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"Black Panther" ftw!

Hier die Nominierungen für die Golden Globes 2019!

Hier die Nominierungen für die Golden Globes 2019!
90 Kommentare - Do, 06.12.2018 von R. Lukas
Vor den Oscars kommen traditionell die Golden Globes, und vor Bekanntgabe der Oscarnominierungen werden logischerweise die für die Globes bekannt gegeben. Genau das ist jetzt geschehen.
Hier die Nominierungen für die Golden Globes 2019!

Die Nominierungen für die Golden Globes 2019 wurden verkündet, einen Monat, bevor der wohl zweitwichtigste Filmpreis nach den Academy Awards zum 76. Mal verliehen wird. Am 6. Januar 2019 führen dann Andy Samberg und Sandra Oh (selbst nominiert) durch die Veranstaltung. Bei den Filmen führt Vice - Der zweite Mann das Feld mit insgesamt sechs Nominierungen an, gefolgt von The Favourite - Intrigen und IrrsinnGreen Book - Eine besondere Freundschaft und A Star Is Born mit jeweils fünf. Und: Black Panther ist als bester Film nominiert! Bei den Dramen, muss man dazusagen, denn das ist ja keine Selbstverständlichkeit.

Die Nominierten der Kategorie Film:

Bester Film (Drama)

  • Black Panther
  • BlacKkKlansman
  • Bohemian Rhapsody
  • If Beale Street Could Talk
  • A Star Is Born


Bester Hauptdarsteller (Drama)

  • Bradley Cooper - A Star Is Born
  • Willem Dafoe - At Eternity’s Gate
  • Lucas Hedges - Der verlorene Sohn
  • Rami Malek - Bohemian Rhapsody
  • John David Washington - BlacKkKlansman


Beste Hauptdarstellerin (Drama)

  • Glenn Close - Die Frau des Nobelpreisträgers
  • Lady Gaga - A Star Is Born
  • Nicole Kidman - Destroyer
  • Melissa McCarthy - Can You Ever Forgive Me?
  • Rosamund Pike - A Private War


Bester Film (Komödie/Musical)

  • Crazy Rich
  • The Favourite
  • Green Book
  • Mary Poppins’ Rückkehr
  • Vice


Beste Hauptdarstellerin (Komödie/Musical)

  • Emily Blunt - Mary Poppins’ Rückkehr
  • Olivia Colman - The Favourite
  • Elsie Fisher - Eighth Grade
  • Charlize Theron - Tully
  • Constance Wu - Crazy Rich


Bester Hauptdarsteller (Komödie/Musical)

  • Christian Bale - Vice - Der zweite Mann
  • Lin-Manuel Miranda - Mary Poppins’ Rückkehr
  • Viggo Mortensen - Green Book
  • Robert Redford - Ein Gauner und Gentleman
  • John C. Reilly - Stan & Ollie


Bester Animationsfilm

  • Die Unglaublichen 2
  • Isle of Dogs - Ataris Reise
  • Mirai
  • Chaos im Netz
  • Spider-Man - A New Universe


Bester fremdsprachiger Film

  • Capernaum - Stadt der Hoffnung
  • Girl
  • Werk ohne Autor
  • ROMA
  • Shoplifters - Familienbande


Beste Nebendarstellerin

  • Amy Adams - Vice
  • Claire Foy - Aufbruch zum Mond
  • Regina King - If Beale Street Could Talk
  • Emma Stone - The Favourite
  • Rachel Weisz - The Favourite


Bester Nebendarsteller

  • Mahershala Ali - Green Book
  • Timothée Chalamet - Beautiful Boy
  • Adam Driver - BlacKkKlansman
  • Richard E. Grant - Can You Ever Forgive Me?
  • Sam Rockwell - Vice


Beste Regie

  • Bradley Cooper - A Star Is Born
  • Alfonso Cuarón - ROMA
  • Peter Farrelly - Green Book
  • Spike Lee - BlacKkKlansman
  • Adam McKay - Vice


