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Mein Filmtagebuch...
Once Upon a Time... in Hollywood gesehen am  
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Once Upon a Time... in Hollywood (2019)

Ein Film von Quentin Tarantino mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt

Kinostart: 15. August 2019165 Min.FSK16Drama, Komödie
Meine Wertung
Ø MJ-User (27)
Mein Filmtagebuch

Once Upon a Time... in Hollywood Inhalt

1969 in Los Angeles, als Hippie-Hollywood seinen Höhepunkt erreicht hat. Rick Dalton (DiCaprio), ehemaliger Star einer Westernserie, und sein langjähriges Stuntdouble Cliff Booth (Pitt) mühen sich ab, in einem Hollywood groß rauszukommen, das sie nicht mehr wiedererkennen. Aber Rick hat eine sehr berühmte Nachbarin... Sharon Tate.

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Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Once Upon a Time... in Hollywood und wer spielt mit?

OV-Titel
Once Upon a Time... in Hollywood
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".
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Was denkst du?
66 Kommentare
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HitmanXXL : : Moviejones-Fan
26.11.2019 22:21 Uhr | Editiert am 26.11.2019 - 22:23 Uhr
0
Dabei seit: 12.05.13 | Posts: 79 | Reviews: 5 | Hüte: 1

Es wird eine Geschichte erzählt. Diese wird sehr gut erzählt. Mein Knackpunkt war, dass ich die Geschichte für nicht erzählenswert gehalten habe. Alles andere war genial. Tolle Texte, super Szenenbilder, super Kamera und klasse Musik. All das lässt einen leicht in den Film eintauchen. Nur leider fand ich die Geschichte nicht gut. Daher 4/5

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MrBond : : Imperialer Agent
26.09.2019 11:25 Uhr | Editiert am 26.09.2019 - 11:26 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.178 | Reviews: 23 | Hüte: 470

Ein Film, der bei mir in der Nachlese reifte...

Hier geht`s zu meiner Kritik

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Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
15.09.2019 18:14 Uhr | Editiert am 15.09.2019 - 18:15 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.085 | Reviews: 180 | Hüte: 406

@eli4s
"Mal anders betrachtet: wenn jemand die Geschichte um Manson nicht kennt, wären dass einfach nur drei beliebige Einbrecher mit nem Sprung in der Schüssel gewesen, die eigentlich mit der gesamten Handlung nichts zu tun hatten."

Mein Bruder kannte vor dem Film weder Charles Manson noch Sharon Tate. Für ihn war nur unverständlich, warum Sharon Tate so wichtig in dem Film ist, alles bezüglich der Manson-Kommune geht jedoch aus dem Film hervor. Die drei Einbrecher haben schließlich mit der normalen Handlung etwas zu tun, Cliff kennt sie ja von der Ranch und da ist Tex bereits der Mann in charge, solange Manson abwesend ist.

Ungeschönte Gewalt durch die Manson-Kommune fehlt, das stimmt.

Über Rick und Cliff macht sicht Tarantino gelegentlich lustig, aber er stellt sie nie lächerlich dar. Viel mehr zeichnet er doch ein detailliertes und vielschichtiges Portrait eines Altschauspielers und eines Stuntmans, über ihre Arbeit, über ihren Werdegang, über den Wettstreit mit Konkurrenten, über das Bild in der Öffentlichkeit usw.

Zu den narrativen Setpieces, da gibt es meiner Meinung nach schon Einige:

  • insbesondere Cliff auf der Spahn-Ranch
  • für mich eben auch das Finale im Haus von Rick
  • Rick und das Mädchen
    erweitert das Duell mit dem jüngeren, beliebten Schauspieler (Timothy Olyphant)
  • Cliff und Pussycat von der Manson-Kommune, die er ständig in der Stadt trifft
  • Sharon Tate im Kino

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
15.09.2019 16:38 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.095 | Reviews: 33 | Hüte: 55

@Silencio

Aber die Ernsthaftigkeit hat der Film doch auch, spätestens mit seinem bittersüßen Ende, von dem wir ganz genau wissen, dass es das nur im Kino geben kann. Da unterschlägst du ja eine Partei, die auch immer mit Empathie behandelt und voller Würde gezeigt wird: nämlich Sharon Tate.

da hast du Recht. Da stimme ich dir aber auch zu. Diese Szene danach/die eigentlich letzte Szene des Films funktionierte für mich auch wieder. Hätte aber mit etwas mehr Ernsthaftigkeit vorher meiner Meinung nach noch besser funktioniert.
Mir geht es ausschließlich um die Szene mit Brad Pitt und den drei Mansonanhänger*innen.

