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A Million Ways to Die in the West

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So wild wie der Westen

A Million Ways to Die in the West Kritik

A Million Ways to Die in the West Kritik
6 Kommentare - 28.05.2014 von Moviejones
Wir haben uns "A Million Ways to Die in the West" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
A Million Ways to Die in the West

Bewertung: 3.5 / 5

Der Wilde Westen im Jahr 1882, nur etwas für harte Kerle - ganz harte. Denn der Wilde Westen ist tödlich und nur die Stärksten überleben. Schafzüchter Albert (Seth MacFarlane) ist dagegen das Paradebeispiel dessen, wie ein Mann auf keinen Fall sein sollte: Colts sind nicht sein Ding, Schlägereien auch nicht und an sich ist Albert nur ein großer Feigling, der mit den ganzen tödlichen Gefahren nichts anfangen kann. Dann flüchtet auch noch Freundin Louise (Amanda Seyfried) und Albert trifft durch Zufall auf die bildhübsche und toughe Anna (Charlize Theron), beide verstehen sich sofort prächtig. Anna will Albert sogar helfen, das Herz von Louise zurückzuerobern und aus Albert einen gestandenen Mann machen. Doch schnell kommen sich die beiden näher. Wenn sie nur nicht die Frau des gefürchteten Revolverhelden Clinch (Liam Neeson) wäre - und der mag es gar nicht, wenn fremde Männer mit seiner Puppe anbandeln...

Als Seth MacFarlane 2012 mit seinem politisch unkorrekten Regiedebüt Ted für Schlagzeilen sorgte, rechnete kaum einer mit solch einem durchschlagenden Erfolg. Mit A Million Ways to Die in the West soll dieser wiederholt werden und so kombiniert MacFarlane den Wilden Westen mit Gags und zotigen Sprüchen, so wie wir es von ihm gewohnt sind. Der kleine, feine Unterschied dieses Mal: MacFarlane steht als Hauptdarsteller selbst vor der Kamera und gibt den sympathischen, nie um einen flotten Spruch verlegenen Albert. Der ganz große Schauspieler ruht ihm zwar nicht inne, aber für eine Komödie dieser Couleur bringt er genau das richtige Charisma mit.

Trailer zu A Million Ways to Die in the West

Damit der Film rund wird, war MacFarlane schlau genug, auf ein paar bekannte Stars zu setzen. Vor allem Liam Neeson nimmt man dank der deutschen Synchronstimme die Rolle des Fieslings sofort ab. Zwar wird er genau wie Charlize Theron nicht gefordert, aber das spielt auch keine so große Rolle. Wichtig ist, dass die Chemie stimmt und die Figuren passend wirken, und das ist in A Million Ways to Die in the West auf jeden Fall der Fall. Auch bei den Nebenrollen setzte MacFarlane auf bekannte Gesichter, seien es Giovanni Ribisi, Neil Patrick Harris oder Sarah Silverman. Vor allem das Zusammenspiel von Ribisi/Silverman ist immer wieder für einen Lacher gut.

Von denen gibt es in A Million Ways to Die in the West übrigens eine ganze Menge. Sehen wir von einigen Gags unterhalb der Gürtellinie ab, die wirklich zu sehr in Richtung Fäkalhumor gehen, hält sich MacFarlane dieses Mal sogar zurück und liefert unterhaltsame Witze für alle Altersgruppen. Vor allem die Gags, die mit den Unterschieden 1882 und Gegenwart spielen, sind gelungen. Auch die ganze Reihe an Gaststars, die MacFarlane im Film unterbrachte, sorgt immer wieder für Lacher. An der Stelle wollen wir bewusst keine Namen nennen, aber ein Gag sticht hier besonders hervor. Der Nerd in uns hat nur den einen Kritikpunkt, dass MacFarlane bei der Jahreszahl nicht genau genug gearbeitet hat. Aber der und viele andere Gags zünden sonst prächtig. Zwar arbeitet er oft nach der "Viel hilft Viel"-Methode, aber wenn so viele Witze auch beim Publikum ankommen, kann das nicht verkehrt sein.