Bestes Drehbuch

  • ROMA
  • The Favourite
  • If Beale Street Could Talk
  • Vice
  • Green Book


Beste Filmmusik

  • Marco Beltrami - A Quiet Place
  • Alexandre Desplat - Isle of Dogs - Ataris Reise
  • Ludwig Göransson - Black Panther
  • Justin Hurwitz - Aufbruch zum Mond
  • Marc Shaiman - Mary Poppins’ Rückkehr


Bester Originalsong

  • "All the Stars" - Black Panther
  • "Girl in the Movies" - Dumplin’
  • "Requiem for a Private War" - A Private War
  • "Revelation" - Der verlorene Sohn
  • "Shallow" - A Star Is Born
Quelle: Variety
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90 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
08.12.2018 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 958 | Reviews: 41 | Hüte: 78

freeek:

"Du weißt aber schon, dass die Menschen die Pandora ausbeuten wollen sozusagen die invasiven Aliens sind. Das ist insofern nicht menschenfeindlich weil es auch ein Kommentar zur Menschheitsgeschichte ist. Siedler die Eingeborenen das Land wegnehmen und das um jeden Preis. Das Leben der eingeborenen Menschen hat da oft gar nichts gezählt. Im Film wird diese Thematik halt mit den Navi dargestellt. Und Fortschritt ist ja schön und gut aber es passiert ja allzuoft, dass nicht beachtet wird was für negative Konsequenzen dieser auch haben könnte. Je nachdem um was es dabei konkret geht."

Also: ja, natürlich weiß ich das alles. Ich hab den Film ja gesehen (mehrmals sogar). Ich kriege das schon hin, einen Film zu schauen und den in einen größeren Kontext einzuordnen. Insbesondere die letzten beiden Sätze sind da doch bezeichnend: du gibst mir ja eigentlich sogar Recht. Der Film zeigt die "negativen Konsequenzen" von Fortschritt - und kommt zu einem Ende, in dem der Fortschritt dann abgelehnt wird, Jake landet in unserem Happy End durch esoterischen Schmarn endgültig bei den Navi.

Den Film rettet dann auch nicht, dass er einen Kommentar zur Menschheitsgeschichte darstellen will, denn auch ein solcher kann menschen- und fortschrittsfeindlich sein. Er ist ja nicht wertungsfrei (einen solchen Film kann ich mir persönlich auch schwer vorstellen), was im Grunde auch nicht schlimm ist. Er ist aber (und deswegen kreide ich ihm seine Aussage letztlich auch an) ziemlich simplistisch, denn eine differenzierte Aussage bringt er nicht zustande. Das hindert ihn dann daran eine ernstzunehmende Kritik zu sein.

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
08.12.2018 10:14 Uhr | Editiert am 08.12.2018 - 22:15 Uhr
1
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.809 | Reviews: 29 | Hüte: 285

So, hier der (letzteundecided) Versuch einer Erklärung.

Okay, also los.

Seit Disney die Star Wars Filme macht, gibt es keinen einzigen Film, der nicht mit Biegen und Brechen versucht starke Frauen in den Vordergrund zu setzen. Das ist ja erst einmal völlig in Ordnung. Es ist vielmehr die übertriebene Art, wie das gemacht wird, die mich einfach nervt.

Ich versuche mal das Ganze in Beispielen zu benennen.