Wie gesagt: dass da kein Pay Off ist, ist genau der Punkt, der da ausgedrückt werden soll. Die Tragödie ist doch, [...]


Ja, aber von Tragödie ist hier ja keine Spur mehr zu sehen. Das ist ja genau, was ich vermisse. Dass Tarantino es verpasst, das nochmal emotional klar zu machen. Und dann eben mit aller Kraft zurückschlägt.

Sondern dass er - für mich - eine Inszenierung wählt, die aufgrund ihrer Tonalität keine emotionale Bindung gewährt, keine Spannung. Kein wirklicher Zusammenhang zwischen den Figuren besteht, dies nicht richtig aufgebaut wurde (anders als bei Django oder Basterds). Und entsprechend auch kein "Relief", keine "Katharsis" da ist, weil mir die Szene einfach zu flappsig und komödiantisch inszeniert war.
Dieses schlechte Omen von dem du sprichst, genau das sollte er doch nutzen, um jetzt nochmal die Ernsthaftigkeit, den Ernst der Lage zu verdeutlichen.

Du hast recht, dass eine Tragik in der Zusammenhangslosigkeit und der Zufälligkeit der Opfer liegt, dass habe ich glaube ich auch nicht gemeint, als ich von Beiläufigkeit sprach. Sondern eher im dramatischen Sinn, was primär mit dem Tonfall der Szene zu tun hat.

Wenn der Film zweieinhalb Stunden schlendert und in Nostalgie schwelgt, hätte ich mir gewünscht und es dramaturgisch sinnvoll erachtet, am Ende uns nochmal kurz an die Ernsthaftigkeit zu erinnern, dass da etwas zu kippen droht. Kurz nochmal einen Schlag in die Magengrube, bevor er alles zum Positiven auflöst. Aber das passiert eben nicht. Er inszeniert es so, dass ich es jedenfalls nicht ernst nehmen konnte.
Ich finde auch, dass das was du sagst das gar nicht ausschließt, ganz im Gegenteil. Wir sind glaube ich gar nicht sooo weit voneinander entfernt, ziehen aber einen anderen Schluss.

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Silencio : : Moviejones-Fan
15.09.2019 14:48 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.712 | Reviews: 47 | Hüte: 176

eli4s:

Aber die Ernsthaftigkeit hat der Film doch auch, spätestens mit seinem bittersüßen Ende, von dem wir ganz genau wissen, dass es das nur im Kino geben kann. Da unterschlägst du ja eine Partei, die auch immer mit Empathie behandelt und voller Würde gezeigt wird: nämlich Sharon Tate.

Wie gesagt: dass da kein Pay Off ist, ist genau der Punkt, der da ausgedrückt werden soll. Die Tragödie ist doch, dass es die Tate und ihre Freunde erwischt hat, weil sie halt zufällig das falsche Haus gemietet (oder gekauft, ich weiß es nicht mehr) haben. Darauf geht der Film ein: es besteht schlichtweg kein Zusammenhang zwischen irgendwas, was die Figuren im Film getan haben und das es gerade sie trifft. Da wird dann ein bisschen mit der Schicksalhaftigkeit der Sache gespielt, obwohl genau das dann aufgelöst wird. Eine Einstellung auf das Straßenschild des Ciello Dr. hat ja genau die Funktion: wir, die den Fall kennen, können das ja fast nur als schlechtes Omen verstehen - für sich genommen ist die Einstellung aber dann auch noch vollkommen bedeutungslos, wenn wir eben nicht wissen, warum sie was bedeuten soll. Ähnlich ist es dann mit den Ereignissen, die ultimativ zum Ende führen. Da wird dann ganz ähnlich einer True Crime-Doku jeder Schritt der vermeintlichen Opfer inklusive Zeitangaben nachgezeichnet, aber letztendlich hat auch das nichts mit dem Ende zu tun.

Was du auch ansprichst: Tarantino wechselt zwischen den gewünschten Gewalt-Modi hin und her, um die gewünschten Gefühle beim Zuschauer zu erzeugen. Was ist denn, wenn er bei "Once Upon A Time in Hollywood" genau diesen Wechsel nicht inszeniert (wobei ich da zumindest zum Teil widersprechen würde), gerade WEIL er will, dass wir in Bezug auf die Manson Family eine gewisse Haltung einnehmen?

