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Star Trek - Der Film

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Happy Birthday, Star Trek: Wir blicken zurück auf 55 Jahre unendliche Weiten!

Happy Birthday, Star Trek: Wir blicken zurück auf 55 Jahre unendliche Weiten!
8 Kommentare - Sa, 11.09.2021 von Moviejones
Star Trek feiert Geburtstag und wir nehmen dies zum Anlass, auf das weltweite Phänomen zurückzublicken und euch dessen Geschichte einmal näher zu bringen.
Happy Birthday, Star Trek: Wir blicken zurück auf 55 Jahre unendliche Weiten!

In diesem Nebel gibt es Kaffee!

Nach sieben Staffeln sollte TNG enden und die Crew zukünftig Abenteuer auf der Kinoleinwand erleben. Da man weiterhin zwei parallellaufende Star Trek-Serien haben wollte, musste eine neue her: Star Trek - Raumschiff Voyager wurde so entworfen, dass die Crew Abenteuer in einem abgelegenen Teil der Galaxis erleben sollte. Somit konnten neue Zivilisationen vorgestellt werden, aber man ging auch dem Problem aus dem Weg, in Konflikte mit den Geschichten von DS9 zu geraten. Beide Serien konnten auf diese Weise unabhängig voneinander funktionieren.

Auch das Thema der Konflikte untereinander löste man, indem die Crew eine Mischung aus Sternenflottenoffizieren und abtrünnigen Maquis sein sollte, Freiheitskämpfern, die man bereits aus TNG und DS9 kannte. Trotz immer mal wieder aufkeimender Konflikte konnte dieses Konzept aber nie so ganz überzeugen.

Mit Kate Mulgrew als Captain Janeway hatte nun erstmals eine Frau das Kommando, was ganz im Einklang mit Roddenberrys früheren Vorstellungen war. Auch die Rolle des Chefingenieurs, was selbst heute noch in unserer Gesellschaft als etwas hauptsächlich Männliches angesehen wird, wurde mit einer Frau besetzt, so dass zukünftig Roxann Dawson als B´Elanna Torres die Leitung im Maschinenraum innehatte.

 

 

Die Serie feierte am 16. Januar 1995 in den USA ihre Premiere und war ab dem 21. Juni 1996 auch bei uns zu sehen. Die Zuschauer verfolgten die Heimreise der Voyager und ihre ständigen Konflikte mit den als Bösewicht konzipierten Kazon. Ähnlich wie die Ferengi zu Beginn von TNG kamen die Kazon nicht gut bei den Zuschauern an. Um den sinkenden Einschaltquoten vor allem ab der zweiten Staffel entgegenzutreten, verließ man zu Beginn der dritten das Gebiet der Kazon. Auch wenn die Qualität der Serie hier anhob, blieben die Quoten weiter hinter den Erwartungen zurück.

Die dritte Staffel sollte mit dem Beginn des Jahres der Hölle enden. Dieses Ereignis wurde sogar bereits im Laufe der Staffel in einer Episode angekündigt. Man verwarf die Idee kurzfristig, das Konzept sollte aber später in Staffel 4 erneut aufgegriffen werden, jedoch nur noch als Doppelfolge.

Stattdessen tat man etwas, was auch schon bei TNG funktioniert hatte: Man brachte zum Ende der Staffel die Borg ins Spiel, die von nun an fester Bestandteil der Serie sein sollten. Auch entschied man sich dafür, einen Charakter auszutauschen. Die Wahl fiel auf Garret Wang, der den bis dahin eher blassen Harry Kim spielte. Da dieser jedoch zur selben Zeit zu einem der 50 schönsten Menschen im Fernsehen gewählt wurde und damit auch Werbung für die Serie betrieb, behielt man ihn doch und warf stattdessen die ebenfalls eher blasse Figur der Kes raus, gespielt von Jennifer Lien.

Für sie kam Jeri Ryan als ehemalige Borg Seven of Nine neu hinzu. Sie sollte vor allem mit ihrem Sex-Appeal für steigende Quoten und Begeisterung bei den männlichen Zuschauern sorgen. So ganz nach den klassischen Werten von Star Trek klingt das nicht und ihr Auftreten in einem enganliegenden, sehr körperbetonten Anzug darf als "Rückschritt" bezeichnet werden. Jedoch sollte Jeri Ryan mit ihrem Schauspiel und die Autoren mit ihren Geschichten dafür sorgen, dass die Zuschauer schon bald lernen sollten, über das Äußerliche und manche Klischees hinwegzusehen. Seven stellte sich als vielschichtiger Charakter heraus, der heute als einer der besten und beliebtesten in der Geschichte von Star Trek gilt. 