Es gibt keinen einzigen neuen Film, weder Episoden, noch Spin-Offs, in denen es nicht eine Szene gibt, in der ein Mann völlig übertrieben und (hier der Fingerzeig) absolut überrascht von der unglaublichen Stärke einer Frau, fassungslos ins Staunen gerät. In Episode VII ist es Finn, der nicht fassen kann, wie gekonnt sich Ray verteidigt, Später Han, der aus dem Staunen nicht mehr rauskommt, wie sehr sie sich mit dem Falken auskennt. In Rogue One ist es Cassian Andor, der völlig erstaunt über die Kampfkunst von Jyn Erso ist, während sie reihenweise Trooper wegradiert. In Solo ist es wieder Han Solo, der mit völlig verdutzter Mine, staunend zusieht, wie Qi´ra alles niedermäht. Von dem völlig übertriebenen “Roboterbefreiungsthema“, dass ja kaum mehr hammer-methodischer Fingerzeig sein könnte, will ich garnicht erst anfangen.
Die Krönung ist aber Star Wars 8, in dem es kaum eine Szene gibt, in der Frauen nicht den Tag retten. Das ist so viel, dass ich garnicht weiss, wo ich anfangen soll. Die Bomben, die in letzter Sekunde abgeworfen werden: Heldenhafte Frau. Die Kopfwäsche, die Finn brauchte um das richtige zu tun: Heldenhafte Frau. Die Rettung der Rebellen um fliehen zu können: Heldenhafte Frau. Im Gegenzug sind alle Männer in diesem Film entweder bösartig oder unfähig. Finn, der Jar-Jar Binks der Sequels, ist ein Trottel wie er im Buche steht. Poe, der erst auf Spur kommt, nachdem er...na wer hät es gedacht, von einer Frau (Leia) wieder auf den richtigen Weg gebracht wird. Ansonsten aber eine nicht gerade tolle Figur abgibt. Und Luke, ja der rettet den Tag, schon klar, aber erst nachdem er erstmal das Arschloch gibt, dann von Rey einfach mal besiegt wird und sich dann notgedrungen doch noch dazu herablässt seine Schwester und die Rebellen zu retten. Und das macht er mit einer Selbstverständlichkeit, als ob er sich netter Weise doch noch entschieden hätte, auf die Party zu kommen. Ich meine Hallo? Wer muss denn noch überlegen, wenn es um das Überleben der eigenen Familie geht?

Das waren jetzt nur mal einige Beispiele, die ich eben als völlig überzogen und auch für unnötig halte. Ich muss nochmal betonen, dass mir gerade die Spin-Offs dennoch sehr gut gefallen. Dass ich das alles eher belächle und das einfach nur zu sehr “Mit dem Finger drauf aufmerksam gemacht“ empfinde. Bisher habe ich die neuen Filme meistens dennoch gut bewertet. Solo-A Star Wars Story hat von mir vier Hüte bekommen. Star Wars VIII hat von mit dreieinhalb Hüte bekommen und Rogue One bekam von mir vier Hüte. Lediglich Star Wars VII bekam von mir nur zweieinhalb Hüte, vor allem weil ich einfach etwas anderes erwartet hatte. Da hab ich einfach zu sehr an Timothy Zahns Trilogie gehangen. Heute würde ich da auch wesentlich versöhnlicher urteilen.

Ich will damit sagen, dass ich ja kein Problem damit habe, dass man starke Frauen in guten Rollen hat, aber doch bitte nicht so übertrieben und künstlich wirkend.

Ich weiss nicht, ob das jetzt wieder alles falsch aufgefasst wird, ich hoffe, dass ich das ein wenig verdeutlichen konnte, was ich mit „Fingerzeig-Feminismus“ meinte.

Ich finde, dass dieses “Aufdrücken“ und übertrieben deutliche Hinweisen, im Moment ein generelles Problem ist. Diese absolut übertriebene (jetzt kommt das Wort schon wieder) Political Correctness, die offensichtlich dazu führt, dass man Themen so dermaßen übertrieben aufkochen muss, finde ich einfach nur kontraproduktiv.

Ich bin der festen Überzeugung, dass zum Beispiel Black Panther von keinem groß gelobt worden wäre, wenn er nicht als "große Leistung“ für die Afroamerikanische Gemeinde wahrgenommen worden wäre. Ich finde diesen Film bestenfalls durchschnittlich. Natürlich darf das jeder gerne anders sehen. Aber wenn ich sage, dass ich diesen Film nicht gut finde, dann ist das schon fast so, als hätte ich eine Ethnie beleidigt. Genauso wie es immer als “Frauenverachtend“ hingestellt wird, wenn mir der Feminismus in dieser Form auf die Nerven geht (wie jedes Thema, das zu übertrieben aufgedrückt wird).

