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Comic-Review: Spider-Man/Superman #2

Comic-Review: Spider-Man/Superman #2: Viel Nostalgie und schöne Dialoge

Comic-Review: Spider-Man/Superman #2: Viel Nostalgie und schöne Dialoge
1 Kommentar - Sa, 12.09.2026 von MJ-GPJ
Superman und Spider-Man treffen erneut aufeinander. Auch das zweite Crossover setzt auf Nostalgie und die besondere Chemie zwischen den beiden Helden, diesmal ergänzt durch mehrere kleine Geschichten rund um ihre Comic-Welten.

Superman und Spider-Man sind wieder gemeinsam unterwegs, und diesmal geht es direkt los. Wir werden ohne lange Vorbereitung in die Geschichte hineingeworfen und erleben die beiden Helden sofort bei der Zusammenarbeit. Eine typische Missverständnis-Prügelei, wie sie bei solchen Crossovern gerne als erstes auf dem Programm steht, gibt es erneut nicht. Diesen Fehler der Vergangenheit scheinen DC und Marvel hinter sich gelassen zu haben.

Die Dialoge zwischen Superman und Spider-Man gehören wieder zu den schönsten Momenten des Hefts. Natürlich sind manche Gespräche ein Stück weit vorhersehbar, schließlich prallen hier zwei sehr bekannte Helden mit ihren bekannten Eigenschaften aufeinander. Trotzdem ist es schön, die beiden einfach einmal miteinander reden zu sehen. In vielen Superheldengeschichten kommt genau das eher zu kurz: Die Helden kämpfen gemeinsam, tauschen kurze Sprüche aus und ziehen weiter. Hier bekommen Superman und Spider-Man tatsächlich etwas Raum, sich als Menschen miteinander auseinanderzusetzen. Gerade das macht ihre Begegnung interessant.

Auch ansonsten setzt das Heft stark auf Nostalgie. Neben der eigentlichen Geschichte gibt es mehrere kürzere Episoden mit bekannten Figuren aus dem Umfeld von Superman und Spider-Man. Dazu gehören unter anderem Spider-Man Noir, Gwen Stacy, Lana Lang, der Hobgoblin, Ghost Spider, Supergirl und Miles Morales.

Die erste Geschichte gefällt uns vor allem deshalb, weil sie nicht versucht, die Begegnung der beiden Helden künstlich kompliziert zu machen. Superman und Spider-Man müssen sich nicht erst gegenseitig bekämpfen, bevor sie feststellen, dass sie eigentlich auf derselben Seite stehen. Sie arbeiten einfach zusammen.

Die Seitengeschichten sind dabei eine schöne Ergänzung. Anders als beim Batman/Deadpool-Crossover wirken sie für uns stärker mit dem eigentlichen Thema des Hefts verbunden. Immer wieder geht es um Verantwortung, darum, anderen zu helfen, und um die Frage, was einen Helden eigentlich ausmacht.

Optisch sorgen die vielen unterschiedlichen Zeichner für Abwechslung. Besonders die großen Splash Pages am Anfang gefallen uns dabei. Eine Splash Page ist eine besonders großflächige Comicseite, die häufig für einen spektakulären Moment genutzt wird. Hier geben sie dem Auftakt genau die richtige Größe.

Insgesamt bleibt auch dieses Heft stark der Nostalgie verpflichtet. Das ist durchaus passend, schließlich geht es bei Superman und Spider-Man um zwei Figuren mit einer langen gemeinsamen Comicgeschichte. Gleichzeitig hätten wir uns stellenweise erzählerisch etwas mehr Besonderheit gewünscht.

Trotzdem funktioniert das Konzept erneut erstaunlich gut. Superman und Spider-Man müssen keine Gegner sein, um gemeinsam eine Geschichte zu tragen. Gerade ihr Zusammenspiel ist der Grund, warum dieses Crossover funktioniert.

Fazit

Superman/Spider-Man #2 ist eine unterhaltsame Fortsetzung, die vor allem von der Nostalgie und den Dialogen zwischen den beiden Helden lebt. Besonders schön ist, dass die Macher direkt auf Zusammenarbeit setzen und die inzwischen etwas überholte Tradition der obligatorischen Missverständnis-Prügelei hinter sich lassen.

Die vielen Seitengeschichten sorgen zusätzlich für Abwechslung und bringen zahlreiche bekannte Figuren zusammen. Kein neues Comic-Meisterwerk, aber ein gelungenes Wiedersehen mit zwei der größten Superhelden überhaupt.

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1 Kommentar
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
12.09.2026 13:30 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.810 | Reviews: 21 | Hüte: 415

Hört sich nach etwas was ich kaufen werde muss und will. Immer wieder diese prügelerei, wird irgendwann mal öde und einfallslos ... Die beide figuren leben eben von dialoge und nicht nur boom boom pang pang, oder boodaa boodaa ...

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