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Solo - A Star Wars Story

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Schon Schluss mit Spin-offs?

"Star Wars Stories" wegen "Solo" auf Eis gelegt? Lucasfilm dementiert (Update)

"Star Wars Stories" wegen "Solo" auf Eis gelegt? Lucasfilm dementiert (Update)
59 Kommentare - Fr, 22.06.2018 von N. Sälzle
Nach dem schwachen Abschneiden von "Solo - A Star Wars Story" am Box Office überdenken Disney und Lucasfilm ihre "Star Wars"-Strategie. Und die dürfte auf gemischte Gefühle stoßen.
"Star Wars Stories" wegen "Solo" auf Eis gelegt? Lucasfilm dementiert

Update vom 22.06.2018: Wer soll da noch durchsteigen? Gestern ereilte uns die Schocker-Nachricht, dass Disney und Lucasfilm alle künftigen "A Star Wars Story"-Filme auf Eis gelegt haben sollen. Nun ist ein neuer Bericht aufgetaucht, der diese News als "kindisch" und "spekulativ" bezeichnet - und dieser stammt von ABC News, einem Sender, der mit seiner Disney-Verbindung immerhin zur selben Familie wie Lucasfilm gehört.

Lucasfilm habe ABC News mitgeteilt, dass sich weiterhin "mehrere" Star Wars-Filme in Entwicklung befinden, die noch nicht offiziell angekündigt wurden, heißt es da. Diese Projekte bewegen sich unabhängig von der schon angekündigten Star Wars-Trilogie, die Rian Johnson beaufsichtigt, und einer weiteren Star Wars-Filmreihe der Game of Thrones-Produzenten David Benioff und D.B. Weiss voran.

Ein direktes offizielles Statement von Lucasfilm blieb bislang allerdings aus, und somit stiftet die ABC News-Meldung nur noch mehr Verwirrung, vor allem, da mehrere Websites die Vertrauenswürdigkeit von Collider hervorheben. Dort scheint man nicht ganz danebengelegen zu haben: Making Star Wars berichtete zwischenzeitlich von einem Gerücht, wonach Lucasfilm kürzlich die Pinewood Studios storniert haben soll. Die betroffenen Mitarbeiter seien daher davon ausgegangen, man habe den Obi-Wan- und den Boba Fett-Film gestrichen. Doch eigentlich habe es sich dabei um einen Film gehandelt, der im Raumhafen von Mos Eisley angesiedelt gewesen wäre - und von dem noch nie jemand gehört hat.

Diverse Angestellte hätten außerdem berichtet, dass sie an einem Film (Mos Eisley) gearbeitet haben, der definitiv nichts mit Obi-Wan Kenobi oder Boba Fett zu tun gehabt hätte. Demnach wäre die Meldung von Collider wiederum schlüssig, doch sollte man die Infos von Making Star Wars mit einer gehörigen Portion Vorsicht genießen. Uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Es wird nicht leichter, sich in dem Dschungel der Gerüchte und Spekulationen zur Star Wars-Zukunft zu orientieren, und vielleicht wäre es an der Zeit, dass Disney und Lucasfilm endlich mal auf den Tisch hauen und ein paar Fakten schaffen, ehe man die Kontrolle noch völlig verliert.

++++

Immer häufiger hörte man in letzter Zeit Gerüchte zum Obi-Wan-Spinoff. Es befand sich aktiv in Entwicklung, mit Stephen Daldry schien sogar der Regisseur schon festzustehen. Dann kam noch die Meldung, dass Logan - The Wolverine-Macher James Mangold den Boba Fett-Film übernehmen soll. Alles deutliche Hinweise darauf, dass wir auch nach (und trotz) Solo - A Star Wars Story mit weiteren "Star Wars Stories" versorgen werden sollten.

Aber weit gefehlt. Wie Collider erfahren hat, haben Disney und Lucasfilm alle zukünftigen Filme dieser Art auf Eis gelegt, um sich voll und ganz auf Star Wars - Episode IX zu konzentrieren - und darauf, wie die nächste Star Wars-Trilogie nach dieser aussehen soll. Ist die Meldung wahr, wovon man bei einer Quelle wie Collider fast ausgehen kann, so können wir sowohl den Obi-Wan- als auch den Boba Fett-Film erst mal abschreiben.

