Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Mein Filmtagebuch...
Eddie the Eagle - Alles ist möglich gesehen am  
ReWatch Reminder nicht öffentlich
Bitte logge dich ein...
x

Eddie the Eagle - Alles ist möglich (2016)

Ein Film von Dexter Fletcher mit Taron Egerton und Hugh Jackman

Kinostart: 31. März 2016105 Min.FSK6Biographie, Sport
Meine Wertung
Ø MJ-User
Mein Filmtagebuch
Alle 4 Trailer

Eddie the Eagle - Alles ist möglich Inhalt

Michael "Eddie" Edwards träumte seit seiner Kindheit davon, an Olympischen Spielen teilzunehmen. Nachdem er es nicht geschafft hatte, sich als Abfahrtsläufer für die Olympischen Winterspiele 1984 zu qualifizieren, zog er nach Lake Placid, um fleißig zu trainieren und seine Chancen fürs nächste Mal zu verbessern. Doch das Geld reichte nicht, also wechselte er einfach zum Skispringen, da Großbritannien in dieser Kategorie keine anderen Bewerber hatte. Ohne Konkurrenz war die Qualifikation reine Formsache, und so vertrat Edwards sein Land als erster britischer Skispringer überhaupt bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary. Weil er extrem kurzsichtig war, trug er immer eine Brille mit daumendicken Gläsern, die beim Sprung beschlug und ihn praktisch blind machte.

Zur Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Zur Galerie
Alle News zum Film
Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Eddie the Eagle - Alles ist möglich und wer spielt mit?

OV-Titel
Eddie the Eagle
Format
2D/3D
Box Office
46,15 Mio. $
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechs Jahren".
Spannende Filme
Horizont erweitern

Was denkst du?
3 Kommentare
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
16.02.2018 00:16 Uhr | Editiert am 16.02.2018 - 00:17 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.761 | Reviews: 122 | Hüte: 292

@MrBond

Wie ich vorhin gelesen habe, fungierte Eddie the Eagle für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver als einer der Fackelträger. So kann man Athleten und Olympiateilnehmer wie ihn natürlich auch ehren!

"Cool Runnings" werde ich mir morgen oder spätestens in den nächsten Tagen ebenfalls anschauen. Bei der diesjährigen Winterolympiade gibt es übrigens "Cool Runnings 2.0", weil nun das erste Mal eine weibliche Bobmannschaft aus Jamaika antritt :-)

Unter dem Wikipedia-Artikel zu Michael Edwards sind noch weitere krasse Olympia-Außenseiter verlinkt wie die Freistilschwimmer Éric "the Eel" Moussambani und Paula "the Crawler" Bolopa, der 100m-Läufer Trevor "the Tortoise" Misipeka und der Skilangläufer Philip Boit.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
MrBond : : Moviejones-Fan
15.02.2018 23:52 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.234 | Reviews: 13 | Hüte: 271

@Luhp

Jup, es sind diese besonderen und sympathischen Aussenseiter, die sich immer wieder weltweit tapfer in die Herzen der Menschen "kämpfen". Das ist es, was wir so an ihnen lieben: Dabei sein ist alles. Es geht nicht darum, zu gewinnen und einen Haufen Kohle zu kassieren. Ähnlich auch damals der Jamaikanische Viererbob (ebenfalls verfilmt unter dem Titel Cool Runnings) und erst vor 4 Jahren bei den Olympischen Spielen in Sotschi, als Star-Geigerin Vanessa Mae für ihr Heimatland Thailand beim Riesenslalom antrat. Sie schaffte die Abfahrt ohne Fehler, kam aber mit Abstand auf den letzten Platz. Trotzdem freute sie sich, wie eine Siegerin - und die Zuschauer mit ihr. Leider kam später heraus, dass ihre Qualifikationsresultate gefälscht waren, wodurch sie rückwirkend gesperrt wurde... ich hätte da ein Auge zugedrückt ^^

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
15.02.2018 22:58 Uhr | Editiert am 15.02.2018 - 23:08 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.761 | Reviews: 122 | Hüte: 292

"The most important thing in the Olympic Games is not winning but taking part."
- Pierre de Coubertin, Wiederbeleber der Olympischen Spiele -

"Eddie the Eagle" ist eine Feel-Good-Sportdramödie, bei der das "Feel Good" ganz groß geschrieben wird. Taron Egerton spielt den schrägen Loser und Außenseiter Michael "Eddie" Edwards, der sich seinen Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllen möchte, mit so viel Begeisterung und Leidenschaft, dass mir als Zuschauer das Herz aufgeht und ich ihn einfach sympathisch finden muss. Eddies versoffenen, rauchenden und psychisch gebrochenen Trainer hätte man mit Hugh Jackman nicht besser besetzen können, seine Wolverine-Attitüde reicht vollkommen aus, um dem Charakter Leben einzuhauchen.

Bereichernder Nebencast: Christopher Walken, Jim Broadbent und Iris Berben.

Die warmen, eindrucksvollen Bilder und Matthew Margesons an "Chariots of Fire" angelehnter 80er-Synthiepop-Soundtrack verwandeln Eddies Olympia-Abenteuer in ein mitreißendes Sportmärchen, in dem es keine Rolle spielt, dass das Drehbuch eigentlich nicht der Rede wert ist und es mit den wahren Begebenheiten nicht allzu genau nimmt.

Und das Schönste an der Sache: Michael Edwards ist nicht der einzige sondern nur der bekannteste solcher unwahrscheinlichen Olympia-Teilnehmer! Diese Geschichte wiederholt sich ständig und der Grund, warum ich mir "Eddie the Eagle" gerade jetzt angeschaut habe, findet sich in den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

Der 31-jährige Akwasi Frimpong konnte sich nun nach 15 Jahren endlich den Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen erfüllen, wie Edwards versuchte er es mit mehreren Sportarten, bis er jetzt schließlich im Skeleton Erfolg hatte. Er tritt als alleiniger Athlet für sein Heimatland Ghana an, heute hatte er seine ersten Läufe, morgen folgt dann die Entscheidung. Also Daumen drücken! :-)

Meine Bewertung
Bewertung

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Forum Neues Thema