Warum muss sich eigentlich jeder heutzutage irgendwo in nem Film vernünftig vertreten sehen? Nur mal ein Beispiel, ich bin Justizbeamter. Es gibt wohl kaum einen Film, in dem meine Kollegen, vor allem die, die in JVA´en ihren Dienst tun, nicht als schlechte Menschen dargestellt werden. Es sind immer die bestechlichen, bösartigen Beamte, die jeder hasst. Wenn ich jetzt so wäre, wie man heutzutage in der Gesellschaft so ist, dann würde ich nach Hollywood fliegen und mit Schildern vor den Studios solange demonstrieren, bis man endlich mal Justizbeamte korrekt darstellt. Was für ein Blödsinn. Es muss nicht jeder, immer und überall korrekt und prozentual angemessen vertreten sein. Auf alle Falle nicht mit Biegen und Brechen. Jedenfalls sehe ich das bei mir selbst so.

Ich hoffe, dass ich jetzt nicht wieder genau das Gegenteil erreiche was ich eigentlich wollte, nämlich erklären was ich meine und nicht provozieren. Wenn es jetzt nicht verständlich war, dann muss ich es lassen, denn besser kann ich es nicht.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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freeek : : Moviejones-Fan
08.12.2018 10:12 Uhr
0
Dabei seit: 14.12.15 | Posts: 35 | Reviews: 0 | Hüte: 2

@Silencio

Wie meinen?

Würdest du das bitte erläutern, du hast das bis jetzt nicht erklärt. Mich würde es wirklich interessieren wie du zu der Ansicht kommst.

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
08.12.2018 09:05 Uhr
1
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.809 | Reviews: 29 | Hüte: 285

@MB80:

Nachdem du nun offensichtlich ebenso sauer auf mich bist, wie ich es vorgestern auf dich war, unternehme ich, weil ich das jetzt nicht so stehen lassen will, nun einen letzten Versuch dir zu vermitteln, warum ich mich so sehr provoziert von dir gefühlt habe und warum ich einfach keinen Sinn darin sehe, das ganze auszudiskutieren.

Vorab, ich habe für mich beschlossen, dass es einige Themen gibt, bei denen es für mich keinen Sinn mehr macht, immer wieder darüber zu diskutieren. Star Wars 8 und der darin (meiner Meinung nach) übertriebene Feminismus, ist eines dieser Themen. Es scheint mir einfach nicht zu gelingen, vernünftig zu vermitteln, was ich damit meine, ohne dabei jedes Mal in eine Ecke gestellt zu werden, in der ich eben nicht bin. Also habe ich es eben aufgegeben. Bevor ich erneut gegen meine Überzeugung in dieses Thema einsteige (schon wieder), will ich dir zuerst meine Reaktion, die dich provoziert hat, erklären.

Dieser Satz:

Was glaubst du denn? Was denkst du warum sich so viele Männer über "forcierten Feminismus" in Star Wars aufregen? Da werden halt etablierte Normen gebrochen, also muss man einen Winkel finden, sich darüber zu beschweren, ohne sich ganz offen zu outen...

...hat für mich in roter Leuchtschrift bedeutet:

Der Sublim ist ein kleiner Idiot, der zu dumm ist sich richtig zu artikulieren, die Welt nicht versteht und deshalb einfach nur Scheiße labert.

