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Tenet (2020)

Ein Film von Christopher Nolan mit John David Washington und Robert Pattinson

Meine Wertung
Ø MJ-User (29)
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Tenet Inhalt

Bewaffnet mit nur einem einzigen Wort - "Tenet" - und ums Überleben der ganzen Welt kämpfend, reist der Protagonist durch eine Zwielichts-Welt der internationalen Spionage, auf einer Mission, die sich in etwas jenseits der Echtzeit entfaltet. Keine Zeitreise. Inversion.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Tenet und wer spielt mit?

OV-Titel
Tenet
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
Spannende Filme
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111 Kommentare
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
29.08.2020 01:01 Uhr | Editiert am 29.08.2020 - 01:01 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.823 | Reviews: 9 | Hüte: 360

Die Musik von Hans Zimmer passt gut zum Film, ist aber nichts, was ich abseits des Films bei Youtube hören würde.

@ Raven13:

Das könnte man meinen. Ist aber nicht von Zimmer, die Score xD

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
29.08.2020 00:49 Uhr | Editiert am 29.08.2020 - 07:04 Uhr
1
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 4.250 | Reviews: 46 | Hüte: 396

Mein Kommentar enthält KEINE Spoiler!

Mein Kopf raucht. Er qualmt regelrecht. Tenet hat mich extrem verwirrt, daran haben auch die Erklärungsversuche im Film nichts geändert. Diese waren auch viel zu schnell für meinen lahmen Geist. Ich brauche immer etwas länger, um solche komplexen Dinge zu verstehen. Tenet ist der wohl komplizierteste Film von Nolan und wohl auch der komplizierteste Film, den ich je gesehen habe. Ab der Hälfte des Films bin ich nicht mehr mitgekommen. Ich war immer so sehr am Grübeln, warum jetzt was wie und wieso passiert, dass ich manchmal nicht einmal mehr aufmerksam zuhören konnte. Den Film muss ich mindestens drei oder vier Mal schauen, um ihn auch nur halbwegs nachvollziehen und verstehen zu können. Was mich etwas wundert: Die Protagonisten scheinen mit dem Thema keinerlei Probleme zu haben und kommen recht gut und schnell damit klar, doch wie ist das möglich? Die müssten doch genauso verwirrt sein, wenn sie mittendrin sind, wie ich schon als externer Zuschauer.

Wie auch immer: Technisch wie immer meisterhaft. Auch die Kameraarbeit gefällt mir gut.

Die Actionszenen sind originell und toll inszeniert, aber ich habe dennoch schon bessere und ansehnlichere Actionsequenzen gesehen, z. B. Mission Impossible oder Solo oder Aquaman. Zugute halten muss ich aber, dass alle Effekte praktisch sind und kein CGI. Dennoch fehlt es mir hier manchmal an "Wums".

Die Musik passt gut zum Film, ist aber nichts, was ich abseits des Films bei Youtube hören würde. Hängen bleiben tut da nichts groß. Interstellar hatte eine bessere und einprägsamere "Musik".

Die Schauspieler haben alle gut gespielt. Kenneth Brannagh und Elizabeth Debicki jedoch haben am besten gespielt. Auch Robert Pattionson hat gut gespielt. Nur John David Washington blieb mir etwas zu "leblos" in seiner Mimik und seiner Gestik.

Was die Charaktere angeht, so finde ich es schade, dass ich zu keinem davon einen echten emotionalen Bezug herstellen kann. Sie alle bleiben vom Hintergrund leider etwas blass. Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Interstellar hat es mit Cooper und seiner Familie vorgemacht, ebenso mit den Nebendarstellern.

Insgesamt ein guter Film, jedoch in meinen Augen längst nicht Nolans bester Film. Da finde ich Inception, Prestige, aber allen voran die Dark Knight-Trilogie und Interstellar um ein vielfaches besser, weil dramatischer und tiefgreifender. Tenet wirkt auf mich etwas zu distanziert und kühl und natürlich viel zu kompliziert, wenn er auch toll inszeniert ist.

Da ich von der Handlung und der Logik dessen, was passiert ist und warum, jedoch nur wenig verstanden habe, kann ich den Film noch nicht wirklich richtig einordnen. Dazu muss ich ihn einfach noch öfter sehen. Ob ich jedoch die Lust habe, ihn vier Mal zu sehen, weiß ich noch nicht. Dazu fehlte mir innerlich die große Begeisterung, die ich bei Nolans anderen Filmen immer bereits bei der ersten Sichtung verspürte. Da ich aber kein Fan davon bin, einen Film nicht zu bewerten, tendiere ich momentan zu folgender Bewertung:

8/10 Punkte - Mittlerer Wiederschauwert

Meine Bewertung
Bewertung

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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MW3NZ3L : : Moviejones-Fan
27.08.2020 23:50 Uhr
0
Dabei seit: 23.07.12 | Posts: 123 | Reviews: 16 | Hüte: 0

Unglaublicher Film!