 

 

Der ganz große Hit wurde Voyager aber nie. Nach dem Ende von Deep Space Nine im Jahr 2000 gab es Überlegungen, die Crew bereits in Staffel 6 wieder zurück in den Alpha Quadranten zu bringen. Letzten Endes entschied man sich dagegen, so dass die Fans noch bis zum Finale der Serie auf die geglückte Heimreise warten mussten. Am 23. Mai 2001 erreichte die Voyager endlich die Erde und für viele Fans endete damit auch zugleich die goldene Ära von Star Trek.

Aufbruch ins Unbekannte

Die Welt erreichte das 21. Jahrhundert, kam in der Zukunft an. Internet und Handys auf dem Vormarsch, mit der ISS eine neue Raumstation im Erdorbit. Doch für Star Trek waren die Jahre der frühen 2000er dunkle Jahre. Die Zeit des großen Erfolges der 90er war vorbei.

Als DS9 endete und auch die Voyager auf die Zielgerade einbog, musste eine neue Serie her. Jedoch schien die Zeit der Abenteuer im 24. Jahrhundert vorbei zu sein, zu sehr kämpfte man in den letzten Jahren mit den Zuschauerzahlen. Also entschied man sich für ein Prequel und diese neue Serie hatte am 26. September 2001 Premiere und spielte 100 Jahre vor Captain Kirk, zu einer Zeit, als die Sternenflotte noch neu war und die Föderation noch gar nicht existierte. Es sollte zurück zum Urgedanken von Star Trek gehen: Ins Unbekannte fliegen, neue Welten und neue Zivilisationen entdecken. Der schlichte Name der Serie: Enterprise.

Um auch neue Zuschauer anzulocken, verzichtete man auf den Schriftzug Star Trek im Titel und baute diesen erst wieder zur dritten Staffel mit ein. Auch der Vorspann stellte ein absolutes Novum dar: Erstmalig war hier ein gesungener Song zu hören, "Faith Of The Heart".

Trotz des Ansatzes fehlte es an Innovation und neuen Impulsen. Mit Scott Bakula als Captain Jonathan Archer hatte man sogar erstmals einen einer großen Masse an Zuschauern bekannten und beliebten Schauspieler in der Hauptrolle. Doch weder die Fans noch die Zuschauer konnten mit ihm und der Crew wirklich warm werden. Auch der Versuch, mit Jolene Blalock als aufreizende Vulkanierin T´Pol im Grunde eine zweite Seven of Nine zu installieren, scheiterte. Seven funktionierte eben nicht nur aufgrund ihres Aussehens und Sex-Appeals, sondern vor allem aufgrund ihres Charakters und ihrer Geschichten. Mit T´Pol schafften es die Macher nie, eine gleichwertige Figur zu kreieren.  

Es wirkte alles sehr schablonenhaft und das Storytelling in einer Zeit, in der bereits Die Sopranos auf HBO liefen, überholt. Die dritte Staffel sollte mit einer durchgängigen Handlung und mehr Action punkten. Eine vierte Staffel konnte zwar noch erreicht werden, doch das Ende war besiegelt. Erstmals seit Raumschiff Enterprise wurde wieder eine Star Trek-Serie aufgrund schlechter Quoten abgesetzt. Und das, wo viele Fans der Ansicht waren, dass diese vierte Staffel endlich das Potential der Serie aufzeigte. Aber es war zu spät: Am 13. Mai 2005 lief mit der bei Fans äußerst unbeliebten Episode Dies sind die Abenteuer (These Are the Voyages...) die letzte Folge der Serie und vorerst letzte Folge von Star Trek überhaupt.

Im Kino war schon früher Schluss. Am 13. Dezember 2002 erschien mit Star Trek - Nemesis der bis dahin zehnte Film der Reihe in den Kinos und geriet zum großen finanziellen Flop. Viele machten den Regisseur Stuart Baird dafür verantwortlich und auch er selbst gab zu, keine Ahnung von Star Trek zu haben. Doch die Gründe lagen sicher auch noch woanders. Rückblickend zeigt sich, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Luft in Sachen Star Trek einfach raus war.

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8 Kommentare
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
29.09.2021 17:05 Uhr | Editiert am 29.09.2021 - 17:06 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 2.059 | Reviews: 37 | Hüte: 185

Duck-anch-Amun:

Der gilt aber auch unter vielen Star Trek und Sci-Fi Fans inzwischen als einer der besten, weil er eben kein Action Film ist wie die späteren TNG Kinofilme ist, sondern den Geist der Serie ganz gut einfängt (LINK). Macht auch Sinn, der Film war ursprünglich als Pilot oder erste Folge der Fernsehserie "Star Trek: Phase Two" geplant...
Und falls er dich ein wenig an 2001 Space Odyssee erinnert: Die Designer haben an beiden Filmen gearbeitet ;)

“...and the stronger the fear of boredom, the louder the music."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
29.09.2021 15:27 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.623 | Reviews: 38 | Hüte: 591