Für mich, war das direkt auf mich gemünzt. Warum, das habe ich ja schon beantwortet.
Du hast damit etwas geschafft, was in den ganzen Jahren noch nie jemand geschafft hat, nämlich mich so dermaßen zu provozieren, dass ich tatsächlich außer mir war vor Wut. Ich hab dann, auf meine übliche, leicht flapsige Art versucht, meinen Zorn in Worte zu fassen. Daraus ist dann mein “Dünnschiss-Post“ entstanden. Doch es war nicht einfach nur dieser Satz, der mich so provoziert hat, vielmehr war das so ein Gefühl von “Mir reicht es jetzt echt“. Und bitte verlange jetzt nicht von mir, dass ich jetzt alle Posts aufführe, die dieses Gefühl bei mir ausgelöst haben. Dass du gerne mal provozierst, hat du ja schon selbst zugegeben. Nun, bei mir hat es offensichtlich geklappt. Ich selbst bin aber niemand, der gerne provoziert und es bleibt mir auch unverständlich, wieso das jemand gerne macht. Du sagst aber auch, dass du nicht beleidigen willst. Das will ich auch nicht. Da haben wir offensichtlich beide versagt.

Zur Aussage, dass ich andere beleidigt habe:

Wenn ich sage, dass du ja deine “Posse“ hast, und du das provokant oder beleidigend findest, bin ich mir nicht sicher, ob du dieses Wort so benutzt, wie ich das tue. Mit “Posse“ meine ich nichts anderes, als deine MJ Kumpels. Wie ich schon geschrieben habe, ist das ja völlig normal, dass man auf einer Plattform wie MJ, auf der man sich oft aufhält und seine Meinung kundtut, Leute findet, die Gleichgesinnt sind. Das ist bei mir nicht anders, wie es bei dir ist. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass auf meinen Post mit Sicherheit deine Leute zum Ausdruck bringen werden, dass sie nicht meiner Meinung sein werden und dich unterstützen (was ja auch genauso gekommen ist). Das ist absolut keine Beleidigung an jemanden gewesen.

Okay, ich versuche nun (falls du das überhaupt noch wissen willst) ein letztes Mal zu erklären, was ich mit “Übertriebener Fingerzeig-Feminismus“ meine.

Ich poste das jetzt erst mal, weil ich das separat und direkt posten wollte.

Meine Ausführungen zum Thema folgen direkt. Bin schon dran...

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Silencio : : Moviejones-Fan
08.12.2018 02:45 Uhr | Editiert am 08.12.2018 - 02:47 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 958 | Reviews: 41 | Hüte: 78

freeek:

Du weißt schon, dass das so geschrieben ist, damit eine Aussage rauskommt?

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
08.12.2018 00:44 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 333 | Reviews: 11 | Hüte: 22

Sully:

Weil ich grade echt mal sauer war, und ich denke ich habe guten Grund dazu... also in meinen Kreisen ist eine Provokation halt eine Provokation. Kann man mal als Denkanstoß nehmen, oder mal hinterfragen warum man sich provoziert fühlt. Aber eine Provokation rechtfertigt bestimmt nicht die Art mit der Sub mich, und scheinbar andere, beleidigt. Und die Selbstverständlichkeit mit der er sich das rausnimmt ist eigentlich das, was mich echt wurmt.

Wer sind den diese „üblichen Verdächtigen“? Denen sage ich einfach mal „Hi“. smile

“Who’s fucking with my medicine?“

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Sully : : Elvis Balboa
08.12.2018 00:12 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.874 | Reviews: 30 | Hüte: 379

@MB80

Also bei allem Respekt, aber warum polterst ausgerechnet Du jetzt hier los? Es warst doch Du selbst, der hier im Thread als Erster mit völlig unangemessenen Verallgemeinerungen bewusst provoziert hat. Dass die üblichen Verdächtigen Dir da wieder zur Seite springen, wundert mich allerdings weniger.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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freeek : : Moviejones-Fan
07.12.2018 23:23 Uhr
0
Dabei seit: 14.12.15 | Posts: 35 | Reviews: 0 | Hüte: 2