Ein Film über den ich mir noch lange den Kopf zerbrechen werde.

Erst nach der zweiten oder dritten Sichtung werde ich ihn vollends durchschauen.

Nolans Lieblingsthema die Zeit spielt wieder die prominenteste Rolle.

Aber eben ohne zu einer 0815 Zeitreise-Geschichte zu werden.

Spannend, packend und meisterhaft inszeniert bis zum Schluss.

Washington, Pattinson und Debicki waren unglaublich gut!

Mit Nolans neuem Kameraman sollte man auch rechnen was Oscars angeht.

Er hat eine I-Max Kamera zum ersten Mal in der Geschichte umgebaut um rückwärts/invertiert zu drehen.

Hut ab!

Visuell ein Meisterwerk, mit Bildern, die es schlichtweg in dieser Form noch nie gegeben hat.

Dazu alles wieder Handwerkskunst von Nolan.

Ich liebe Tenet und empfehle ihn jedem, der nicht vor anspruchsvoller Kost zurück schreckt.

Man kann nicht alles sofort verstehen.

Eine Zweitsichtung muss minimum sein.

Davon sollte man sich nicht einschüchtern lassen, es ist es absolut wert.

Ein einzigartiger Film mit großer Bedeutung, beeinflusst er doch die Zukunft des Kinos maßgeblich.

Geht ins Kino, allein die niemals da gewesenen Bilder und unglaubliche Soundkulisse sind es schon mehr als wert ein Kinoticket zu lösen.

Nolan sagte auch, dass, bei jeder Szene die sie gedreht haben, es fürs Kino getan haben.

Mann muss Tenet einfach im Kino erleben.

Ein wahres Highlight und Erlebnis.

Aktuell würde ich ihm eine 9/10 oder hier 5/5 feben.

Nach Zweitsichtung wäre sicherlich auch die 10 drin.

An alle Pattinson Zweifler (in meinen Augen wird er als Batman ultimativ abliefern), seht euch diesen Film an.

Pattinson war ein Highlight.

Geht ins Kino, rettet das Kino!

Meine Bewertung
Bewertung
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TiiN : : Goldkerlchen 2021
22.08.2020 19:52 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.884 | Reviews: 141 | Hüte: 422

@Duck-Anch-Amun

The Dark Knight Rises ist ein tolles Beispiel. Da gibts sicher viele Kleinigkeiten im Drehbuch, die etwas konstruiert wirken. So scheint Bruce Wayne über viele Jahre hinweg nicht mitzubekommen, dass sein Unternehmen rote Zahlen schreibt und niemand hat ihm was davon gesagt.
Das mag sogut wie jedem Zuschauer auffallen, aber deswegen muss diese Stelle nicht unbedingt ein Problem des Films sein. Ich habe mich daran jedenfalls nicht gestört

Aber möglicherweise missfällt mir gerade nur etwas über das Wort "Problem", denn ein Problem ist für mich etwas akute Störendes.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.08.2020 17:19 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.638 | Reviews: 38 | Hüte: 592

@TiiN
Naja, es gibt zahlreiche Filme mit Problemen, die man ignorieren kann, da der Rest (Cast, Settings, Spannung, usw.) überragend ist. Die Filme behalten diese Probleme dann trotzdem, subjektiv ist nur wie man sie bewertet und wichtet.
Dann hab ich mich schlecht ausgedrückt, aber ich denke es ja klar, dass gerade ich sehr viele Filme mag, die bestimmte Probleme haben wo es mir aber absolut nichts ausmacht.

Das Beispiel Dark Knight Rises nannte ich schon vor wenigen Wochen im betreffenden Thread. Ich mag den Film, trotzdem hat er massive Probleme. Würde der Rest nicht so gut funktionieren und würde nicht Nolan draufstehen, dann würden viel mehr Leute den Film zerreißen. Bei aller Liebe für den Film, wenn man kurz mal darüber nachdenkt, dann fällt der Film eigentlich in sich zusammen.
Einige haben womöglich massive Probleme damit, für andere sind diese Probleme zweitrangig da der Rest funktioniert.

