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Das Löwenmädchen

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Prädikat: wertvoll

Das Löwenmädchen Kritik

Das Löwenmädchen Kritik
0 Kommentare - 10.09.2017 von FBW
Hierbei handelt es sich um eine Kritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).

Bewertung: 3.5 / 5

Als Evas Mutter bei ihrer Geburt im Winter 1912 ums Leben kommt, ist dies ein schwerer Schlag für den Stationsmeister Arctander. Doch seine Trauer verwandelt sich in Schock, als er einen ersten Blick auf sein Kind wirft. Evas ganzer Körper ist von einem Flaum blonder Haare bedeckt, sodass sie eher einem Tier als einem Menschen ähnelt. Weil Arctander aber weiß, dass es das Letzte ist, was ihm seine Frau auf der Welt hinterließ, steht er zu seinem Versprechen, das Kind bei sich zu behalten. Von vornherein stellt er die Regel auf, dass Eva niemals in Kontakt mit den Menschen in der Stadt treten darf. Doch Eva, die zu einem selbstbewussten Mädchen heranwächst, wird das Stationshäuschen als Zuhause bald zu eng. Sie will die Welt erkunden und ein Teil von ihr sein. Arctander aber hat Angst. Er weiß: Die Welt kann ein grausamer Ort sein für jemanden, der so anders erscheint als alle anderen...

Der norwegische Spielfilm Das Löwenmädchen von Regisseurin Vibeke Idsøe basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Erik Fosnes Hansen, der auch für das Drehbuch mit verantwortlich zeichnet. Erzählt wird die berührende Geschichte eines starken Mädchens, das nicht akzeptiert, nur wegen seines Aussehens von der Gesellschaft ausgestoßen zu werden.

Trailer zu Das Löwenmädchen

Auf ruhige Weise entwickelt der Film seine Figuren, die dem Zuschauer im Laufe der Handlung ans Herz wachsen. Zeigt der großartige Rolf Lassgard in der Rolle des Stationsmeisters Arctander zunächst noch seine mürrisch herrische Seite, so entblößt sich nach und nach sein weiches mitfühlendes Herz, mit dem er seine Tochter aufrichtig liebt. In der Rolle der Eva glänzen gleich drei verschiedene Jungdarstellerinnen, denen es jeweils gelingt, die Stärke, Unabhängigkeit und Ausstrahlung des jungen Mädchens glaubhaft zu verkörpern.

Ein großes Verdienst der Maske ist es, dass man als Zuschauer das "Fremde" in Evas Gesicht immer mehr als ganz natürlich annimmt und so die Schönheit und den unverhohlenen Mut erkennen kann, die sich in ihrem Ausdruck spiegeln. Eva wird zu einer Heldin, der man gerne durch die Geschichte voller Höhen und Tiefen folgt. Mit seinen warmen Bildern, seiner stimmungsvollen Musik und seiner grandiosen Ausstattung ist Das Löwenmädchen großes skandinavisches Kino für die ganze Familie.

Prädikat: wertvoll

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

Das Löwenmädchen Bewertung
Bewertung des Films
710
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