@ Silencio

Du weißt aber schon, dass die Menschen die Pandora ausbeuten wollen sozusagen die invasiven Aliens sind. Das ist insofern nicht menschenfeindlich weil es auch ein Kommentar zur Menschheitsgeschichte ist. Siedler die Eingeborenen das Land wegnehmen und das um jeden Preis. Das Leben der eingeborenen Menschen hat da oft gar nichts gezählt. Im Film wird diese Thematik halt mit den Navi dargestellt. Und Fortschritt ist ja schön und gut aber es passiert ja allzuoft, dass nicht beachtet wird was für negative Konsequenzen dieser auch haben könnte. Je nachdem um was es dabei konkret geht.

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luhp92 : : BOTman Begins
07.12.2018 22:21 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.567 | Reviews: 146 | Hüte: 337

@Strubi
"Apropos "bestes Drama" 2010"

"Avatar" hat sich über die Jahre bekanntlich zu einem meiner Lieblingsfilme gemausert, Gleiches gilt aber auch für "Inglourious Basterds" und "District 9", einer der beiden hätte meiner Meinung nach damals den Oscar für den Besten Film gewinnen sollen. Theoretisch hätte ich auch "A Serious Man" von den Coens oder "The Blind Side" nachvollziehen können, über letzteren wird heutzutage allerdings genauso wenig geredet wie über "The Hurt Locker". Für mich auf jeden Fall einer der ungerechtfertigsten Oscar-Sieger.


"Trotz des anderen Settings und des überwiegend schwarzen Casts war mir der Film inszenatorisch und dramaturgisch zu belanglos. Ich bin eigentlich Afrika-Fan, aber irgendwie konnte mich das Setting trotzdem nicht packen."

Wenn ich an manche Actionszenen denke, hat sich Ryan Coogler echt nicht mit Ruhm bekleckert, da stimme ich dir zu. Dafür gehört der James-Bond-artige Südkorea-Plot für mich aber ohne Zweifel zu den besten Action-Setpieces des Franchises.

Und wenn dich "Black Panther" dramaturgisch und als Afrika-Fan nicht packen konnte, kannst du dir stattdessen ja immer noch "Der König der Löwen" ansehen, von dem sich Coogler ja zu großen Teilen die Handlung ausborgte^^ Insgesamt sehe ich "Der König der Löwen" auch eindeutig als den besseren Film an.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
07.12.2018 22:14 Uhr | Editiert am 07.12.2018 - 22:36 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 333 | Reviews: 11 | Hüte: 22

Ach du scheiße... na mal sehen wie weit ich in ner halben Stunde komme. Gibt bestimmt viele Edits und morgen gehts weiter.

Also erst mal danke für die Hüte wink Hüte gegen den Wahnsinn...

Strubi:

"Naja, wenn man direkt mit der Rassismus-Keule kommt, dann muss man sich nicht wundern..."

Habe ich das denn? Ich habe meine Wort sehr genau gewählt, und bewusst von gebrochenen Normen gesprochen, nicht mehr... Wer sich da instinktiv direkt als Rassist beschimpft fühlt, wird schon wissen warum, würde ich sagen wenn ich mal echt provozieren will wink

"Da ist es auch egal, ob es dort um Schwarze, Weiße, Asiaten oder sonst was geht."

Ja, mir auch, und in einer perfekten Welt wäre das auch alles egal... Aber in den USA z.B. ist Rassismus und der ganze Rattenschwanz halt ein Thema, und da ist der erst "(sort of) all black" Comic Film schon was besonderes. Nichts desdo trotz haben Kritiker ja reichlich interessantes an dem Film gefunden (ich muss ihn nochmal in Ruhe sehen), weshalb mir solche Plattitüden wie "alles nur Pol-Cor" immer wieder auf den Keks gehen.

Edit

Sublim77:

Ah, das übliche "ich darf meine Meinung nicht mehr sagen"... Darf man, immer, es kommt halt auf den Ton an. Ich äußere mich durchaus differenziert zur Flüchtlichskrise etc. kommt halt auf den Ton an.