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Moviejones : : Das Original
22.08.2020 15:08 Uhr
0
Dabei seit: 15.10.08 | Posts: 2.213 | Reviews: 1.046 | Hüte: 152

Sehen den Film Montagabend, d.h. Dienstag online. 

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
22.08.2020 14:55 Uhr | Editiert am 22.08.2020 - 14:57 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.884 | Reviews: 141 | Hüte: 422

@Duck-Anch-Amun
Es ist halt so, dass man bei einigen Filmen allein schon nur mit Köpfchen anschalten Probleme erkennt.

Probleme in Filmen sind erstmal subjektiv und unabhängig davon, ob man das Köpfchen anschaltet oder nicht.
Warum schreibe ich das? Deine Aussage suggeriert, dass Leute, welche mit bestimmten Filmen keine Probleme haben, ihren Kopf nicht angeschaltet haben.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
22.08.2020 12:52 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.823 | Reviews: 9 | Hüte: 360

@ moviejones:

Wann haut ihr Meisterwerk Tenet Kritik raus ? laughing

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
22.08.2020 12:07 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 6.064 | Reviews: 40 | Hüte: 315

@Duck-Anch-Amun

Da stimme ich dir voll zu.

Es ist halt so, dass man bei einigen Filmen allein schon nur mit Köpfchen anschalten Probleme erkennt. Dem einen macht dies mehr aus, dem anderen weniger.

Ich lasse es lieber ausgeschaltet.^^ Allerdings, wenn ich einen Film nicht besonders mag, schalte ich es ein um ihn noch mehr kritisieren zu können. tongue-out

trotzdem kann man sich damit auch kritisch auseinandersetzen.

Jup. Außer bei Filmen, die ich liebe. Da will ich mir keine negativen Kritiken anschauen.tongue-out

(Dunkirk hab ich wegen dem Thema, welches ich ermüdend finde, noch nicht gesehen)

Ich auch, hatte ihn lange vor mir hergeschoben, fand ihn dann doch ganz gut. smile

Finding the right comment signature is super easy, barely an inconveniance.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.08.2020 11:32 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.638 | Reviews: 38 | Hüte: 592

@FlyingKerbecs
Wer sich gut mit der Materie auskennt, kann mehr kritisieren. Deswegen würde ich mich da nie total auskennen wollen, denn so versaue ich mir haufenweise Filme
Natürlich stimmt dies und er merkt dieses Problem auch öfters an. Doch auch er hat oftmals Guilty Pleasures wie auch z.B. Moviejones, die dies ja offen zugeben. Es ist halt so, dass man bei einigen Filmen allein schon nur mit Köpfchen anschalten Probleme erkennt. Dem einen macht dies mehr aus, dem anderen weniger. Ich persönlich schaue ja auch vornehmlich Blockbuster und die üblichen Verdächtigen, trotzdem kann man sich damit auch kritisch auseinandersetzen.
Ich darf aber gerne die Fanbrille aufsetzen, während Kritiker halt auch ehrlich ihren Job ausführen dürfen sollen. Nicht umsonst wird danach oftmals geurteilt, dass Kritiker gekauft wurden oder gerne provozieren möchten, falls ihre Meinung nicht der Allgemeinheit entspricht (wobei es sicherlich auch solche "Kritiker" gibt)

@Nolan
Ich bin ja jemand, der nicht so im Nolan-Hype drinsteckt. Ich mag all seine Filme (Dunkirk hab ich wegen dem Thema, welches ich ermüdend finde, noch nicht gesehen) und kenn auch ihre Stärken und kann selbst das Wort Meisterwerk nachvollziehen. Trotzdem hab ich immer bisschen das Problem mit ihm, dass seine Filme bewusst oder unbewusst klüger sein wollen, als sie sind. Mein liebster Nolan-Film ist dabei tatsächlich Prestige, den ich einfach liebe. Die Dark Knight-Filme haben alleine schon wegen Batman ein Stein im Brett, wobei Dark Knight Rises in sich zusammenfällt wenn man das Köpfchen (wie oben beschrieben) einschaltet. Inception ist überragend, trotzdem verrennt er sich meiner Meinung in Style over Substance. Der Film wirkt klüger als er ist, da er sogar seine eigene Logik verrät. Interstellar hingegen mag ich nicht wirklich, warum kann ich selbst nicht sagen. Trifft überhaupt nicht meinen persönlichen Geschmack, aber ich verstehe was jeder an diesem Film so mag.

