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Black Panther - Wakanda Forever

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Black Panther - Wakanda Forever Kritik

Black Panther - Wakanda Forever Kritik
21 Kommentare - 22.11.2022 von DrStrange
In dieser Userkritik verrät euch DrStrange, wie gut "Black Panther - Wakanda Forever" ist.
Black Panther - Wakanda Forever

Bewertung: 1 / 5

ACHTUNG SPOILER !

Ein für Marvelfilme entsetzlich mieser Film, welcher sich mit "Eternals" die Hand reichen kann.
"Wakanda Forever" ist ein für seine fürchterlich banale Story, welche auch noch an allen Ecken fragwürdig erscheint, ein viel zu aufgeblähtes und lang geratenes Machwerk.

Trailer zu Black Panther - Wakanda Forever

Der Film mag zwar eine Huldigung an Chadwick Boseman sein, aber dies ist nur ein immens geringer Anteil des Films mit vielleicht 10 Minuten. Emotionen konnte man mir hier keine vermitteln, bzw. war bei mir mit Sichtung der lustigen und grinsenden "Karneval von Rio" - Tänzern eigentlich schon wieder Schluß mit lustig. Auch die Erklärung, das TChalla nun stirbt, weil Killmonger all das Katzengras verbrannt hat, ließ mich obgleich des dümmlichen Kindergarten-Plots nur noch den Kopf schütteln.

Der eigentliche Hauptplot, erzählt dann die unglaubwürdige und logikfreie Konfliktsituation zwischen Wakanda und Namor und seinen Untertanen, welche nun offiziell aus "Trulala-Land" kommen, weil man wohl Angst hatte mit DC anzuecken und daher Atlantis nicht verwendete. Abgesehen davon, das die Meeresbewohner nun aussehen wie ein schlechter Rip-Off von den "Avatar-Schlümpfen", wurde ihnen dann noch ein Hintergrund mit den Maya auferzwungen, welche zwar einen interessanten Ansatz bietet, aber im Film nie weiter beleuchtet wird als unbedingt notwendig. Was einen wieder Fragen lässt... was machen die denn die ganzen 160 Minuten ?

Der einzige nennenswerte Lichtblick war für mich Tenoch Huerta Mejía als Prinz Namor. Der Darsteller hat definitv das Potential aus der Figur einiges rauszuholen und wäre eigentlich die ideale Besetzung. Nur haben wir hier das Problem, das ich den Namor, welchen ich aus den Comics kenne, einfach im Film nicht wiedererkenne. Wo ist der selbstverliebte, äußerst arrogante und meist cholerische Namor ? Keine Ahnung was man sich dabei gedacht hat. Bis man mich hier eines besseren belehrt (eigener Film, Serie), halte ich das einfach für eine komplette Themaverfehlung.

Auch das "Black Panther" könnte man aus dem Titel streichen, denn die Figur hat bis auf das unleidige Ende, eigentlich keine Bedeutung. Zwar konnte Letitia Wright noch ein paar Kohlen aus dem Feuer holen, durch eine gute Performance, aber so richtig passt die Entwicklung der Figur am Ende doch nicht.

Der Nebenplot mit Agent Ross war am Ende dann eigentlich auch nur der von Marvel bekannte Schachzug, um neue Figuren einzuführen. In diesem Fall halt "Madame Hydra" (Julia Louis-Dreyfus als Valentina Allegra de Fontaine). Kann man machen, hat aber mit dem eigentlichen Plot des Films nur marginal was am Hut.

Das komplette Unterwasser-Set und all die restlichen CGI-Effekte wirken auch hier wieder grausig schlecht. Schon wieder, Marvel ? Man sieht dem Ganzen einfach an, das man wohl wieder nicht genug Zeit hatte, weil wahrscheinlich wieder bis kurz vor Release noch Änderungen vorgenommen wurden. Ein unleidiges und inzwischen zu oft auftretendes Problem bei Marvel-Produktionen.

Dann hätten wir noch diese unnütze Nebenfigur "Riri" (glaube so hieß sie), welche man mit Leichtigkeit hätte weglassen können, wenn man nur hier und da ein wenig am Drehbuch geschliffen hätte. So dient sie wohl nur als Zwangseinschub, damit man sie später bei vermutlich Armor Wars wieder auspacken kann (vermutlich als Power Ranger für Arme). Prädikat: überflüssig.