"Nun, ich habe mich gestern von dir beleidigt gefühlt."

Zurück zu meiner Einladung: Was ist denn der Übertriebene Fingerzeig-Feminismus? Alle beschweren sich drüber, keiner kann es mir klar sagen... Und auf die angebliche Pol-Cor Problematik bei BP biste auch nicht eingegangen. Bin ich überrascht? Ist schon witzig, wenn man mal auf den Zahn fühlt kommt da nie was, ausser "eeeeeehhhh, ich werde mundtot gemacht".

"Doch, wenn man es so argumentiert, dass im Prinzip jede andere Meinung nicht die richtige ist, ja, dann ist das für mich geistiger Dünnschiss."

Habe ich? Immer noch, erklärs mir...

Im übrigen, weil ich jetzt doch etwas sauer werde, zu deinem ersten Kommentar:

Mir auf meinen Kommentar in so einem schnudderigen Ton zu erklären, ich würde nur Mist reden, ohne zu begründen warum... Dann auch noch von Pseudointellektuell zu schwadronieren, ohne genau zu sagen worum es geht, um mir dann im nächsten Kommentar vorzuwerfen, ich würde keine andere Meinung zulassen... Das ist ein Level an Dumm-Dreistigkeit und intellektueller Faulheit, dass es echt kracht.
Und dann die beleidigte Leberwurst spielen, und die anderen salopp als Posse bezeichnen... Wieder ohne konkret zu werden.

Wow... einfach wow...

Morgen gehts weiter

“Who’s fucking with my medicine?“

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luhp92 : : BOTman Begins
07.12.2018 22:04 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.567 | Reviews: 146 | Hüte: 337

@Aufbruch zum Mond

@Kayin
Hehe, schön, dass mein Kommentar erfolgreich triggern konnte :-) Über die zahlreichen, durchaus lustigen Unterstellungen gehe ich mal hinweg und bleibe beim Film.

"Eines der besten Biopics der letzten Jahre" ist erstmal nur eine Behauptung, die mit Argumenten untermautert werden muss. In dieser Hinsicht findet sich da aus meiner Sicht leider (!) relativ wenig. Ich wiederhole hier jetzt übrigens nur, was ich schon in meiner Kritik und der Diskussion mit MB80 geschrieben habe.

Wenn ich mir Weltraum-Thrillerdramen wie "Gravity", "Interstellar", "Der Marsianer" und "Apollo 13" vor Augen führe, bietet "Aufbruch zum Mond" für mich kaum etwas, das mich denken lässt "Ja, diesen Film hat es unbedingt gebraucht!" Sicherlich, eine Verfilmung über Apollo 11 ist meines Wissens nach neu, aber im Gegensatz zu "Apollo 13" konnte mir "Aufbruch zum Mond" nur selten vermitteln, dass es sich hier um wahres Heldentum, wahren Pioniergeist und einen der größten Erfolge der Menschheitsgeschichte handelt.

Zum Einen mangelt es dafür an großen, eindrucksvollen Bildern, Chazelle bleibt stattdessen klein und zittrig (eine oft nervige und falsch eingesetzte Wackelkamera) bei Neil Armstrong bzw. hängt an dessen Gesicht fest. Zum Anderen mangelt an einer glaubhaften und mitreißenden Zurschaustellung großer Gefühle, Ryan Gosling halte ich für eine Fehlbesetzung, mit seinem limitierten bzw. minimalistischen Spiel füllt er Armstrong kaum aus. Der Film wird mehr von erdengebundenen Claire Foy getragen, die Gosling hier locker an die Wand spielt.