Tenet wird wohl wieder ein Nolan-Spektakel, ich kann mir nicht mal einen schwächeren Film vorstellen und glaube an seine Qualität und seinen Erfolg. Trotzdem könnte es sein, dass er meinen persönlichen Geschmack nicht trifft.

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
22.08.2020 10:26 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.884 | Reviews: 141 | Hüte: 422

Neben zwei sehr positiven Kritiken habe ich inzwischen auch zwei eher negative über Tenet gelesen. Die negativen kritisieren das, was Leute öfters über seine Filme sagen. Hinter der optisch beeindruckenden Fassade steckt nicht viel hinter und die Figuren und die Geschichte wäre emotionslos.

Ich denke man kann festhalten: Tenet wird nicht viel anders aufgenommen als vorherige Filme von Nolan

Ich freue mich auf den Kinobesuch.

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
22.08.2020 10:22 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 6.064 | Reviews: 40 | Hüte: 315

@TiiN

Ja durch TDK war Nolan dann weltweit erst richtig bekannt und beliebt. Und der Film wurde so dermaßen gefeiert dass es nicht verwunderlich ist, wenn kommende FIlme vorab schon gefeiert werden. Finde ich jetzt auch nicht soo toll, da man dann leichter enttäuscht werden kann, aber naja...Menschen halt.^^

Vermutlich liegt dieses ganze Phänomen auch mit der Entwicklung des Internets bzw. den sozialen Netzwerken, diversen Hobbykritikern und YouTubern zusammen.

Jo, das wird bestimmt auch seinen Anteil daran haben.

Finding the right comment signature is super easy, barely an inconveniance.

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
22.08.2020 09:54 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.884 | Reviews: 141 | Hüte: 422

@FlyingKerbecs

Inception mag ich einschließen. Die Filme Inception, The Dark Knight Rises, Interstellar und Dunkirk wurden quasi gehuldigt. In gewisser Weise ging das auch 2008 schon mit The Dark Knight los, wobei dieser eher eine Überraschung war und wenig Kartenspielertricks beinhaltete. Aber alle Filme seit 2010 (inkl. Inception) werden einerseits zelebriert, andererseits genervt zur Kenntnis genommen.

Lustigerweise hat sich davor, also bis 2006 (Prestige) keiner so wirklich für Nolan interessiert in der breiten Diskussion. Auch Batman Begins wurde zwar wohlwollend zur Kenntnis genommen, aber es war nicht so, dass es dort große Feierstürme oder Kopfschütteln gab

Vermutlich liegt dieses ganze Phänomen auch mit der Entwicklung des Internets bzw. den sozialen Netzwerken, diversen Hobbykritikern und YouTubern zusammen.

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : Kakashi
22.08.2020 09:28 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 6.064 | Reviews: 40 | Hüte: 315

@TiiN

Seit Inception...nun ja der Film gilt ja auch als einer seiner besten und generell als einer der besten...danach kam nur Interstellar, der fast gleichermaßen von den Zuschauern gefeiert wird und Dunkirk, welcher bei den Zuschauern schon eher gespaltete Meinungen ausgelöst hat...ach ja, und TDKR natürlich, von dem manche auch nicht begeistert sind. Dass der Hype um Nolan nach TDK und Inception so riesig ist, ist verständlich und nachvollziehbar.

Dass es Menschen gibt, die sich dem Hype nicht anschließen und genervt sind (aus welchen mehr oder weniger verständlichen Gründen) gibt es überall, ist jetzt nicht so besonders finde ich.

Und gerade bei gefeierten Filmen oder Serien kommt das vor. Ist ja bei mir genauso. Filme/Serien, die super abgefeiert werden wie z.B. GoT gehen mir auch auf die Nerven und ich halte sie für überbewertet und dass, obwohl ich sie nicht gesehen habe. Ist so eine typische Trotz-Reaktion. Solche wie mich gibt es sicher auch zuhauf, aber diese Meinungen sollte man nicht weiter beachten. Oft ist es dann so, dass ich mich dem Hype teilweise oder ganz anschließen kann, wenn ich den Film/die Serie auch gesehen habe. Aber dann gibt es noch die, die sich dann die Filme/Serien ansehen, aber einfach vorher schon sie so sehr hassen, dass sie auch nach der Sichtung sich von ihrer Meinung nicht abbringen lassen. Und dann gibt es noch die, denen der Film/die Serie dann doch sehr gut gefällt, dies aber nicht zugeben wollen. Zu letzteren beiden gehöre ich aber nicht.

