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Percy Jackson and the Olympians

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Aus den Fehlern der Filme gelernt?

Autor Rick Riordan über seine Vision für die "Percy Jackson"-Serie

Autor Rick Riordan über seine Vision für die "Percy Jackson"-Serie
2 Kommentare - Di, 30.08.2022 von A. Seifferth
Aktuell arbeitet Disney mit Hochdruck daran, die erste Staffel von "Percy Jackson and the Olympians" zu produzieren. Schöpfer Rick Riordan spricht über seine Funktion und die Idee für die Serie.

Nach den eher mäßigen Filmadaptionen von Rick Riordans Fantasy-Reihe, wagt Disney nun mit Percy Jackson and the Olympians eine Serienadaption. Seit Juni rollen die Kameras und einen ersten Blick aufs unerschrockene Heldentrio bekamen die Fans ebenfalls schon spendiert.

Sicherlich fragt ihr euch nun ebenfalls wie der Autor zu den zwei bisherigen Adaptionsversuchen steht. Die wenig überraschende Antwort: Auch Riordan mag die Filmumsetzungen Percy Jackson - Diebe im Olymp und Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen nicht sonderlich und lässt die Fans per Interview mit Comicbook wissen, dass 20th Century Fox deutlich zu viel an seinen Werken verändert habe:

"Für euch ist es ein paar Stunden Unterhaltung. Für mich ist es das Werk meines Lebens, das durch den Fleischwolf gedreht wurde, obwohl ich sie angefleht habe, es nicht zu tun." Dieses unrühmliche Kapitel sei allerdings für ihn Geschichte, denn er wolle den Blick mit Percy Jackson and the Olympians nach vorn richten und die Sache für seinen Seelenfrieden in Ordnung bringen.

Für das von Disney in Auftrag gegebene Serienprojekt zur beliebten Fantasyreihe gelobt der Autor gegenüber Goodreads nämlich Besserung und verspricht, dass er als ausführender Produzent "jeden Schritt der Serie verfolgen" werde und schließt dabei Dinge wie das Vorsprechen und den endgültigen Schnitt einer jeden Episode mit ein. Rick Riordan hofft darauf, dass diese Strategie analog zum einstigen Schreibprozess seiner Werke verlaufen werde, wo er bei Abschluss jede Zeile in- und auswendig kannte und ein erneutes Sondieren der Passagen nicht mehr nötig gewesen sei.

Interessant ist, dass man für die Serie aus den Vollen des Buchuniversums schöpfen möchte und dafür bereit ist, volles Risiko einzugehen: Zwar habe man lediglich für eine erste Staffel Grünes Licht erhalten, doch man möchte sich auch auf spätere Handlungsstränge beziehen, denn dank der fünf Bücher liege massig Material vor, dass es wert sei, adaptiert zu werden. Letztlich müsse sich allerdings zeigen, wie sich das Projekt entwickelt. Riordan hofft dabei ganz auf den Zuspruch der Fans, die er mit dem Projekt abholen möchte, damit weitere Staffeln von Percy Jackson and the Olympians realisiert werden können.

Da zahlreiche Serien ein vorzeitiges Ende finden, mag diese Strategie zwar waghalsig erscheinen, allerdings muss man an ein Projekt in dieser Größe glauben, wenn es seine Wirkung nicht verfehlen soll. Mit einer halbgaren Lösung, die zentrale Handlungselemente der Abenteuergeschichte ausspart, wären wohl die wenigsten Menschen einverstanden. Wie seht ihr die Sache im Fall von Percy Jackson and the Olympians?

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2 Kommentare
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Ellessarr : : Wundersamer
30.08.2022 15:35 Uhr
0
Dabei seit: 11.01.10 | Posts: 305 | Reviews: 4 | Hüte: 6

Ich finde manche Aussagen hier etwas unklar bis anmaßend, wie viel, an welchen Stellen und was soll 20th Century Fox den verändert haben? Hat das beim Drehbuch schon angefangen? Also die Filme fand ich seinerzeit gar nicht schlecht, würde die aber bei einer Neusichtung schlechter bewerten. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen das der damals sooo viel besser geworden wäre.

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2Cents : : Moviejones-Fan
30.08.2022 06:14 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.22 | Posts: 652 | Reviews: 0 | Hüte: 7

Scheinbar Fährt man hier eine ganz andere Schiene, als bei den doch sehr mittelmäßigen Marvel und Star Wars Serien, die von Anfang an zu kurz konzipiert sind und immer so eine komische Mischung aus "Erst nichts zu erzählen und dann aber trotzdem hektisch werden" waren.

Artemis Fowl ist, vor nicht allzu langer Zeit, als anderes großes Jugendroman Franchise, ja auch Böse missglückt. Bleibt für Rick Riordan zu hoffen, daß er seine Vision, gerade beim dominanten Maus-Konzern, verwirklichen kann. Und das dem Publikum seine Vision dann auch noch gefällt.

Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse. Und am Ende ist alles für die Katz.

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