Schuld daran soll - man ahnt es bereits - Solo - A Star Wars Story sein, der jüngste Ableger der Hauptsaga, der sich an den Kinokassen sehr viel schlechter als erwartet geschlagen und sehr gemischte Kritiken und Zuschauermeinungen eingefahren hat. Kein Vergleich zu Rogue One - A Star Wars Story, denn die 343,3 Mio. $, bei denen Solo - A Star Wars Story aktuell steht, mögen zwar für einen "normalen" Blockbuster ein ordentliches Ergebnis sein, für einen Star Wars-Film sind sie es jedoch nicht. Da gelten eben andere Maßstäbe.

Mögliche Gründe für diesen "Flop" wurden schon viele genannt und erörtert. Die Konsequenz daraus war, dass Disney und Lucasfilm ihre Star Wars-Strategie überdenken wollten, was sie nun offenbar getan haben. Ihr Fokus liegt jetzt also auf Star Wars - Episode IX sowie auf der Trilogie von Rian Johnson und der Filmreihe von David Benioff und D.B. Weiss. Die Arbeiten an diesen beiden Projekten für die Zeit nach Star Wars - Episode IX sollen im Gegensatz zu den "Story"-Filmen nämlich nicht ausgesetzt worden sein, sondern weitergehen.

Wenngleich Collider eine seriöse und gut vernetzte Quelle ist, weist das Portal auch darauf hin, dass sich die Dinge schnell ändern können, sodass sich die Meldung zeitig wieder in Wohlgefallen auflösen könnte. Doch für den Moment habe man sich von den Spin-offs entfernt und fürs Star Wars-Universum andere Prioritäten gesetzt.

Quelle: Collider
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59 Kommentare
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MrBond : : Moviejones-Fan
25.06.2018 13:22 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.382 | Reviews: 15 | Hüte: 306

@Greyback

"Bitte zitere mich nicht mehr falsch."

Hast recht. Dass es ein Zitat war habe ich glatt überlesen, sorry. Leider kann ich meinen Comment jetzt nicht mehr editieren, da er zu weit zurück liegt.

"Außerdem finde ich es sehr vermessen Aussagen anderer User als "Humbug" zu bezeichnen. Mal ganz davon abgesehen, das 350 Millionen Einspielergebniss für einen Star Wars Film erbärmlich sind."

Unter normalen Umständen würde ich Dir recht geben, dass es vermessen ist, Kommentare anderer User als Humbug zu bezeichnen, aber "Die machen "Solo", den Film den keiner wollte" ist nunmal Humbug, da die Aussage nachweislich falsch ist (man kann es drehen und wenden, wie man will ^^).

"@MrBond, wohl Snakeshit aus dem Stzarwarsunion fForum wink, du solltest dir besser genauer durchlesen was die Leute hier schreiben."

Das muss ich noch überprüfen. Da ich noch nie im "Starwarsunion Forum" unterwegs war, muss ich mich erst einlesen, bevor ich Dir da Genaueres sagen kann.

In einem Punkt kann ich Dich jedoch beruhigen: Ich lese für gewöhnlich sehr genau durch, was die Leute hier so schreiben.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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bartacuda : : Mitternächtlicher Haijäger
25.06.2018 11:06 Uhr
0
Dabei seit: 03.03.10 | Posts: 3.875 | Reviews: 0 | Hüte: 240

@Jool

Ja, der Vergleich mit dem EU passt. Nichts anderes ist es ja. Nur eben jetzt auf der Leinwand. Und ich weiß auch, dass "einige" damit tatsächlich ein Problem haben, weil es ihnen nicht mehr so leicht fällt, Dinge die sie nicht interessieren zu ignorieren, wenn sie plötzlich auf der Leinwand sind. Warten wir mal ab, was sich entwickelt. M.M.n. hat das EU noch die besten SW Geschichten erzählt. Aber leider auch einige der schlechtesten wink

@Greyback

Danke! Es geht ja etwas in die Richtung, die Jool schon ansprach. Ist für mich durchaus nachvollziehbar. Was den (angedachten) Solo in der PT anging, soll es sich tatsächlich um einen "kleinen" Jungen gehandelt haben. Wie ich sagte, ich kann zu Ehrenreich im Detail noch nichts sagen, sondern nur aufgrund des Vorab gezeigten. Was das angeht, bin ich mit ihm als Solo, mehr als zufrieden. Und unter Berücksichtigung der Meinungen einiger Freunde/Bekannte, mit denen ich regelmäßig konform gehe, soll er sich diese Figur auf gelungene Art zu Eigen gemacht haben.

... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
25.06.2018 08:54 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.134 | Reviews: 24 | Hüte: 213

@Duck-Anch-Amun:

Danke dir für das Hütchen.laughing

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
24.06.2018 10:54 Uhr | Editiert am 24.06.2018 - 12:48 Uhr
1
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.134 | Reviews: 24 | Hüte: 213

@Greyback:

Ehrenreich ist bestimmt kein schlechter Schauspieler, aber eben ein anderer Männertyp als Ford, ihm fehlt dieser schelmische Charme, von einer Ähnlichkeit ganz zu schweigen.

Wie unterschiedlich die Wahrnehmung doch sein kann, denn ich empfinde da komplett anders. Ich finde sehr wohl, dass Ehrenreich einen guten Harrison Ford (schreibe extra nicht Han Solo) abgibt. Gerade den schelmischen Charme seines Vorgängers, bringt er meiner Meinung nach mit. Man kann ja über die Notwendigkeit und den Sinn des Han Solo Spin-Offs streiten so viel man möge, aber Ehrenreich sollte dafür meiner Meinung nach nicht als Grund genannt werden. Er hat seine Sache nicht schlechter gemacht, als Ewan McGregor damals. Und von der Ähnlichkeit her, ist er mit Sicherheit sehr viel näher dran, als damals McGregor bei Alec Guinness.

Allerdings gebe ich dir Recht, dass es immer schwerer ist, einen anderen Schauspieler der selben Rolle zu akzeptieren, den man im selben Alter schon kennen gelernt hat, als einen Schauspieler, der eine jüngere Version eines Charakters spielt. Ich denke es liegt eben viel daran, ob man sich drauf einlassen will oder eben nicht.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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MonkeyKing85 : : Moviejones-Fan
24.06.2018 01:43 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.17 | Posts: 72 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Kp was diese Idioten machen aber Star-Wars wird von Film zu Film schlechter, echt schade bin ein großer Star-Wars fan aber die neusten Teile haben mich null überzeugt, ich hoffe Lucasfilm und Disney bekommen es noch auf die Reihe!!

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Greyback : : Moviejones-Fan
23.06.2018 16:41 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.15 | Posts: 43 | Reviews: 0 | Hüte: 1

@bartacuda,

"Eine Frage stelle ich mir jedoch immer mal wieder, Warum war es ok einen jungen Obi Wan zu bringen und Sir Alec Guinness zu ersetzen, nicht aber einen jungen Han Solo? Allein die Leinwandzeit lasse ich als Argument nicht wirklich gelten. Ich behaupte, wenn GL, wie ja schon mal angedacht, in der PT auch einen jungen Han etabliert hätte, wären viele deutlich entspannter. Aber das ist auch nur meine persönliche Meinung."

Gute Frage, die ich wie folgt beantworten würde:

Der Unterschied liegt in der potentiellen Entwicklung der Figuren und ihrem Alter.

Obi-Wan lernen wir in der OT als alten Jedi Meister kennen, wie die Figur in jungen Jaheren aussah oder sich verghielt ist deutlich schwerer vorzustellen als einen jungen Han Solo, den wir Defakto schon von Harrison Ford bekamen. Ehrenreichs Version ist nur etwa 10-15 Jahre jünger, da kauft kaum einer den Machern ab wie stark sich die Figur äußerlich in der Zeit verändert. Ehrenreich ist bestimmt kein schlechter Schauspieler, aber eben ein anderer Männertyp als Ford, ihm fehlt dieser schelmische Charme, von einer Ähnlichkeit ganz zu schweigen.

Bei Obi-Wan fehlt einem etwas dieser Vergleich. Nur wenige Zuschauer wissen wie ein ganz junger Alec Guinness aussah, da iost dann McGreggors Interpretation vorstellbarer.

