So, so - Craig jetzt doch wieder offen für neuen "Bond"-Film

Da werden sich die "Bond"-Macher freuen

So, so - Craig jetzt doch wieder offen für neuen "Bond"-Film

15 Kommentare - Di, 11.10.2016 von S. Spichala - So langsam füllt die "Daniel Craig hat keinen Bock oder doch Bock auf Bond"-Story ein Buch. Die Anti-Haltung ist jetzt über Bord geworfen, er war einfach nur mies drauf. Aha...

So, so - Craig jetzt doch wieder offen für neuen "Bond"-Film

Zumindest eines scheint sicher: Sam Mendes ist raus. Gar nicht sicher, aber doch sehr wahrscheinlich sah es lange so aus, als sei auch Daniel Craig als 007 für James Bond 25 raus, trotz Vertrag für einen weiteren Film. Doch jetzt rudert Craig wieder volle Fahrt zurück: Ja, es gebe da diesen deutlichen Kommentar, der hängen geblieben ist. Aber es sei eben der Filmtag gewesen, an dem der Dreh von Spectre fertig wurde und er ein Jahr weg von zu Hause war. Boo-hoo. Es sei ein guter Job, er genieße es.

Kurz gefasst soll das wohl heißen, Craig war einfach nur mies drauf. Aber ganz ehrlich, Erschöpfung nach einem anstrengenden Job hin oder her, man weiß doch als Darsteller, dass so etwas gleich in der Presse breit getreten wird. Davon mal abgesehen, wie oft war er denn mies drauf, es geht ja nicht nur um einen Kommentar, sondern eine ganze Serie von Null Bock-Aussagen.

Sicher ist, dass das James Bond 25-Team gern mit Craig als Bond weitermachen will. Vielleicht ist auch an den Gage-Gerüchten etwas dran und man ist sich nun einig geworden. Und jetzt muss Craig langsam einleiten, dass er den James Bond-Job ja doch ganz gern macht. Denn Fans finden es gar nicht cool, wenn ein Darsteller keinen Bock auf seine leitende Hauptrolle hat, von der schließlich der Film größtenteils getragen wird. Was die Wahrheit ist, werden wir sicher eh nicht erfahren.

Bleibt nur abwarten, ob seine neue Offenheit auch zu einer baldigen offiziellen Cast-Bestätigung für James Bond 25 führt. Doch Craig erklärte auch, dass es bisher keine Gespräche dazu gegeben habe, es seien wohl alle etwas ermüdet von all dem. Dennoch untermauerte er, dass er den besten Job der Welt habe und es machen wolle, solange es ihm was gibt. Wenn er aufhören müsste, würde er es schrecklich vermissen.

Könnt ihr das nach den vorherigen Aussagen noch glauben? Zumindest hat Craig noch bis 2019 Zeit, die Fans für James Bond 25 wieder als motivierten Bond für sich zu gewinnen. Wir jedenfalls verspüren auch eine gewisse Ermüdung nach dem bisherigen Hin und Her um seine Bond-Zukunft...

Quelle: Comingsoon
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15 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
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LastGunman
Moviejones-Fan
15.10.2016 | 19:48 Uhr15.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Mies drauf. So wie er halt immer kuckt.

descartes
Moviejones-Fan
11.10.2016 | 14:43 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2016 14:45 Uhr editiert.

Ich habe das hier schon mal unter eine News geschrieben. Diese ganze Berichterstattung bezüglich dieses Themas ist einfach nur Mumpitz und beruht auf einem völlig aus den Zusammenhag gegriffenen Satz. Daher sage ich schon die ganze Zeit, der nächste Bond ist und bleibt Craig. Es gibt eigentlich gar keine Diskussion, diese wurde von den Medien künstlich geschaffen.

Im Grunde sagt Craig in dem aktuellen Interview nichts anderes, als das, was er Ende letzten Jahres auch gesagt hat.

Er wurde damals zum Start von Spectre und unmittelbar nach Ende der Dreharbeiten zum nächsten Bondfilm befragt, daraufhin sagte er, dass er gerade 3 Jahres seines Lebens für Spectre geopfert habe, er fast ein Jahr lang seine Familie nicht gesehen habe und diese gerade außerordentlich schlecht auf ihn zu sprechen sei. Erhabe noch Vertrag für einen weiteren Film. Seine Familie habe jetzt erst mal Vorrang und er würde sich gerade lieber die Pulsadern aufschneiden als sich jetzt Gedanken über einen neuen Bond zu machen.

