Auch David Ayer weg

"Scarface" schlägt wieder zu, verliert den nächsten Regisseur

"Scarface" schlägt wieder zu, verliert den nächsten Regisseur
6 Kommentare - Do, 13.07.2017 von N. Sälzle
Schon den zweiten Regisseur sieht das "Scarface"-Remake nun ziehen. David Ayer verlässt das Projekt aus eher merkwürdigen Gründen - zumindest für einen Gangsterfilm.

Es sorgt natürlich immer für viel Rummel, wenn ein Regisseur seinen Posten verlässt. Das zeigten uns die vergangenen Wochen besonders intensiv, wir sagen nur Han Solo. Jetzt ist es David Ayer, der sich von einem Projekt verabschiedet, nämlich von Scarface. Damit ist Universal Pictures ein weiteres Mal auf der Suche nach einem Regisseur, der die Neuauflage des Gangster-Klassikers übernimmt.

Wie The Hollywood Reporter erfahren hat, sollen dem Studio Ayers Skript-Ideen für Scarface zu düster gewesen sein. Was uns das über Universals Vorstellungen für den Gangsterfilm verrät, sei einmal dahingestellt. Variety hingegen spricht von Terminkonflikten mit Ayers aktuellem Film Bright, Universals "aggressiver" Zeitplan soll die Trennung bewirkt haben.

Während sich Ayer verabschiedet, bleibt dem Film wenigstens noch Hauptdarsteller Diego Luna erhalten. Zuvor verlor Scarface bereits Antoine Fuqua als Regisseur. Für ihn ging The Equalizer 2 vor. Ob nun David MacKenzie (Hell or High Water) oder Peter Berg einspringen, die zuvor bereits für den Job im Gespräch waren, wird die Zeit zeigen.

Davon bleibt Scarface beim derzeitigen Starttermin allerdings nicht mehr viel, denn eigentlich soll der Film am 9. August 2018 in die Kinos kommen.

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Was denkst du?
6 Kommentare
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theMagician - Unvergesslicher
13.07.2017 15:18 Uhr
0
Dabei seit: 03.05.13 | Kommentare: 1.142 | Kritiken: 0 | Hüte: 34

Berg ist einfach solide und liefert rechtzeitig ab. Doch er hat keinen wirklich eigenen Stil oder eine Besonderheit die einen Film als seinen erkennen lässt. Falls er die Regie übernimmt wird sicher Mark Wahlberg als Scarface genommen. Dann kommt er Bosten und ist ein kleiner Drogendealer der sich als Gangster Rapper versucht. Dazu noch die Plattenbosse als Geldgeile Säcke und eine Rivalität zwischen seinen alten Gangmitgliedern. Dann wird der Filmtitel auch geändert. Von Scarface zu Hardface.

You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward
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MobyDick - Moviejones-Fan
13.07.2017 15:04 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Kommentare: 2.027 | Kritiken: 11 | Hüte: 99

MrChelios:

Unabhängig davon, ob du mich hier angesprochen hast oder nicht, wollte ich nur sagen, dass seine anderen Filme, die man vom Genre her mit Scarface vergleichen kann, in der Tat sehr düster sind, und ich die Produzenten-Meinung auch teile - ohne jetzt das Drehbuch von ihm zu kennen.

Insofern passt meine Antwort auf deine Aussage, auch ohne dass du mich dirket ansprichst. Sorry, falls du nicht von vornherein mit mir sprechen wolltest wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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TamerozChelios - Moviejones-Fan
13.07.2017 13:09 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Kommentare: 1.814 | Kritiken: 1 | Hüte: 50

@MobyD

Sollte auch nicht an dich gerichtet werden :-)

Wie The Hollywood Reporter erfahren hat, sollen dem Studio Ayers Skript-Ideen für Scarface zu düster gewesen sein

Das steht im Text.

Wenn ich jemanden persönlich anspreche, dann mach ich dieses blöde "@", so wie bei dir "@MobyDick". Fühlen sich hier auf MJ anscheinend viele angesprochen, wenn ich das nicht mache xD

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!
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MobyDick - Moviejones-Fan
13.07.2017 12:18 Uhr | Editiert am 13.07.2017 - 12:19 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Kommentare: 2.027 | Kritiken: 11 | Hüte: 99

Aha, wußte gar nicht, dass Suicide Squad in die Kategorie (ich zitiere mich selbst) "... in seinen Gangster- und Cop-Filmen ..." fällt innocent

Dünyayi Kurtaran Adam
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TamerozChelios - Moviejones-Fan
13.07.2017 11:27 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Kommentare: 1.814 | Kritiken: 1 | Hüte: 50

Zu düster? So düster wie Suicide Squad?ani-laugh

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!
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MobyDick - Moviejones-Fan
13.07.2017 10:59 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Kommentare: 2.027 | Kritiken: 11 | Hüte: 99

Hmm, ehrlich gesagt trauere ich Ayer nicht hinterher, ich glaube ungesehen, dass der Film zu düster geworden wäre. Ich bin der Meinung, dass Scarface zwar recht brutal sein sollte, aber dennoch "bright" genug, dass er ein Massenpublikum ansprechen sollte. Und Ayer zeichnet sich in seinen Gangster- und Cop-Filmen schon durch eine derart konsequente Düsternis aus, dass die 100 Mio-Marke, welche am Box-Office angestrebt werden sollte, doch in deutliche Ferne rücken würde.

Ob jetzt die beiden genannten Alternativen besser wären?

Zumindest bei Peter Berg würden wir einen handwerklich grundsoliden Film bekommen, der alle richtigen Knöpfe, allerdings ohne großen Überraschungen, drückt, bekommen. Wollen wir das?

MacKenzie wäre allerdings eine inetressantere Wahl, wobei der Schuss aber nach hinten losgehen könnte...

Schwierig...

Dünyayi Kurtaran Adam
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