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Star Wars - Die letzten Jedi

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Eine Falle... Luke! Ein Falle.

Star Wars - Die letzten Jedi Kritik

Star Wars - Die letzten Jedi Kritik
3 Kommentare - 18.12.2017 von RonZo
In dieser Userkritik verrät euch RonZo, wie gut "Star Wars - Die letzten Jedi" ist.
Star Wars - Die letzten Jedi

Bewertung: 1 / 5

Achtung! Diese Kritik wird massive Spoiler enthalten!

Bevor ich mich zu Die letzten Jedi äußere möchte ich kurz meine Beziehung zu Star Wars erläutern:

1993 im Alter von 8 Jahren habe ich das Erste Mal mit meinem Vater die Original Trilogie gesehen. Zu dieser Zeit sahen die meisten meine Freunde auch zum ersten Mal Star Wars. Es war für uns Alle Liebe auf den Ersten Blick. Diese Filme frästen sich in unsere Hirne und auf dem Schulhof/beim "spielen" oder selbst auf dem Fussballplatz gab es kaum ein anderes Thema mehr. Ende der 90ziger als wir ältere Kinder / jungeTeenies waren kam dann die Original Trilogie in der Special Edition ins Kino. Es waren Festtage und zu jeder Gelegenheit -ob Geburtstag oder Weihnachten gab es auch immer Star Wars Produkte als Geschenk.

Im Sommer 1999 dann: Die dunkele Bedrohung. Wir waren hin und weg. Wir fanden sogar Jar Jar Binks super...

Ab den Nuller Jahren dann wurden wir dann aber auch mal tatsächlich etwas "erwachsen". Als dann 2002 Angriff der Klonkrieger erschien waren wir immer noch begeistert -aber bei weitem nicht mehr so wie 3 Jahre zuvor. 2005 im Alter von 20 dann Die Rache der Sith. Ein toller Film -aber meine/unsere Beziehung begann sich zu wandeln.

Wir erkannten das Star Wars mehr als 6 Filme waren. Es war hauptsächlich eine Lizenz zum Geld drucken. Und je älter wir wurden und so öfter wir die Filme sahen merkten wir das die Neue Trilogie doch nicht die Meisterwerke waren für die wir sie hielten. Es waren eigentlich ziemlich mittelmäßige Filme die auch noch das Problem haben schlecht zu altern.

Star Wars wurde zu einer Jugendliebe... Es war toll mit Ihr. Aber im Hier und Jetzt sucht Mann sich doch was Passenderes (obwohl man sich einmal im Jahr trifft und alle 6 Filme im Marathon guckt).

2015 dann im Alter von 30 sollte die diese Liebe wieder aufflammen. J.J. Abrahams (den ich persönlich sehr schätze) brachte Das Erwachen der Macht in die Kinos. Und ich war wieder hin und weg. Ich hatte "mein Star Wars Feeling" wieder! Aber auch nur nach der Ersten Sichtung. Denn bei der 2. Sichtung merkte ich das ich eigentlich verarscht wurde. Episode 7 war nämlich nichts anderes als ein abgewandeltes Remake von Episode 4. Zwar mit neuen Charakteren aber im Endeffekt nichts Neues.

Und als letztes Jahr der dann der Erste der Anthology Filme Roque One anlief wurde ich so langsam sauer was denn aus "meinem Star Wars" geworden war. Der Mythos Star Wars begann für mich zu bröckeln.

Und jetzt im Jahr 2017 kommt mit Die Letzten Jedi der 2. Teil der neuen Trilogie. Und ich muss sagen: Star Wars ist für mich nicht mehr Star Wars!

Die Letzten Jedi ist ein überlanges, langweiliges Monstrum von Film das den Mythos und die Magie von Star Wars für mich (!) zerstört.

Angefangen damit das ab der 1. Minute des Films Die Erste Ordnung bzw. Das Imperium 2.0 einfach nur als inkompetenter lächerlicher Witzverein dargestellt wird bis hin zu der unsäglichen Tatsache das aus Luke Skywalker (dem verdammten letzten Jedi der das Imperium gestürzt hat) ein meckernder, bockiger Einsiedler geworden ist dem ich beim melken einer Seekuh zugucken muss.