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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eli4s : : Moviejones-Fan
15.09.2019 13:39 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.095 | Reviews: 33 | Hüte: 55

@luph92

da stimme ich dir ja schon zu, wobei ich denke, dass diese Motive ziemlich untergehen, da Tarantino den Mansons in seinem Film kaum Zeit einräumt, was auch an sich keine schlechte Idee ist. Aber dann muss er meiner Meinung nach eben ein anderes Ende liefern. Da die wenigen Andeutungen für mich nicht ausreichten, um diesem Ende, insbesondere in dieser Weise, groß Bedeutung zu geben.
Mal anders betrachtet: wenn jemand die Geschichte um Manson nicht kennt, wären dass einfach nur drei beliebige Einbrecher mit nem Sprung in der Schüssel gewesen, die eigentlich mit der gesamten Handlung nichts zu tun hatten.

Und trotz allem kann man das immer noch nicht so lächerlich darstellen.

was @silencio nämlich übersieht:

ja, auch die Nazis, der Klan werden in Basterds & Django lächerlich gemacht. Trotzdem gibt es in beiden Filmen Sequenzen, die die hinterliegenden Themen ernst nehmen und die Brutalität auch zeigen. Hier spricht Tarantino ja auch im Hinblick auf die Gewalt von zwei verschiedenen Darstellungen in seinen Filmen. Einmal die "kathartische" Gewalt am Ende, wenn Django aufräumt. Und einmal die ungeschönte Gewalt zum Beispiel gegen die Sklaven. Da wechselt er dann auch entsprechend dem gewünschten Gefühlszustand des Zuschauers von einer zur anderen. In Once upon a time... kommt die ernste Seite eigentlich nicht vor.

Darüberhinaus, was ich noch wichtiger finde:

In Basterds zB. werden die Nazis lächerlich gemacht. Die Rache, personifiziert durch Shoshanna, letztlich durch das Kino usw., ist aber alles andere als lächerlich, sondern ein Triumph über die Geschichte. Hier ist es absolut ein Payoff, in vielerlei Hinsicht. Nicht nur persönlich für Shoshanna, auch eben der Sieg über das NaziRegime, der Sieg des Kinos etc.

In Once upon a time werden am Ende beide Parteien lächerlich gemacht. Leo sowieso durch den ganze Film, als abgewrackter, überheblicher "Star". Der unzurechnungsfähige Cliff, der kaum weiß, wie ihm geschieht und ohnehin nur zufällig da ist.

(Nebenbei erinnert er sich ja doch dunkel an Tex. Wobei das ja gerade mein Punkt ist. Die sind für ihn niemand. Er hat mit den Typen gar nichts zu schaffen. Deshalb ja der fehlende "Payoff")

@MB80

naja, er bricht ja die Erwartungshaltung schon damit, dass die Mansons eben an Cliff geraten und ordentlich eins drauf kriegen. Das kann er auch tun, und meiner Meinung nach effektiver, wenn er es ernst ankündigt und spielt. Nämlich wenn er uns bis zuletzt in der Erwartung hält, dass etwas schlimmes passieren wird. Den Eindruck vermittelt der Film aber zu keinem Zeitpunkt und insbesondere das Ende ist dafür viel zu flappsig.

@Luhp92 nochmal zu den Setpieces

ich dachte jetzt eher an ein narratives Setpiece, ein in sich geschlossene Szene/Sequenz, die für sich selbst steht. Zb: Die Burger Szene, Goldene Uhr, oder die Überdosis in Pulp Fiction, die erste Szene in Basterds oder die in der Bar. Oder die Geschichte vom alten Ben in Django, um mal nur bei Tarantino zu bleiben.
Bei Once upon... sind mir wenig Szenen in der Art im Gedächtnis geblieben.

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MB80 : : Cheddar Goblin
15.09.2019 10:54 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.223 | Reviews: 26 | Hüte: 89

eli4s:

Da ist man mal zwei Tage raus, da kommen einem zwei zuvor ;)

Ich denke halt, dadurch dass Tarantino die Ereignisse so ankündigt wie in deiner Kriminal-Doku, spielt er mit unserer Vorstellung von Dramatik und was wir jetzt zu erwarten haben. Denn was dann kommt, oder kommen muss, die Erwartung ist ja nur da, weil die wahren Ereignisse so fest in unser pop-kulturelles Hirn gebrannt sind. Aber hier sind wir im Medium Film, und da nimmt er sich die Freiheit, wie unten angesprochen, die Mansons einfach der Lächerlichkeit zu übergeben, und ihnen, wie bei den "Basterds", ihren Nimbus zu nehmen. Das, wie du sagst, das Ende "straight" sein sollte, ist ja nur unsere Erwartungshaltung.

