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James Bond 25 (2020)

Ein Film von Cary Joji Fukunaga mit Daniel Craig und Ben Whishaw

Filmstart: folgtAction, Thriller
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James Bond 25

James Bond 25 Inhalt

Für den Film James Bond 25 und dessen Regie ist Cary Joji Fukunaga verantwortlich. Zu den Darstellern im Film gehören Daniel Craig, Ben Whishaw und andere. Der Filmstart von James Bond 25 ist für 2020 geplant.

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9 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
11.09.2018 13:15 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 699 | Reviews: 41 | Hüte: 59

luhp:

"Raoul Silvas Plan ergibt nicht mehr oder weniger Sinn als der des Jokers in "The Dark Knight". Sicherlich der Schwachpunkt des Films, aber als Mittel zum Zweck funktionierte er für mich perfekt."

Ob der mehr oder weniger Sinn macht als der Plan des Jokers, ist keine Verteidigung (abgesehen davon, dass der Plan des Jokers sich in TDK so oft ändert und auch noch zur Eskalations- bzw. Aktion/Reaktion-Struktur des Films passt) von "Skyfall", das ist allenfalls Kritik an "The Dark Knight". Und ob der für dich "perfekt" funktionierte ist nebensächlich, darum geht es hier gerade nicht. Es geht um die Qualität des Geschriebenen - und das Geschriebene ist voller Schwachsinnigkeiten und Plotpoints anderer Filme.

"Zu "Spectre": Für mich aktuell der zweitbeste Bond, eine Zweitsichtung steht aber noch aus. Hat nicht nur einen zusammenhängenden Plot,"

Guck ihn einfach nochmal und achte darauf, wie wenig gerade im zweiten Akt wirklich zusammenhängend und organisch erzählt wird.

"sondern verbindet zudem auch alle vier Craig-Bonds miteinander zu einer größeren Einheits als die Summe seiner Einzelteile."

Auf möglichst unelegante und wenig sinnvolle Art und Weise. Gerade Silva einzubeziehen ist an Deppertheit kaum zu überbieten.

"Der Oberhauser-Reveal kam für mich vollkommen überraschend und konnte dadurch eindrucksvoll seine Wirkung entfalten. Natürlich bedeutet "Blofeld" als Name hier erstmal nichts, der Film schildert ja seine Origin als Bondschurke. In weiteren Filmen könnte man dies theoretisch fortsetzen und ihn dann mit Narbe und Glatze zeigen."

"Natürlich bedeutet "Blofeld" [...] nichts" - eben, der Film will einem aber zu verstehen geben, dass das gerade ein ganz wichtiger Reveal ist. Das macht er auf Drehbuchebene, indem er die Szene an eine ganz wichtige Stelle packt und der Mendes unterstreicht das noch, wenn er für den Namen zum dramatischen Close Up schneidet. Der Witz an der Sache ist aber folgender: schneidet man Oberhausers "Blofeld" raus, ändert sich nichts am weiteren Handlungsverlauf. Der Twist hat für die Figuren absolut keine Bedeutung, der ist nur dafür da, dass das Bond-affine Publikum klatschen kann - und funktioniert deshalb auf gleiche Art und Weise wie der depperte "Khan!"-Reveal in "Star Trek into Darkness". Der hat Wirkung auf dich gehabt, weil DU weißt, wer Blofeld ist. Der hat auf Bond keine Wirkung gehabt, weil der nicht weiß, wer Blofeld ist, oder warum ihn gerade dieser Name kümmern sollte...

Bei "Spectre" handelt es sich auch um keine Originstory für Blofeld, der ist ja schon quasi da, wo er hingehört: sein Erzfeind ist Bond, er ist der Kopf von Spectre etc. pp. Das ist allenfalls eine Originstory für seine Narbe...

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luhp92 : : BOTman Begins
11.09.2018 09:31 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.167 | Reviews: 134 | Hüte: 325

@Silencio
"Das ist falsch."

Nein smile

Zu "Skyfall": Raoul Silvas Plan ergibt nicht mehr oder weniger Sinn als der des Jokers in "The Dark Knight". Sicherlich der Schwachpunkt des Films, aber als Mittel zum Zweck funktionierte er für mich perfekt.

Zu "Spectre": Für mich aktuell der zweitbeste Bond, eine Zweitsichtung steht aber noch aus. Hat nicht nur einen zusammenhängenden Plot, sondern verbindet zudem auch alle vier Craig-Bonds miteinander zu einer größeren Einheits als die Summe seiner Einzelteile. Der Oberhauser-Reveal kam für mich vollkommen überraschend und konnte dadurch eindrucksvoll seine Wirkung entfalten. Natürlich bedeutet "Blofeld" als Name hier erstmal nichts, der Film schildert ja seine Origin als Bondschurke. In weiteren Filmen könnte man dies theoretisch fortsetzen und ihn dann mit Narbe und Glatze zeigen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
11.09.2018 06:16 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 699 | Reviews: 41 | Hüte: 59

luhp:

"Mit "Die Welt ist nicht genug" schrieben sie das Drehbuch zum einzig guten Brosnan-Bond"

Das ist falsch.

"und danach folgten eben die vier Craig-Bonds, von denen meiner Meinung nach nur "Ein Quantum Trost" über ein mittelmäßiges Drehbuch verfügt."