In den Medien stand dann nur noch der völlig aus dem Kontext gerissene Satz "Craig würde sich lieber die Pulsadern aufschneiden als nochmals Bond zu spielen".

Und obwohl das Interview, aus welchem dieses Zitat stammt, jeder lesen konnte, haben alle Medien und Magazine, inklusive Moviejones, den gleichen Bullshit immer und immer wieder wiederholt. Wahrer wird er davon trotzdem nicht. Alles viel Luft um nichts. Guter Journalismus sieht halt anders aus.

TamerozChelios
Moviejones-Fan
Geschlecht | 11.10.2016 | 12:09 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Sehe 2 mögliche Gründe, warum er weiter machen will / würde.

1. Geld, Geld, Geld, Geld, Geld bis zum Abwinken.

2. Er will nicht mit so einem schwachen Film wie Spectre abtreten. Der Film hat mich leider sehr enttäuscht.

Bei den Craig-007-Filmen scheint es ja in folgendem Ablauf zu sein:

1 - Casino Royal: gut.

2 - Quantum Trost: schlecht

3 - Skyfall: gut.

4 - Spectre: schlecht

Jetzt kommt wieder eine Ungerade, und die könnte was werden xD

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

Strubi
Hexenmeister
Geschlecht | 11.10.2016 | 11:48 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

@MobyDick

Ich sehe das im Großen und Ganzen ähnlich, komme nur nicht zu einem ganz so drastischen Fazit. Für mich ist es eher ein ordentlicher Film, aber mit viel verschenktem Potenzial.

Überhastet würde ich den Film nicht nennen, jedenfalls nicht den kompletten. Er lässt sich ja grundsätzlich viel Zeit. Nur das Ende, ja, das kann man überhastet nennen. Da ging dann alles viel zu schnell. Die "übermächtige" Organisation mit ihrem "allwissenden" Boss war in kurzer Zeit besiegt und stellte sich dabei teilweise noch ziemlich dämlich an.
Das größte Problem des Films war definitiv das Drehbuch, welches einfach an vielen Stellen krankt. Und auch über Mendes würde ich nach zwei Filmen sagen, dass das eher durchschnittliche Regie war. Optisch machen sowohl Skyfall als auch Spectre einiges her. Aber wie du auch schon schriebst, ist in beiden Filmen z.B. die Action max. durchschnittlich. Weder gab es irgendwelche innovativen Ideen - das hatte man alles schon in ähnlicher Form gesehen - noch war es besonders spannend inszeniert. Wenn ich da im Vergleich z.B. an die Eröffnungsszene von Casino Royale denke...
Deswegen würde ich Craig und Waltz auch keine großen Vorwürfe machen. Sicher waren das nicht die besten Leistungen ihrer Karriere, aber o.g. Gründe (vor allem das Drehbuch) ließen mMn auch nicht viel mehr zu.

Was ich nicht verstehe bzw. komplett anders sehe: Lass Craig doch machen oder erzählen, was er will. Ich würde von so etwas nie abhängig machen, ob ich einen Film schaue oder nicht. Wichtig ist nur, wie der Film am Ende ist. Die ganzen "Nebengeräusche" sind mir da eigentlich ziemlich egal.

Sully
Human Alias
Geschlecht | 11.10.2016 | 11:10 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

@ Snake

Hier ging es ja vorrangig darum, dass Craig nun scheinbar nach all dem Wirbel, eventuell doch weiter macht... und weniger direkt um den Inhalt einer Fortsetzung.

Aber egal. Es gibt Filme bei denen es mich mehr ärgern würde.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 11.10.2016 | 10:53 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Sorry für den Spoiler, ich ging davon aus, dass die Menschen Spectre gesehen haben wenn sie sich hier tummeln wo es um die Fortsetzung geht wink

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
Nicktator
Moviejones-Fan
11.10.2016 | 10:50 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Also unabhängig davon, ob man ihn nochmal als Bond sehen möchte, hatte ich nie das Gefühl das er wirklich endgültig abgesagt hat, da sein Kommentar damals völlig aus dem Kontext gerissen wurde.

Auf die Frage ob er jetzt bereit sei, noch einen zu drehen, antwortete er mit "ich würde mir eher jetzt hier die Pulsadern aufschneiden." Die Frage bezog sich damals nicht auf weitere Filme in absehbarer Zeit.

Alles andere war daraufhin nur Spekulation...Falls ich was überlesen habe, sorry.