Ebenso finde ich luhp92s Kommentar ganz interessant, denn ja, Tarantino musste sich ja öfters dieser "was richten sie evtl. mit der Gewalt in ihren Filmen an?" Rhetorik stellen. Dass die Mansons im Film explizit sagen, sie gehen gegen die Gewaltdarsteller vor, geht locker als Gegenkommentar von ihm durch, denn für ihn ist Filmgewalt ja einfach Filmgewalt... Ich könnte mir gut vorstellen, dass er hier Leute verarscht, die seine Filme tatsächlich für die Gewalt kritisieren, und diesen Moment als seine Beichte interpretieren könnten... nur das er danach daraus eine Farce macht ;)

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Silencio : : Moviejones-Fan
15.09.2019 10:29 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.712 | Reviews: 47 | Hüte: 176

eli4s:

Dass sich das Ganze eben nicht wie ein Pay Off anfühlt, ist doch der Punkt der Angelegenheit. Es geht doch (auch) in dem Film darum, die klassische Ursache/Wirkung-Konstruktion von Geschichten aufzubrechen - deswegen hängen die einzelnen Episoden kaum zusammen, deswegen macht die Handlung einen Sprung von x Monaten, deswegen erinnern sich Cliff und Tex nicht aneinander. Zusätzlich wird die Manson Family ja ganz bewusst der Lächerlichkeit preisgegeben (wie bereits die Nazis in "Inglourious Basterds" oder der Klan in "Django Unchained"), um sie eben von ihrem popkulturellen Podest runterzuholen.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
14.09.2019 20:21 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.085 | Reviews: 180 | Hüte: 406

@eli4s

Für mich fühlte es sich wie ein Pay-Off an. Die Manson-Kommune wird in OUATIH ja als Reaktion auf das Hollywood dargestellt, welche Kindern (die speziell hier nun junge Erwachsene sind) Gewalt, Kriminalität und Mord im Kino und TV anerzieht. Tarantino wird selbst ja auch oft vorgeworfen, zu brutale oder gewaltverherrlichende Filme zu drehen. Die Manson-Kommune möchte diesem Hollywood die eigene Medizin zu fressen geben, Tarantino schreitet da aber ein und sagt "Ist nicht", indem er den Manson-Killern Cliff Booth entgegenstellt, der selbst auf Drogen mit ihnen noch locker kurzen Prozess macht.

Wie kann ein Setpiece denn noch größer sein als die Rekreierung des Hollywood-Bildes von Los Angeles und Hollywood der 1960er Jahre?^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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eli4s : : Moviejones-Fan
13.09.2019 13:09 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.095 | Reviews: 33 | Hüte: 55

@MB80

hat sich das Ende für dich nach einem Payoff angefühlt? Für mich fühlte es sich eher nach einer zufälligen und unbeutenden Begegnung an, die ja auch durch die Komik (Darstellung der Mansonanhänger, Pitt auf Droge (not funny!)) untergraben wird. Ich denke, wenn er das Finale eher straight und ernst ausspielt und es eben auch mehr so ankündigt, dann wäre der Effekt deutlich stärker gewesen, was da tatsächlich passiert, beziehungsweise passiert wäre, wenn Tarantino nicht erneut die Geschichte umschreibt. Keine Ahnung.

Ich denke, da ist schon einiges im Film drin und würde auch sagen, dass sich mehrfaches Schauen hier möglicherweise noch auszahlen könnte. Aber bsiher denke ich, dass der Film strukturell einige Probleme hat. Muss auch sagen, dass mir die großen "Set-Pieces" eines Tarantino hier eher gefehlt haben, wenn ich mal so drüber nachdenke..

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MovieClubGermany : : Moviejones-Fan
12.09.2019 23:24 Uhr
0
Dabei seit: 06.03.19 | Posts: 32 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Ich habe mir den Film am 20. August 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Endlich gesehen und alle Erwartungen wurden erfüllt.

Meine Bewertung
Bewertung

MovieClubGermany

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
12.09.2019 09:33 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.323 | Reviews: 2 | Hüte: 228

@eli4s @MB80

"Di Caprio und Pitt sind wunderbar zusammen, auch wenn Pitt hier die Show stiehlt."

Damit rennst du hier gerade offene Türen ein glaube ich...

Definitiv. Für mich ist Pitt der eigentliche Star des Films.