@Raven13
Ohje, danke für die Warnung laughing

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
29.09.2021 15:24 Uhr | Editiert am 29.09.2021 - 15:25 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 4.245 | Reviews: 46 | Hüte: 396

@ Duck-Anch-Amun

Lass dich bitte von dem ersten Film nicht abschrecken! Das ist wohl der schlechteste Film der Reihe, eher trocken und langweilig und langatmig. Er spiegelt nicht die Qualität der anderen Teile wider. wink

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
29.09.2021 15:19 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.623 | Reviews: 38 | Hüte: 591

@ArneDias
Ich bin dir noch eine Antwort schuldig und geb dir deshalb mal direkt einen Hut zurück. Danke für deine Erklärungen. Ich denke, dass ich dann mal mit den einzelnen Filmen starten werde, vielleicht erhalte ich dadurch ja einen besseren Zugang um dann auch die Serien irgendwann anzugreifen.

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ArneDias : : CG Grinch
13.09.2021 12:04 Uhr
1
Dabei seit: 07.05.09 | Posts: 4.471 | Reviews: 29 | Hüte: 244

@Duck-Anch-Amun

Muss man die Serie gesehen haben um die Filme zu verstehen? Bauen die Serien aufeinander auf? Oder die Filme untereinander? Wo steigt man als Quereinsteiger ein, wenn einem die alten Folge zu "nostalgisch" sind.

Aus heutiger Sicht mit dem ganzen MCU etc. sicher eine berechtigte Frage, aber ich denke ich kann dir da die Sorgen nehmen. Obwohl alles Teil eines einzigen Universums ist, ist es nicht so miteinander verschachtelt wie eben z.B. das MCU. Es gibt zwar gewisse Elemente und Gruppierungen, die von einer Serie Auswirkungen auf die andere hat, aber grundsätzlich kann man jede Serie für sich genießen ohne die anderen zu kennen.

Beispiel: Raumschiff Voyager. Es geht halt um ein Raumschiff und seiner Crew, die in einem entlegegen Teil der Galaxis strandet und nach Hause will. Dafür muss man vorher kein Star Trek gesehen haben. Aber: Die Serie beginnt mit einem kurzen Aufenthalt auf der Raumstation Deep Space Nine, wo man auch mit Quark auf eine Figur der selbigen Serie trifft. Für Fans toll diese Verbindungen zu sehen, aber für nicht Fans ist es halt einfach eine Raumstation und eine Figur die kurz auftaucht. Im Grunde ist es egal ob man es kennt oder nicht, einzig die persönliche Erfahrung wird ein wenig anders sein.

Hinzu kommt: Viele Episoden sind in sich abgeschlossen. Vor allem in TNG kann man im Grunde sich einfach irgendeine Folge angucken, ohne vorher etwas gesehen zu haben. Für Voyager gilt im Grunde dasselbe. Einzig bei DS9 ist es vor allem etwas ab Staffel 4 und noch stärker ab Staffel 5 so, dass hier einige Themen aufeinander aufbauen. Auch hier gibt es viele in sich abgeschlossene Folgen, manche jedoch könnten für Verwirrung sorgen wenn man gar nicht weiß worum es geht.

Die Kinofilme erzählen im Grunde einzelne Abenteuer. Einzig Star Trek 2, 3 und 4 gelten als Trilogie, da sie aufeinander aufbauen. Hier führt das eine Abenteuer zum nächsten, die Abenteuer als solches sind aber eigenständige.

Vielleicht mal kurz zu meiner Erfahrung mit Star Trek: Die Originalserie habe ich früher nie gesehen, die habe ich erst viel später nachgeholt. Angefangen habe ich also mit TNG, aber auch da irgendwo mittendrin (lief damals mittags auf Sat.1). Ich mochte die Kinofilme mit Captain Kirk, obwohl ich die Serie mit ihm nie gesehen habe. DS9 mochte ich anfangs nicht und habe es verweigert. Die erste richtige Folge der Serie die ich gesehen habe, war die Doppelfolge zu Beginn der vierten Staffel. Ab da mochte ich auch diese Serie. Voyager war dann die erste Star Trek-Serie, die ich von Anfang an verfolgt habe.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
13.09.2021 08:55 Uhr
1
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.623 | Reviews: 38 | Hüte: 591

Schade, dass wir im Forum leider momentan lieber darüber diskutieren ob Neo wie John Wick aussieht und man diesen ja auf den elektrischen Stuhl setzen müsste, da er wahllos Menschen tötet - und dies in eienr durch Corona verursachten Diktatur!

