"Scarface" sucht Regisseur, Coen-Brüder sorgen für Feinschliff

Wer ersetzt Fuqua?

"Scarface" sucht Regisseur, Coen-Brüder sorgen für Feinschliff

14 Kommentare - Mo, 13.02.2017 von R. Lukas - Joel und Ethan Coen sollen das "Scarface"-Skript aufpolieren, während man sich im Hintergrund intensiv mit der Regiefrage beschäftigt. Zwei Top-Anwärter gibt es.

Wer noch bezweifelt hat, dass aus dem Scarface-Remake wirklich was wird, kann diese Zweifel jetzt als weggewischt betrachten. Zwar ist Antoine Fuqua abgedampft, um sich auf The Equalizer 2 zu konzentrieren, aber Universal Pictures lässt sich davon nicht stoppen und hält nach Ersatz Ausschau.

David Mackenzie (Hell or High Water) und Peter Berg, der für Universal schon Battleship und Lone Survivor gemacht hat, gelten als heißeste Kandidaten für den Regiestuhl. Die Entscheidung soll kurz bevorstehen. Mehr noch, als US-Starttermin wurde der 10. August 2018 bekannt gegeben, und keine Geringeren als Joel Coen und Ethan Coen verpassen dem Drehbuch den Feinschliff!

Nicht das erste Mal, dass sie sich als "Skript-Doktoren" anheuern lassen, auch Filme wie Unbroken oder Bridge of Spies - Der Unterhändler profitierten von ihrem Können. Und nicht das erste Mal, dass das Scarface-Drehbuch überarbeitet wird: Boardwalk Empire-Schöpfer Terence Winter schrieb bereits die erste Fassung von Jonathan Herman (Straight Outta Compton) um. Hauptdarsteller der Neuauflage wird Diego Luna.

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MobyDick
Moviejones-Fan
14.02.2017 | 12:51 Uhr14.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Also man kann sich auch Mühe geben und das Remake ist trotzdem für den Poppes, sieh das Psycho-Remake von Gus van Sant. Und selbst Klassiker kann man richtig gut nach verfilmen, Scarface ist genau das Beispiel, denn das Original ist auch heute noch gut. Ein weiteres Beispiel ist Tote Schlafen fest, davon gibt es so viele Remakes wie Sand am Meer, und immer gelingt es der neuen Verfilmung eine neue Facette abzuringen. Auch die Drei Musketiere ist so ein Beispiel, tausendmal verfilmt, aber da gibt es immer wieder gute neue Versionen. Robin Hood mit Erroll Flynn gilt bis heute als bester Film der ganzen Reihe, trotzdem wird alle Nase lang ein remake nach dem anderen hinterhergeschoben, mit neuen Blickwinkeln. Ich würde daher Scarface nicht im Vorfeld abschreiben, nur weil ein paar Möchtegerngangsterrapper und viele andere Leute inkl. mir den Film toll finden, dafür hat es in der Vergangenheit sehr viele gute Remakes gegeben. Man sollte erstmal das Ergebnis abwarten. Ein Beispiel eines absolut überragenden Remakes ist ja bekanntermassen Heat, wobei ich das Ende vom Original beispielsweise als viel cooler empfinde.

Dünyayi Kurtaran Adam
Rafterman
Moviejones-Fan
14.02.2017 | 10:37 Uhr14.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Ob sich Mühe gegeben wird zeigt ja die Quote der letzten Remakes z.b. 5-10 Jahre. Eher unwahrscheinlich. Dazu ist Scarface wie gesagt eine Legende, wie Der Pate, Pulp Fiction, an denen man sich einfach nicht vergreift. Ein Klassiker der heute noch modern erscheint benötigt kein Remake.

Ich sage immer die Wahrheit, sogar wenn ich lüge!

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 14.02.2017 | 09:47 Uhr14.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@Rafterman

Aber woher willst du denn wissen, dass man sich hier keine Mühe gibt und das Remake nicht doch gut wird? Darüber kann man erst hinterher urteilen.

Du nennst hier Oceans Eleven als positives Beispiel, der während der Produktion wahrscheinlich ebenfalls skeptisch betrachtet wurde. Gleiches gilt für den de Palma Scarface selbst.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Rafterman
Moviejones-Fan
14.02.2017 | 08:09 Uhr14.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Also ich kann verstehen warum sich einige einen Flop wünschen. Film Fans erwarten gute Filme und nicht alte Geschichten die nur neues Geld nach Hollywood fliesen lassen. Ich sage nur Ghostbusters, Old Boy, bald die Oceans Reihe etc.. Oceans war auch ein Remake aber 2001 hatte man sich wohl noch etwas mehr Mühe gegeben. Scarface ist jedenfalls eine Legende und es wäre wie wenn jemand ein Pulp Fiction Remake machen würde. Für mich lächerlich.

Ich sage immer die Wahrheit, sogar wenn ich lüge!