"Skyfall" hat ein paar nette Metakommentare, der Plan des Bösewichts ergibt dafür absolut keinen Sinn, ist durchgehend vom Zufall abhängig (U-Bahn?) und das Drehbuch recycelt die eh schon überstrapazierte Trope des Bösewichts, der sich gefangen nehmen lässt - warum auch immer er das tut. "Spectre" hat einen kaum zusammenhaltenden Plot, der Oberhauser-Reveal ist mehr als blöde (Psst... dramatisch "Blofeld!" sagen kümmert kein Schwein, wenn der Name im Film nichts bedeutet), der gehört locker in die Bottom 5 unter den Bonds.

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luhp92 : : BOTman Begins
10.09.2018 18:55 Uhr | Editiert am 10.09.2018 - 18:56 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.167 | Reviews: 134 | Hüte: 325

@Silencio

Die einzige Drehbuch-Grütze, die Purvis und Wade meiner Meinung nach in ihrer Vita stehen haben, ist "Stirb an einem anderen Tag".

Mit "Die Welt ist nicht genug" schrieben sie das Drehbuch zum einzig guten Brosnan-Bond und danach folgten eben die vier Craig-Bonds, von denen meiner Meinung nach nur "Ein Quantum Trost" über ein mittelmäßiges Drehbuch verfügt.

Zudem schrieben sie das Drehbuch zur großartigen Bond-Parodie "Johnny English" mit Rowan Atkinson.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
10.09.2018 13:43 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 699 | Reviews: 41 | Hüte: 59

luhp:

Seine Drehbücher sind meist ordentlich strukturiert ("Die Mumie" ist zB bei weitem nicht so schlecht, wie er gerne gemacht wird und die meisten Probleme lassen sich eher auf Post Production und "hier brauch ich einen Tom Cruise-Spruch!" zurückführen - also klassisches Produzentengehabe), funktional und ohne viel Fett dran. Der McQuarrie ist schon ein guter und hat bei weitem nicht so viel Grütze in der Vita, wie es Purvis und Wade haben. Gerade "Spectre" sollte einem zu denken geben...

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luhp92 : : BOTman Begins
09.09.2018 20:14 Uhr | Editiert am 09.09.2018 - 20:18 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.167 | Reviews: 134 | Hüte: 325

@Silencio

Operation Walküre: Klassisches, solides Biopic-Drehbuch. Nicht schlecht, aber eben auch nichts Besonderes.

Edge of Tomorrow: Punkt für dich. Das hatte ich gar nicht im Sinn, ist tatsächlich ein gutes Drehbuch. Zumindest bis zur Wendung am Ende, danach verfällt es dem Schema F von Hollywood-Actionern.

Mission Impossible 5: Mittelmäßiges Drehbuch. Gut sind die IMF-Gruppendynamik, der Schurke und die Verkittung der Actionszenen. Die Handlung wäre gerne komplex und wendungsreich, ist aber leicht zu durchschauen. Zudem wenig eigenständig, Vieles kennt man schon aus früheren Filmen. Humor bis auf großartige Ausnahmen mies.

Mission Impossible 6: Schlechtes Drehbuch. Viel zu lang bzw. zu dünn für die lange Laufzeit, mangelhafte inhaltliche Tiefe, mieser und nicht bedrohlicher Klischee-Schurke, Gruppendynamik besteht auch nicht mehr, aber das ist inhaltlich so gewollt und kreide ich dem Film nicht an. Rebecca Ferguson, Vanessa Kirby und Henry Cavill bleiben wegen des Drehbuchs unter ihren Möglichkeiten.

Über seine restlichen Drehbücher, wie sein Oscar-prämiertes Drehbuch zu "Die üblichen Verdächtigen", kann ich jetzt nicht urteilen. "The Tourist", "Jack and the Giants" und "Die Mumie" kamen bei Kritikern und beim Publikum dagegen ja nicht so gut an.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
09.09.2018 18:45 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 699 | Reviews: 41 | Hüte: 59

luhp:

"Nur sollte man ihn meiner Meinung nach nicht das Drehbuch schreiben lassen oder ihm zumindest weitere Drehbuchautoren zur Seite stellen."

Was? Der Mann hat durchgehend gute Drehbücher geschrieben (ich nehm den neuen M:I da mal raus, den hab ich noch nicht gesehen), warum sollte man den nicht das Drehbuch schreiben lassen?

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luhp92 : : BOTman Begins
09.09.2018 18:34 Uhr | Editiert am 09.09.2018 - 18:39 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.167 | Reviews: 134 | Hüte: 325

Wenn es nach mir ginge, könnte man Christopher McQuarrie als Regisseur casten, Agentenaction beherrscht er schließlich perfekt (siehe "Mission: Impossible 5 & 6).

Nur sollte man ihn meiner Meinung nach nicht das Drehbuch schreiben lassen oder ihm zumindest weitere Drehbuchautoren zur Seite stellen. Am besten wäre es wohl, man behält die alten, Neal Purvis, Robert Wade und Paul Haggis bzw. John Logan haben da für die Craig-Reihe meistens gute bis sehr gute Arbeit geleistet. "Ein Quantum Trost" einmal ausgenommen, aber selbst der ist besser als sein Ruf.

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luhp92 : : BOTman Begins
01.06.2016 23:02 Uhr | Editiert am 01.06.2016 - 23:03 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.167 | Reviews: 134 | Hüte: 325

@Moviejones

Eurer "The Night Manager" Review zieht mittlerweile größere Kreise wink

Glaubt man den Gerüchten, gehört Susanne Bier zu einer größeren Auswahl an Regisseuren, die für Bond 25 in Betracht gezogen werden.
Danny Boyle und Christopher Nolan sollen ebenfalls zu dieser Auswahl gehören.

http://www.radiotimes.com/news/2016-05-31/night-manager-director-in-the-frame-to-take-over-james-bond-films-from-sam-mendes

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