Ich glaube auch nicht, dass ein junger Han Solo ohne Ford unter George Lucas akzeprtiert worden wäre, ausser er wäre vielleicht 10-15 Jahre alt gewesen.

Gerade George Lucas musste sich wegen seiner Prequels, einiges an BERECHTIGTER Kritik anhören, z.B. die Besetzung und Darstellung von Anakin Skywalker. Meiner Meinung nach wird jetzt in der Disney Ära Lucas oft verklärt. Ich muss da schon mit den Augen Rollen wenn manche sich ihn zurückwünschen, so stark wie die PT polarisiert, da kommt höchstens TLJ noch mit.

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Greyback : : Moviejones-Fan
23.06.2018 16:27 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.15 | Posts: 43 | Reviews: 0 | Hüte: 1

@MrBond, wohl Snakeshit aus dem Stzarwarsunion fForum wink, du solltest dir besser genauer durchlesen was die Leute hier schreiben.

Bitte zitere mich nicht mehr falsch. Ich habe nie behauptet, dass kein Fan Solo sehen wollte, Das war eine von mir zitierter Beitrag eines anderen Users.

Außerdem finde ich es sehr vermessen Aussagen anderer User als "Humbug" zu bezeichnen. Mal ganz davon abgesehen, das 350 Millionen Einspielergebniss für einen Star Wars Film erbärmlich sind.

Vielleicht gingen diese "wenigen" Zuschauer gar nicht wegen Han Solo in "Solo", sondern weil es eben immer noch ein Star Wars Film ist, wo man Sturmstruppen und Sternenzerstörer in den Trailern sah. Bei "Rogue One" hatte dies eben auch funktioniert.

Egal wie man es dreht und wendet, der Film hatte mit zu vielen Problemen zu kämpfen, wie der problematischen Produktionsphase, einem schlechten Starttermin und einer Neubesetzung einer DER Hauptfiguren des Star Wars Universums.

MJ-Pat
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Raven13 : : Partymom
23.06.2018 11:41 Uhr | Editiert am 23.06.2018 - 11:41 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 223 | Reviews: 7 | Hüte: 25

@ Kayin

"Die PT ist natürlich lange nicht so gut wie die OT, sie vermittelt aber trotzdem mit ihrer Erzählweise mMn das SW feeling der OT, was die neuen Episoden, im besonderen Ep 8, eher nicht erreichen und schon gar nicht Solo."

Entschuldige mich, wenn ich mich täusche, aber hast du nicht gesagt, du hättest "Solo" noch nicht gesehen? Woher weißt du dann, dass er kein Star Wars-Feeling erzeugen kann? Dass er sich anders anfühlt als alle bisherigen Star Wars-Filme, ist ja logisch, denn das Thema ist ein völlig anders. Es geht um einen jungen, aufstrebenden "Gauner", eine kleine persönliche Geschichte, nicht um die Macht, Jedi, Sith, Laserschwerter oder galaktische Kämpfe und Kriege. Aber nichtsdestotrotz hat der Film echten Charme und tolle Darsteller. Auch Alden Ehrenreich verkörpert den jungen Han meiner Meinung nach sehr gut.

Ich denke auch, dass es gut wäre, wenn Disney erst einmal Episode IX rausbringt und dann so ca. im Dezember 2022 mit Obi-Wan (mit Ewan McGregor) kommen sollte. Der Film hätte dann mehrere Vorteile, die Solo leider fehlten: Den "originalen" Schauspieler (okay, stimmt nicht ganz, dürfte aber egal sein, da McGregor Obi-Wan toll dargestellt hat und wohl der beliebteste Charakter der PT sein dürfte). Dann läuft er im Dezember, die beste Zeit für einen Star Wars-Film. Und zuletzt ist die zeitspanne zu Episode IX dann groß genug, um nicht von "Melkung" oder "Übersättigung" zu sprechen. Der wäre dann sicherlich wieder viel erfolgreicher als Solo. Ich bin aber mal gespannt auf das Box-Office-Ergebnis von Episode IX.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.06.2018 20:02 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.309 | Reviews: 24 | Hüte: 307