Die Academy hat dieses Jahr keine leichte Aufgabe, wem sie den Oscar gibt. Pitt könnte als Nebendarsteller und (wenn er in Ad Astra nochmals solch eine Leistung abruft) Hauptdarsteller einen Oscar bekommen, Di Caprio oder Joaquin Phoenix (muss man mal Joker abwarten) könnten ebenfalls den Oscar für die Hauptrolle bekommen. Dieses Jahr wird es spannend. Wenn OUATIH keinen Oscar bekäme, wäre das ein riesen Skandal.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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MB80 : : Cheddar Goblin
12.09.2019 00:10 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.223 | Reviews: 26 | Hüte: 89

eli4s:

"So, bei mir hats nun auch ohne weitere Vorfälle geklappt mit dem Film. "

Cheers -)

"Di Caprio und Pitt sind wunderbar zusammen, auch wenn Pitt hier die Show stiehlt."

Damit rennst du hier gerade offene Türen ein glaube ich...

" Tarantino hätte durchgehend im Hinblick auf das Ende eine Bedrohung aufbauen sollen. In einer Szene im Hippie/Manson Camp funktioniert das sogar kurzzeitig."

Hmm... ich denke schon das hat er, und wenn er nur damit gespielt hat, dass wir denken zu wissen, wo die Geschichte enden muss... Aber da ist so viel Film in diesem Film, ich muss ihn mir noch mal in Ruhe ansehen, weiß nur nicht ob ich es nochmal im Kino schaffe.
Aber er ist easy besser als "Hateful 8", den ich eher als mal-eben-so-gemachten Tarantino einstufe.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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eli4s : : Moviejones-Fan
11.09.2019 20:04 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.095 | Reviews: 33 | Hüte: 55

So, bei mir hats nun auch ohne weitere Vorfälle geklappt mit dem Film. Und während er mich durchgehend bei der Stange gehalten hat, muss ich sagen, dass der Film mir weniger erfolgreich erscheint, je mehr ich darüber nachdenke...

Das gute zuerst. Das Setting ist sehr ansprechend und liebevoll gemacht und versprüht diese Funken der späten 60er an Rande einer kulturellen und filmhistorischen "Revolution", die eigentlich keine waren. Hippies ziehen noch durch die Straßen, New Hollywood steht vor der Tür und alternde Stars sind in der Krise. Viel Nostalgie und Trulala beim endlosen Kurven durch die Straßen Hollywoods.
Di Caprio und Pitt sind wunderbar zusammen, auch wenn Pitt hier die Show stiehlt.

Andererseits. Fand die Geschichte rund um DiCaprio nichts besonderes. Der Film lässt sich sehr viel Zeit und kommt sehr lange nicht wirklich vom Fleck. Endet dann in einem sehr beiläufigen Höhepunkt, der zwar im Anschluss einen netten Effekt hat, aber irgendwie genauso schnell verpufft, wie er kam.
Was mir gefehlt hat, war neben aller Beschaulichkeit ein Konflikt, der einen wirklich emotional berührt. Tarantino hätte durchgehend im Hinblick auf das Ende eine Bedrohung aufbauen sollen. In einer Szene im Hippie/Manson Camp funktioniert das sogar kurzzeitig. Hätte er das beibehalten und mit der Schauspieler-Story duchgehend konterkariert und diesen Teil entsprechend ernst gestaltet, hätte das Ende mehr Durchschlagskraft gehabt. So stehen am Ende drei Witzfiguren einem vollgedröhnten Cliff gegenüber. Konnte ich wenig ernst nehmen und finde ich auch nicht lustig.
Hierzu fällt mir auch weiterhin erneut auf, wie schon seit einigen Filmen, dass Tarantinos Einsatz von Humor sich meiner Meinung nach deutlich zum schlechteren entwickelt hat. Viel klaumaukartiger, viel direkter, offensichtlicher... weniger inspiriert, wie ich finde.
Hat mich schon bei Django gestört und stört mich hier auch wieder.

Mehr fällt mir spontan nicht ein. Irgendwie weiß ich (noch) nicht recht, was ich so ganz mit dem Film anfangen soll. Hat mir auf jeden Fall mehr zugesagt, als Hateful 8; immerhin.

Meine Bewertung
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MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
09.09.2019 21:45 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.503 | Reviews: 5 | Hüte: 43

@Duck-Anch-Amun

Die Papillon-Szene war für mich eines der vielen Highlights des Films, als dann noch DIE Musik einsetzte, konnte ich mich nicht mehr halten...

- CINEAST -

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