Fazit:
So vieles, so schlecht in einen Film umzusetzen... da gehört auch eine ganze Stange an Orientierungslosigkeit oder Betriebsblindheit dazu. "Wakanda Forever" wird weder dem Erbe Bosemans gerecht, noch der Figur Black Panther und vor allem hat der Film so überhaupt keinen Stand. Man hätte am Ende doch das Projekt lieber ganz bleiben lassen und sich den Film solange verkniffen, bis man mit einer guten Idee und einem Reboot-Cast einen würdigen Film präsentieren kann, bevor man mit so einem Hosentaschen-Produkt um die Ecke herumkommt.

Selten hat mich ein Marvel Produkt so enorm genervt und gleichzeitig gelangweilt. Das dürfte auch der erste Marvelfilm sein, bei dem ich ständig überlegt habe, den Kinosaal frühzeitig zu verlassen, weil ich mir in der Tat vorgekommen bin, als würde ich im falschen Film sitzen.

Ein weiteres Armutszeugnis aus der Phase 4, welche bis auf wenige Ausnahmen im Filmbereich nicht überzeugen konnte. Hoffen wir mal auf Besserung im neuen Jahr.

Bewertung: 2 von 10 Punkten

Black Panther - Wakanda Forever Bewertung
Bewertung des Films
210

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21 Kommentare
1 2
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Manisch : : Moviejones-Fan
25.11.2022 19:56 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.051 | Reviews: 18 | Hüte: 40

Die Kunst besteht eben darin, das Niveau des Gegenübers noch zu unterbieten.

Soll das ein Diss sein? Wenn man das Niveau des Gegenübers unterbietet, heißt das doch, dass das Niveau des Gegenübers höher ist, als das eigene...? laughing

Zum Rest:
Nein.

Unabhängig von Platons Motivation bleibt es faktisch dabei, dass er von einem Volk von Halbgöttern erzählt, das am Ende nur deswegen untergeht, weil es nicht mehr "rein" ist.

Auch wenn er damals nicht von Herrenrasse sprach, muss man doch sehen, dass es ein No-Brainer für Nazis & Co ist, das als Vorlage dankend anzunehmen.

Bitte hört auf, das Wort "manisch" in euren Kommentaren oder Filmkritiken zu verwenden. Streicht es am besten aus eurem Wortschatz. Ich bekomme sonst immer Benachrichtigungen, dass ich erwähnt wurde. Vielen Dank :D

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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.11.2022 13:10 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Manisch:

Es sinkt für Sie:
Das Niveau.

Die Kunst besteht eben darin, das Niveau des Gegenübers noch zu unterbieten.

Im Unterschied zu Atlantis wurde die nordische Mythologie missbraucht und ihr Dinge zugeschrieben, für die sie nicht steht. Aber an Thor, Odin, Asgard & Co ist im Kern nichts Rassistisches, da die Mythologie selbst z.B. kein Bild von Herrenrassen zeichnet - da lasse ich mir aber gerne Texte zum Gegenteil zeigen.
Das ist bei Atlantis anders. Die Sachen, die von den Nazis hinein interpretiert wurden, waren im Kern auch bei Platon bereits vorhanden: Überlegenes Volk von Halbgöttern, das über weite Teile der damaligen Welt herrschte. Bzw. dass dieses "reine Geschlecht" durch Misch-Ehen verdorben wurde...

Ebenso wurde das Bild von Atlantis missbraucht, da die verschrobene Zeichnung der NS über Atlantis, welche sich auf das Werk von Zschaetzsch stützt, ein ganz anderes Bild aufzeigt, als die von Platon ursprünglich angedacht. Hier ist auch nicht von einer "Herrenrasse" die Rede, sondern von einem Idealbild einer Polis, welche aber wohl nur in einer metaphisischen Ebene existieren kann. Dazu hat Platon ja bereits in seiner Politeia ausreichend Gedanken preisgegeben. So ist Atlantis hier als Allegorie anzusehen, welche dem Weltbild des Peleponnesischen Kriegs als Hintergrund mittragen muss. Auch die Schilderung des Siegs, des wesentlich kleineren Stadtstaats Athen, gegenüber der schier erdrückenden Macht der Atlanter zeigt hier Züge eines Traumas seiner Jugend. Auch die Darstellung von Atlantis und dessen Nähe zum Perserreich, könnte man hier wieder auf die Schlacht von Marathon ummünzen, aber ich gebe hier ja keine Geschichtsstunde.