@Jool
Ich kann es komplett nachvollziehen, allerdings haben wir eben das Problem, dass Harrison Ford die Rolle nicht mehr spielen konnte. Selbst wenn die Technik es erlaubt hätte, ich denke nicht, dass er es nochmals getan hätte, dafür wollte er doch zu stark mit dem Franchise abschließen.
Dann bleibt die Frage ob man so einen Film macht oder nicht. Wenn man aber sieht, dass auch andere ikonische Figuren das gleiche Schicksal erfahren und es zu Han so viel zu erzählen gibt und sogar Bücher - dann liegt es nahe den Film auch zu machen. Ich finde dann auch, dass, wenn man sich darauf einlässt, die Umsetzung auch sehr stark ist. Nach den ersten 15 Minuten hatte ich auch keine Meinung mehr daran gedacht, dass ich lieber Harrison Ford hätte. Aber klar, ich kann es verstehen und ich persönlich habe auch nicht nach dem Film gefragt. Aber meiner Meinung nach ist diese Umsetzung doch logischer, besser und interessanter als es ein Kenobi-Film je sein könnte - und dies trotz McGregor.

@Kayin
Aber genau dieses "Wie" werd ich nie verstehen. Bei Episode 8 kann ich die Kritik an dem "Wie" ja noch irgendwie verstehen. Auch ich fand die Nebenhandlung um Finn nicht gerade prickelnd (auch wenn sie noch wichtig sein wird) und auch Holdos Plan war komplett bescheuert - der Film schafft es aber sich aus festgehfahrenen Schemen zu befreien. Und dies ist gerade für ein Franchise, das zuvor nach 8 Filmen festgefahren schien, doch spannend und mutig. Gerade wo Leute wie du auch doch diese Franchise und die immer gleichen Formeln (MCU, Transformers,...) kritisierst ;)
Bei Han Solo ist das "Wie" meiner Meinung genauso wie es in der Tradition der alten Filme gemacht wurde. Es ist offensichtlich der Beginn einer weiteren Geschichte und es scheint viele spannende Ideen gegegebn zu haben, die ich persönlich sehr gerne weiter verfolgen würde. Solo können wir meiner Meinung doch gar nicht komplett bewerten, weil da eben noch was fehlt, was auch (und da geb ich MrBond) Recht auch bei Episode 8 nioch längst nicht alles in Stein gemeißelt ist.

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Jool : : Odins Sohn
22.06.2018 19:31 Uhr
0
Dabei seit: 20.02.13 | Posts: 719 | Reviews: 0 | Hüte: 41

@bartacuda: GLaube ich durchaus, dass bei vielen Interesse auch abseits vom Kino bestehen würde. Ich sehe das recht ähnlich wie damals beim EU - die Hauptzielgruppe, bzw. besser gesagt der Großteil der Fans muss natürlich im Kino erreicht werden, darüber hinaus kann man durch Serien (ob real oder animiert), Comics usw. auch noch andere Gruppen mit Themen/Figuren ansprechen, die vielleicht nicht so ein breites Interesse hervorrufen. Da müsste man dann eben herausfinden was in welcher Form gewünscht wird.

Mein Kommentar zu „braucht keiner“ war gar nicht direkt an dich gerichtet, der galt der generellen Diskussion hier. Es war also nicht nötig dass du dich hier rechtfertigst smile aber ich bin da sowieso ganz deiner Meinung. Ich mag es auch nicht wenn die eigene Meinung als absolute Tatsache hingestellt wird, weil dadurch eigentlich jede weitere Diskussion hinfällig wäre. Außerdem wirkt sowas gerade wenn man den Gesprächspartner nur durch das Geschriebene kennt auf mich dann manchmal automatisch arrogant... Ein einfaches „meiner Meinung nach“ ist nicht viel Arbeit und die ganze Argumentation kommt nicht so an, als würde man sie allen anderen aufzwingen wollen..

