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Krieg der Götter

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Bunt und sterblich

Krieg der Götter Kritik

Krieg der Götter Kritik
25 Kommentare - 11.11.2011 von Moviejones
Wir haben uns "Krieg der Götter" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.

Bewertung: 2.5 / 5

Vor tausenden von Jahren plante der grausame König Hyperion (Mickey Rourke) die Eroberung Griechenlands aus Hass auf die Götter. Jeden Gegner mähte er mit unbarmherziger Hand und einer riesigen Streitmacht nieder, doch eine Armee mutiger Hellenen will sich ihm entgegenstellen: Hyperion darf unter keinen Umständen an den Epirus-Bogen gelangen, mit dem er in der Lage wäre, die Titanen zu befreien und die Götter zu stürzen. Diese wurden einst in den Berg Tartaros verbannt, wo sie - aneinander geschmiedet - Äonen an Jahren überdauern sollten. Nur Theseus (Henry Cavill), ein von Zeus (Luke Evans / John Hurt) erwählter Jüngling, könnte die Geschicke der Menschen lenken, was den Göttern aufgrund eines ehernen Gesetzes verboten ist, und sich gegen Hyperion erheben. Dieser lebt mit seiner Mutter nahe eines labyrinthartigen Tempels und ist ein guter Kämpfer, dennoch muss er mit ansehen, wie die Horden des Hyperion seine Heimat überfallen und seine Mutter niedergemetzelt wird. Mit anderen Gefangenen wird Theseus verschleppt und trifft eines Tages auf entführte Seherinnen. Eine von ihnen, Phaedra (Freida Pinto), hat die Gabe, den Fundort des Epirus-Bogens zu erahnen, die ebenfalls in Theseus den Retter des Volkes erkennt. Mit ihrer Hilfe gelingt den Gefangenen die Flucht und Theseus will nur eins, seine Mutter rächen und Hyperions Machthunger stoppen...

Warum sowohl international als auch national im Vorfeld keine Pressevorführungen zu Krieg der Götter abgehalten wurden, leuchtet uns nicht ein. Weder ist der Film ein gehetzter Schnellschuss, noch die schlimmste Enttäuschung der letzten Dekade, so dass Kritikermeinungen im Vorfeld zum Verstummen gebracht werden mussten. Wir haben einen Film gesehen, der aufgrund seiner überbordenden Bildsprache beeindruckt und einen großartigen Mickey Rourke, der als Strafe für Feiglinge Schlimmeres kennt als Blenden oder das Abhacken von Gliedmaßen. Wie schon in anderen Filmen von Tarsem Singh lebt Krieg der Götter von der überbordenden Fantasie des Regisseurs, was auch sein bald startender Film Mirror, Mirror andeutet. Selten werden Szenen so wundersam zelebriert und Momente in Zeitlupe intensiviert. Das hat schon bei 300 funktioniert und so setzen die gleichen Produzenten auch bei Krieg der Götter auf dieses Pferd.

Trailer zu Krieg der Götter

Das könnte alles wunderbar bis zu einer 10/10 funktionieren, wenn der Film nicht nur bunt inszeniert wäre, sondern auch inhaltlich überragend. So viel beeindruckende Detailverliebtheit Singh auf die Umgebung, Rüstungen, Umhänge und Waffen legt, so steril wirken die platzierten Figuren. Damit ist nicht gemeint, dass John Hurt, Luke Evans, Henry Cavill, Stephen Dorff oder Freida Pinto keinen Charme versprühen, mitnichten. Doch wenn eine Phaedra elfengleich geschminkt und mit sauberem Umhang der größten Ölkatastrophe, die die griechische Historie je gesehen hat, entkommt und alles perfektionistisch überzeichnet ist, wirken die Menschen wie Götter - und sind es doch nicht. Selten haben wir in einem Film, der so auf Emotionen setzen möchte, eine derart pragmatische Sexszene zwischen zwei so hübschen Menschen erlebt und so farbgewaltig Singh Krieg der Götter kreiert, so sehr vermissen wir Magie und Finesse.

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