Das die Nazi-Propaganda sich so ein Utopia einer Gesellschaft gern wünschten, ist inzwischen wohl klar. Aber die Andichtung der Herrenrasse und der Arier, sowie das Verlegen des Schauplatz ins das ebenso mythische Thule (Arktogäa)... dafür kann Atlantis beim besten Willen nichts dafür.

So ist natürlich nichts rassistisches an der nordischen Mythologie. Wie an so ziemlich all den anderen Punkten, welch ich bereits genannt habe ebenso wenig. Nur was die Ideologie des NS-Regimes daraus gemacht hat bzw. wie sie es zu ihren Zwecken "umstrukturiert" haben. Das ist aber kein Grund die ursprüngliche Mythologie zu zensieren oder gar zu verbieten.

Ob und was man aus heutiger Sicht alles canceln sollte, ist eine andere Frage, die man von Fall zu Fall betrachten sollte.

An solchen Hexenjagden wie sie heutzutage stattfinden, will ich mich dann eher nicht beteiligen.

Aber ich finde es lobenswert von den Black Panther Machern, dieses Bewusstsein hierfür gehabt zu haben und zumindest für ihr Projekt eine andere Route zu nehmen.

Es bleibt eher dabei, das der eigentlich Kern dahinter, die Vermeidung jeglicher Ähnlichkeiten mit DCs Aquaman ist. Dafür kann man kaum ein Lob aussprechen.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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Manisch : : Moviejones-Fan
25.11.2022 11:53 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.051 | Reviews: 18 | Hüte: 40

@DrStrange
Das einzige was ich hier von dir bisher höre, ist herumgezicke, weil jemand nicht deiner Meinung ist und jede Menge "mimimi". Außer ständig dagegenzureden, hast du keinerlei fundierte Argumente gebracht.

Es sinkt für Sie:
Das Niveau.

So mal ich doch mehrmals klargemacht habe, dass mich deine Ansichten zwar nicht überzeugen, ich sie aber so hinnehme (,weil Geschmäcker verschieden sind und so...). Daraus zu machen, dass ich nicht darauf klarkomme, dass du eine andere Meinung hast, ist absurd...

Es gab ja bisher auch wenig Argumente deinerseits, gegen die man hätte argumentieren können. "Bei mir hat der Tod zu Beginn keine Emotionen geweckt", "Mir war nicht genug Black Panther im Film" und "Blaue Männchen = Avatar" sind halt subjektive Eindrücke. Was soll man da groß zu argumentieren?

Einzig Atlantis scheint gerade ein Anknüpfpunkt für eine Diskussion zu sein - und dazu schreiben wir beide doch gerade offensichtlich mehr. Auf den Artikel, der die Argumente gegen Atlantis vorgibt, hast du im Kern allerdings erstmal nur gesagt "Ist Quatsch, weil isso". Also wieder nicht viel Spielraum, für viele Gegen-Argumente.

Was du zur NS-Ideologie schreibst, ist eine bedenkliche Simplifizierung.

Im Unterschied zu Atlantis wurde die nordische Mythologie missbraucht und ihr Dinge zugeschrieben, für die sie nicht steht. Aber an Thor, Odin, Asgard & Co ist im Kern nichts Rassistisches, da die Mythologie selbst z.B. kein Bild von Herrenrassen zeichnet - da lasse ich mir aber gerne Texte zum Gegenteil zeigen.

Das ist bei Atlantis anders. Die Sachen, die von den Nazis hinein interpretiert wurden, waren im Kern auch bei Platon bereits vorhanden: Überlegenes Volk von Halbgöttern, das über weite Teile der damaligen Welt herrschte. Bzw. dass dieses "reine Geschlecht" durch Misch-Ehen verdorben wurde...

Zusätzlich muss man noch sagen, dass Atlantis nun mal nur eine "Geschichte" auf Basis der bereits vorhandenen Mythologie ist. Man könnte auch sagen, es ist Fan-Fiction von Platon, aber eben nicht Bestandteil der eigentlichen Mythologie.

Ob und was man aus heutiger Sicht alles canceln sollte, ist eine andere Frage, die man von Fall zu Fall betrachten sollte. Aber ich finde es lobenswert von den Black Panther Machern, dieses Bewusstsein hierfür gehabt zu haben und zumindest für ihr Projekt eine andere Route zu nehmen.