Fans von Seth MacFarlane machen mit A Million Ways to Die in the West nichts verkehrt. Auch Zuschauer, die eventuell mit Ted nichts anfangen konnten, dürfen einen Blick wagen, wenn Western ihr Genre ist und sie auf freche Komödien stehen. Uns hat MacFarlanes neuer Film besser gefallen als seine Teddygeschichte, auch wenn er auf manch zotige Gags ruhig hätte verzichten können, funktioniert nämlich auch ohne.

A Million Ways to Die in the West Bewertung
Bewertung des Films
710

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6 Kommentare
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Hanjockel79 : : Moviejones-Fan
01.07.2015 11:49 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.13 | Posts: 4.750 | Reviews: 36 | Hüte: 237
@ Sully
Ein bestimmter Cameo ließ mich dahin schmelzen. Wer den Film kennt und meinen Filmgeschmack, der weiß sicher was ich meine.
Diese Szene war echter Fan Service!

Schön zu lesen das dir mindestens ein Cameo in dem Film auch so gefallen hat. :-D Ich finde auch 2 der 3 Cameos richtig super. Eigentlich sind das für mich die geheimen Highlights des Films und viel besser wie manche Ideen für Filmübergreifende Universen heutzutage. *skeptisch mit hochgezogener Augenbraue zu den geplanten Robin Hood Filmen schau* Einzig das Ryan Renolds Cameo lies mich etwas emotionslos.^^
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Sully : : Elvis Balboa
01.07.2015 00:06 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.555 | Reviews: 30 | Hüte: 546
Gerade spontan gesehen und wirklich positiv überrascht!
Mit der MJ Kritik gehe ich in restlos allen, positiven und negativen Punkten konform.
Ergänzen möchte ich noch, dass der Film unerwartet viel Charme hatte!
Ein bestimmter Cameo ließ mich dahin schmelzen. Wer den Film kennt und meinen Filmgeschmack, der weiß sicher was ich meine.
Diese Szene war echter Fan Service!

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Leia : : Prinzessin
13.06.2014 23:02 Uhr
1
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 558 | Reviews: 13 | Hüte: 56
Das war mal wieder ein richtig schönes Kinoerlebnis! Da ich Ted ganz witzig fand und bereits den Trailer hierzu gut abfeiern konnte, war ich auf einen entspannten Filmabend vorbereitet. Aber dann wurde ich sogar nochmal positiv überrascht! Neben den üblichen Fäkalwitzen hatte der Film im Minutentakt auch viele andere Lacher parat. Und ich habe schon lange keine Komödie gesehen, in der so viele Figuren so enorm sympathisch und liebenswert sind, allen voran Giovanni Ribisi und Sarah Silverman! Die beiden Hauptdarsteller Charlize Theron und Seth McFarlane standen dem im nichts nach und haben zusammen unheimlich gut harmoniert. Ich würde mich freuen, Seth öfter vor der Kamera zu sehen, denn er strahlt eine große Leichtigkeit und Spielfreude aus, da macht es riesig Spaß, zuzuschauen.

Aber am allergeilsten waren die vielen Cameos! Das hat das Filmherz in die Höhe schnellen lassen! Hach ja... hätte glatt nochmal Lust auf den Film! smile

Hören Sie... ich weiß nicht, wer Sie sind, und auch nicht, woher Sie kommen, aber von jetzt an tun Sie, was Ich Ihnen sage, OK!?!

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CainAbel : : Moviejones-Fan
04.06.2014 08:37 Uhr
0
Dabei seit: 14.11.13 | Posts: 28 | Reviews: 0 | Hüte: 0
Die Kritik trifft den Nagel auf den Kopf!
Ich konnte mit Ted aber scho überhaupt nix anfangen, fand mich von "A million ways..." super unterhalten.
Kann den Film nur empfehlen!
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Eastwood : : Moviejones-Fan
29.05.2014 23:00 Uhr
0
Dabei seit: 21.11.12 | Posts: 875 | Reviews: 0 | Hüte: 18
Ist aber ganz schön gut bei euch weggekommen. Wird sonst überall zerrissen.
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sittingbull : : Häuptling
28.05.2014 11:37 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61
"Auch Zuschauer, die eventuell mit Ted nichts anfangen konnten, dürfen einen Blick wagen, wenn Western ihr Genre ist und sie auf freche Komödien stehen"

He! Damit bin ich gemeint! laughingD haha

Schöne knackige Kritik. Mal sehen ob ich mir das Ding reinziehe smile Klingt nicht so schlecht smile
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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