MobyDick
Moviejones-Fan
11.10.2016 | 10:50 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Grundsätzlich habe ich riesige Probleme mit Spectre gehabt, die allesamt mit Mendez, Craig, Walz, dem schlechten Drehbuch zu tun haben, damit Sully jetzt nicht weiter gespoilert wird:

- Der Film war komplett überhastet, da wird über mehrere Filme diese Organisation im Hintergrund angeteasert, und dann so plump innerhalb weniger Minuten vernichtet. Auch ergibt sich keine spannende Handlung oder Mitfiebern, wenn zB gefühlt Stunden lang an einem Bushäuschen in der Wüste rumgepost wird. Auch die Auto-Verfolgungsjagden mit Bautista entbehrten jeder Bedrohlichkeit.

- Craig und Walz waren so lustlos wie nie, so als sie einen Wettstreit austragen würden, wer der gelangweiltere von beiden sein kann

- Die familiäre Hintergrundgeschichte zwischen beiden ist nicht nur hirnrissig und unnötig, sondern nimmt der ganzen bösen Organisation Spectre ein gehöriges Mass an Bedrohlichkeit weg, da jetzt alles auf der persönliche Ebene herunter gebrochen wird. Das ist der größte Dreck! (Und im Übrigen ist die "Wir übertragen jetzt den Feind auf die persönliche familiäre Ebene" auch einer der größten Kritikpunkte, den ich beim neuen Bourne habe!)

- Die Actionszenen sind so lahm inszeniert, als wären wir in den 1950ern stehen geblieben, will heissen, sogar die ersten Bond Filme mit Connery haben dynamischere Action. (ja, die Plansequenz am Anfang ist beeindruckend, bis die Action losgeht.)

- Mendez ist einfach kein Action-Regisseur, und verhaspelt sich meistens im Finale, das war schon bei Skyfall so, konnte aber durch einige nette Ideen halbwegs gerettet werden, hier geht er vollends drauf

- Craigs Rumzicken schon Monate im Vorfeld der Dreharbeiten haben ein immer stärkeres bitteres Gefühl heraufbeschwört. Beispielsweise die Handy-Affäre: Er wollte partout nicht mit einem Sony-Gerät im Film gesehen werden, und hat sich dann mit mendez zusammen gegen Sony und für Apple gestellt. Bei einer Sony-Produktion geht das ja mal gar nicht, das müßte man als Profi ja wissen, aber nein, daher ist er ja in den ersten Sony-XperiaZ Werbungen nicht präsent...

Das alles mit seiner "Promotour" für den Film gekoppelt sind für mich eigentlich Grund genug, weitere Craig Filme höchstens später auf der Mattscheibe zu schauen. Sehr zickig, und großmäulig, etwas unproffessionell. Da war mir Brosnan von seinem Auftreten her deutlich professioneller.

Grundsätzlich achte ich ja eher auf die Qualität des Films als auf das Daneben, aber für mich gab es zwei-einhalb gute bis sehr gute Bond-Filme mit Craig und sowohl das Ende von Skyfall als auch Spectre sind für mich Vollkatastrophen und das liegt in meinen Augen bei Craig und seinem Buddy Mendez. daher gerne jemand anderen. (Was ja anscheinend erst mal nicht passieren wird)

Dünyayi Kurtaran Adam
Strubi
Hexenmeister
Geschlecht | 11.10.2016 | 09:33 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2016 09:37 Uhr editiert.

@ZSSnake
Ich bin da zwiegespalten. Auf den Charakter "Craig-Bond" bezogen, kann man das Ende so wirklich gut stehen lassen.
Auf der anderen Seite wirkte das Aufeinandertreffen von Bond und Blofeld in der "Höhle des Bösen" und die ganze Geschichte um diese Beiden doch arg konstruiert. Und der Charakter Blofeld wäre auch ziemlich verschenkt, wenn man das alles so stehen lässt. In einem weiteren Film könnte man da vllt noch ein bissl was retten, der Verbindung zwischen den Beiden und dem Charakter Blofeld selber mehr Tiefe geben.

Außerdem muss ich sagen, dass mir Spectre nach der zweiten Sichtung auch nicht mehr so gut gefällt, wie noch nach dem Kinobesuch. Deshalb würde mir ein Film mit der Qualität von Casino Royale als "krönenden" Abschluss der Reihe grundsätzlich schon zusagen.
Hmm...

Sully
Human Alias
Geschlecht | 11.10.2016 | 09:19 Uhr11.10.2016 | Kontakt
Jonesi

@Snake

Für mein Wissen um das Finale von Spectre, den ich noch nicht gesehen habe, ist es zwar jetzt zu spät, aber setze doch bitte für andere Leser eine Spoilerwarnung!

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!


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