Bitte hört auf, das Wort "manisch" in euren Kommentaren oder Filmkritiken zu verwenden. Streicht es am besten aus eurem Wortschatz. Ich bekomme sonst immer Benachrichtigungen, dass ich erwähnt wurde. Vielen Dank :D

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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.11.2022 08:42 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Manisch:

Aktuell erscheint es mir eher so, als hätten die Macher sich durchaus Mühe gegeben und die Review + Kommentare hinken dem hinterher.

Das bleibt dir auch unbenommen, was dir alles erscheint. Vielleicht ja auch rosa Elefanten. Das einzige was ich hier von dir bisher höre, ist herumgezicke, weil jemand nicht deiner Meinung ist und jede Menge "mimimi". Außer ständig dagegenzureden, hast du keinerlei fundierte Argumente gebracht.

Aber wenn man "Ist Atlantis rassistisch?" googelt, dürfte man schnell Artikel dazu finden, dass z.B. die Nazis große Anhänger waren und glauben, dass die Arier von dort kamen.

Achja "googeln", die Recherche der Generation "Social Media". Oder fundiert sich dein Wissen im besten Fall noch auf das Videospiel "Fate of Atlantis" ?! Fakt ist, das die Nazis Anhänger so ziemlich jeder Mythologie waren, aus der sie sich was herausholen konnten und zu Propaganazwecken nutzen.

Ich erkenne bei dir gerade nicht den Willen, dich auf die (berechtigte) Begründung einzulassen, dass der Atlantis-Mythos rassistisch ist.

Ach, jetzt ist es gleich eine berechtigte Begründung ?! Der Mythos Atlantis ist bis zu Platon zurückzuverfolgen, also... quod erat demonstrandum... sind wohl die alten Griechen ein Volk von Nationalsozialisten gewesen, oder wie ? Mit dieser Aussage kannst du nämlich das eine nicht mehr vom anderen trennen. Die griechische Mythologie jetzt dafür zu verdammen... wie machen die das dann bei Marvel mit Zeus und Hercules ? Oh, oh da sehe ich ein Problem anrollen.

Wie sieht es dann mit der nordischen Mythologie aus ? Sollte nicht gleich jemand loslaufen zu Marvel und denen das mit den Nazis und Asgard erklären ? Thor, Loki, Odin... also da sollten sie dann aber schon schleunigst ein "angepasstes" Reboot anstreben. Da du ja so bewandert im "googeln" bist, kannst du ja mal dein Glück mit "Thors Hammer" und Nationalsozialismus versuchen. Aber eigentlich bringt das ja nichts jetzt sich die Rosinen herauszupicken, denn eigentlich ist die ganze Edda so nicht mehr tragbar.

Aber wieso schweifen wir überhaupt soweit ab, wo wir doch die germanische Kultur vor der Haustür liegen haben ? Also nehmen wir uns doch gleich mal einen Rotstift und... achja, wir dürfen in dem Zuge auch das Nibelungenlied nicht vergessen. Ohje, da werden wir mächtige Probleme bekommen.

Mein lieber Jolly, zieht das hier Kreise. Sollen wir noch weitermachen ? Dann könnten wir rübergehen zu King Arthur und seinem braunen Sumpf der rechtsgerichteten Tafelrunde.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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Manisch : : Moviejones-Fan
24.11.2022 19:00 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.051 | Reviews: 18 | Hüte: 40

@DrStrange
Sorry, aber wieso soll ich mir mit meiner Review oder irgendwelchen Begründungen Mühe geben, wenn doch die Verantwortlichen sich mit dem Film auch keine Mühe gegeben haben ??

Aktuell erscheint es mir eher so, als hätten die Macher sich durchaus Mühe gegeben und die Review + Kommentare hinken dem hinterher.

Ich erkenne bei dir gerade nicht den Willen, dich auf die (berechtigte) Begründung einzulassen, dass der Atlantis-Mythos rassistisch ist. Viel mehr höre ist etwas in die Richtung wie "Wie, man darf kein Ne**r-Kuss mehr sagen?! Das hat doch früher auch niemanden gestört!".

Aber wenn man "Ist Atlantis rassistisch?" googelt, dürfte man schnell Artikel dazu finden, dass z.B. die Nazis große Anhänger waren und glauben, dass die Arier von dort kamen.

Eigentlich ist es echt seltsam, dass das heutige Bild von Atlantis nur noch so vollkommen unkritisch verbreitet ist. Gerade deswegen würde ich aber den Wakanda-Machern auch ein Lob aussprechen, dass sie es "auf die Tagesordnung" gebracht haben und einen anderen Weg gegangen sind.