@Duck-Anch-Amun: Stimmt, das mit den 10 Jahren habe ich auch schon wo gehört. Und bei Han Solo gibt es natürlich viel Spielraum für Geschichten und Charakterentwicköung vor Episode 4. Will ich gar nicht bestreiten, ich hab ja auch schon oft erwähnt dass die Bücher zu Han Solos Vorgeschichte zu meinen absoluten Favoriten gehören. Mir geht es da aber eher um das Gefühl, im Film eine junge Version von jemandem zu bekommen, der ohnehin jung ist - bei Solo wirkt es auf Grund des Alters für mich quasi wie ein reiner Darstellerwechsel für die gleiche Rolle, bei Kenobi sind es aber 2 Darsteller für 2 komplett unterschiedliche Lebensabschnitte. Das ist für mich der Unterschied. Nur als Beispiel: Würde man für irgendeine Zukunftsvision im nächsten Avengers einen 40-jährigen Spiderman im MCU bringen, hätte ich kein Problem mit einem entsprechenden Schauspieler. Würde man aber nur 5-10 Jahre in die Zukunft gehen und dann nicht Tom Holland nehmen, wäre das in meinen Augen Schwachsinn. Ich hoffe du verstehst jetzt was ich meine.

MJ-Pat
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Kayin : : Schneemann
22.06.2018 17:32 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 1.054 | Reviews: 2 | Hüte: 64

@Duck-anch-amun

Du hast mal wieder nicht verstanden, was ich sagen wollte und hast das nicht Verstandene zur Untermauerung deiner Meinung missbraucht. Es geht NICHT um den Inhalt, sondern WIE man es erzählt hat und wie man die Charaktere gezeichnet hat. Die Erzählweise ist gekennzeichnet durch den Fokus auf das wesentliche und das weglassen von Informationen, welche für die Hauptstory unwesentlich sind, aber für den Kinobesucher doch sehr interessant sind und dadurch mMn zu einem gewissen Mythos geworden sind(Stichwort Kesselflug, Millennium Falken, woher stammt Luke oder Vader, wer ist Obi-Wan, warum ist dieser kleine Yoda so mächtig,etc etc. Natürlich hat die PT vieles davon auch kaputt gemacht. Dafür, dass Disney den Unmut der Fans über die PT wusste, haben sie mit Rogue One und Solo aber schön weiter gemacht). Die PT ist natürlich lange nicht so gut wie die OT, sie vermittelt aber trotzdem mit ihrer Erzählweise mMn das SW feeling der OT, was die neuen Episoden, im besonderen Ep 8, eher nicht erreichen und schon gar nicht Solo.

Es ist doch ähnlich wie bei Matrix, wobei Teil 1 die OT repräsentiert und Teil 2 und 3 die NT und Anthology Filme repräsentiert. Ging ja mMn auch gewaltig in die Hose

After that, I understood the rules, I knew what I was supposed to do, but I didn’t. I couldn’t. I was compelled to stay, compelled to disobey. And now, here I stand because of you, Mr. Anderson. Because of you, I’m no longer an Agent of this system.
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Rafterman : : Moviejones-Fan
22.06.2018 16:10 Uhr | Editiert am 22.06.2018 - 16:11 Uhr
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Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 208 | Reviews: 0 | Hüte: 8

Sehe ich komplett anders, die Rolle wurde perfekt gespielt und auch die deutsche Syncro ist perfekt gewählt. Ehrenreich spielt nicht nur Han Solo sondern auch Harrison Fords Mimiken. Meiner Meinung nach noch besser als die Combi Ewan McGregor/Alec Guinness die auch sehr gelungen war.

Ich sage immer die Wahrheit, sogar wenn ich lüge!

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
22.06.2018 14:39 Uhr
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Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 484 | Reviews: 0 | Hüte: 22

Ich habs von anfang an gedacht und fühle mich bestätigt: EIne so dermaßen ikonische Rolle wie Han Solo, kann man nicht einfach jemand anderen spielen lassen.

Man hätte hier auf Ford zurückgreifen müssen und ihn "verjüngen" können.

Oder man hätte es gleich ganz bleiben lassen sollen.

Sowas lockt mich einfach nicht in die Kinos, und viele andere ja scheinbar auch nicht. Das ist die typische Art Film, die ich mir zuhause anschauen werde, die ich auch zur komplettierung meiner Star Wars Sammlung auf Bluray ins Regal stellen werde, aber eben nichts, was ich im Kino sehen muss. Zumal ich den Ehrenreich nich so wirklich passend finde. Aber wer weiß, vielleicht tu ich ihm ja auch unrecht. Ich werde es sehen wenn die BR im Briefkasten liegt smile

Bei Rogue One war das was komplett anderes, weil es eine spannende Geschichte war, ein Spin Off mit neuen Charakteren, es funktioniert einfach ohne Auswirkungen auf Charaktere der originalreihe.