Ich wollte aber dieses tolle Spezial nicht unkommentiert lassen - und dies obwohl ich ja nicht viel mit Star Trek anfangen kann. Um ehrlich zu sein, hab ich auch nur die 3 neuen Filme gesehen, welche ja im Fandom nicht so beliebt sind. Trotz meiner Unwissenheit, kennt man Star Trek aber. Es ist Teil der Popkultur und wegen Serien wie Simpsons, Big Bang Theory oder Filmen wie (T)Raumschiff Surprise kennt man Star Trek. Ich selbst bin dann doch zu jung um in die Serie eingestiegen zu sein, auch wenn ich mich erinneren kann, dass mein Vater vor oder nach (?) Ran Fussball oftmals Raumschiff Enterprise anschaute - und dabei einschlief^^
Schon die deutsche Übersetzung ist ein Problem gewesen, da ich erst später erfuhr, dass es sich dabei um das Gleiche handelt.

Es ist ein toller Überblick über eines der langlebigsten Franchises, wo ich allerdings nie richtig den Einstieg fand. Wie im Bericht geschildert liegt dies dann aber auch an den vielen unterschiedlichen Serien mit großer Anzahl an Folgen sowie diversen Ablegern. Muss man die Serie gesehen haben um die Filme zu verstehen? Bauen die Serien aufeinander auf? Oder die Filme untereinander? Wo steigt man als Quereinsteiger ein, wenn einem die alten Folge zu "nostalgisch" sind.
Ich schaff es ja nicht mal The Walking Dead zu starten, da mir die Fülle an Material bereits die Lust verdirbt - ich glaube deshalb auch nicht, dass Star Trek je was für mich werden könnte.

Toll finde ich allerdins die Bedeutung dieses Franchises, welches ihr ja mehrfach unterstrichen habt.
Star Trek stellte dies als Normalität in einer Zukunft dar, die den Menschen Hoffnung machte.
Leider ist diese Zukunft ja immer noch nicht eingetreten und die Gesellschaft hat sich gefühlt nur langsam in die richtige Richtung entwickelt. Wenn man dann die Geschichte um den Kuss zwischen Kirk und Uhura liest, und hier dann immer noch Kommentare von gewissern Usern mittlerweile einfach nur ignoriert, dann frag ich mich wie die damals reagiert hätten - wohl von der Klippe gesprungen.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
07.09.2021 14:16 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 385 | Reviews: 2 | Hüte: 24

Mir ist the Orville tatsächlich zu platt... aber ich habe auch nur die erste Staffel bisher gesehen. Die Kritik an STD und Picard kann ich verstehen. Die künstlich forcierte Diversität finde ich nicht ganz so schlimm, aber der Wechsel, ganz platt formuliert, von Science Fiction zu Science Fantasy ist auch mir ein Dorn im Auge.

Ich muss allerdings auch sagen, dass mich STD tatsächlich unterhält und auch z. B. die ersten drei Staffeln DS9 für TNG-Fans eine schwierige Eingewöhnungsphase boten, während danach dann 4 Staffeln bestes Star Trek kamen.

Für mich bliebt im Moment eher The Expanse für gutes Sci-Fi und sogar für viele moralische Fragen. Und zwischendrin schaue ich sogar wieder ENT ... zuletzt Similitude/ Ebenbild ... großartiges Star Trek!

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Kal-El : : Moviejones-Fan
07.09.2021 12:10 Uhr | Editiert am 07.09.2021 - 12:14 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 853 | Reviews: 2 | Hüte: 24

OH wow, was ein toller Artikel! Bravo! Und danke dafür.

Möchte nur etwas STD ergänzen. Es ist nicht nur die künstlich forcierte Diversität der Serie, oder die optische Kritik, mich hat vor allem die unzähligen Deus Ex Machina genervt, sowohl in Picard als auch in STD. Aber auch nicht nur das: die Story ist so banal, dass ich trotz großer Anstrengung kaum noch daran erinnern kann. Dialoge wie in TNG oder gar Themen, die aktuell sind und für große Diskussionen sorgen, finden wir bei STD und Picard überhaupt nicht.

STD und Picard sind massentauglich gemacht worden um gaaanz viel Geld damit zu machen.

Es geht nur noch um Krieg und Zeitreisen, die keinen Sinn ergeben und am Ende: wieder ein Deus Ex Machina, damit die obstruse Story doch irgendwie einen Sinn ergibt. Star Trek hatte immeer viel mit Science zu tun, alles hat mehr oder weniger einen Sinn ergeben und konnte halbwegs verständlich erklärt werden. Das ist in Picard und STD leider nicht mehr der Fall.

Bestes Beispiel für Verbote hat ja Picard gebracht. Wir verbannen die KI, ich kann gar nicht so viel essen wie ich mich übergeben möchte. Daher sind die Serien für mich eher ne Randnotiz und ich werde sie nicht mehr anschauen. Ich freue mich aber für die Fans, ich wünschte, ich könnte es auch ...

Bleibt nur noch The Orville

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