@MobyDick
Ich hatte bei der Thematik, dem Cast und dem Regisseur auch mit einem guten Film gerechnet, wurde dann aber leider enttäuscht. "La La Land" ist "Aufbruch zum Mond" meiner Meinung nach klar überlegen, was mitunter daran liegt, dass Ryan Gosling hier in seiner Rolle viel besser zur Geltung kommt und sich der Film aufgrund seiner dramödischen, bittersüßen Handlung von früheren Hollywoodmärchen abhebt.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
07.12.2018 21:41 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.188 | Reviews: 2 | Hüte: 45

@luph
Inhaltlich gehaltvoller als Deadpool war Black Panther sicherlich (auch nicht sonderlich schwerwink), erinnerungswürdiger mMn nicht. Trotz des anderen Settings und des überwiegend schwarzen Casts war mir der Film inszenatorisch und dramaturgisch zu belanglos. Ich bin eigentlich Afrika-Fan, aber irgendwie konnte mich das Setting trotzdem nicht packen. Ohne die Musik wäre noch weniger hängen geblieben.

MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
07.12.2018 21:31 Uhr
1
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.188 | Reviews: 2 | Hüte: 45

@MobyDick
Willst du jetzt ernsthaft Filme wie HdR3 und Titanic (The Artist hab ich noch nicht gesehen) mit Black Panther vergleichen? Klar waren das populäre und finanziell erfolgreiche Filme. Aber es waren eben auch richtig gute / überragende Filme. Merkt man ja auch daran, dass auch 20 Jahre später noch über diese Filme gesprochen wird. An Black Panther würde sich doch schon in 5 Jahren kaum noch jemand erinnern, wenn er nicht gerade zum MCU gehören würde.

@Silencio
Da die Menschheit ja häufig selbst sehr menschenfeindlich agiert... ist der Film dann nicht irgendwie... menschlich? wink

Mal im Ernst: Menschen- und Fortschrittsfeindlich? Nicht wirklich. Geht ja nicht gegen die Menschheit (Ist ja letztendlich ein Mensch, der alles zum Guten wendet) und den Fortschritt (der Fortschritt ermöglicht ja erst die das Nutzen der Avatare...) ansich, sondern nur gegen die, die ohne Rücksicht auf Verluste Natur / andere Lebenwesen zerstören, um sich selber zu bereichern.

Apropos "bestes Drama" 2010... hab gerade mal nachgeschaut, was damals so nominiert war. Muss sagen, dass davon Avatar wohl der Film ist, der mir am besten gefiel.
Erinnert sich eigentlich noch jemand den Oscargewinner aus diesem Jahr? Ich nur, weil ich es damals nicht nachvollziehen konnte. An den Film ansich kann ich mich kaum noch erinnern.

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luhp92 : : BOTman Begins
07.12.2018 21:22 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.567 | Reviews: 146 | Hüte: 337

@Strubi

"Deadpool" wurde als Komödie nominiert, das ist korrekt, in der Drama-Kategorie hat "Black Panther" für mich auch weniger etwas zu suchen.

Ich empfand "Black Panther" auf jeden Fall als erinnerungswürdiger und inhaltlich gehaltvoller (Setting, Cast, gesellschaftspolitische Themen) als "Deadpool". Erst recht, wenn man den Bereich der Comicverfilmungen verlässt, bleibt von "Deadpool", der sich mMn nur durch seine selbstironischen Brechungen und das Durchbrechen der vierten Wand von anderen Comicverfilmungen abhebt, nicht mehr viel übrig, was ihn von der Masse abhebt.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
07.12.2018 20:26 Uhr | Editiert am 07.12.2018 - 21:23 Uhr
1
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.567 | Reviews: 146 | Hüte: 337

@Silencio
"Wie geht der Film zu Ende?"

So, wie man es eben von einer plakativen - aber meiner Meinung nach doch sehr effizienten und eindrucksvollen - Kritik am Imperialismus (der USA: Indianer, Naher Osten), Naturraubbau und Umweltverzerstörung erwartet.

Wo du da in "Avatar" jetzt Menschen- und Fortschrittsfeindlichkeit siehst, ist für mich ebenfalls nicht klar.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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