Auch wenn hier bei Moviejones schon mehrfach diese Szenen angesprochen wurde... Hier nochmal meine Top 10 des Schwachsinns:

  1. Der Telefonstreich von Poe und die "Wahnsinns-Schlacht" um den Sternenzerstörer: Mit dieser Szene wird der sowieso schon lächerliche Hux komplett zur Witzfigur und die Erste Ordnung lässt sich von EINEM (!!) X-Wing erst komplett verteidigungslos schießen um dann von EINEM (!!) Bomber (wobei die "Flotte" der Rebellen eh nur aus einem Dutzend Schiffen bestand) komplett zerstört zu werden. Wobei die Szene im Bombenschacht (der die ganze Zeit geöffnet ist) auch an Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist.
  2. Das Treffen zwischen Rey und Luke: Als Luke das Lichtschwert weg warf war ich geschockt und dachte das ich in Spaceballs 2 sitze! Ab dem Moment war der Film für mich unten durch.
  3. Diese "Progs": Eigentlich hätten Sie noch "Kauft Mich, Kauft Mich, Kauft Mich!" rufen sollen. Die Szenen mit diesen Viechern haben die wenige Screentime die Chewie hatte komplett versaut. Im Gegensatz dazu fand ich die "Hüter der Jedi Insel - Viecher" sogar wirklich lustig und passend. Aber über Humor lässt sich streiten.
  4. Leias "Skywalk-Szene": Ohne Worte.
  5. Rose: Dieser Charakter schreit förmlich nach Marktforschung (eine kindische Asiatin -hatten wir noch nicht. DIe Asiaten in Episode7 und Rogue One waren stereotypische Kämpfer). Ihre Backgroundstory war ja noch okay (Waffenhändler sind böse und verkaufen TIE-Fighter und (!) X-Wings) aber ihre Entwicklung vom Torpedoputzer zur Hackerin/Speederpilotin fand ich persönlich mies.
  6. Der Casinoplanet Handlungsstrang: Finn und Rose suchen DEN CODEKNACKER! Justin Theroux sitzt dann da in dieser vollkommen überladenen Szene und das wars dann. Hatte nicht Maz Kanata (einer der mMn besten Charaktere aus Episode 7 die dann leider nur eine absolut blöde mini Szene hat) gesagt DEN CODEKNACKER zu finden?! Was solls -man nimmt den Codeknacker den man im Gefängnis trifft (Ein Lichtblick des Films für mich! Benicio Del Toro). Man sitzt übrigens wegen Falsch-Parkens (so mitten auf dem Strand parkt man auch wirklich nicht). Dann noch schnell eine wirre, lange Verfolgungsjagd und am Ende rettet BB8 wieder den Tag -kann man mal so machen
  7. Wo wir gerade bei BB8 sind: Ich persönlich hab das Gefühl ein Bataillon von BB8-Droiden könnte die Rebellion im Alleingang zum Erfolg führen. Z.B. steuert BB8 einen AT-ST und macht einfach mal ein paar dutzend Stormtrooper platt.
  8. Snoke und Captain Phasma: 2 sehr interessante Antagonisten die in Episode 7 gefühlt nur angeteasert werden und dann einfach so sterben ohne irgendwie die "Story" vorangebracht zu haben.
  9. Kylo Renn: War er in Episode 7 einfach nur ein kleiner weinerlicher Wannabe Darth Vader wird er jetzt um die Facette der Schizophrenie erweitert. Das er innerlich Zerrissen sein soll ist mir klar. Aber sein Handeln ergibt für mich trotzdem keinen Sinn. Und wurde in Episode 7 nicht groß über die Ritter von Renn geredet? Bis auf Lukes Aussage das sich Kylo und paar andere Schüler von seinem Tempel abgewandt haben keine Spur.
  10. Die Verfolgungs-Jagd: Im Endeffekt ist die Handlung des Films das ein Paar kleine Raumschiffe vor einem großen Raumschiff wegfliegen bis Ihnen der Sprit ausgeht?!? Ernsthaft?!? Und dann fliegt einfach eines der Raumschiffe in das große Raumschiff und macht es kaputt?!?

Ich könnte gerade immer weiter aufzählen warum ich diesen Film unfassbar schlecht finde. Aber stattdessen möchte ich den einzigen positiven Aspekt dieses Films würdigen:

Audiovisuell ist Die Letzten Jedi über jeden Zweifel erhaben. Die SFX sind zu 95 % überragend und einige der Bilder brennen sich förmlich ins Gedächtnis. Die Eröffnungsschlacht mag in meinen Augen stupide sein -toll anzusehen ist sie aber. Der Kampf Kylos und Reys gegen Snokes Leibgarde, das Gefecht auf dem Sternenzerstörer, die Endschlacht auf Crait und vor Allem die Aufnahmen von Ahch-To sind ein Genuss.

Nur kann dieser Genuss nicht aufwiegen das Die letzten Jedi für mich den Mythos Star Wars zerstört hat.