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bartacuda : : Mitternächtlicher Haijäger
22.06.2018 14:27 Uhr | Editiert am 22.06.2018 - 14:30 Uhr
0
Dabei seit: 03.03.10 | Posts: 3.875 | Reviews: 0 | Hüte: 240

@Jool

Ist zumindest ein Argument, das ich nachvollziehen kann. Deswegen hab ich ja auch das Beispiel mit einem jungen Han in der PT gebracht. Das hätte uU die Blickweise ein wenig erweitert und diesen Kritikpunkt entkräftet. Wer weiß?

Natürlich kann man gemessen an den Einnahmen ableiten, dass Solo auf weniger Interesse stößt. Zumindest was die Kinobesuche angeht. Aber wie ich versucht habe zu erläutern, vielleicht besteht sehr wohl ein Interesse an dem Film, nur eben nicht im Kino. Es sind doch die wenigsten von uns, die sich ausnahmslos jeden Film der sie interessiert auch im Kino ansehen. "Jeder" filtert doch und sagt sich "ne, für den reichts nicht, lieber auf BD o.ä." das ist aber mE nicht zwingend ein Nachweis für Desinteresse. Selbst Sully hat mir im Vorfeld gesagt er sei nicht sicher "ob das einer fürs Kino wird". Ich selbst musste meinen Besuch aufgrund persönlicher Umstände mehrfach verwerfen und weiß tatsächlich auch nicht, ob der noch so lange läuft, dass ich ihn im Kino sehen werde. Und ich für mich habe ja bekanntlich immens großes Interesse.

Was das braucht/will Keiner angeht, ist vielleicht ne Macke von mir, aber ich störe mich einfach an solch pauschalen Formulierungen. Fühle mich dann mitunter bevormundet und das mag ich nicht. Ich habe es dann gerne etwas differenzierter. Geht mir ja genau so bei der Aburteilung von E8. Dieses pauschale "das IST ein schlechter Film" ist einfach nicht meins. Selbst wenn argumentativ hergeleitet, heißt das nicht, dass ich diese Argumente 1:1 auch für mich gelten lassen muss. Und Aussagen wie (sinngemäß) "Wer das nicht sieht, den kann ich nicht ernst nehmen" gehen aus meiner Sicht schon mal gar nicht.

Nur weil ich die Frau eines Freundes nicht mag, muss ich ihm nicht erzählen, dass sie grundsätzlich kacke ist und wenn er das nicht sieht, er ein Idiot. Liegt immer im Auge des Betrachters.

... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.06.2018 13:33 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.309 | Reviews: 24 | Hüte: 307

@Jool
Wobei ja angeblich zwischen Solo und Episode 4 10 Jahre liegen, also müsste dieser Han 19 sein und da gibt es doch noch viel Potenzial sich zu entwickeln.
Ansonsten stimme ich dir in diesem Punkt zu, genau wie Kayin.

@Kayin
Die OT aber auch die PT haben einen gewissen Charme und ein Feeling übermittelt, welche durch Erzählweise und Dramaturgie erzielt wurde. Aber auch die Charakterzeichnung war so gestaltet(bewusst oder unbewusst), dass SW zum Erfolg und zum Mythos wurde. Solo greift genau da ein und zerstört das, was SW ausmacht.

Und genau hier bin ich dann wieder komplett anderer Meinung. Denn die PT hat doch glatt mehr zerstört als Han Solo. Ich muss all die Punkte nicht wieder aufzählen, aber ich fand Han Solo doch angenehm ergänzend. Wie gesagt, in der OT bekommt man den Kessel-Run an den Kopf geschmissen und das war es. Da gibt es doch gerade in der PT deutlich mehr "Zerstörung", wenn man das überhaupt so nennen kann als bei Han Solo. Ich sehe hier ähnlich wie bei der Darstellung von Han Solo und Obi-Wan nur ein Problem für viele Fans/Supporter - diesmal ist mit Disney ein fieses Studio an der Macht, während Lucas plötzlich scheinbar doch nicht so ne Vollniete war.

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