An den Aussagen von Coogler & Co sehe ich nichts, was im gehobenen Maße selbstverliebt wäre. Bisschen Stolz und Promo-Gerede finde ich erlaubt.

Und das MCU ist halt nicht die Comics...

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
24.11.2022 17:26 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 16.624 | Reviews: 17 | Hüte: 380

@ DrStrange:

Deine Kritik habe ich noch nicht gelesen. Auf Grund der Spoiler, hab ich es überflogen und mir deine Bewertung angesehen. Autsch... das sieht ja furchtbar aus...

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DrStrange : : Moviejones-Fan
24.11.2022 14:59 Uhr | Editiert am 24.11.2022 - 15:00 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Manisch:

Sorry, aber den Artikel, der recht viele Einblicke gibt, als "Begründungsallerlei" abzutun, ohne wirklich argumentativ auf die Inhalte einzugehen...ich habe den Eindruck, jetzt geht es nur noch ums Meckern um des Meckerns willen.

Sorry, aber wieso soll ich mir mit meiner Review oder irgendwelchen Begründungen Mühe geben, wenn doch die Verantwortlichen sich mit dem Film auch keine Mühe gegeben haben ??

Außerdem zeigt ja bereits mein angebrachtes Beispiel von "Antagonist Namor", wie selbstverliebt Coogler & sein Team von ihrem Machwerk sind.

“There have been a lot of representations and creative depictions of Atlantis based off of Plato’s Atlantis, the Greco-Roman concept of a city sunk into the sea. That idea exists in a lot of different ways,” he tells Inverse. “We wanted our film to exist alongside those movies and be different. It was really out of respect to the audience, not wanting to give them something similar to other things that have come before it.”

Völlig klar. Bei der Menge und der ganzen Schwemme an Filmen und Serien, welche Atlantis zum Thema haben, da müssen wir uns unbedingt davon distanzieren. Da werfen wir jetzt die 83jährige Origin über Bord an der Bill Everett gearbeitet hat und machen was besseres daraus, weil...

says Tlapoyawa, looked overwhelmingly like the story of colonialism, in which white Europeans supposedly “civilized” the rest of the world.

UND

“It’s impossible to separate the story of Atlantis from myths of white supremacy.”

Da werden doch Kinderwünsche wahr. So stempelt man also Teile der Geschichtsbücher, welche einem nicht passen, als Rassismus ab und somit gleich noch die komplette griechische Antike dazu.

Erschwerend kommt noch dazu, das in den Comics Atlantis ja versunken ist, weil die Celestials eine immense Waffe einsetzten. Daher kam es überhaupt zum großen Kataklysmus. Das kann man sich jetzt also auch in die Haare schmieren, weil inhaltlich so nicht mehr plausibel.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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Manisch : : Moviejones-Fan
24.11.2022 14:06 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.051 | Reviews: 18 | Hüte: 40

@DrStrange
Sorry, aber den Artikel, der recht viele Einblicke gibt, als "Begründungsallerlei" abzutun, ohne wirklich argumentativ auf die Inhalte einzugehen...ich habe den Eindruck, jetzt geht es nur noch ums Meckern um des Meckerns willen.

(Warum man einen Bogen um Atlantis gemacht hat, obwohl es "eine komplett ausgebaute Comicvorlage" gab, wird in dem Artikel z.B. explizit erklärt...)

Bitte hört auf, das Wort "manisch" in euren Kommentaren oder Filmkritiken zu verwenden. Streicht es am besten aus eurem Wortschatz. Ich bekomme sonst immer Benachrichtigungen, dass ich erwähnt wurde. Vielen Dank :D

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DrStrange : : Moviejones-Fan
24.11.2022 12:56 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Duck:

Danke für den Beitrag. Ist halt mehr von dem "Begründungsallerlei". Grundsätzlich spricht ja nichts gegen eine Ausrichtung hin zu Lateinamerika. Außer halt, das man bereits eine komplett ausgebaute und ausgearbeitete Comicvorlage mit Atlantis hätte !?! Jedenfalls ist die Umsetzung im Film selbst (auch für dich @Manisch, also obacht) ähnlich wie bei Moon Knight mit der ägyptischen Mythologie: wir werfen mal alles gegen die Wand und irgendwas davon wird schon kleben bleiben.

