge was zu schimpfen hab, da die Serie dies scheinbar gar nicht anders will oder kann!

Und die putzen ihre Zähne mit futuristischen Zahnbürsten, aber ihre Zähne bleiben weiterhin dreckig und gelb! So wie die ganze Serie!

Ach und Stuart ist wohl der Charakter in BBT der am meisten kaputtgemenscht wurde und dafür steht in welche Richtung sich die Serie seit der 4ten Staffel entwickelt hat! Angefangen als stolzer Besitzer seines eigenen Geschäfts und Hobby-Traum-Erfüllung, eines Comicbuchladens, und als Anwesenden an einer Kunsthochschule dessen Werke schon bei Ausstellungen zugegen waren, hat man aus ihm einen Loser und Verlierer gemacht, der Probleme hat sich Frauen zu nähern, weil er so ein Freak ist und dazu, als beleidigende Komponente, noch sein eigenes Geschäft führt, einen Comicbuchladen!

All Hail To Skynet!
Avatar
gyle - Moviejones-Fan
16.10.2017 22:37 Uhr
0
Dabei seit: 14.01.16 | Kommentare: 31 | Kritiken: 0 | Hüte: 0

kein "geiler scheiss"mit star trek discovery.

ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte.

subraumreisen durch ein pilzmyzel, was für ein kosmischer schwachsinn.dazu noch dieser, sogar grafisch lächerliche, raumschiffdreheffekt dabei, der keinerlei physikalischen sinn macht. und überhaupt diese star trek-unwürdige, simpelste "gut und böse" kriegsstory. die klingonen sehen sogar nach dieser folge immer noch dämlich und canonfalsch reptiloid aus. dann diese scheiss düsternis ohne jeglichen bedrohungsfaktor. oder wer hat wirklich angst vor diesen glatzigen langkopfklingonen. dann dieses einschleimen bei den urtekkis mit diesem schon immer lächerlich gewesenen Harry Mudd.

und schliesslich "geiler scheiss", diese wortkombination sollte in der star trek welt eigentlich nur ein ausdruck sein, den höchsten ein 21jh.historiker aus der retrokiste kramen kann. letztlich war das wieder nur ein einschleimen bei einer gehofft jüngeren zuschauerschaft.

insgesamt peinlich und fremdschämend. ich heul gleich.

ihr macht mir alles kaputt, ihr gierigen, zu dummen hollywood...(hier die schlimmste beschimpfung einfügen die ihr kennt).

der drops ist gelutscht, das alte star trek ist tot.

ich kuck mir jetzt "the orville" an.

Avatar
luhp92 - BOTman Begins
16.10.2017 13:37 Uhr | Editiert am 16.10.2017 - 13:43 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Kommentare: 8.990 | Kritiken: 91 | Hüte: 261

In dieser Episode findet sich ein "The Big Bang Theory"-Easter Egg:

http://comicbook.com/startrek/2017/10/16/star-trek-discovery-big-bang-theory-easter-egg/


Ansonsten muss ich bei dem Episodentitel unweigerlich an "The Big Lebowski" denken.
You´re entering a world of pain! laughing

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."- "Willkommen in Amerika!"
Forum Neues Thema