Was Johnson aus Luke gemacht finde ich persönlich unzumutbar. Der Bauernjunge der auf eine Heldenreise ging Jedi Ritter wurde und die Galaxie rettete schafft mit Kylo eine Widergeburt seiner Nemesis? In einer absolut sinnlosen Aktion (mit gezogenem Lichtschwert vor seinem schlaffenden Neffen stehen)? Wieso dieser dann Snokes Schüler wird erfahren wir nicht. Wer oder was Rey ist wird auch nicht weiter erörtert. Ich hätte mich sogar mit der Midichlorianer Erklärung zufrieden gegeben. Am Ende des Films ist sie praktisch ohne Ausbildung ein mächtiger Jedi und der Widerstand besteht aus (gefühlt) noch zwei Dutzend Kämpfern, einem Wookie, 3 Droiden und einem Raumschiff? Das ist das Erbe von Luke Skywalker?

Naja... So wie sich die Erste Ordnung präsentiert hat wird das problemlos ausreichen um in Episode 9 den Krieg zu gewinnen. Wie auch immer das passieren wird. Mich wird es nicht mehr interessieren.

Da Disney ja von Rian Johnsons Machwerk so begeistert ist das dieser Mann eine neue Trilogie entwickeln darf seh ich auch keinen Silberstreif am Horizont das "mein Star Wars" irgendwann zurückkehren wird. Irgendwann werde ich meinen Kindern die Original Trilogie zeigen und dann mit Ihnen wohl den ganzen anderen Mist der sich dann Star Wars nennen wird gucken. Und wahrscheinlich ein Prog-Plüschtier oder was auch immer sich die Marktingstrategen von Disney bis dahin ausgedacht haben unter den Weihnachtsbaum legen.

Star Wars - Die letzten Jedi Bewertung
Bewertung des Films
210
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3 Kommentare
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RonZo : : Mad Titan
19.12.2017 11:53 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 478 | Reviews: 3 | Hüte: 29

Vielen Dank für Euer Feedback!

@Cassjo

Ich freu mich dass Du meine Kritik nicht als "Gebashe" aufgefasst hast. Das war nämlich auch nicht meine Absicht. Für mich war es eher Frustbewältigung. Ich freue mich auch wirklich für jeden der Die letzten Jedi abfeiert und seinen Spaß mit dem Film hatte. Wir reden halt von einer Kunstform die absolut subjektiv wahrgenommen wird. Und wie ich hier schon an anderer Stelle schrieb: Ich akzeptiere und respektiere jede andere Meinung.

@DeToren

Deine positive Einstellung dem Film gegenüber kann ich absolut nachvollziehen. Ich hab mir dieses Jahr zb die Justice League "schöngeredet" (ich meine das nicht abwertend). Da war ich bereit über die unzähligen Schwächen des Films hinwegzusehen. Aber das ist alles absolut subjektiv.

Vielleicht hast Du Recht und ich werde wenn der Film dann in einem Jahr auf Sky läuft sogar "meinen Spaß" haben. Ich werde ihn ja dann aus einer komplett anderen Perspektive sehen und evtl. mehr positives finden was ich momentan in meinem Frust übersehe oder sogar ignoriere. Bei Episode 7 ging es mir ja auch so (nur umgekehrt).

Ich möchte nur kurz noch auf deine Anmerkungen zu meiner "Top 10 des Schwachsinns" die Du kommentierst machen. Der Vergleich zwischen Progs und Ewoks hinkt mMn da die Ewoks in Rückkehr der Jedi einen elementar wichtigen Beitrag zum Plot leisten. Ohne den Kampfeinsatz der Ewoks hätten die Rebellen auf Endor den Schild nicht deaktivieren können.

Sie sind süß und (!) wichtig!

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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DeToren : : Moviejones-Fan
19.12.2017 09:04 Uhr | Editiert am 19.12.2017 - 09:43 Uhr
0
Dabei seit: 22.04.13 | Posts: 260 | Reviews: 17 | Hüte: 10

Das ist eine sehr schöne Kritik. Obgleich ich jeden Deiner Punkte absolut nachvollziehen kann, so habe ich mich jedoch entschieden, dem Film grundsätzlich positiver gegenüber zu stehen. Ich dachte mir, dass Rian Johnson an dem Auftrag, diesen Film zu entwerfen, eigentlich ja nur scheitern kann. Dafür sind die Erwartungen von Dir, mir und Millionen Fans auf der Welt, die dem Kindesalter bereits entwachsen sind, schlicht zu groß.

Deshalb entschied ich mich, dem Film auf jeden Fall eine Chance zu geben. und ich bin der Meinung, dass Johnson viel mehr richtig als falsch macht.