Dass Nolans neuere Filme bei "vielen" nicht so gut ankommen, ist mir bis auf Dunkirk aber nie aufgefallen. Gut, wo auch. Bei Youtube zumindest nicht, hier auch nicht. Von meinen Bekannten fällt mir niemand ein, der den Film nicht mag...i dont know.^^

@Raven13

Mir ging es eher um die Zuschauermeinungen, was Dunkirk angeht. Die sind halt gespalten. Die Kritiker sind sich ja überwiegend einig, dass der Film super ist.

Bei seinen anderen Filmen wie Prestige, Inception oder Interstellar ist es genau andersherum. Hier waren sich die kritiker nie einig und deshalb haben diese Filme auch immer einen Metascore von unter 80, während hier die Zuschauer wiederum sehr überzeugt sind.

Hm ab wann zieht man die Grenze, wo man sagt, die Kritiker sind sich einig? Also Ich finde, ein Metascore von 74 ist gut genug. Wenn er bei unter 60 liegen würde, hätte ich dir zugestimmt. Aber 74/100 sind 74%, also die große Mehrheit.

Meine Meinung dazu ist, dass viele Kritiker immer entgegen der Zuschauer bewerten, um kontroverse Diskussionen auszulösen.

Welche Kritiker meinst du genau? Denn die "professionellen" kannst du nicht meinen, da die den Film immer vor den Zuschauern sehen und daher nicht wissen könne, wie die ihn finden und daher keine extra schlechte Kritik schreiben.^^

und betrachte meistens mehr den User-Score.

Gerade den würde ich sogar noch weniger betrachten aufgrund der vielen Trolle, die Filme vorab schon sehr gut oder sehr schlecht bewerten bzw. selbst auch nach Start. Und viele Menschen haben so eine dämliche Sichtweise...das sehe ich immer bei den vielen Reviews auf IMDb...da kann ich manchmal nur mit dem Kopf schütteln...aber auch bei Userbewertungen im Play Store oder bei Amazon.

gibt es natürlich auch Leute, die die EInfachheit der Stories, die nur komplex erzählt werden, kritisieren.

Manchmal nervt mich das auch. Z.B. bei Memento.^^

Nolan weiß, Geschichten klasse und spannend zu erzählen und überragend zu inszenieren, und das mit Top-Schauspielern und tollen Leistungen. Dazu stimmen die Musik, der Sound und die Kameraarbeit auch immer. Und seine Filme regen zum Nachdenken an. Mehr brauche ich nicht, um Bestnoten zu geben.

So sehe ich das auch.

Finding the right comment signature is super easy, barely an inconveniance.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
22.08.2020 08:55 Uhr | Editiert am 22.08.2020 - 09:00 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 4.250 | Reviews: 46 | Hüte: 396

@ FlyingKerbecs

Es ist sogar genau umgekehrt. Ausgertechnet bei Dunkirk sind sich die Kritiker einig, dass er grandios ist. Aber ausgerechnet hier sind es die normalen Zuschauer, die eher gemischte Reaktionen zeigten. Bei seinen anderen Filmen wie Prestige, Inception oder Interstellar ist es genau andersherum. Hier waren sich die kritiker nie einig und deshalb haben diese Filme auch immer einen Metascore von unter 80, während hier die Zuschauer wiederum sehr überzeugt sind.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Meine Meinung dazu ist, dass viele Kritiker immer entgegen der Zuschauer bewerten, um kontroverse Diskussionen auszulösen. Deshalb ignoriere ich 99 % der Kritiker und betrachte meistens mehr den User-Score. Außer Moviejones, Robert Hofmann und Alper interessieren mich kaum Kritiker. Und natürlich die Meinung der User hier auf Moviejones.

Wie TiiN schon schrieb, gibt es natürlich auch Leute, die die EInfachheit der Stories, die nur komplex erzählt werden, kritisieren. Aber: Muss eine gute Geschichte immer extrem vielschichtig und komplex sein? Meiner Meinung nach nicht. Zudem: Welche Film-Stories in der Geschichte der Filme sind denn komplexer, als dass man sie in zwei oder drei Sätzen zusammenstauchen könnte, wenn man wollte?

Nolan weiß, Geschichten klasse und spannend zu erzählen und überragend zu inszenieren, und das mit Top-Schauspielern und tollen Leistungen. Dazu stimmen die Musik, der Sound und die Kameraarbeit auch immer. Und seine Filme regen zum Nachdenken an. Mehr brauche ich nicht, um Bestnoten zu geben.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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