Witzig finde ich in dem Artikel folgende Passage:

Wakanda Forever’s Namor adheres to a similar code of ethics. “Here is a man who believes 100 percent that he is the hero in his own story,” says producer Nate Moore in a statement. “He doesn’t see himself as a villain, because in Namor’s eyes, what he is doing he’s doing to protect a people who have already made it through a tragic history.”

Saustark ! Marvel entdeckt den Antagonisten. Puh, das nenne ich Timing. Das ging ja gerade nochmal gut, bevor man Dr. Doom ins Rennen schickt.

@Manisch:

...loben die ersten 10 Minuten.

Bleibt ihnen ganz unbenommen. Mir eben nicht und die Begründung war mir zu banal inszeniert.

Dass "Black Panther" im Titel steht, aber zu wenig vorkam, finde ich ebenfalls nicht sooo die wertige Kritik.

Der Black Panther ist aber der Dreh und Angelpunkt für Wakanda. Ich hab vor zwei Jahren schon befürchtet und gesagt.. einen "Wakanda - der Film" brauche ich nicht. Das wäre wie ein neuer Batman Film, der inhaltlich zu 90 % vom Leben der Großindustriellen Gothams handelt.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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Manisch : : Moviejones-Fan
24.11.2022 12:04 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.051 | Reviews: 18 | Hüte: 40

@DrStrange
Da bist du mir jetzt aber eher in die Falle getappt, denn Langeweile ist bekanntlich keine fundierte Kritik, sondern ein Zustand.

Verstehe ich nicht. Ich kann einen Film doch für die (Gefühls-)Zustände kritisieren, die er auslöst.

Ich hatte mich mal mit jemandem unterhalten, der meinte, er mochte den neusten Dune nicht, weil diese ganze Farbgebung und staubige Atmosphäre auf dem Planeten ihn ein gewisses Unbehagen verspüren ließen. Aber...genau DAS sollte doch erreicht werden. Von daher hat der Film sein Ziel eigentlich voll erreicht.

Das soll jetzt nicht heißen, dass es das Ziel von Wakanda Forever war, zu langweilen laughing Wie gesagt, ich habs auch anders aufgenommen. Aber man kann die Kritik doch trotzdem darum kreisen lassen, warum man bestimmte Zustände verspürte.

Ist allerdings auch nicht so wichtig.
Die "wertigen Punkte" kann ich weiterhin nicht so ganz nachvollziehen. Z.B. dass der Tod zu Beginn keine Emotionen in dir auslöst. Das ist ja etwas ziemlich Subjektives und selbst recht kritische YT-Kanäle wie Critical Drinker, die den Film ansonsten ebenfalls zerreißen, loben die ersten 10 Minuten.

Dass Atlantis nicht Atlantis heißt, finde ich jetzt auch nicht sooo wertig/relevant. Und der Maya-Hintergrund war durchaus relevant. Der Fokus lag dabei nicht auf der Religion, sondern auf einer Kolonialismus-Kritik. Sie wurden nicht willkürlich dieser Kultur zugedichtet, sondern die Erfahrungen von damals dienen als Essenz der Motivation von Namor und seinen Leuten.

Dass "Black Panther" im Titel steht, aber zu wenig vorkam, finde ich ebenfalls nicht sooo die wertige Kritik. Vor allem, da der Film eigentlich auch ziemlich stark als Wakanda Forever promotet wurde und das "Black Panther" nur klein drüber stand.

Aber hey, auch wenn mich persönlich das alles nicht so überzeugt, ist das halt deine Meinung - und dann ist das so.

Ich fands letztlich einfach nur als Anekdote spannend, dass du die beiden Filme am schlechtesten findest, die ich am stärksten in Phase 4 fand laughing

Bitte hört auf, das Wort "manisch" in euren Kommentaren oder Filmkritiken zu verwenden. Streicht es am besten aus eurem Wortschatz. Ich bekomme sonst immer Benachrichtigungen, dass ich erwähnt wurde. Vielen Dank :D

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DrStrange : : Moviejones-Fan
24.11.2022 10:58 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@MobyDick:

Danke dir für das Mützchen !

Den hier schenke ich mir bis er im Stream ist.