1) Der Telefonstreich von Poe und die "Wahnsinns-Schlacht" um den Sternenzerstörer: ich fand die Szene echt wirtzig, zeigt sie doch, dass Johnson den Film und der Film sich selbst nicht zu ernst nehmen will.

2) Das Treffen zwischen Rey und Luke: Dass Luke das Lichtschwert wegwirft, empfand ich als erfrischend. Du hast natürlich Bedeutungsschwangeres erwartet - und das kam nicht.

3) Diese "Progs": Ja, natürlich schreien sie "Kauft mich!". Aber sie waren trotzdem herzerwärmend süß. Sie sind kindgerecht und einfach nur niedlich. Sie geben dem StarWars-Universum Wärme, so wie die Ewkos es seinerzeit taten.

4) Leias "Skywalk-Szene": Ja, da habe ich mich zunächst auch gewundert. Aber andererseits ist es das erste Mal überhaupt in allen 8 Teilen, dass die Macht bei Leia sichtbar wurde.

5) Rose: Dieser Charakter schreit förmlich nach Marktforschung - da hast Du vollkommen Recht. Geht heute nicht mehr ohne. Aber auch die Hauptbesetzung befolgt Marketing-Regeln. Eine Weiße, ein Schwarzer und ein Weißer, dazu noch die Altstars und multinationale Sidekicks (Rose): fertig ist der politisch korrekte und wirtschaftlich erfolgversprechendste Cast. Das ist aber heutzutage in allen Großproduktionen so.

6) Im StarWars-Universum falsch parken? Ich gebe Dir grundätzlich Recht. Man kann aber auch sagen: Hey, bescheuert, aber trotzdem witzig

7) BB8: Der wohl menschlichste Droid überhaupt. Mir gefällt er gut.

8) Snoke und Captain Phasma: 2 sehr interessante Antagonisten die in Episode 7 gefühlt nur angeteasert werden und dann einfach so sterben ohne irgendwie die "Story" vorangebracht zu haben. Was Snoke angeht, gebe ich Dir recht. Er wird unvermittelt aus dem Plot gerissen. Aber ist das so schlimm? Es kam für mich vollkommen unerwartet. Auf diese Weise aber freue ich mich auf die Entwicklung von Ben Solo in Episode 9

9) Kylo Renn: War er in Episode 7 einfach nur ein kleiner weinerlicher Wannabe Darth Vader wird er jetzt um die Facette der Schizophrenie erweitert. Meine Fresse, hat der mich genervt. Ein echter Tiefpunkt des Films. Warum der Superschurke erst gefühlte 20 ist, entzieht sich meinem Verständnis. Wahrscheinlich ist auch das dem Marketing geschuldet. Nervt aber. Gebe ich Dir Recht smile

10) Die Verfolgungs-Jagd: Ja, letztlich reduziert es sich auf eine simple Verfolgungsjagd. Dass aber dem Film eine im Prinzip simple Geschichte zugrunde liegt, finde ich nicht schlimm.

Alles in allem kann ich - wie gesagt - jeden Deiner Einwände verstehen. Vielleicht helfen Dir meine Anregungen, den Film mit der Zeit etwas wohlwollender zu betrachten smile

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Cassjo : : Moviejones-Fan
19.12.2017 05:34 Uhr
0
Dabei seit: 11.03.16 | Posts: 97 | Reviews: 1 | Hüte: 3

Schön beschrieben.

Ist nicht einfach nur Gebashe, sondern Anteilnahme, was Deine Ein- und Ausleitung ja auch darstellt. Für mich interessant, wie andere oftmals deutlich jüngere Leute an Star Wars herangekommen sind.

.

Es ist erschreckend, wie jedes einzelne Plothole mittlerweile wegdiskutiert werden will. Wenn ein Film nur dann funktionert, indem man in Teilen das EU im Hinterkopf hat und zusätzlich kanonische Bücher und Konzepte kennt, dann haut da was ganz gewaltig nicht hin. Noch ist das Medium Film nicht an eine konsumintensive mediale Synergie aus diversen Medien und Produkten gebunden, um eine Botschaft zu erfassen.

"Früher" waren Bücher, Bilder und Dokumentationen einfach nur Beiwerk, um sich mit dem Thema weiter zu befassen, welches man so sehr mochte. Man konnte erweiterte Sichtweisen generieren, ohne einen komplett neuen Kontext erfinden zu müssen.

Heute dient es als Erklärungsversuch, als Wiedergutmachung oder Ausbesserung von Fehlern und Ungereimtheiten. Ein "Nachpatchen" also.

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