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"Furiosa" soll die Welt erklären

George Miller: Story von "Furiosa" war noch vor "Mad Max - Fury Road" fertig

George Miller: Story von "Furiosa" war noch vor "Mad Max - Fury Road" fertig
0 Kommentare - Do, 01.09.2022 von A. Seifferth
Aktuell wagt George Miller mit dem Dreh von "Furiosa" den Versuch, den Erfolg von "Mad Max - Fury Road" zu wiederholen. Zugleich will er aber den Sagen des Vorgängerfilms auf den Zahn fühlen.
George Miller: Story von "Furiosa" war noch vor "Mad Max - Fury Road" fertig

Benzin im Blut? George Miller legt derzeit ein ordentliches Tempo vor: Nicht nur ist der 77-jährige mit der Promotion seines Three Thousand Years of Longing beschäftigt, sondern auch die Arbeit an Furiosa nimmt ihn in Beschlag. Wie kam es aber überhaupt dazu, dass der Regisseur den Schwerpunkt auf ein Prequel seiner berühmten Actionreihe legte?

Geht es nach Mastermind George Miller, hatte man den Rahmen zu Furiosa beim Dreh von Mad Max - Fury Road abgesteckt, damit dessen Erzähltempo nicht ausgebremst würde. Man wollte im Falle des 2015 veröffentlichten Actionfilms zweigleisig fahren und trotz der rasanten Stunts mit einer lebendigen Welt voller Mysterien punkten.

Mad Max - Fury Road hätte eine Reihe von Anspielungen auf frühere Ereignisse geboten, die innerhalb des Films nicht weiter erklärt werden, sondern als eine Art Folie für die Fantasie des Publikums dienen. So habe man etwa bis dato nicht aufgearbeitet, was es mit dem Verlust ihres Armes auf sich hat, was der Grüne Ort der vielen Mütter eigentlich ist oder wie die Zitadelle funktioniert. Für ihn seien diese Elemente aber wichtig gewesen, damit Fury Road funktionieren könne. Das gesamte Drehteam habe auf der Basis dieses erzählerischen Rahmens gearbeitet, weshalb man von einem quasi fertigen Drehbuch vor dem eigentlichen Ziel, Mad Max - Fury Road zu drehen, sprechen könnte.

Miller habe sich im Zuge des damaligen Drehs gesagt, dass er, sofern Fury Road auf Gegenliebe stößt, diese Geschichte gern auf der großen Leinwand präsentieren möchte. Mit Furiosa wolle er das Feld von hinten aufrollen und erklären, wie diese Welt funktioniert und wie es zu den Folgeereignissen gekommen ist. In der Tat habe es nicht nur für Furiosa eine Hintergrundgeschichte gegeben, sondern auch für Reihenheld Max Rockatansky und zahlreiche andere Figuren von Mad Max - Fury Road. Die Ideen dazu seien am damaligen Set des Films entstanden.

Für den Action-Experten sei das Getriebene stets die Essenz der Reihe gewesen: "Als wir Mad Max geschrieben haben, bestand die Aufgabe darin, eine Geschichte zu erzählen, die immer auf der Flucht ist, und zu sehen, wie viel das Publikum im Vorbeigehen aufschnappen kann."

Wir sind zuversichtlich, dass uns Miller mit der Action von Furiosa nicht enttäuschen wird. Dennoch besteht zweifelsohne die Angst, dass man das Universum zu Tode erklären könnte und es sich womöglich wie ein klassischer "Checkboxfilm" im Stile eines Solo - A Star Wars Story anfühlt. Im Besten Falle weiß die talentierte Anya Taylor-Joy aber mit Charlize Therons Darbietung zu haushalten und drückt der Figur ihren Stempel auf. Wir hoffen auf das bestmögliche Ergebnis!

Zunächst dürft ihr euch aber Tilda Swinton und Idris Elba nicht entgehen lassen: Ab dem 1. September läuft mit Three Thousand Years of Longing eine fantasievolle Story, die eine Forscherin (Swinton) auf einen echten Dschinn (Elba) treffen lässt.

Quelle: AV Club
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