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage "reicht vollkommen aus". Ich schätze deine Meinung soweit ein, das du mit dem Film zumindest deine Bedenken haben wirst.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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DrStrange : : Moviejones-Fan
24.11.2022 10:55 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Manisch:

Da bist du mir jetzt aber eher in die Falle getappt, denn Langeweile ist bekanntlich keine fundierte Kritik, sondern ein Zustand. Natürlich habe ich dieses Gefühl erwähnt, da es während des Films über mich kam, wie damals die Heuschreckenplage über Ägypten. Aber ich habe auch auf genügend wertige Punkte hingewiesen, welche für mich den Film zu einem Ausfall abstempeln.

Indirekt würde ich schon sagen, dass du es als Bewertungs-Kriterium nimmst. Beispielsweise kritisierst du, dass es dir zu langweilig war. Das ist bei den "fantastischeren" Filmen tendenziell nicht der Fall. Schließlich stolpert man dort von einem Event zum nächsten.

Wie gesagt. Zu meinen größten Favoriten zählen eigentlich Figuren wie Cap, Hawkeye oder Daredevil. Auch bei meiner Kritik zu Moon Knight, habe ich darauf hingewiesen, das die Figur für mich eher in die "Streetlevel-Liga" gehört und gerade der "fantastischere" Teil zu übertrieben und unpassend wirkte.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
24.11.2022 10:51 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.029 | Reviews: 213 | Hüte: 558

DrStrange

ist ein für seine fürchterlich banale Story, welche auch noch an allen Ecken fragwürdig erscheint, ein viel zu aufgeblähtes und lang geratenes Machwerk.

diese Aussage trifft für meinen Geschmack auf einige Filme von Coogler zu, hat er doch auch die Rocky-Reihe mit einigen fragwürdigen Entscheidungen fortgeführt, oder eben den ersten BP.

Dass der Film - ähnlich wie Etrenals - möglicherweise nur ein Teaser für allerlei neue Charaktere sein würde und recht unrund hatte ich schon befürchtet. Naja...

Den hier schenke ich mir bis er im Stream ist.

Badekappe!

Dünyayi Kurtaran Adam
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
24.11.2022 10:44 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 10.607 | Reviews: 45 | Hüte: 677

@luhp92 und @DrStrange
Für Talokan und die gesamte Zivilisation hat man sich aber nicht nur an den Maya orientiert, sondern halt auch an den Atzteken und anderen Hochkulturen dieser Region. Hier ein Artikel dazu, welche Einflüsse eine Rolle spielten und warum Atlantis z.B. ersetzt wurde.

https://www.smithsonianmag.com/history/the-mesoamerican-influences-behind-namor-from-black-panther-wakanda-forever-180981106/

Letztendlich spielt natürlich Aquaman dabei eine wesentliche Rolle und durch verschiedene Entscheidungen ist der naheliegende Vergleich mit der DC-Figur ja eigentlich auch nirgends aufgekommen.

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Manisch : : Moviejones-Fan
24.11.2022 10:42 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.051 | Reviews: 18 | Hüte: 40

@DrStrange

Indirekt würde ich schon sagen, dass du es als Bewertungs-Kriterium nimmst. Beispielsweise kritisierst du, dass es dir zu langweilig war. Das ist bei den "fantastischeren" Filmen tendenziell nicht der Fall. Schließlich stolpert man dort von einem Event zum nächsten.
(Wobei Langeweile selbstverständlich vielschichtig ist. Die einen finden Schach spannend, die anderen schauen lieber Fußball...)

Ansonsten bin ich ja eigentlich immer gerne dabei, Haare in den Suppen zu suchen, und kenne das Gefühl, was du beschreibst, vermutlich von Jurassic World 3 ganz gut. Aber insgesamt kann ich die Kritik zugegeben nicht nachvollziehen - vor allem im Vergleich zu anderen MCU-Einträgen in der Vergangenheit, die vor allem von Cameos getragen wurden, aber extrem löchrige Prämissen und stumpfe Botschaften hatten.

Nur der B-Plot hat mich gestört, weil er einfach unnötig war, und Iron Heart nur eingeführt wurde, weil mittlerweile jeder Mavel-Film einfach irgendwas Neues einführen muss, was man später Spin-Off-Fortsetzen kann. Fand ich aber vom Ausmaß verkraftbar und muss man bei Mavel wohl mit leben...

Bitte hört auf, das Wort "manisch" in euren Kommentaren oder Filmkritiken zu verwenden. Streicht es am besten aus eurem Wortschatz. Ich bekomme sonst immer Benachrichtigungen, dass ich erwähnt wurde. Vielen Dank :D

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