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 13.02.2017 | 19:26 Uhr13.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@Kayin:

erstmal Danke für den Kopfbedeckung smile .. mag sein, das scarface mit Al pacino ein Remake sei. Aber sei wir mal ehrlich. Wer kann seinen Leistung noch überbieten? Der Film hat sogar Gangster Rapper wie 50cent, The Game, G-Unit, Wu-Tang usw beeinflussen. Ich meine in positives Sinn hallo gehts noch ?laughing

MobyDick
Moviejones-Fan
13.02.2017 | 15:52 Uhr13.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Zur Peter Berg und Daniel Espinoza Diskussion:

Peter Berg versteht sein Handwerk, keine Frage, und ich mag seine Filme auch, vor allem Welcome to the Jungle und auch Battleship, aber außer dass sie grundsolide Entertainment Filme sind, she ich bei ihm einfach kein überragendes Potential, eher das Gegenteil, dieser Terror-Film mit Jamie Fox und Jennifer Garner ist für mich ein Extrembeispiel, wie wenig der Mann aus seinem Potential rauszuholen in der Lage ist. Leider habe ich verdrängt wie der Film hiess.

Bei Daniel Espinoza bin ich mir auch im Klaren darüber, dass ich auf sehr dünnem Eis bin, da der Mann zumindest in seinen frühen Filmen einen sehr starken Tony Scott Filter hat, und auch sein Life sieht sehr stark nach einem besseren Alien aus, also alles schonmal dagewesen. Aber zumindest Easy Money und Safe House zeigen mir, dass der Mann ganz klar auch eine eigene Handschrift hat. Was Kind 44 angeht: Ich mag den Film auch sehr, aber das sollte Angesicht der Entstehungsgeschichte des Films nicht als Handschrift des Regisseurs angesehen werden...

Unabhängig davon habe ich auch schon mehrfach gesagt, dass Scarface sehr gut funktionieren kann, dafür ist die Story halt zu gut, wenn man die richtigen Leute an Bord hat. (Hatte ich auch bei Ben Hur schon gesagt..)

Dünyayi Kurtaran Adam
WiNgZzz
Moviejones-Fan
Geschlecht | 13.02.2017 | 13:48 Uhr13.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@Shalva: Unterschreibe ich mal so! Mir ist das auch ein Rätsel!

Ach komm...

Shalva
Moviejones-Fan
Geschlecht | 13.02.2017 | 13:29 Uhr13.02.2017 | Kontakt
Jonesi
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Ich werde es nie verstehen warum Filmfans sich wünschen, dass ein Film schlecht wird und auf die Nase fällt! Diese Remakes und Reboots gehen auch mir auf den Geist, aber deswegen würde ich mir doch nie wünschen, dass sie schlecht werden und auf die Nase fallen… Ein Filmfan sollte sich doch eher wünschen, dass ein Film gut wird, egal ob Remake oder Reboot. Außerdem haben wir doch von dem neuen "Scarface" noch überhaupt nichts gesehen. Jedenfalls wünsche ich mir, dass der Film gut wird. Natürlich wird es sehr schwer Al Pacino zu toppen, weil er als Schauspieler schon ein krasser „Teufelskerl“ ist, aber mal sehen…

WiNgZzz
Moviejones-Fan
Geschlecht | 13.02.2017 | 12:10 Uhr13.02.2017 | Kontakt
Jonesi

"...weder kommerziell noch qualitativ."

Ohne den 30er-Film selbst gesehen zu haben, scheint wohl mindestens dein Punkt 2 (nach 1-minütiger "Recherche") falsch zu sein. Kommerziell scheint aber (inflationsbereinigt) zu stimmen.

Ach komm...

Kayin
Schneemann
Geschlecht | 13.02.2017 | 11:40 Uhr13.02.2017 | Kontakt
Jonesi

@chris, genauso habe ich das in unzähligen Kommentaren wiedergeben. Dafür einen Hut.

Ja, ich weiß Scareface mit Al Pacino ist ebenfalls ein Remake aber, verbessert mich wenn es nicht stimmt, das Schwarz weiß Original ist aus den 30er Jahren und kann mit Brian de Palma s Version nicht mithalten, weder kommerziell noch qualitativ. Es zeugt von absoluter Ideenlosigkeit, ja nicht sogar von einem Offenbarungseid, was Hollywood die letzten Jahre abliefert. Und Filme, wie Interstellar, Passengers, Arrival oder Transcendance werden entweder von den Kritikern von vorne herein zerrissen oder der vom allseits beliebten Hollywood Einheitsbrei verdummten Kinobesucher einfach nicht verstanden und anschließend per social Media nieder gemacht. Und die Studiobosse machen einfach mit und liefern den Remake Einheitsbrei an den kopflosen Kinobesucher. Wir befinden uns in einem Teufelskreis mit kleinen Lichtblicken wie Split oder Sag kein Wort (ich glaube so hieß er, mit dem Schauspieler von Avatar), aber auf kurz oder lang werden sich die Kinobetreiber überlegen, ob sie das sichere Geld der Einheitsbrei Fetischisten haben wollen oder ob sie das Wagnis eingehen nur wenig Geld mit Filmen, die auf neuen Ideen beruhen, einzunehmen.


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